16.11.07 21:30 Uhr
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Absprache zwischen Bahn und Transnet?

Vorwürfe äußert Berlins Finanzsenator Thilo Sarrzin gegenüber der Bahn. So haben die Bahn und Transnet bei dem gemeinsamen Tarifabschluss der GDL die Grundlage für Verhandlungen entziehen wollen.

Sarrizin führte weiter aus, dass mit der Schwächung der GDL ein Einheitstarifvertrag mit allen Beteiligten entstehen könnte und Transnet im Gegenzug Schützenhilfe bei der Privatisierung geben würde.

Weiter würde die GDL dieses Vorhaben erkannt haben und jetzt nur mit einem existenziellen Streik dem drohenden Ende zu entkommen.


WebReporter: NOIdS
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bahn
Quelle: www.spiegel.de

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16.11.2007 22:08 Uhr von jsbach
 
+4 | -3
 
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Da muss ich meinem: Vorredner Recht geben....die Zeche zahlen wir alle.
Man sehe nur den Ausfall alleine für den Hamburger Containerhafen. Der Autoindustrie wird es dann bald auch so ähnlich gehen.
Die Beruspendler die auf den Bahnverkehr angewiesen sind wollen wir dabei nicht vergessen und Streikgeld haben sie ja angeblich noch bis Februar 2008.
Mehr Lohn für die Lokführer: JA, aber nicht die Sturheit auf einem eigenen Tarifvertrag zu bestehen.
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16.11.2007 23:52 Uhr von Betazoide
 
+13 | -3
 
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Höret die Signale: Also ich gehe schon für 7,50€ arbeiten, aber wenn in diesem Staate noch irgendjemand die Möglichkeit und die Bereitschaft hat diesem Erzkapitalismus die Stirn zu bieten hat er meine vollste Unterstützung !

Wer wird denn hier von wem als Geisel genommen ?

Wir Endkunden durch die Gehaltsempfänger der GDL ?

Oder ebenjene durch die Deutsche Bahn ?

Könnten sich etwa alle Lokführer zusammen solche Verlustsummen leisten wie sie die Bahn durch die Streiks in Kauf nimmt ?
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17.11.2007 00:45 Uhr von MannisstderBlond
 
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Zwiespältige Sache: Einerseits bekommen die Lokführer 1500 Euro Netto für ihre verantwortungsvolle Arbeit,
Andererseits bekomme ich diesen Betrag gerade mal Brutto.
Und dies obwohl meine Arbeit nicht minder verantwortungsvoll ist.
Ich habe täglich die Speisung und damit die Gesundheit von derzeit 156 Bewohnern eines Altenheimes plus etwa 30 Besucher plus Personal zu händeln.

Des weiteren hätte die Bahn weit weniger Kosten, wenn sie die 31% mehr Lohn inclusive eines eigenen Vertrages für ein Jahr zahlen würden, da die Verluste durch die Streiks ab Montag höher ausfallen werden.

Daneben sehe ich in den Nachrichten, das die lieben Politiker eben mal ihren eigenen Lohn erhöht haben und so mal gerade 7700,00 Euro in die eigene Tasche stecken.

Was nützt einen da ein Mindestlohn von 7,50 die Stunde, wenn alle anderen ihre Forderungen steigern (Vermieter, Müllabfuhr, Stromerzeuger etc), da es ja so viele Gut verdienenden gibt?


Wer am Ende auf der strecke bleibt sind wir ehrlich arbeitenden Dienstleister, die ja nur saubermachen, kochen und uns um die abgeschobenen Eltern dieser „Reichen“ kümmern.

mfg
MidB
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17.11.2007 01:29 Uhr von z3us-TM
 
+9 | -2
 
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lol Ich selber bin gelernter fleischer mit der fachrichtung Verkauf,
ich hab als " Hilfsarbeiter " in deiner Landmetzgerei gearbeitet.
und wurde auch so bezahlt. 6.80 €  und jeden tag 46 Km fahren.

geht eben nicht...

dann lieber Hartz IV !!!

so:
und schlagt auf mich ein !!!
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17.11.2007 09:58 Uhr von Borgir
 
+7 | -3
 
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ich: hoffe, dass die gdl das zeichen setzen kann, dass die wirtschaft mit ihren arbeitern nicht alles machen kann. da leiden sicher viele pendler drunter, aber dieses zeichen ist wichtig für die arbeiter in deutschland....hoffentlich ziehen andere branchen nach und gehen keine faulen kompromisse mehr mit den arbeitgebervertretern ein.
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17.11.2007 10:30 Uhr von Ganxtapimpz
 
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lol ... sorry NOIdS, aber die News ist Schwachsinn: Was sagt Sarrazin denn aus? Er "unterstellt" dass es ne Absprache zwischen Bahn und Transnet gegeben hat die GDL fertigzumachen ... und als er nach Beweisen gefragt wird sagt er, dass der Beweis der Lohnabschluss zwischen Bahn und GDL in Höhe von 4,5 % wäre ... verstehe nur ich das nicht? Meines Wissens nach wollte Transnet vorher viel mehr, auch da waren doch mal 10 % Erhöhung im Gespräch gewesen. Wo soll da der Riesenbeweis liegen? Auch die GDL würde von der Bahn 4,5 % bekommen, sicherlich sofort ohne Zucken würde der Mehdorn das unterschreiben, also wo soll da die GDL "fertiggemacht" werden? Herr Sarrazin sollte sich evtl mehr mit dem Berliner Landeshaushalt beschäftigen, da hat er mehr als genug zu tun, und weniger so dumpfen, haltlosen, unbewiesenen Unfug herumerzählen
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17.11.2007 11:10 Uhr von Horge
 
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Von 1500Euro: kann kein Familienvater vernüftig leben, da stimme ich allen meinen Vorrednern zu. Eine angemessene Gehaltserhöhung (vielleicht nicht unbedingt die vieldiskutierten 31%) ist hier bitter notwendig.
Wie von der GDL aber immer wieder erwähnt wird, geht es ihr nicht primär um mehr Geld sondern um den eigenständigen Tarifvertrag. An dieser Stelle finde ich persönlich die harte Haltung der Bahn auf der einen Seite vernüftig um nicht ein Gewerkschaftswirrwarr wie bei der Bahn in Frankreich und in England zu haben, sondern eine kleine überschaubare Gruppe an Arbeitnehmervertrettern zu haben mit denen man diskutieren kann. In Hinblick auf den geplanten Börsengang ist eine weitere Interessengruppe natürlich ebenfalls kontraproduktiv - und deshalb wird es wohl keinen Tarifvertrag für die Lokführer geben. Sorry.
Ich sehe eine viel grössere Gefahr von einer anderen Seite für die Lokführer kommen. Wenn der Güterverkehr in den Häfen und in der Industrie nicht mehr durch die Bahn sichergestellt werden kann, werden die grossen Logistikbetriebe früher oder später eigene Lokführer engagieren und die Strecken von der Bahn mieten. Dann geht der jetzt - ich wiederhole zu recht streikende Lokführer - nicht mehr mit 1500 Euro nach Hause, sondern der Hartz4-Satz kommt zu ihm. Und damit ist nun wirklich niemandem geholfen.
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17.11.2007 11:18 Uhr von Y4ron
 
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weiter denken: wenn die lokführer privatisiert werden. muss die bahn sie dann mieten? ich glaube nicht. siie wird die leute nehmen bis sie wieder eigene ausgebildet hat die es in kauf nehmen auch für weniger geld mehr zu arbeiten. Denn der der es sich leisten kann zu einem job nein zu sagen und auf das geld verzichtet solle bitte mal die hand heben. nur so ich geh für 6 euro die stunde arbeiten :(
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17.11.2007 11:58 Uhr von artefaktum
 
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@ permanenteMiesfresse: "mit dir haben weil du so doof bist dich unter dem Hartz 4 Satz zu verkaufen ?"

Ein bisschen böse formuliert, aber da ist freilich was dran, obwohl wir nicht die genauen Umstände kennen.

Interessant ist, von den Vertretern solcher Löhne (und somit auch Gegnern von Mindestlöhnen) immer das Argument zu hören, höhere Löhne seien unwirtschaftlich.

Dabei wird freilich ganz gerne übersehen dass Arbeitnehmer auch(!) wirtschaftlich denken müssen und so etwas wie einen Selbstkostenpreis haben – eben das Minimum an Lohn um mindestens davon überleben zu können um überhaupt ihre Arbeitskraft anbieten zu können!

Aber so sind sie, unsere Marktvertreter: Marktmechanismen sollen nur gelten, solange es zum eigenen Vorteil ist. Ist es zum eigenen Nachteil dann darf sich wundersamerweise ;-) auch der Staat einmischen (Kombilohn).

Arbneitnehmer, die in Deutschland unter Selbstkostenpreis Vollzeit arbeiten sollten alle exakt soviel Leistung bringen, für die sie bezahlt werden. Also wenn ein Arbeitnehmer nur 3/4 des Lohnes zahlt von dem man leben kann, sollte man auch nur 3/4 der Arbeitskraft zur Verfügung stellen, so wie es auf einem Markt üblich ist (Ware=Arbeitskraft gegen Geld=Lohn). Mal gespannt, was unsere radikalen Marktverfechter von diesem Markmechanismus halten würden ;-)
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17.11.2007 12:18 Uhr von Sebbyfighter
 
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Diese verkackten Assis: Sollen die sich halt einen anderen Beruf suchen. Jeder hat schließlich die Wahl, was er mit seinem Leben anstellt. Wenn ich Lokführer werde, dann macht mir dieser Beruf Spass und ich stehe voll und ganz hinter dem Unternehmen, für welches ich arbeite. Man sollte damit zufrieden sein, was man hat (10% war ihnen schließlich auch zu wenig). Wegen so ein paar Idioten entsteht in der Wirtschaft ein Schaden in Millionenhöhe und das ganze passiert noch in Zeiten, wo eine gute Konjunktur herscht. Meiner Meinung nach unhaltbar...
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17.11.2007 16:11 Uhr von snake2006
 
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Forderungen der GDL: die DB müßte endlich zu härteren Maßnahmen greifen und mit Kündigungen gegen die Streiks vorgehen. Ein verheirateter Lokführer mit 2 Kindern verdient 2.600,- netto. das sind über 5.000,- in richtigem Geld. Da kann man in der freien Wirtschaft lange suchen, bis man einen solchen gutbezahlten Job und das bei 35 Stunden findet.
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17.11.2007 16:11 Uhr von el_cid
 
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@ sebbyfighter: zu kurz gedacht. die lokfuehrer wollen ja keine millionaere werden, sondern nur einen ausgleich fuer jahrelangen schlechten lohnausgleich, was sie nun in die situation gebracht hat, dass sie eben keinen wirklichen gewinn aus ihrer anstellung beziehen. und wenn du nun sagst, das sie doch dann den job nicht machen sollen, und sie ploetzlich alle aufhoeren, weil sich der job nicht mehr lohnt, dann kannst du auch wieder schoen zu fuss gehen und die container bleiben im hafen liegen. mit einem noch viel schlimmeren ergebnis. genau das passiert doch grade im sozialen- und pflege sektor, wo es einfach zu wenige leute gibt. und die beduerftigen menschen muessen darunter leiden. ich kann aberkeinem vorwerfen, solch einen job fuer dieses geld nicht machen zu wollen.

mit dem geld, welches die bahn und damit die wirtschaft nun schon verloren hat, haette man die paar lokfuehrer schon jahrelang mit 100% mehr lohn fahren lassen und haette trozdem weniger verloren. die rechnung wird fuerdie bahn mit jedem tag schlechter und unverstaendlicher.

die nehmen lieber millionen verluste in kauf als hunderttausende zu investieren. komisches verhalten...
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17.11.2007 16:18 Uhr von el_cid
 
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@snake2006: ich weiss ja nicht woher du deine gehaltsangaben hast....

http://www.abendblatt.de/...

2600 netto scheinen mir da irgendwie nicht korrekt.
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17.11.2007 17:59 Uhr von The_Nothing
 
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Blödsinn! Zu dem, was ein Vorredner schrieb:

Natürlich kann man von 1500 Euro leben, auch als Familienvater!

Ich kann von 684 EUR sogar ziemlich gut leben, mit zwei Personen sind das hochgerechnet etwa 1100 EUR (es zahlt ja nicht jeder der beiden volle Miete, nicht wahr?).

Bleiben 400! + 2 mal 154 EUR Kindergeld für zwei Kinder, macht 354 EUR pro Kind - und jetzt erzähl mir keiner, dass das nicht zum Leben reicht, vielleicht nicht, wenn man jeden Tag die Heizung auf Stufe "5" stellt oder meint, 300m mit dem Auto zum Einkaufen kurven zu müssen oder sich mit Markenklamotten ausstatten muss, der Mensch ist einfach viel zu verwöhnt.

Darüber hinaus: Die 1500 netto exklusive Nacht- und Feiertagszuschläge, das verschweigt die GDL natürlich.

Und zum Thema hohe Verantwortung: Bei den Sicherheitsmechanismen heutzutage trägt ein Zugführer nicht viel mehr Verantwortung als jeder andere auch, von dem andere Menschen abhängig sind, sei es ein Koch in der Kantine oder ein Busfahrer!
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17.11.2007 18:36 Uhr von el_cid
 
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@The Nothing: natuerlich kann man von 1500,- leben, die frage ist nur wie gut. mit urlaub, neuanschaffungen, reparaturen wird es schwierig und vom bilden von ruecklagen (altersvorsorge ect) will ich garnicht sprechen.
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17.11.2007 18:46 Uhr von The_Nothing
 
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el cid: Also, von meinen 648 EUR bleiben rund 200 EUR nach Abzug aller Fixkosten, Einkäufe etc. übrig, die ich, wenn ich wollte, sinnlos verprassen könnte, und wie gesagt, ich glaube nicht, dass ich ein spartanisches Leben führe.

Klar wollen die Lokführer auch mal etwas mehr Geld (egal wieviel man hat, man will immer mehr, ist nur natürlich), aber wie gesagt, 1500 EUR reichen nicht zum Leben wie von einigen hier angeführt, ist kein Argument.
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17.11.2007 19:26 Uhr von Sebbyfighter
 
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el_cid pfffff das ich nicht lache. es wird immer leute geben, die den beruf lokführer ausüben würden. selbst für weniger geld, davon bin ich überzeugt. was soll das? geld ist nicht alles im leben. - wayne interessierts
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17.11.2007 23:01 Uhr von Asalin
 
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Wow: Mein Vorredner hat es auf den Punkt gebracht, PRivatisieren ist Müll, siehe Post, Telekom(ehemals Post), DBahn,Strassenmeisterein :) und alle ehemals durch die Öffentliche Hand geleisteten Dienste.

Und wer hat das ganze verbockt? Die lieben Volkszertreter und das nicht erst gestern.

Zurück zum Thema, absprachen zwischen 2 PArteien sind immer Essig für die Dritte und wenn man ein wenig Pessimistisch veranlagt ist wirds bald ein böses erwachen für die Bahnfahrer geben, denn die Bahn wird die Preise erhöhen und nicht nur wegen 31 mehr Lohnkosten, sondern eher um das Volk gegenüber Gewerrkschaften weiter aufzuwiegeln.
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17.11.2007 23:13 Uhr von RycoDePsyco
 
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Nicht Lohn verdienen sonder bekommen. Man bekommt nur noch Lohn aber verdienen würde man weit aus mehr!

Wenn die Bahner mehr verdienen, geben sie mehr aus, was wieder gut für die Wirtschaft ist und somit gut für Dienstleistungsbetriebe wie ein Fleischer, Bäcker oder Frisösen die teilweise für 2,90 EUR die Stunde arbeiten.

Wer mehr Geld hat kann auch mehr Zahlen.
Gleiches Recht für alle.
Dein Verdienst ist auch mein Verdienst.

Seht wie ihr es wollt.
mfg
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18.11.2007 11:35 Uhr von cruelannexy
 
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GDL: ich stehe voll hinter der GDL Und ich finde alle die einen niedriglöhn von 6eus hamn mehr oder weniger, alle eurojobber usw... sollten auf die straße gehen und für ihr gehalt und für ihr leben kämpfen, da wäre ich auch mit dabei! Es kann nicht sein dass otto normalbürger von der wirtschaft und den holzköppen im bundestag wie sklaven ausgenutzt werden!
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18.11.2007 13:19 Uhr von The_Nothing
 
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Leute, euch gehts noch viel zu gut! Jeder, der behauptet, dass eine Familie von 1500 EUR netto nicht existieren kann, hat nie wirklich gelernt, mit Geld umzugehen. Nein, eine Familie braucht keine drei Autos und drei Handyverträge, nein, es muss nicht in jedem Kinderzimmer ein Glotzkasten stehen, nein, die Kinder brauchen keine Markenklamotten, nein, man kann auch mal bei Aldi einkaufen gehen, nein, die Heizung muss nicht jeden Tag auf Stufe "5" stehen usw.

Ihr bewertet negativ, weil ich sage, dass ich von meinem Geld gut leben kann, und alles habe, was ich möchte? Gut, wenns was größeres ist, spare ich halt mal zwei, drei Monate, und? Stirbt man nicht von. Ihr könnt bloß die Wahrheit nicht vertragen. Die armen armen Lokführer, ich muss mir echt ein Tränchen verkneifen, ich hoffe dass die Bahn standhaft bleibt, bis der GDL das Streikgeld ausgeht, wie kann man nur derart gierig die Hand aufhalten, widerlich! Typisch Mensch halt.
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18.11.2007 13:20 Uhr von yogibaer73
 
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hmm Also dass ein Lokführer 1500 € Netto bekommt stimmt nicht, im durchschnitt sind es 1800 € Netto. Ich arbeite im Rettungsdienst, ebenfalls Wechselschicht, Streß, Verantwortung im richtigen Moment das Richtige zu tun, ich bekomme im Durchschnitt zwischen 1600 und 1700 Euro Netto bei 48 Std./Woche und ich beklage mich nicht.
Weiters, ist es so, dass die bahn sehr wohl Angebote gemacht hat, die zum einen die Qualifizierung der Lokführer verbessert und die Aufstiegsmöglichkeiten verbessert, aber Herr Schell will davon nichts wissen. Weiters will Herr Schell auch von Schlichtern nichts wissen, er will nur eins, SICH EIN DENKMAL SETZEN bevor er abdankt und die Pension geht und das alles auf den Rücken der Bürger.
Die Lokführer, sind nur der Spielball sonst nichts.
Auch denkt keiner, dass durch die ganze Misäre die Arbeitsplätze der Lokführer gefährdet sind, denn die ganzen Forderungen die auf die Bahn noch zukommen werden ebenfalls auf den Rücken der Lokführer ausgetragen.
Darum sage ich: Herr Schell, geben Sie sich einen Ruck und setzen Sie sich wieder an den Verhandlungstisch !
Und bitte nicht so unproffesionell, während einer Tarifverhandlung in Kur gehen.
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19.11.2007 08:22 Uhr von christi244
 
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Na ja: So ambivalent ich auch dem Streik an sich gegenüberstehe, so komme ich doch zu dem Fazit, dass die GdL langsam auf den Teppich kommen sollte. Lokführer sind keine Piloten, die im Vorfeld ein Vermögen in ihre Ausbildung stecken mussten.

Weiterhin stelle ich fest, dass es mehr und mehr weniger um Geld für die Leute geht aber dafür um Prestigebewusstsein einer Gruppe über autonome Tarifverträge.

Im Osten werden fleißig CDU und SPD gewählt, also diejenigen, die die Ausbeutung erst möglich gemacht haben.

Im Gegenzug, was hat der Osten bis dato der Allgemeinheit im Lande gebracht:

- Am Aufkauf der Ex-DDR zahlen wir noch heute
- Soli, von dem kein Mensch weiß, wo er genau landet
- Ex-Ost-Knackis, die eine Extra-Rente für erlittenen Unbill beziehen, für deren Ursprung die BRD nicht im Mindesten verantwortlich zeichnet. Reicht es nicht aus, dass zu Zeiten DDR jeder Sittenstrolch frei gekauft wurde und in die "goldene Marmeladenwelt" ausreisen durfte, die niemals eine war?
- Renten in O gezahlt werden in fast voller Höhe W ohne jemals in diese Westkassen eingezahlt zu haben? - O hat sich damals freiwillig in die damalige BRD eingegliedert und wurde keineswegs dazu gezwungen.

Was also hat der Aufkauf der DDR dem Land tatsächlich mehr eingebracht als letztlich den Ausverkauf dieses Landes?

Aber klar, auch dort werden weiter per Stimmzettel die CDU und die Sozis bedient. Anstatt an der Wurzel des Übels, nämlich am System an sich etwas zu ändern wird lieber das gesamte Land in Geiselhaft genommen.

Kein Wunder, dass sich die politischen Parteien aus dieser Sache heraushalten ... es könnte Stimmen kosten.

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