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Falsche Behandlung kostet vielen das Leben

Jährlich erleiden mehr als eine halbe Million Menschen gesundheitliche Schäden durch Behandlungsfehler in deutschen Kliniken. Folgeschäden sind auf knapp 130.000 beziffert. Das erklärte die Schlichtungsstelle der Norddeutschen Ärztekammer im Deutschen Ärzteblatt.

Die häufigsten Kunstfehler treten demnach bei Operationen, beziffert mit 48 Prozent, sowie bei der Medikamentengabe mit 19 Prozent auf. Laut Berichten sollen sogar 17.000 Patienten jährlich an den Folgen vermeidbarer Fehler sterben. Diese Zahlen konnten jedoch nicht bestätigt werden.

160 Todesfälle wurden tatsächlich dokumentiert, die Dunkelziffer ist weitaus höher. Die Schlichtungsstelle fordert Entlastungen der Ärzte bei der Bürokratie. Aufwendungen für Dokumentationen müssten sich demzufolge verringern.


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WebReporter: Chaoscat
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Leben, Behandlung
Quelle: www.freenet.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.11.2007 10:58 Uhr von Chaoscat
 
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Ich, als betroffene Mutter kann diese Missstände der Kliniken nur bestätigen. Fehlerhafte Diagnosen, falsche Behandlungen, haben meinem Sohn "Autist / Asperger Syndrom" und mir das Leben in den ersten 3 Jahren zur Hölle gemacht.
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15.11.2007 11:24 Uhr von Saschi_307
 
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wenn man die Deutschen Krankenhäuse und Ärzte mit anderen Ländern vergleicht, liegt D. sicherlich ziemlich weit oben... und klar es können Fehler passieren, der Mensch ist nicht Perfekt und wer einen Arbeitstag über 10 Stunden hat, wundert mich dass nicht das fehler auftreten.

Im Vergleich zum Hausbau sieht es viel schlimmer aus, wie oft wird aus kosten gründen fusch am bau betrieben... klar ein Haus ist nicht mit dem Leben eines Menschens zu vergleichen, aber immerhin... fahlen jedes Jahr tausende Familien in schulden nur weil der Bauher, schrott Baut!
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15.11.2007 11:44 Uhr von Troll3
 
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Ohne die Verantwortlichen in Schutz nehmen zu: wollen. 1000 mal mehr Menschen sterben, weil ihnen nicht geholfen wird.
Wenn man an einem Unfallort steht und sieht, wie viel Autos vorüberfahren oder mitbekommt was nicht passiert, wenn ein Mensch in der Stadt zusammenbricht, dann denke ich, ist diese Zahl (auch wenn es für die Betroffenen schrecklich ist) zu vernachlässigen.
Wir sollten höhere Strafen für die "Nichthelfer" einführen.
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15.11.2007 11:53 Uhr von Chaoscat
 
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klar natürlich ist niemand perfekt, doch möchte ich Häuserpfusch nicht mit Menschenleben vergleichen. Meinen persönlicher finanzieller Ruin durch einen Gendefekt meines Sohnes ist genauso unakzeptabel. Jedoch hätten Versorgungsämter, Integrierte Einrichtungen durch spezielle Behandlungen und/ oder Gutachten meinem Sohn eher helfen können. Doch die Bürokratie in Deutschland hat das nicht zugelassen.
Ich wußte seit der 2 Lebenswoche das er krank ist, doch ich hatte ja keine schriftlichen Gutachten, Untersuchungen oder Bescheinigungen. Damit waren vielen Ärzten die Hände gebunden zu helfen.
Grüßle
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15.11.2007 12:26 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Hätte mehr vermutet bei der Medikamentenvergabe: Meine Mutter wurde auch fast durch Hormone getötet, nur weil die Ärzte unbedingt was verschreiben wollten. Der jetzige Arzt (ein etwas älterer Herr) hat alle Medikamente untersagt, so dass der Körper sich selbst einpendeln soll.

Auch finde ich es furchtbar, dass es einen umbringen kann wenn man zu häufig den Hausarzt wechselt, da jeder Arzt sich natürlich für den besseren Dr. House hält und wie wild seine Rezepte mit kompliziert klingenden Medikamenten verschreibt.
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15.11.2007 12:29 Uhr von Chaoscat
 
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...wenn ICH hätte wählen dürfen, dann wäre "House" meine erste Wahl gewesen^^

Grüßle
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15.11.2007 14:46 Uhr von trench
 
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hm. 3 dinge: 1. ich kann verstehen dass du ein besonderes interesse hast dieses thema publik zu machen, wenn du/dein sohn betroffen ist, mir stellt sich aber die frage: wo ist die news? bis auf die zahlen (unbestätigt!) war das doch alles lange bekannt...

2. "Laut Berichten sollen sogar 17.000 Patienten jährlich an den Folgen vermeidbarer Fehler sterben." was sind denn dann unvermeidbare fehler mit todesfolge? bzw. wieviele und welche fehler hätten vermieden werden können.

3. da bin ich mir nicht so sicher, aber ich glaube die überschrift müsste lauten: "Falsche Behandlung kostet viele das Leben" (nicht vielen, evtl. sogar Viele?) wenns jemand weiss kann er das ja hier mal kundtun.
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15.11.2007 16:34 Uhr von httpkiller
 
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Wenn man das Gesundheitssystem mit dem anderer Länder vergleicht kommen wir aber trotz allem noch gut weg.

Mich würde aber mal interessieren wie viele von den gestorbenen Kassenpatienten waren *g*

Denn "mittlerweile" komme ich das Gefühl das ich als Kassenpatient wirklich diskriminiert werde. Von den Wartezeiten bis hin zu der eigentlichen Behandlung.
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15.11.2007 16:49 Uhr von Chaoscat
 
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@trench: sei so lieb und ließ doch auf der Freenet-Quelle. Da bekommst du alle Antworten die du möchtest. ;-)))

Grüßle
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15.11.2007 17:28 Uhr von Ottonilli
 
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jaaa super, weniger Bürokratie wird da nicht grade: hilfreich sein. Wenn nicht Dokumentiert wird was verschrieben wurde, kann man die verschriebenen Medikamente auch nicht bei neuen Krankheiten berücksichtigen
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16.11.2007 19:11 Uhr von Chaoscat
 
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Und heute bringen Sie den Bericht von dem Kleinen Mädchen, was an einer Üderdosis sterben musste, nur weil die Kommazahlen vertauscht wurden.
Unser System muss sich änder. :-(

Grüßle

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