14.11.07 20:31 Uhr
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Im Basler Zoo werden erstmals fünf Gepardenbabys der Öffentlichkeit gezeigt

Bereits am 9. September hat die Gepardenmutter Msichana insgesamt fünf junge Geparden auf die Welt gebracht: ein Weibchen und vier männliche Nachkommen. Der stolze Gastvater Survivor stammt aus dem Zoo der österreichischen Hauptstadt Wien.

Wie die verantwortlichen Zoomitarbeiter am heutigen Mittwoch vor der Presse erklärten, gedeihen die Raubkatzen gut und machen Fortschritte. Bis sie jetzt der Öffentlichkeit gezeigt werden konnten, verbrachten sie die Zeit in einem abgeschirmten Bereich des "Zolli", so der offizielle Name des Basler Zoos.

Am weltweiten Erhaltungszuchtprogramm nehmen nur 80 Zoos mit insgesamt 370 Männchen teil. Da die Raubkatzen Inzuchtprobleme haben, sind dadurch auch Erbkrankheiten möglich. Vermutungen nach haben nur sechs Weibchen die Eiszeit überlebt. Aus ihnen war dann die gesamte Weltpopulation hervorgegangen.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Zoo, Öffentlichkeit, Gepard
Quelle: www.baz.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2007 20:22 Uhr von jsbach
 
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Bis jetzt habe ich nicht gewusst, dass die Nachzucht von diesen Raubkatzen so schwierig ist. Was in der freien Wildbahn zur normalen Population gehört, muss dann in den Zoos sehr problematisch sein. Genauere Informationen sind noch in der Quelle nachzulesen.
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14.11.2007 22:58 Uhr von GuaranaJones
 
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hmmmm: sechs weibchen? hmm...würde mich interessieren wieviele männchen es gab. das spielt in der genetischen informationsweitergabe ja auch noch eine rolle.
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15.11.2007 09:47 Uhr von TomShaw
 
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Sehr interessant, aber . . . . . . Geparden gehören in keinen Zoo sondern in einen Wildpark in dem es genügend Auslauf gibt. Immerhin erreichen diese Katzen ein Tempo bis etwa 90 Km/h!
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15.11.2007 13:06 Uhr von Beergelu
 
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Das es nur ca. 6 Weibchen waren, weiß man anhand der Untersuchung der Mitochondrialen DNA.
Mitochondrien sind Zellorganellen und die einzigen bei den Tieren die, eine eigene DNA enthalten. (man nimmt an, dass mal vor sehr langer Zeit selbstständige Einzeller waren die dann eine Symbiose eingegangen sind). Da man Zellorganellen nur von der Mutter übertragen bekommt (der Vater steuert nur einen halben Gen-Satz bei^^), bleibt die Mutationsrate sehr gering und man kann gut verschiedene DNA´s vergleichen. Deswegen kann man auch nicht wirklich eine Aussage über die Anzahl der Männchen machen.


Das nur sehr wenige Exemplare einer Art zu einem Zeitpunkt existiert haben, nennt man "Genetischer Flaschenhals" und auch der Mensch soll durch solch einen gegangen sein (allerdings nicht so knapp).
Dadurch sind Geparden sich in der DNA und somit in den Immunreaktionen so ähnlich, dass man problemlos ein Organ von einem Geparden auf irgendeinen anderen übertragen kann, ohne dass es zu Abstoßungsreaktionen kommt.
Beim Menschen ist das ja nur bei Eineiigen Zwillingen möglich.

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