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Neue Roboterarmprothese wird mit den Nerven verbunden und mit Gedanken gesteuert

Christian Kandlbauer kommt aus Österreich und verlor bei einem Stromunfall beide Arme. Der 20-Jährige sagt über sein Leben nach dem Unfall: "Man kann sich gar nicht vorstellen, wie das ist, wenn man fremde Hilfe beim Gang zum WC, beim Essen oder beim Waschen braucht".

In Wien konnte man dem Mann nun in einer schwierigen Operation eine moderne Armprothese an den Schultern anbringen. Die Schwierigkeit bestand dabei darin, die Prothese mit den Nerven zu verbinden, die den vorher verlorenen Arm steuerten. Nun kann der 20-Jährige den Arm mit dem Gehirn steuern.

Die Roboterprothese verfügt gegenüber älteren Modellen über sieben Gelenke. Forscher aus den USA und Österreich konnten zusammen mithilfe der deutschen Firma Otto Bock diese Prothese entwickeln. Neben der Klinik in Wien können nur noch Kliniken in Chicago und Seattle diese Operation durchführen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Roboter, Nerv, Gedanke
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.11.2007 16:40 Uhr von Behu
 
+8 | -0
 
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Endlich werden Forschungsgelder mal für was Sinnvolles ausgegeben ;)
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14.11.2007 17:14 Uhr von intuitiv7
 
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SUPER: SUPER - das is ja mal eine sehr gute Nachricht!!!
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14.11.2007 17:15 Uhr von SORUS
 
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Der Terminator rückt näher: Wenn das so weitergeht braucht es bald nur noch ein Hirn um einen künstlichen Menschen zu konstruieren. Man wird jedoch erst dann merken dass Hirn knapp geworden ist *lol*
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14.11.2007 17:34 Uhr von TomShaw
 
+5 | -0
 
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Fortschritt: Ein toller Fortschritt. Hoffentlich geht die Entwicklung in noch schnellerem Tempo voran sodass vielleicht eines Tages eine künstliche und eine natürliche Gliedmaße nicht mehr zu unterscheiden sind.
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14.11.2007 17:53 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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iRobot: Wie alles begann...

Man kann also mit Forschungsgeldern auch sinnvolle Dinge entwickeln. =)
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14.11.2007 20:32 Uhr von Borgir
 
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unfassbar: zu was die medizin in der lage ist. noch viel weiter wäre sie jedoch, wenn die kosten in der medizinischen forschung nicht so unnötig hochgetrieben würden. kaum steht medizin-produkt oder sowas drauf ist es zehn mal teurer.
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14.11.2007 21:01 Uhr von KingPR
 
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Yeah: wenn die Entwickelung der Kibernetik weiterhin solche Fortschritte macht, sehe ich die Möglichkeit, dass in 20 Jahren die meisten Organe des menschlichen Körpers künstlich hergestellt werden können. Das könnte ein langes und gesundes Leben ermöglichen. Und dank der enormen Nachfrage, würden diese Produkte bereits nach einigen Jahren sicherlich nur noch einige hundert € kosten. Schließlich gibt es bald 7 000 000 000 Menschen ;)
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14.11.2007 21:32 Uhr von jessesandyshalimar
 
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sehr gut =): endlich sinnvolle forschung und auch mal eingesetzt! die frage ist natürlich...was hat es den mann gekostet?kann mir vorstellen das die op+prothese sehr teuer war....vllt. findet sich dafür ein spender oder eine organisation,sodass diese op keine ausnahme ist...
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15.11.2007 13:26 Uhr von Beergelu
 
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@kingPR: Entschuldigung, dass ich deinen Enthusiasmus bremsen muss, aber es ist wohl bedeutend komplizierter, eine Milz, eine Leber oder eine funktionierende Lunge nachzubauen, als ein Roboterarm, mit bewährten Elektromotoren und einem elektrischen Steuergerät. Du darfst nicht davon ausgehen, dass der Arm genauso sensibel und detailiert gesteuert werden kann, als ein richtiger. Da werden einfach nervenimpulse, wie z.B. für Arm heben elektrisch erfasst und an die Motoren weitergeleitet, die das dann machen.
Innere Organe kann man nicht so einfach nachbauen, da ihre Funktionsweise weitaus differenzierter und komplizierter ist. (resorbtion von Nahrungsstoffen, deren Umwandelung, Speicherung, Reinigung von Blut und das am schwierigsten künstlich umsetzbarer: Produnktion von Enzymen und Hormonen, die essentiell für den menschlichen Körper sind.
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15.11.2007 20:22 Uhr von Idhren
 
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@KingPR: ich schließe mich da Beergelu eindeutig an, außerdem bin ich nicht sicher, ob ich es gutheißen soll, dass wir bald 7 Milliarden sein sollen - Agent Smith hatte in Matrix eindeutig recht, als er uns mit einem Virus verglichen hat...

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