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Bayern: Kranke Ehefrau wird von Mann erschossen, er tötet sich danach selbst

In Wartenfels/Oberfranken hat am vergangenen Montagmorgen ein 68-jähriger Ehemann zuerst seine Frau (63) und dann sich selbst erschossen.

Nachdem von Kräften eines Pflegedienstes am heutigen Dienstag die Leichen des Ehepaars aufgefunden worden waren, haben diese umgehend die Polizei verständigt. Nach den Ermittlungen der Polizei hat der Ehemann zuerst seine schwerkranke Frau erschossen und sich dann selbst das Leben genommen.

Von den zuständigen Behörden konnte keine Fremdeinwirkung festgestellt werden. Eine Bestätigung dafür fand man auch in einem Abschiedsbrief, den das Ehepaar hinterlassen hatte.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Bayern, Bayer, Krank, Ehefrau
Quelle: www.frankenpost.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2007 20:41 Uhr von jsbach
 
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Für den Ehemann war wohl die Vorstellung, bald ohne seine Frau leben zu müssen so schlimm, dass er auch seinem Leben ein Ende gesetzt hat.
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13.11.2007 20:56 Uhr von wixbubi
 
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okay auch wenn ich mir dann hier irgendwelche "Damuen nach unten" einfahren darf, die mich wirklich sehr hart treffen..

..aber ich finds okay, wenn die gesagt hat "Komm hat eh kein Sinn" und ab dafür
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13.11.2007 21:08 Uhr von jessesandyshalimar
 
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ich finds ok ich schätze sogar, dass die schwerkranke Frau ihn um Erlösung gebeten hat und er danach den Gedanken nicht ertragen konnte... aber nur eine Spekulation meinerseits.. trotzdem.... ich finde es in einer weise gerechtfertigt...
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13.11.2007 21:44 Uhr von matthias-kramer
 
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ich: denke auch, dass es in Ordnung war, sofern es in beider Einverständnis geschehen ist. Und der Abschiedsbrief bestätigt diese These ja.
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14.11.2007 09:35 Uhr von Lucky Strike
 
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auf jeden fall Humaner: als die arme Frau noch krampfhaft mit maschinen und medikamenten im "leben" halten zu wollen.
sofern es im einverständnis war halte ich es nicht zwangsläufig für moralisch bedenklich.
ein starker grenzfall ist es, wenn die entscheidung der frau abgenommen wurde.
als gesunder mensch kann man leicht sagen, hier wenn ich so und so krank bin, dann will ich getötet werden.
aber vielleicht sieht ein kranker oder wenn man selbst dann wirklich erkrankt ganz anders und will so lange wie möglich noch unter den lebenden weilen, auch wenn man nicht mehr ausm bett kommt oder überhaupt noch etwas machen kann.
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14.11.2007 11:39 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Manchmal ist ein Stromausfall ein wahrer Segen.
Sterbehilfe ist hierzulande ja leider verboten.

Wenn man bedenkt, dass viele verwitwete alte Menschen oft nur kurze Zeit nach dem Ableben des Partners ebenfalls das Zeitliche segnen, kann man solche Geschehnisse verstehen.

Bei so einem drastischen Vorfall wie diesem hier, wird es für die Frau eine Erlösung gewesen sein, und für den Mann ebenso.
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14.11.2007 11:43 Uhr von DonBot
 
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Sollte das nicht auch ein Beispiel für Politiker sein statt von allen Ämtern zurückzutreten .... und jetzt her mit der schelte von wegen Geschmacklosigkeit aber ich kann Politiker nicht wirklich leiden.
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14.11.2007 13:09 Uhr von vorGebrauchschütteln
 
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Oh mein Gott: Was der Mann wohl gefühlt haben muss, nachdem er sie erschossen hat. Furchtbar sowas!

Aber ich schliesse mich meinen Vorrednern an, dass diese Tat vollkommen verständlich und wenn unter beider Einverständnis total legitim war.
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14.11.2007 13:39 Uhr von Kandis2
 
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Traurig ! Wirklich bedauerlich, dass so ein Ende gefunden wurde.
Ich fände es sehr gut, wenn die Schweizer Lösung auch in Deutschland Zuspruch und Anwendung finden würde.
Sicherlich mag es Gegner der Sterbehilfe geben. Es sollte aber jeder für sich selber entscheiden dürfen, ob er aus dem Leben scheiden möchte. Und wenn er es tut, sollte es in Würde und ohne Schmerzen ermöglicht werden. Das sind wir uns als empfindungsfähige Lebewesen mit ethischen Grundsätzen eigentlich schuldig.
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14.11.2007 14:01 Uhr von bigtwin
 
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Ich kann mir vorstellen, daß der Mann eigentlich nicht aus dem Leben gehen wollte - da Sterbehilfe jedoch in Dt. verboten ist und er danach eine Anklage zu erwarten hatte, hat er sich womöglich für diese Variante entschieden, anstatt noch mehr über sich ergehen zu lassen.
Wenn man diese Variante überdenkt, könnte man zu dem Schluß kommen, daß der dt. Staat mit seiner mittelalterlichen und inhumanen Gesetzgebung für den Tod des Mannes verantwortlich ist....
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14.11.2007 14:42 Uhr von falkz20
 
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es gibt ja diesen spruch...: niemand hat mich gefragt ob ich geboren werden will, also sollte ich auch selber entscheiden dürfen, wann ich aus dem leben trete...........

etwas brutal, dieser abgang. aber wenn es beide wollte, gerechtfertigt.
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14.11.2007 16:07 Uhr von Laub
 
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finde ich gut das der ehemann das getan hat. scheinbar war sie nicht dagegen und wollte es anscheinend sogar.

nuja.. nu sind beide tod und "wieder vereint" sage ich mal so.
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14.11.2007 16:53 Uhr von TomShaw
 
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Großer Respekt: Es muss sehr schwer sein seine eigene Frau zu erschiessen und sich anschliesend selbst zu richten. Hege daher großen Respekt und hoffe in gleichem Falle ebenso den Mut hierzu zu haben. Mögen die Angehörigen ihm (und seiner Frau, siehe Abschiedbrief) verzeihen.

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