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Pkw-Fahrer drückt Auto einer Frau gegen Autobahnleitplanke und rettet ihr Leben

Am vergangenen Freitag bemerkten Autofahrer, die auf der Autobahn 2 in Richtung Hannover fuhren, dass ein schwarzer VW Polo in Schlangenlinien über alle drei Fahrbahnen fuhr und die Mittelleitplanke touchierte. Während das Fahrzeug ungelenkt weiterfuhr, warnten Autofahrer andere Verkehrsteilnehmer.

Ein 30-jähriger Wolfsburger entschied, den Wagen der 27-jährigen Frau, die ihren Wagen offensichtlich nicht lenkte, mit Ausbremsmanövern zu verlangsamen und den Polo vorsichtig mit seinem Golf gegen die Seitenschutzplanke zu drängen. Als der Polo gestoppt war, erhielt die Frau ärztliche Hilfe.

Nachdem die Polofahrerin in einer Klinik in Gütersloh wieder ansprechbar war, erklärte sie, dass sie durch einen Kaliumschock am Steuer ihres Wagens eingeschlafen ist. Sowohl am Polo, als auch am VW-Golf und der Leitplanke entstanden nur geringe Schäden. Der Gesamtschaden liegt bei 4.600 Euro.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Auto, Leben, Fahrer, Autobahn
Quelle: www.direkt-bielefeld.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.11.2007 10:00 Uhr von mistake
 
+62 | -5
 
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Hut ab! Nihct nur so viel Zivilcourage zu zeigen - sondern auch noch eine derartige Situation so relativ glimpflich auf die Reihe zu bekommen. Respekt! sagt man wohl heute...
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13.11.2007 10:08 Uhr von The_Quilla
 
+11 | -197
 
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13.11.2007 10:13 Uhr von Belzebuebchen
 
+16 | -4
 
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Allen Respekt! Gratulation dem Retter!
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13.11.2007 10:19 Uhr von Theojin
 
+7 | -3
 
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Gut ausgegangen, was wäre aber passiert, wenn diese Aktion nicht zu einem guten Ende gekommen wäre. Der arme Fahrer wäre wahrscheinlich in Teufels Küche gekommen.
Trotzdem meinen tiefen Respekt, das er so gehandelt hat. Gibt wohl nicht viele Menschen die in einer solchen Situation so selbstlos handeln würden.
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13.11.2007 10:32 Uhr von Wurster
 
+7 | -4
 
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wieso nix dolles? Find es absolut vorbildlich wie der Fahrer gehandelt hat
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13.11.2007 10:41 Uhr von fruchteis
 
+6 | -3
 
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Kaliumschock: Erst mal find ich die Aktion des Fahrers auch total Klasse.
Einen Kaliumschock kann man übrigens auch bekommen, wenn man am Tag vorher mächtig gewaltig einen hinter die Binde gegossen hatte, als Nebenwirkung eines Katers oder Entzugserscheinung. Da reichts aber meistens schon, ein bissel Kalium morgens zuzuführen, um den Schock zu vermeiden.
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13.11.2007 11:11 Uhr von Lucky Strike
 
+17 | -4
 
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hmm respekt: ich persönlich hätte es nicht gemacht.
ich wäre zugegeben zu feige gewesen, zumindest so zu helfen. ich hätte wahrscheinlich nur die polizei oder so verständigt.
das problem ist nämlich, dass man ne gute absicht hat, aber trotzdem eins vorn latz geknallt gekriegt. wenn er pech gehabt hätte, hätte man es als provizierten unfall, nötigung, vorsätzliche gefährung oder sachbeschädigung etc auslegen können.
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13.11.2007 11:12 Uhr von ollolo
 
+10 | -3
 
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....nicht schlecht, Herr Specht bei allem Respekt würde mich ja mal interessieren, wie das Versicherungstechnisch aussieht? Da "opfert" jemand sein Auto, um ein Leben zu retten. Zahlt ihm das irgendeine Versicherung oder wie ist das? Weiß das jemand? Oder bleibt der vielleicht auf seinem Schaden hängen?
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13.11.2007 11:14 Uhr von mistake
 
+2 | -3
 
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@Theojin und @Lucky Strike: Eine solche Reaktion fällt immer unter §227 BGB.
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13.11.2007 11:24 Uhr von 0_o
 
+5 | -3
 
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mistake: wohl eher §228
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13.11.2007 11:33 Uhr von mistake
 
+2 | -3
 
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Tippfehler, danke
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13.11.2007 11:38 Uhr von Mr.Gato
 
+4 | -6
 
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@mistake: Was ist §228?
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13.11.2007 11:43 Uhr von BastiTheKing
 
+3 | -4
 
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Wer bezahlt? Bin mal gespannt wie das von der Versicherung geregelt wird. Wer kommt für den Schaden auf??
Ich hoffe der gesunde Menschenverstand siegt
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13.11.2007 11:44 Uhr von bigtwin
 
+2 | -3
 
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@Mr. Gato: Notstand! - einfach mal bei Wikipedia nachschlagen.

Ansonsten muß ich sagen - coole Aktion, mein Respekt!
Ich hätte unter Umständen erst mal darüber gegrübelt, was aus dem Schaden an meinem Auto wird. Ich hätte ihn nicht reparieren lassen können. Als Versicherung der Fahrerin würde ich ja den gesamten Schaden übernehmen, da durch die Aktion weiterer Schaden verhindert wurde. Ob die das dann aber auch so macht - keine Ahnung. Kennt sich jemand damit aus?
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13.11.2007 11:48 Uhr von ashyda
 
+4 | -4
 
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@mistake: Google wirkt Wunder.

§ 228
Einwilligung

Wer eine Körperverletzung mit Einwilligung der verletzten Person vornimmt, handelt nur dann rechtswidrig, wenn die Tat trotz der Einwilligung gegen die guten Sitten verstößt.

Übrigens muss auch ich sagen, dass ich von der Courage des Helfers beeindruckt bin. Hätte für alle Beteiligten auch anders ausgehen können.
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13.11.2007 11:50 Uhr von mistake
 
+3 | -8
 
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@ashyda: Du solltest vielleicht mal ins richtige Gesetz schauen, hm? Hier geht es nicht um StGB, sondern ums BGB
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13.11.2007 11:50 Uhr von ashyda
 
+2 | -3
 
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Sorry Meinte natürlich @Mr. Gato.

Freudsche Fehlleistung. Pardon.
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13.11.2007 11:55 Uhr von fruchteis
 
+2 | -3
 
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Strafrechtlich: Die strafrechtliche Seite könnte ggf. über § 34 und 35 StGB geklärt werden.
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13.11.2007 12:02 Uhr von mistake
 
+2 | -3
 
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@fruchteis: Wohl nur $35 StGB, denn einen anderen Wagen zu Rammen ist zwangsläufig rechtswidrig.
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13.11.2007 12:27 Uhr von fruchteis
 
+1 | -4
 
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@mistake: Oder so, ich hab jetzt den Text nicht genau noch mal nachgelesen.
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13.11.2007 12:29 Uhr von Das allsehende Auge
 
+2 | -7
 
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Tippe auf 10 Jahre oder mehr: (hoffentlich erlebe ich das noch)

Bis der Fall bzw. die Kostenübernahme geklärt ist. Gab schon oft ähnliche Fälle.

Zum "Trottel"
Respekt, respekt, respekt, schlage ihn für die Sendung Menschen 2008 oder ähnliche vor.
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13.11.2007 12:36 Uhr von wine2
 
+2 | -2
 
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@mistake: Ach mann da tippt man ewig und dann verschwindet der Kommentar....

Sowohl §34 also auch §35 StgB enthalten einen rechtwiedrigen Eingriff.
Der Unterschied ist die Bewerung der Güter, welche durch den Eingriff geschüzt werden.
Bei § 34 StgB sind Güter gefährdet (Leben) , die erheblich höher zu bewerten sind als die Güter (Auto), in welche zur Gefahrenabwendung eingegriffen wird. Der Eingriff ist erlaubt und muss daher von demjenigen, in dessen Güter eingegriffen wird, geduldet werden.

Anders bei $ 35 StgB. Hier sind dagegen die gefährdeten Güter nicht erheblich höher zu bewerten als die Güter, in die zur Gefahrenabwendung eingegriffen wird. Der Eingriff ist also verboten, kann aber entschuldigt werden, falls existenzielle Güter wie z.b. Leben des Handelnden selbst auf dem Spiel stehen.

damit ist das hoffentlich geklärt!
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13.11.2007 12:42 Uhr von fruchteis
 
+1 | -4
 
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@wine2: Hattich ja garni mal so Unrecht...

@Allsehendes Auge: Lies mal im StGB nach (Wikipedia oder Google), mit welchen Strafen der Verstoß gegen §§ 34/35 StGB bestraft würde...
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13.11.2007 12:48 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+3 | -6
 
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blödes Bewertungssystem: Jetz würd ich gern dem Fahrer des PKW ein paar Pluspunkte geben... und was is... Pustekuchen!
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13.11.2007 13:21 Uhr von vise
 
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super sache, aber wenn die sache schief gegangen wäre, würden alle auf dem couragierten autofahrer herumhacken

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