12.11.07 21:57 Uhr
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Hessen: ICE überfährt Gleisarbeiter

Drei Gleisarbeiter waren im osthessischen Schlüchtern mit Schweißarbeiten beschäftigt, als sie einen heranfahrenden ICE zu spät bemerkten. Der ICE raste in die Gruppe hinein.

Ein Arbeiter starb, zwei erlitten leichte Verletzungen und einen Schock. Ein Arbeiter musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Warum der getötete Gleisarbeiter nicht den heranfahrenden Zug bemerkte, ist unklar.

Die Strecke von Fulda nach Frankfurt wurde für anderthalb Stunden gesperrt. 28 Züge verspäteten sich.


WebReporter: -InFlames-
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hessen, ICE, Gleis
Quelle: www.netzeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.11.2007 21:53 Uhr von -InFlames-
 
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Es ist sehr tragisch das der Gleisarbeiter den Zug nicht bemerkt hat.
Besonders schlimm ist es schlimm für Verwandte und Freunde des Verstorbenen.
Immerhin er wurde nur 49 Jahre alt
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12.11.2007 22:46 Uhr von DerFreed
 
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Warum wird das Gleis denn nicht während: der Arbeiten gesperrt?
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12.11.2007 23:09 Uhr von Chef-Chris
 
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da haben gleich mehrere gepennt: wo waren denn die sipos(sicherungsposten)??? davon sollten 3(?) da sein und dann müsste da bei arbeiten die geschwindigkeit runtergesetzt sein und und und kann ich nciht verstehen sowas.

mein beileid gilt seiner familie
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13.11.2007 00:37 Uhr von Gunny007
 
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wenn ich jetzt bösartig: wäre, was ich ja nicht bin, würde ich sagen daß das halt von dem russischen ersatzpersonal auf den zügen kommt.
nein, ist schon tragisch. ich kann nur nicht verstehen wie man einen ice überhören kann.
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13.11.2007 09:21 Uhr von Pitbullowner545
 
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das: ding fährt 250, wenn man den sieht isses meist schon zu spät..
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13.11.2007 09:21 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
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Wenn alles vorschriftsmäßig gelaufen wäre, hätte das nie passieren können. Da werden wohl noch Strafen folgen.

Mein Beileid den Angehörigen!
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13.11.2007 09:28 Uhr von Lucky Strike
 
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normalerweise wird das gleis doch dann gesperrt: ich bin auch schon öfters an gleisarbeitern vorbei gefahren.
und da wurde immer die betreffende strecke eingleisig.
nervig, aber sicherheit geht nunmal vor.
das er sie nicht gehört hat, kann ich mir so erklären, dass sie ggf gehörschutz getragen haben.
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13.11.2007 10:56 Uhr von DonBot
 
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Und der Lokführer ??? Als angehöriger einer Eisenbahnerfamilie ist mir der Schock bekannt den ein Lokführer hat wenn er jemanden überfährt .
Ich habe nicht nur tiefstes Mitleid mit dem Opfer und seiner Familie sondern auch mit dem Lokführer und seiner Familie denn für ihn ist die Geschichte im Kopf noch lange nicht vorbei das kann viele Jahre dauern und meißt flüchten Sei sich in den Alkohol.
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15.11.2007 19:22 Uhr von cap0472
 
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WO waren denn dei SIPO? Schlauer Spruch!!!Es gibt da so eine Bestimmung die es einer Gruppe von bis zu 3VERSICHERTEN,so heißen die Gleisarbeiter im Beamtentum, selbstsichernd unterwegs sein können, nutürlich nur unter bestimmten Voraussetzungen, die jedoch waren wohl gegeben.
Der Tote war ein mir bekannter, denn ich habe ihn und die Kollegen schon oft in meiner Funktion als SIPO gesichert, der Schock und meine Trauer sitzen tief, aber auch meine Wut über die Scheiß Sparpolitik die grade im Punkto Sicherheit gefahren wird.
So ist der klassiche SIPO, der eine bestimmte Annäherungsstrecke zu beobachten hat, fast völlig ausgerottet, es wird lieber mit einem sogenannten ABSPERRPOSTEN gearbeitet, dieser soll lediglich verhindern das ein Versicherter "versehendlich" ins NACHBARGLEIS gerät.Dieses setzt voraus das das Gleis in dem gearbeitet wird gesperrt ist und vor allem auch solange gesperrt bleibt bis es der für die Arbeiten verantwortliche als "befahrbar" erklärt!
Aus eigenen Erfahrungen kann ich jedoch berichten das Züge trotz Sperrung die Baustelle passieren, zwar nur in Einzelfällen aber da ist selbst einer ausreichend.
Da ein ABSPERRPOSTEN keine Annäherungstrecke hat, die Zugfahrt also auch nicht immer rechtzeitig bemerken kann, wäre er nicht zwingend Lebensrettend gewesen, höchstwahrscheinlich eher ein weiteres Opfer.

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