11.11.07 20:35 Uhr
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Madrid/Spanien: Ein Toter nach Schlägerei zwischen Linken und Rechten

Am heutigen Sonntag machte sich in der spanischen Hauptstadt Madrid eine Schar Rechtsgerichteter auf dem Weg zu einer Protestdemo gegen Immigranten. In der Metrostation trafen sie auf eine Gruppe der Linken und es entwickelte sich eine heftige Schlägerei zwischen den gegnerischen Parteien.

Die Polizei versuchte die Massenschlägerei noch unter Kontrolle zu kriegen, aber dies gelang im ersten Anlauf nicht. Ein 20-Jähriger starb bei der Schlägerei. Man habe ihn mit einem Messer ins Herz gestochen, hieß es. Sieben Menschen trugen Blessuren davon.

Alfredo Prada, Sprecher der Madrider Stadtverwaltung, teilte mit, dass es in Madrid keinen Platz für Äußerungen rassistischer, fremdenfeindlicher oder extremistischer Natur gäbe und verurteilte die Gewalttaten in der U-Bahnstation.


WebReporter: ciaoextra
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Spanien, Recht, Madrid, Die Linke, Schlägerei, Schläger
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2007 21:12 Uhr von jsbach
 
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..und wieder die allgemeinen: "Betroffenheitsfloskeln" von Behörden. Genau wie in D.. das müssen wir unterbinden bla bla und was folgt: nichts oder sehr wenig und wenn, dann gibt es bestimmt wieder "gnädigt gestimmte " Richter.
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12.11.2007 11:45 Uhr von Dusta
 
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jsbach: Ist halt in Spanien genau wie hier, hier interessierts doch auch keinen wirklich wenn Nazis ma jemanden abstechen. Gibt halt bestimmte Phasen wo die Medien auf das Thema geil sind und ansonsten isses omme.
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12.11.2007 16:11 Uhr von schlupfloch
 
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also. mal gleich vorneweg. berichtig mich wenn ich falsch liege. da ist eine gruppe von antifas die einen(!) nazi angreifen und der geht mitm messer auf die los. ein grosses messer. keiner hat gesagt wie gross, aber ein grosses messer. daraufhin stirbt einer und einer liegt im krankenhaus. und einer weil die polizei angegriffen wurde und der wurde durch ein gummigeschoss am kopf verletzt. soweit hab ich das jetzt durch mehrere artikel zusammenfassen können. der nazi wurde dann so zusammengeschlagen dass er im krankenhaus liegt.

also zusammengefasst: ein nazi - mehrere antifaschisten. ein toter, drei verletzte.

kann es sein, dass es nicht normal ist, dass die antifa immer wieder andere leute angreift? sicher beruht das irgendwo auch auf gegenseitigkeit. aber das ist doch krank. als antifaschist genauso intolerant sein wie ein faschist. warum wechseln die nicht gleich die seiten?

es ist natürlich tragisch, dass der junge ums leben gekommen ist. aber für mich genauso tragisch wie bei dem typen beim g8-gipfel in italien. wären se alles zu hause geblieben, wär alles gut. und dass die 16-jährigen und alle anderen minderjährigen bei rechts und links verpulvert werden, das merkt wieder keiner.

"Nach dem Tod des 16-Jährigen beteiligten sich am Abend rund 500 Menschen an einer Protestkundgebung gegen den Rechtsextremismus. Im Anschluss an die Demonstration zogen Dutzende Jugendliche durch den Stadtteil Malasana, kippten Motorräder um und warfen mit Mülleimern um sich. Die Polizei zog mit ihren Anti-Aufruhreinheiten auf, diese sorgten schließlich für Ruhe."

was für anteilnahme soll das sein? das sieht eher nach randalierern aus, die versuchen sich nen märtyrer zu schaffen. tut mir leid da fehlt mir das verständnis. und dann kommen gegendemos gegen recht oder halt rassistische gewalt. macht doch ne demo gegen linke und rechte gewalt. das wäre viel ehrlicher.
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12.11.2007 16:24 Uhr von schlupfloch
 
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zumal: das ne genehmigte demo war. und wenn ich die bilder von der demo in prag gesehenhabe, wo da mehrere antifas oder halt gegendemonstranten auf einen nazi eingeprügelt habebn, der übrigens stehengeblieben ist.... also ich weiss da echt nicht wer schlimmer ist. die die ihre meinung, wie falsch sie auch immer sei, kundtun wollen oder die die auf alle eindreschen weil das ne art hobby ist auf rechtendemos krawall als gegendemonstrant zu machen.

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