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Schweiz: Patient durfte in seinem Klinikzimmer Selbstmord begehen

Seit rund neun Monaten dürfen die Krankenhäuser in der Schweiz entscheiden, ob sie begleitete Selbstmorde in ihren Räumen genehmigen. Dies hatte damals die Ethikkommission der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) festgelegt.

Jetzt wurde bekannt, dass bereits im April 2007 an der Berner Uniklinik ein Patient einen begleiteten Selbstmord, mit dem Schlafmittel Natrium-Pentobarbital, begehen durfte. Beigestanden hat dem todkranken Mann eine Frau der Sterbehilfsorganisation "Exit". Der Mann war ebenfalls "Exit"-Mitglied.

Der Kranke hatte einen Tumor und war schon dem Tode geweiht. Darüber hinaus hatte er große Schmerzen. Ein Transport des Mannes in seine Wohnung wäre einer "unzumutbare Tortur" gleichgekommen. Daher erlaubte die Klinik den Selbstmord in ihren Räumen.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schweiz, Selbstmord, Klinik, Patient
Quelle: www.n-tv.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2007 19:21 Uhr von MC_Dizzy
 
+7 | -1
 
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ja richtig so: finds zwar ahrt das die sterbehilfe exit heißt musst schn chmunzeln. ansonsten find ichs richtig das die leute selbst entscheiden können ob sie sterben wollen sollange sie in der lage sind es selbst zu entscheiden.
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11.11.2007 19:40 Uhr von jsbach
 
+8 | -1
 
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Auch als Christ bin ich: der Meinung: Ein Leben und Sterben in Würde find ich immer noch besser, als nur noch auf Intensiv mit Apparaten künstlich am Leben erhalten zu werden.
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11.11.2007 19:50 Uhr von Mr.Gato
 
+11 | -0
 
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Ich blick net warum sowas hier und in vielen anderen Ländern noch immer verboten ist.

Im Prinzip ist die zwangsmässige am-Leben-Erhaltung bei tödlichen und schmerhaften Krankheiten doch Folter - und das ist hier auch verboten.
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11.11.2007 19:53 Uhr von martin@pc
 
+1 | -11
 
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11.11.2007 23:02 Uhr von Vanitas
 
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recht so. Keiner fragt dich ob und wann und wie du geboren wirst, also solltest du auch keinen fragen müssen wenn du gehen willst.
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11.11.2007 23:19 Uhr von jsbach
 
+2 | -0
 
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Vielleicht dazu ein Spruch: "Es hat mich niemand gefragt, ob ich leben will.
Es wird mich niemand fragen, ob ich sterben will.
Also braucht mir auch niemand sagen wie ich mein Leben zu leben habe"

Mal eine Überlegung wert.
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12.11.2007 09:55 Uhr von Lucky Strike
 
+2 | -0
 
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Sterben zu dürfen ist ein Privileg: welches u.a. in Deutschland sehr vielen Schwerstkranken sehr lange vorenthalten wird.
wenn ich unheilbar krank bin, von tumoren zerfressen und es sicher ist, dass ich monate lang noch leiden werde, finde ich es humaner sterben zu dürfen, als mit aller gewalt gegen den natürlichen kreislauf mit maschinen und medikamenten im "leben" gehalten zu werden.
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12.11.2007 18:56 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
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gut so: jeder mensch sollte wählen dürfen, wie er wann und wo sterben will
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12.11.2007 19:49 Uhr von tesla_roger
 
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menschenrechte: es gibt doch noch länder mit menschenrechten

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