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Finnland: Hätte man den Amoklauf verhindern können? - Erste Infos schon im Juni

SN berichtete bereits über den Amoklauf an einer Schule in Finnland mit mehreren Toten. Bereits Anfang Juni diesen Jahres gab es auf YouTube Informationen über den Amokläufer, doch niemand interessierte sich dafür.

In einem Video auf der Internetseite ist ein Mann zu sehen, der knapp eine Viertelstunde über "Columbine-Mörder, mentale Zwerge und Sozialdarwinismus" redet.

"TheAmazingAtheist" spricht u.a. von möglichen Nachahmungstätern und nennt ihre Namen. Dabei ist auch "NaturalSelector89", das ist der YouTube-Nick des Mörders von Tuusula. Internetuser hielten die Ankündigung aber für übertrieben.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Amoklauf, Finnland
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2007 15:53 Uhr von snm
 
+3 | -1
 
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Nein: solche Taten lassen nicht nicht verhindern.

Wenn schon die unmittelbare Umgebung des Jungen nicht mitbekommt wie krank seine Seele ist, wie sollen das andere feststellen.

Aber es geht ja hier wieder nur mal wieder darum für weitere Einschränkungen der Freiheit und Überwachung Stimmung zu machen. Und die Amok-Lauf geile Presse leistet dem auch noch Vorschub.

"Schließlich hätten die jetzt von den finnischen Behörden aufgefundenen E-Mails längst auch von den US-Behörden auf dem Computer von Dillon Cossey gefunden werden können."
D.h. in Zukunft sollte der komplette Emailverkehr, incl. Inhalt, aller Bürger überwacht werden?

"Dass sich da etwas anbahnte, hätte man auch ahnen können, wenn man frühzeitig einen Blick auf Auvinens Online-Freunde geworfen hätte."
So ein Schwachsinn. Wie viel Millionen kranke Ankündigungen und Foreneinträge gibt es täglich im Internet. Wer will die alle aus-/bewerten? Wen geht es überhaupt etwas an welche "Online-Freunde" jemand hat.
Die einzigen die an dieser Tat mitschuldig sind, sind die Mitschüler, die Bekannten und die Eltern des Täters.
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11.11.2007 15:56 Uhr von schwArzpunk
 
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Stellt sich nur die Frage welchen Zusammenhang dieser Beitrag mit dem Amoklauf hatte. Standen die "Täter" untereinander in Kontakt bzw. gab es sogar Absprachen?! Ich hab so langsam sowieso das Gefühl, dass es sich bei den Tätern seit Columbine meist um Nachahmungstäter handelte. Möglicherweise hat Columbine einen eigenen Mythos für sozial schwache Personen mit Aufmerksamkeitsdefiziten entfacht. Die Täter stellen sich als eine Art Märtyrer und Propheten dar um einmal in ihrem Leben die Aufmerksamkeit ihrer Umwelt auf sich zu lenken.
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11.11.2007 17:57 Uhr von Sonnflora
 
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snm hat Recht: >Die einzigen die an dieser Tat mitschuldig sind, sind die Mitschüler, die Bekannten und die Eltern des Täters.<

Mitschuld haben alle die, die einen Amokläufer vorher zum Prügelknaben gemacht haben. Die auf ihn rumgehackt haben, evtl. laufend geschlagen und gedemütigt haben und was weiß ich noch alles. Ja, ich habe gelesen, daß es bei diesem Jungen so gewesen sein soll!

Vielleicht sollten sich mal alle, egal ob Schüler, Lehrer oder Eltern, Gedanken darüber machen. Ich verstehe sowieso nicht, warum es immer einen geben muß, der wie der letzte Dreck behandelt wird!
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12.11.2007 11:08 Uhr von bopper
 
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Schuld & Mitschuld: Nach jedem Amoklauf die gleiche, bescheurte Diskussion über die Schuld bzw. Mitschuld.

Kann man nicht einfach akzeptieren, dass einzig und allein der Mörder für seine Wahnsinnstat verantwortlich ist? Warum immer diese Suche nach denen, die schuld sein sollen? Nicht seine Familie hat getötet, nicht die Schulleitung, nicht seine Freunde oder sonst wer.

Er ist der Schuldige, er hat sich durch den Kopfschuss vor der Verantwortung gedrückt, die feige Sau.

Solche Idioten gehören totgeschwiegen und nur der Opfer gedacht, dann hätten Nachahmer keine Motivation mehr.
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12.11.2007 16:57 Uhr von Enny
 
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Hätte: Nein, hätte man nicht.
Und diese Frage stellt sich nicht. Sie stellt sich nie.
Es ist passiert und niemand hat sowas vorhergesehen.

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