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Studie: Die Schule ist für Kinder "Glückskiller Nummer eins"

1.239 Kinder wurden für diese Studie nach ihrem Glücksempfinden befragt. Das ZDF hat zusammen mit dem Glücksforscher Anton Bucher die Studie durchgeführt. Die Ergebnisse sollen am Donnerstag in Mainz, aufgrund des zehnjährigen Bestehens der Kindersendung "Tabaluga tivi" präsentiert werden.

Das positive Ergebnis der Studie war, dass Kinder noch nie so ein gutes Einvernehmen mit ihren Eltern hätten wie jetzt. Kinder fühlen sich wohl, vor allem durch ein aktives Familienleben und durch die Hilfe der Eltern. Auch Kinder von Alleinerziehenden bezeichnen sich zum Großteil als glücklich.

Das negative Ergebnis der Studie ist, dass die Schule auf das Glücksempfinden der Kinder einen schlechten Einfluss hat. Dabei fühlen sich Kinder die leicht lernen können in der Schule wohler, als Schüler die Probleme haben. Je älter die Schüler werden desto unglücklicher macht die Schule sie.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kind, Studie, Schule, Glück, Nummer
Quelle: www.welt.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2007 16:04 Uhr von Pfennige500
 
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Wirklich neu ist das jetzt aber nicht o_O
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11.11.2007 19:44 Uhr von fail
 
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Ist doch klar: Schule ist stress pur..wennde arbeitest bekommst du wenigstens was für deine Arbeit..90% meiner Glücksgefühle werden auch durch die Schule gebremst..

Aber von nix kommt nix sag ich immer :D
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11.11.2007 19:47 Uhr von Moefo
 
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das ist doch immer so!!! das kind ist im kindergarten hat kein bock mehr auf kindergarten und freut sich total auf die grundschule...
das kind ist in der grundschule und freut sich total auf die weiterführende schule und is froh dass es nicht mehr in die grundschule muss....dann finden sie die weiterführende schule scheiße und freuen sich auf die ausbildung usw.....!!
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11.11.2007 20:18 Uhr von martin@pc
 
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hmm: iwas stimmt an der kette nicht ^^

ausbildung -> Arbeit = Freude ô.Ô

wage ich zu bezweifeln xD

Wobei, wenn man dann an die Rente denkt, so stimmt die These wieder ^^
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11.11.2007 22:03 Uhr von Summersunset
 
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Schule soll ja auch nicht primär Spaß machen ;): Erst einmal soll die Schule Wissen vermitteln und den Schülern eine Vorbereitung auf Studium/Ausbildung bieten. Das Mathe da nicht so viel Spaß macht, wie etwa ein Cafébesuch mit seinen Freunden wundert doch nicht.

Schule soll aber nicht Angst machen. Das ist, glaube ich, das Wichtigste. Sprich; Es muss etwas gegen zu extremes Mobbing gemacht werden, willkürliche Lehrer und Überforderung. Damit sollte man zufrieden sein :)
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11.11.2007 22:51 Uhr von Vanitas
 
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martin@pc: also wenn ich an die Rente denke ist da nichts mit Freude...
Im Übrigen ist es klar dass die Schule keine reine Unterhaltung ist und sein soll, aber es solte sich auch genausowenig auf das Glücksempfinden auswirken. Wer in der Schule schon traurig ist oder davor Angst hat...wie soll das dann später aussehen.
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12.11.2007 00:40 Uhr von q.fuchs
 
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naja: war das jetzt eine Überraschung?

Egal.. wenn ichs mal geschaft habe, hole ich mir alle Glücksgefühle wieder ;)
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12.11.2007 00:45 Uhr von Laub
 
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Schule muss aber Spaß machen Wenn Schule keinen Spaß macht und man nur zugelabert wird geht das ins eine Ohr rein und aus dem anderen wieder raus...

Was ich bei mir an der Hauptschule damals gemerkt habe war folgendes: Ein Junge, hat immer nur Mist gemacht im Unterricht weil er es einfach öde fand. Denksachen wie Mathe 5 und die anderen Fächer eben so. Aber handwerkliche sachen wie Werken hatte der 1! der ist bei sowas mega geschickt.

Ich finde man sollte die Leute so einteilen: Denker / öh.. und leute die "anpacken" und was machen wollen.
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12.11.2007 02:51 Uhr von Soulfly555
 
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Achja, so war das früher wollte ich auch nicht gerne in die Schule und wollte unbedingt endlich "Geld verdienen". Aber aus dem heutigen Blickwinkel wünscht man sich doch noch manchmal die Schule zurück, die Zeit ohne wirkliche Sorgen.
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12.11.2007 06:14 Uhr von _BigFun_
 
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Kinder und Schule: Sind 2 Welten für sich - man kann verstehen, dass manche KInder keinen Spaß an der Schule haben, der Unterricht wird langweilig gestaltet, im Vergleich zu vor 20 Jahren, ist der Stoff den sie Lernen müssen immer Kompakter mit viel weniger Zeit zum Üben und Einprägen. Leistungsdruck, kombiniert mit dem in vielen Schulen vorherrschenden Statuszwang ( Markenkleidung, neueste Handy´s usw ), sind für die Kids nunmal der Motivationskiller schlechthin.
Ich finde pers. das Kinder in der Schule vieles Lernen müssen, was sie im Alltag selten brauchen, und die Dinge die sie brauchen, werden stark vernachlässigt. Lieber mal paar Wochen Kopfrechnen trainieren, als zB Integral Rechnung oder sowas Durchzupauken.
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12.11.2007 08:43 Uhr von haguemu
 
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Wenn Lernen unglücklich macht: sollten wir doch mal einen Schüleraustausch mit ein paar afrikanischen oder südamerikanischen Entwicklungsländern organisieren.
Aber mindestens für ein Jahr!
Vielleicht sollte man die Kinder danach nochmal fragen!
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12.11.2007 13:51 Uhr von Sonnflora
 
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Ich denke das größte Problem ist die Angst vor der Schule. Vor dem Mobbing durch Mitschüler und auch durch Lehrer. Lehrer können das nämlich auch sehr gut. Indem Schüler entweder vor der Klasse bloßgestellt oder sogar beschimpft werden, wenn sie einen Fehler machen oder was fragen, anstatt es denen zu erklären. Dagegen muß dringend was getan werden.
Und der Unterricht sollte vielleicht auch interessanter gestaltet werden. In den Grundschulen sollte der Stoff vielleicht mehr auf spielerische Art vermittelt werden.

>Ich finde pers. das Kinder in der Schule vieles Lernen müssen, was sie im Alltag selten brauchen, und die Dinge die sie brauchen, werden stark vernachlässigt. Lieber mal paar Wochen Kopfrechnen trainieren, als zB Integral Rechnung oder sowas Durchzupauken.<
Hier hat BigFun absolut recht. Man sollte vielleicht mal sämtliche Lehrpläne durchgehen, alles unnötige streichen und mehr Zeit für die wichtigen Dinge (Rechnen, Rechtschreibung, Englisch) einplanen.
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12.11.2007 18:59 Uhr von Nehalem
 
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Sonnflora & BigFun: Absolute Zustimmung. Mein Sportlehrer ist das beste Beispiel: Macht korpulente Mitschüler runter, sie sollen doch mal mehr Sport treiben, wie sie denn aussehen. Meiner Freundin langt er an Hintern. Macht kleine Kinder fertig. Und sowas darf Unterrichten und man kann nichts dagegen tun -.-

Dass man in der Schule Dinge lernt die man später kein Stück braucht, davon kann ich euch ein Lied singen -.-
Wozu zum Teufel brauche ich Trigonometrie? Integral Rechnung? Wäre es nicht sinnvoller in der heutigen Zeit mehr mit Computern zu arbeiten? Oder mehr Sprachen zur auswahl? Wozu zum Geier brauche ich Französisch!? Oder Latein? Die eine Sprache ist so derb schwer zu erlernen und man kann später sowieso nichts damit anfangen und die andre Sprache ist schon seit Jahrhunderten tot!

Wieso macht man nicht mehr über die DDR? Ich habe in der Schule noch nie über den Armenischen Genozid berichtet bekommen, das ist ein Unding! Einfach lächerlich unser Schulsystem und da fragen sich unsere Gottverdammten Politiker warum alle auswandern, warum Deutschland komplett den Bach runtergeht. Dabei sitzen sie noch fett in 7700€ Diäten, während manche gerade genug für ein Dach über dem Kopf haben...

Einfach krank
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12.11.2007 19:51 Uhr von In extremo
 
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@Nehalem: Aber hier kommt das Prinzip Schule zum tragen. Naklar, man könnte viel aus dem Plan rausschmeißen, Trigonometrie, Kurvendiskusion(beides Mathe), Fotosynthese(Bio), Akkorde(Musik).
Französisch, Latein.
nur die grundlagen der Chemie, nur die grundlagen der Physik.

Aber hier kommt das Prinzip Schule.
Schule soll allgemein Bildung vermitteln, da gehören nun mal Chemie, Physik und Mathe dazu.
Man kann die Schule auf grundlegende Sachen reduzieren, aber wer weis, vieleicht entdeckst du dadurch nie deine Fertigkeiten in Mathematik oder dass du der nächste Chemie Nobelpreis träger sein könntest.

Man muss gewisse Dinge vermitteln. Ansonsten wären ja die Unis komplett überlastet, weil die noch 2 Jahre dranhängen müssten bei den Studiengängen, um die Grundlagen zu vermitteln.

Also, wir brauchen solche grundlegende Bildung, damit die Leute ihre Fertigkeiten erkennen und die Leute eine allgemeine Bildung haben.
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12.11.2007 20:15 Uhr von Nehalem
 
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In extremo: Hmmm das ist ein Argument... Ich sehs halt bei meinem Kumpel: Der ist ein Ass in Naturwissenschaften, aber eine Niete in Sprachen. Und wegen den Sprachen musste er fast eine Klasse wiederholen. Das Schmerzt halt in gewissem Sinne, da dieser Kumpel eben so viel drauf hat, aber wegen ein paar Fächern richtig Probleme bekommt.

Aber jetzt beispielsweise Sprachen: Könnte man nicht Sprachen lehren die wirklich sinnvoll sind, bzw. in mehreren Ländern gesprochen wird? Englisch sowieso, aber jetzt zb Spanisch wird an kaum einer Schule mit Französisch oder Latein gleichgesetzt. Ich verstehe halt einfach nicht, wie man heute noch Latein lehren kann... nun gut, dazu ein Kommentar einer Lateinlehrerin: "Echte Gymnasiasten lernen Latein". Wunderbar, aber dass man Latein heutzutage für kaum einen Beruf noch braucht, wird einfach mal ausser acht gelassen. Meines Wissens wird Latein heutzutage doch nurnoch für Biologische Berufe gebraucht, oder? Also Arzt, Biologe, etc.

Grüße
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12.11.2007 21:02 Uhr von In extremo
 
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@Nehalem: Nicht mal mehr bei den biologischen Berufen brauchst du wirklich Latein. Ein Freund von mir, der Arzt werden will (bei ihm steht das Abi auch ziemlich auf der Kippe, zum Teil wegen Latein, aber auch wegen seinem LK Chemie) meinte, man braucht für den Studiengang zum Arzt nur nachweisen, dass man mal einen Lateinisch Kurs besucht hat. also nicht mal ein Latinum

Latein als wichtige Sprache liegt wahrscheinlich noch in unserer Geschichte begründet, man kann eigentlich die komplette Schulgeschichte vom 1840(ausgehend vom Mittelalter) übers Kaiserreich bis Weimar zusammenfassen, als Kampf von Latein gegen alle andern Schulen die zu einem Studium berechtigen.
Kann ich als Facharbeit rausgeben, hab mich da mal 24 Seiten lang beschäftigt ;) .

Was jetzt Latein insgesamt angeht, muss man eigentlich alle modernen Sprachen in Frage stellen außer halt der Muttersprache und Englisch.
Was brauch ich französisch, ich glaube mit Englisch komm ich noch weiter in der Welt.
Ich würde als Alternative zu einer 3. Sprache vieleicht einen erweiterten Englisch Kurs anbieten. Denn was soll ich micht mit einer weiteren Sprache rumquälen wenn es doch effektiver wäre Englisch zu lernen.


Sagen wir es insgesamt so, Latein ist als Sprache auf dem Weg nun entgültig zusterben. Es wird ein langsamer Tod, aber wir sind auf dem Weg dorthin.
Meine Meinung zu Latein: Ich finde es eine interesandte Sprache und ich lerne für meine doch miserable Rechtschreibung und für meine Satzbilung noch einige dazu. Ich finde Latein schön als Sprache, ist schön beruhigend, wird sich auch nicht so schnell wie Französisch ändern und mit Latein kann man doch einiges an Fremdwörtern und Inschriften verstehen.

Das Argument, dass man mit Latein einfach andere romanische Sprachen lernen kann, will ich mal nicht bringen, dass geht mit Spanisch und Französisch bestimmt auch.
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12.11.2007 21:35 Uhr von Sonnflora
 
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Vielleicht sollte man es so machen, daß Schüler ab der 8. Klasse Fächer abwählen oder auch dazu nehmen können. Ganz nach Interesse und Begabung. Wer z.B. sprachlich begabt ist, soll halt diverse Sprachen lernen. Und dafür andere Fächer abwählen können, um sich besser auf das konzentrieren zu können, was ihm liegt. Nur Mathe, Deutsch und Englisch bis zur letzten Klasse.
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12.11.2007 22:27 Uhr von cookies
 
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Allgemeinbildung schadet keinem: Wieso sollten sich schon Schüler so früh spezielisieren?
Die Schule dient dem Aufbau einer Allgemeinbildung im Humboldt´schen Sinne, die einem in vielen Bereichen des Lebens weiterhilft. Auch wenn ich z.B. Physik abgewählt habe, die Jahre zuvor waren in einigen Bereichen einfach lehrreich.

Die Berufsausbildung und damit die Spezialisierung sollte nachgelagert in der Aus- und Weiterbildung erfolgen.

Zum Thema Glück und Schule:
* Wenn ich mir so manche Lehramtsstudenten heute anschaue, so bin ich froh über manchen Pauker, der mit Charisma etwas vermittelt hat . Achtung: nicht zu verwechseln mit Autorität!
* Erziehung heute: Kinder werden heute anders erzogen, autoritäten werden weniger anerkannt. wie soll ich da einen Leherer akzeptieren und die Zeit, die ich in der Schule verbringen MUSS? Irgendwann aber müssen dich die Kinder von heute irgendwelchen Chefs/Autoritäten unterordnen, und wenn es nur bei der Bundeswehr ist!
* Wenn ich Nena´s Geschwätz in den Medien höre oder lese, dass ihre Kinder auf der freien Schule nur das lernen , was sie selbst wollen, dann wirds mir übel. Wie sollen diese Kinder einmal die Anforderungen einer Ausbildung geschweige denn eines Studiums schaffen? Es kann ja nicht jeder Künstler werden!

Ich als bekennender Freigeist habe mir das von der Schule mitgenommen, wovon ich mir Nutzen versprochen habe. Und das war nicht wenig. Wissen ist ein Handwerkszeug, um Ziele zu erreichen. Wissen ist nach wie vor Macht und macht auch unabhängig. Mehr Wissen kann ich auch besser Verknüpfen....was macht Intelligenz aus?
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12.11.2007 23:35 Uhr von Sonnflora
 
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@ cookies: Wenn jemand sprachlich begabt ist und ein paar Sprachen intensiv lernt, indem er andere Dinge, wie z.B. Naturwissenschaften, wegläßt, finde ich das wesentlich besser. Weil so jemand wird dann auch eine Ausbildung oder ein Studium in dieser Richtung wählen und kann dann auf dieses bessere Wissen (weil intensiver gelernt) viel besser aufbauen.
Ich denke, ein gutes bis sehr gutes Wissen in 2-3 Bereichen ist wesentlich besser, als ein Halbwissen in zu vielen verschiedenen Bereichen, wie es ja leider auf den Schulen vermittelt wird.
Deshalb finde ich das gar nicht mal so dumm, was Nena mit ihren Kindern macht.

Ich hätte es mir zu meiner Schulzeit sehr gewünscht diverse Fächer abwählen zu können und hätte dafür lieber mehr Naturwissenschaften gemacht. Lag mir einfach mehr und hätte mir auch mehr gebracht.
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13.11.2007 09:21 Uhr von Acryllic
 
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Diese Umfrage sollte man vielleicht mal in Finnland (dem überragenden Gewinner der PISA-Studie) machen und die Ergebnisse mit der Studie in Deutschland vergleichen...

Ich stelle mal die Vermutung an, dass die Schüler dort ganz anders über den Spaßfaktor in der Schule denken.

@Aguirre: Nein, Schule muss nicht generell keinen Spaß machen. Wenn man versteht was gemacht wird und es selbst anwenden kann, dann macht einem auch total unnötiger Lernstoff Spaß.
Keinen Spaß -und da gebe ich dir völlig recht- macht die Schule, wenn man nichts versteht und auch durch nacharbeiten nicht an das nötige Wissen kommt.

Hausaufgaben machen nicht unbedingt Spaß, aber wenn sie helfen etwas zu verstehen, dann findet man sie bei weitem nicht so schlimm, wie wenn sie einem nichts bringen und man sie nicht hinbekommt.

In Finnland gilt der Grundsatz: "Kein Kind wird zurückgelassen".
Bei uns gilt: "Wer nicht mitkommt, der hat Pech gehabt".

Könnte es nicht vielleicht an diesem gravierenden Unterschied liegen, dass Finnland so gut und wir so schlecht abgeschnitten haben?

Kann es nicht sein, dass man statt noch mehr Stoff zu machen und die Schüler noch mehr zu fordern -als Reaktion auf die Pisa-Studie- nicht lieber Projekte hätte starten sollen, um Schüler mit Lernschwächen zu unterstützen?

Ich wage die Vermutung, dass wir bei PISA-Studien immer schlechter abschneiden werden, wenn nicht bald mal ein Umdenken in unserer Schulpolitik stattfindet.

Mehr Förderung statt mehr Forderung - dann haben wir auch mehr leistungsbereite, glückliche Schüler.
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13.11.2007 16:43 Uhr von In extremo
 
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@ Acryllic: Was wohl auch ein Punkt für Finnland ist, dass sie keinen hohen Ausländer Anteil haben. Bei uns ist der im Vergleich doch etwas höher.
Mit dem Spaß am lernen stimm ich dir zu, hatte grade Informatik und wir haben uns mit Turing Automaten beschäftigt. Wenn man die anhand einer Internet Seite mit einem Programm lernt, hat man verdammt viel Spaß dabei ^^. Und dafür behersche ich die jetzt relativ gut, dass ich damit schon kleine "Programme" schreiben kann.

Wobei für mich ein Grund zu lernen war, dass ich dabei Gute Noten bekomme und mich darüber freun kann.
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13.11.2007 22:40 Uhr von cookies
 
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Pisa in allen Ehren: Ich bin bei der PISA-Studie immer noch sehr misstrauisch, da ich nicht weiß (oder mich bisher noch nicht darüber schlau machen konnte), wie die unterscheidlichen Schultypen in die Bewertung mit einfließen. Sind die Gruppierungen gleich gewichtet? Wie schaut es aus, wenn man nur das Gymnasium in den Vergleich aufnimmt?
Dass das Ergebnis der Hauptschulen schlecht ist, wundert angesichts der Zusammensetzung der Schüler niemanden.

Ich bin überzeugt, dass Spitzenleistungen nicht erreicht werden können, wenn man bis zur zehnten Klasse alle verschiedenen Niveaus zusammen unterrichten soll. Die guten langweilen sich, die schlechten fühlen sich gehetzt.

Schon in der Unterstufe wunderte ich mich, wie es manche Klassenkameraden überhaupt aufs Gymnasium geschafft hatten. Einige waren hoffnungslos überfordert. Damals gab es noch "Probearbeiten" in der 4.Klasse, die zur Empfehlung auf die weiterführende Schule herangezogen wurden.

Leider kenne ich auch nur ds deutsche Schulsystem als Schüler und kann nicht sagen, was Länder wie Finnland besser machen.

Keiner von uns weiß es besser, da wenige vielleicht in zwei Ländern zur Schule gingen, wohl aber keiner in noch mehr Ländern , um einen echten Vergleich ziehen zu können.

Mir ist es alles in allem aber leid, unsere Bildung kaputtreden zu lassen. mit den Franzosen können wir allemal mithalten!
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15.11.2007 10:11 Uhr von Balancer
 
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Tolle Aussage: Die Grundaussage ist ja denn, daß die Kinder sich in der Schule wohl fühlen. Die einen eben nur wohler.
Scheint mir auch logisch. Mir geht es auch wohler, wenn mir etwas leicht von der Hand geht.
Ich seh das Ergebnis der Studio positiv: "Das Glücksempfinden der Kinder ist noch intakt."
Nur was soll einem das sagen.

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