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Wegen Bahnstreiks denkt Bahn-Chef Hartmut Mehdorn angeblich über Rücktritt nach

Die anhaltenden und immer wieder aufflammenden Bahnstreiks scheinen zu eskalieren: Der Schaden des 42-Stunden-Streiks im Güterverkehr ist laut Bahn "immens", die GDL stellt der Bahn ein neues Ultimatum und nun denkt der Bahn-Chef Hartmut Mehdorn angeblich an Rücktritt.

Weil der Börsengang der Bahn nach den Streiks immer stärker zu scheitern droht, will Mehdorn seinen Hut nehmen, wie der "Spiegel" erfahren haben will. Ein Nachfolger soll auch schon in den Startlöchern stehen, nachdem der Aufsichtsrat sich mit dem Thema befasst hat.

Derweil droht die GDL mit neuen Streiks ab Dienstag, wenn die Bahn bis Montag kein neues Angebot vorlege. GDL-Vize Claus Weselsky drohte: "Wir werden dann zum Ausstand im Nah-, Fern- und Güterverkehr aufrufen."


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WebReporter: Mister_M
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Bahn, Rücktritt
Quelle: www.bild.t-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.11.2007 11:53 Uhr von paidmax
 
+5 | -5
 
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Einerseits versteh ich es den Unmut bei der GDL.

Andererseits:

Mit Forderungen von 30% mehr Lohn auf seinen Arbeitgeber zuzugehen find ich eher ein wenig dummdreist.Jeder andere wird vor die Tür gesetzt oder der Vogel gezeigt, spricht er eine Gehaltserhöhung um 1/3 seines Lohnes an (Könnts ja gern mal ausprobieren).

Da ich ja eh keine Bahn fahre:

Lasst die GDL ihren Wunschträumen hinterherrennen. Ich werd es dann nicht sein, der in die Bahn einsteigt um die Verluste wieder einzufahren :-)
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11.11.2007 12:45 Uhr von Troll-Collect
 
+6 | -0
 
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nicht wegen dem Streik: sondern wegen der Privatisierung, die zu scheitern droht. Da spielen aber vielmehr grundsätzliche und verfassungsrechtliche Fragen eine Rolle. Auch erkennen immer mehr Politiker, dass die Privatisierung das falsche Gleis ist, so befürchten etwa einige Bundesländer, dass das Streckennetz auf der Fläche noch weiter ausgedünnt wird.

Das zu instrumentalisieren um gegen die Lokführer zu hetzen ist wieder typisch Reichskulturblatt.
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11.11.2007 14:10 Uhr von Theojin
 
+4 | -0
 
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dann wird er halt Berater: von Angie und ihren ganzen Vasallen, die geben doch jeden Ex-Top-Manager irgendeinen Beraterposten. Egal, wie degeneriert und unfähig er sich angestellt hat.

GDL, macht weiter so.
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11.11.2007 16:07 Uhr von who_cares
 
+4 | -2
 
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Weitermachen GDL! Ich stehe absolut hinter dem Vorgehen der GDL und ich wünsche ihnen, dass sie ihre Ziele erreichen (ich bin mir da relativ sicher).

Und Leute, 30% Gehaltserhöhung ist in diesem Fall nicht viel.
Hab vor kurzem gelesen, dass ein Lokführer ungefähr 1500 Euro Netto behält, was ist das schon?

Gar nichts wenn man sich vor Augen hält, dass der Bahnvorstand richtig sauber abkassiert. Ich glaube im "stern" war das Interview mit dem Gewerkschaftsführer der GDL der sagte das sich das Gehalt des Vorstandsvorsitzenden der Bahn seit 1994 von 300.000 Mark auf 3.000.000 Euro erhöht hat.
Die Erhöhung der Gehälter des Vorstandes (nur im letzten Jahr) lag glaube ich 268%. Stellt euch das mal vor.

Anscheinend gibt es genügend Geld, dass wird nur mal wieder falsch verteilt. Insofern ist es also absolut nicht verwerflich wenn die Leute die wirklich Verantwortung tragen und den Laden am Laufen halten auch etwas davon abbekommen.

Weiter so GDL, das wird schon!
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11.11.2007 18:00 Uhr von CHR.BEST
 
+2 | -0
 
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Löhne sind Verhandlungssache: Wenn die Löhne nach dem Willen der Regierung nach unten offen sind müssen sie auch nach oben offen sein.
30% von Hungerlohn ist immer noch Hungerlohn während Vorstandsmillionär selbst durch Einkommensstop immer noch Vorstandsmillionär bliebe.

Offensichtlich erfüllen die Lokführer doch eine wichtige Funktion für unser Land. Warum werden sie dann so schäbig bezahlt?

Warum verdient ein paar Leute im Bahnvorstand dagegen Millionen wobei kein einziger Zug stehenbleiben würde, wenn es die von heute auf morgen plötzlich nicht mehr geben würde?
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11.11.2007 19:35 Uhr von datenfehler
 
+3 | -0
 
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ich wünsche mir dass die GDL weiter macht. Es muss ein Ausrufezeichen gemacht werden. Früher oder später muss die Bahn einlenken und die Forderungen erfüllen. Es kann nicht sein, dass in Deutschland die Löhne unterm Strich immer weiter sinken. Die GDL würde damit ein Exempel stautieren.
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11.11.2007 20:34 Uhr von jsbach
 
+1 | -0
 
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Mit 65 den "Kram" hinwerfen ich kann es ihm nicht verdenken. Noch eine schlne Abfindung und dann ab auf Altenteil. Die jüngeren warten ja schon in den Starlöchern.
Bestimmt keine leichte Aufgabe, die allgemein verfahrene Situation bei der Bahn wie ins "Gleis" zu bringen.
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12.11.2007 12:59 Uhr von herribert
 
+0 | -4
 
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vergleich: sich mit piloten zu vergleichen wegen der verantwortung ist schon grössenwahn.jeder brummi fahrer ist schlechter dran.der lokführer,kann doch "schlafen"bei der arbeit.er wird doch geweckt wenn er ein signal überfährt weil sein zug dann anhält.er wird geweckt wenn er den sogenannten toten mann hebel,oder wie das ding heisst nicht betätigt.und dann brauch er auch nicht lenken,er fährt ja auf schienen.und dann noch 31% halleluja.
ich als bahnchef würde alle streikenden entlassen und würde aus dem europäischen ausland welche einstellen.

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