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Südafrika: Nach Triebwerkverlust Startverbot für alle Boeing 737 erlassen

Beim Abheben eines Flugzeugs vom Typ Boeing 737 verlor eine Maschine in dieser Woche ein Triebwerk und musste zur Notlandung ansetzen. An Bord der Maschine befanden sich über 100 Passagiere.

Wegen des Vorfalls hat jetzt die zuständige Luftfahrtbehörde von Südafrika ein Flugverbot für die betroffene Modellreihe erlassen.

Wie am gestrigen Samstag verlautet, müssen sich nun alle Maschinen des Typs 737 einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Vom Hersteller gab es bis jetzt noch keine Stellungnahme zu dem Vorfall.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Start, Südafrika, Boeing, Triebwerk, Trieb
Quelle: www.baz.ch

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.11.2007 23:18 Uhr von jsbach
 
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Eines der meistverkauften Passagierflugzeuge der Welt und jetzt wieder ein Zwischenfall. In Indonesien sind heuer bereits zwei 737 mit vielen Toten abgestürzt. Materialermüdung? Bedienungsfehler können ja hierbei nicht unterstellt werden.
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11.11.2007 11:26 Uhr von terrordave
 
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kranevo: das war eine maschine von nationwide, ein regionalflieger. die sind eigentlich nicht als inschallah-airline bekannt... es hieß, dass beim start was in das triebwerk gekommen ist und durch die vibrationen brach es ab, die aufhängungen sind wohl so gebaut. der abbruch war also eigentlich nicht das problem, sondern dass die startbahn voller müll war...
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11.11.2007 11:44 Uhr von vostei
 
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die Bolzen: der Triebwerksaufhängungen haben Sollbruchstellen, die bei sehr starken Vibration eines Triebwerks reißen, um somit sicherzustellen, dass das beschädigte Triebwerk kontrolliert "abfliegt", ohne das Flugwerk zu beschädigen.

Eben diese Bolzen haben schon einmal Probleme bereitet: bei einer Boeing 747, einem Frachtflieger in Amsterdam. Aufgrund von Verschleiß zudem noch nicht zertifizierter Bauteile riss sich kurz nach dem Start eines der inneren Triebwerke los und riss leider gleich noch das Äußere weg, wobei das Flugwerk, in diesem Fall die Tragfläche stark beschädigt wurde und der Flieger im Endanflug abstürzte - auf ein Wohnhaus, einem Hochhaus in A´dam...
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11.11.2007 11:56 Uhr von Hydra3003
 
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@ vostei: über dieses Problem bzw. dem Unglück bei der Boeing 747 gab es auch mal eine Fernsehreportage. So weit mich daran erinnern kann wurde darüber gesprochen das diese Bolzen nun verstärkt (grösserer Durchmesser) und besser kontrolliert werden. Diese Bolzen waren ursprünglich zu schwach ausgelegt gewesen.
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11.11.2007 12:16 Uhr von vostei
 
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der Absturz in Amsterdam konnte nicht: zu 100 Prozent geklärt werden, man fand die Triebwerke, bei einem war ein Auge der Aufhängung durch Überlast gebrochen und man fand den gebrochenen Bolzen - jedoch nicht das Gegenstück. Was verbessert wurde war die Verkettung der Qualitätssicherung, die Zulieferer haben nach einem ähnlichen Zwischenfall mit einer DC10 schon mit verschiedenen Möglichkeiten der Kenntlichmachung von originalen Bauteilen begonnen, was allerdings nach wie vor noch in den Kinderschuhen steckt.

Bei dem jetzigen Zwischenfall wird sich hoffentlich alles finden und somit klären lassen, woran es lag.
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11.11.2007 13:13 Uhr von albspotter
 
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Betrifft nur die 737-200: Wie in der Quelle zu lesen ist betrifft das nur die alten 737-200, nicht alle 737
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11.11.2007 14:30 Uhr von matze319
 
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@ HerosMünchen: hehe

na dann wünsche ich viel spaß. paß auf was die flugbegleiterinnen zu den fluchtwegen sagen - wenn überhaupt noch welche mit kommen *wegschmeißvorlachen*

ich hoffe doch sehr das man dich hier wieder lesen wird.
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11.11.2007 15:54 Uhr von Ottonilli
 
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@HerosMünchen: das ist aber eine andere Airline...

die beiden Maschinen mit Strukturschäden flogen beide für Adamair, die deshalb angeblich jetzt Startverbot hat.

Zur News: Bei der Südafrikanischen Maschine handelt es sich nach Berichten um eine ex-Lufthansa 737-200. Schade um den schönen Vogel, aber ich denke nicht das der nochmal fliegt...

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