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Hunger nach Palmöl vernichtet indonesische Urwälder und setzt Kohlendioxid frei

Die großen global agierenden Nahrungs- und Waschmittelunternehmen fragen in erhöhtem Maße Palmöl nach. Das führt dazu, dass in Indonesien die noch vorhandenen Torfmoorwälder im großen Stil vernichtet werden, damit man dort Ölpalmen anpflanzen kann. Greenpeace nennt das "Klimavandalismus".

Durch die Zerstörung der alten Urwälder werden unglaublich große Mengen an Kohlendioxid freigesetzt. Laut der Umweltschutzorganisation Greenpeace trägt Indonesien damit vier Prozent am Treibhausgasaustoß bei. Das Land steht damit an vorderster Front nach den USA und China.

Palmöl wird bei der Margarineherstellung für Snacks und für Seife gebraucht. Auch das große Interesse an Biotreibstoff lässt die Palmölnachfrage ansteigen. "Den CO2-Ausstoß durch mehr Einsatz von Biotreibstoff zu reduzieren, ist wie der Versuch, ein Feuer mit Benzin zu löschen", so eine Mitarbeiterin von Greenpeace.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Hunger, Palm, Kohle, Kohlendioxid, Palmöl
Quelle: www.focus.de

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10.11.2007 16:14 Uhr von StoWo
 
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Klimalüge! Das ist doch nur logisch. Während in Deutschland die Hühner aufgescheucht werden mit der Klimalüge, muss ja an anderer Stelle entsprechendes passieren. Wie wird denn BioDiesel produziert? Sind das keine schweren Erntetraktoren?
Wieso nimmt man die Ökosteuern für Haushaltslöcher, statt große Waldstücke zu verstaatlichen und zu schützen, damit entstehendes CO² entsprechend gewandelt wird?

Hier ist man der Meinung, man müsse CO² verhindern. Dabei ist CO² bei weitem nicht der einzige Schadstoff, der schädlich ist.
Und statt den Bürger zu strafen via Steuern, sollte man gewisse Lobbys abmahnen, die nach wie vor - auch in Deutschland - Tonnen von CO² in den Himmel pusten. Ungestraft.

Aber es ist nunmal einfacher, den Bürger zu belasten, der jammert ja nur daheim...

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