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Ess- und Trinkverbot in den Kölner Bussen und Bahnen

Basierend auf den Ergebnissen von Kundenbefragungen der KVB in Köln, nach denen sich die Kunden vor allem über die mangelnde Sauberkeit in den öffentlichen Verkehrsmitteln beklagten, wurde nun das Essen und Trinken in den Kölner Bahnen verboten. Ein Kaffee auf dem Weg zur Arbeit ist nun tabu.

Das Verbot wird in zwei Phasen eingeführt. Zunächst werden die Verstöße nur angemahnt. Ab dem 01.03.2008, nach dem Karneval, werden die Vergehen mit 20 € bestraft. Nicht einsichtige Fahrgäste erhalten einen Platzverweis. Zur Kontrolle haben die Verkehrsbetriebe 40 Mitarbeiter als "Sheriffs" eingestellt.

Ausnahmen gelten lediglich für Babytrinkflaschen, Süßes gegen Zuckerschock sowie das Trinken aus der Wasserflasche. Des Weiteren besteht das Verbot nur für das Kölner Stadtgebiet. Auf dem Weg nach Bonn kann man wieder essen und trinken.


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WebReporter: cookies
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Köln
Quelle: www.express.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.11.2007 01:22 Uhr von cookies
 
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Jetzt schlägt es dreizehn!
Haben wir nicht genug Verbote? Ein Kollege mit einem gedeckelten Kaffeebecher wurde bereits der Bahn verwiesen. Noch krasser finde ich die Kampagne der KVB mit dem Untertitel "jetzt Ess- und Trinkverbot". Besser hätten sie nicht ausdrücken können, dass da noch einiges folgen wird.
Ich persönlich erwarte da eher ein Bettel- und Musizierverbot. Das belästigt die Fahrgäste wirklich.
Schlimm sehen die Bahnen eigentlich nur zu Karneval aus.
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09.11.2007 09:55 Uhr von Mi-Ka
 
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Ich wüsste noch was, Wenn die Stadt will, kann ich denen ein Gutachten inklusive Lösungsansatz liefern.
Und das Tolle an meinem Ansatz ist es, dass man nicht so viele Sheriffs brauch.
Ich würde eine Woche lange ein Linie komplett ohne Verbot laufen lassen, eine andere Woche dann mit deren neuer Methode und eine Woche dann mit meinem Vorschlag, der darin besteht, dass man die Drecksverursacher, also den Mensch, gleich verbietet.
Und das Ergebnis wird eindeutig sein.

Mann mann,
aber so wird das heute gemacht. Zuerst einmal hält man alle für schuldig, ob Moslem, Internetsurfer usw. anstatt die Verfehlungen konsequent zu ahnden.
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09.11.2007 09:59 Uhr von Refu
 
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Der Kaffee wird mir nicht fehlen, da ich mit dem PKW zur Arbeit fahre, aber sich das Kölsch auf dem Weg in die Disco zu verkneifen wird schon blöd. Was ist auch nicht mag ist wenn die Leute zu bresig sind ihren Döner zu essen und alles vollsiffen oder überall diese Kürbiskernhülsen rumliegen. Aber auslaufende Flaschen o.ä. sind doch eher nicht an der Tagesordnung :( Bis jetzt hiess es "Warte, ich rauch eben noch auf", nun "Moment, muss noch fix austrinken" oO
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09.11.2007 10:58 Uhr von SGD
 
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omg: Komme zwar nicht aus Köln, aabeer ... das is ja zu geil. Also Rauchverbot kann ich noch verstehen ... aber nun darf man noch nichtmal nen Happen essen. Wenn das so weiter geht hat der Mensch bald keine Freiheiten mehr in diesem Land.

Sollte nicht mal nen Verbot kommen wegen Alkoholgenuß im Freien oder so?
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09.11.2007 11:55 Uhr von Yuggoth
 
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@HerosMünchen: kannst Dich noch an die Aufkleber erinnern
"Was andere nicht hören wird Sie auch nicht stören"

und im Münchener Untergrund hat man immer noch keinen Mobilfunkempfang so wie in Wien z.B. und alle kommen damit klar...
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09.11.2007 12:31 Uhr von spybot
 
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Sollte nicht: mal nen Verbot kommen wegen Alkoholgenuß im Freien oder so?

Iss schon, wenn du von Polizei und Ordungsamt erwischt wirst auf öffentlichen Plätzen Alc zu trinken gibt es Bußgelder.

Hierbei gehts denen aber vor allem um Spielplätze xD
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09.11.2007 12:38 Uhr von El Indifferente
 
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Also wie HerosMünchen schon sagt: bei uns in München ist das schon ewig verboten.
Aber ich habe noch nie erlebt, dass irgendein Bus- oder U-Bahnfahrer jemanden aus dem Fahrzeug geworfen hätte, weil er getrunken oder gegessen hätte. Das man da isst und trinkt ist trotz Verbot an der Tagesordnung. Nur wenn die S-Bahn Wache kommt, dann kann es passieren, dass die sich "aufmandeln".Mit ihren "Rotkäppchen" sieht man die aber schon von weitem und lässt das Bier halt unauffällig verschwinden.

Nichts wird so heiss gegessen wie es gekocht wird.
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09.11.2007 12:42 Uhr von AusLiebeZurNacht
 
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in Osnabrück ist das essen und trinken auch verboten, alerdings interesiert das wie immer keinen, die busse sind trotsdem voll mit diesen sonnenblumenkernen und wenn du deinen döner oder dein bier dem fahrer beim einsteigen nich gerade unter die nasse hällst dan merkt der das auch einfach nich.

aber ein verbot für musik ohne kopfhörer hören würde ich sehr beführworten!
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09.11.2007 12:42 Uhr von El Indifferente
 
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Wie schon HerosMünchen sagte: bei uns in München ist das schon ewig verboten. Habe aber noch nie erlebt, dass jemand des Fahrzeuges verwiesen wurde, weil er gegessen oder getrunken hat. Essen und Trinken in den Öffentlichen Verkehrsmitteln ist aber in München an der Tagesordnung. Einzig wenn die S-Bahn Wache kommt, kann es sein, dass die sich "aufmandln", wenn ihnen grad langweilig ist. Die sieht man allerdings wegen ihrem "Rotkäppchen" schon von weitem und kann dann sein Getränk dezent verschwinden lassen.

Nichts wird so heiss gegessen, wie es gekocht wird.
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09.11.2007 12:44 Uhr von Jonny.L
 
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Die die hier meckern fühlen sich der Freiheit beraubt, weil sie selbst futtern und trinken. Ich fühle mich der Freiheit beraubt, den dummen Typen, der mich bekrümmelt, bekleckert oder mir eine Sitzgelegenheit unappetielich macht, eines auf die Fresse zu hauen. Ist ja wie mit dem Rauchverbot, Raucher fühlen sich der Freiheit beraubt und die Unfreiwilligpassivmitraucher sind die Bösen.
Weitere Vorteile des Ess- und Trinkverbotes: Puderzucker der Mutzen werden nicht in der Gegend rumgepustet, kein Schmatzen um einen herum (wenn man sogar selber noch Hunger hat), die Leute haben mindestens eine Hand mehr frei um sich festzuhalten (die Freisteher nehmen langsam überhand), das Rumgeknister mit den Packungen hört endlich auf, die Kinder mit ihren Schokoäpfeln, Lollies und Co sind endlich keine Gefahr mehr.
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09.11.2007 12:48 Uhr von El Indifferente
 
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Entschuldigung wegen des Doppelpostings: Diese neue Oberfläche hat mich verwirrt. Dachte das erste posting wäre nicht angekommen.

Man, man ständig neue Strukturen auf der Seite.
Macht doch mal was vernünftiges.
Z.B. eine Vorschaufunktion für seine Kommentare.
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09.11.2007 15:14 Uhr von titlover
 
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Kontrolliert doch keiner: Das ist genauso unnütze wie das Rauchverbot auf Bahnhöfen etc. Man kann noch so viele Verbote aufstellen, wenn das Personal zum Kontrollieren fehlt, hällt sich keiner daran.
Und da man ja nicht von irren Rauchern abgestochen werden will, sagt man auch als Mitreisender nix, wenn man allmorgentlich durch die Rauchschwaden hechten muss.

Das Handy/MP3-player-verbot würde ich allerdings gerne sehen. diese 13-14 jährigen gören, die Sido und konsorten auf lautsprächer in die bahn schallen lassen gehen mir auf den Sack.
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09.11.2007 17:12 Uhr von Enny
 
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eine sehr gute Idee: Das essen und trinken in Öffentlichen Verkehrsmitteln ist sowieso eine sehr unhygienische Angelegenheit.
Schön das da mal was gegen getan wird.
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09.11.2007 18:47 Uhr von Borgir
 
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die können: inem sicher nicht verbieten, einm menschlichen bedürfniss nachzugehen...so weit kommt es noch
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09.11.2007 20:14 Uhr von cookies
 
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Die Mehrheit in den Bahnen isst nicht! Es geht ja nicht darum, dass ich in der Bahn unbedingt essen muss. Die Mehrheit der Fahrgäste tut das immerhin nicht. Sollte man aber mal in eine Brezel beißen, weil man auf dem Weg von A nach B keine Zeit hat, sich dazu hinzusetzen, möchte ich dafür nicht betraft werden.
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09.11.2007 21:18 Uhr von emjaybmg
 
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Ich möchte: denjenigen sehen, der das durchsetzen will, wenn Heim und Auswärtsfans zum Stadion fahren......
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09.11.2007 23:59 Uhr von (O-O)
 
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mp3player verbot? Aber sonst ist alles klar?!
Essen im Zug stört mich gar nicht... Es sei denn es hinterlässt Spuren...
Aber wenn hier manche schon mp3player verbieten wollen sollte man auch Erwachsene verbieten die Selbstgespräche halten...
Die sind noch 100 mal schlimmer
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10.11.2007 01:48 Uhr von BuvHunter
 
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Als Kölner: freue ich mich über das Verbot.
Denn gerade am Wochenende machen einen diese rumrollenden alles-versiffenden Bierflaschen in der Bahn wahnsinnig. Die Kürbiskerne haben auch ordentlich zugenommen in den letzten Jahren. Und wenn da einer nen Batzen Krautsalat aus seinem Döner auf den Sitz fallen lässt, ist das ebenfalls ekelhaft.

Zitat von der KVB-Seite:
"Verzehrverbot von offenen Getränken und Alkohol, von warmen Speisen und Eis"
und genau das sind die Dinge, die Dreck hinterlassen, wenn man nicht genau aufpasst. Gegen einen Bissen in ne Brezel oder ein Butterbrot oder einen Kaffee mit Deckel sagt keiner was, und wenn doch, sollte derjenige auf den Wortlaut des Verbots hingewiesen werden.

Und ja, ein Bettel- und Musizierverbot wäre auch noch was. Wobei die Kölner Bahnmusikanten, die vor einem Jahr noch ihr Unwesen trieben, wieder verschunden zu sein scheinen.
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10.11.2007 12:23 Uhr von cookies
 
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@Buvhunter: Grundsätzlich würden die bisherigen Verbotsschilder (keine Pommes, kein Eis, keine Flaschen) eigentlich ausreichen.
Es ist aber in Köln bereits passiert, wie ich in meinem kommentar geschrieben habe,dass ein Fahrhast mit Kaffee den Wagen verlassen musste. Er hätte bei der nächsten Haltestelle nicht einmal kurz zur Entsorgung zum Mülleimer springen dürfen, da sont die Bahn hätte warten müssen.

Mich regt diese laute Kampagne furchtbar auf und die Tatsache, dass dazu 40 Sheriffs eingestellt wurden Volle Kontrolle. Dies ermutigt auch die schlimmen Menschen unter uns, die einen denunzieren.

Bei dem Kampagnentext "jetzt essen und trinken verboten" lasst einfach darauf schließen, dass do noch mehr verbote kommen.
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10.11.2007 12:28 Uhr von LevLev
 
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Ich weiss: ja nicht warum ihr mekert??? Zuerst beklagen sich die leute weil es in den Bahnen dreckig ist, und dann beklagen sich die leute wenn die Bahn was da gegen unternimmt !!! hat doch irgendwie keinen sinn oder? oder lieg ich hier falsch?
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10.11.2007 15:17 Uhr von Kainwulf
 
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da auch was gegen brülende Plagen gemacht wird? Gegen stinkende Obdachlose? Gegen pöbelnde Jugendliche? Gegen laute Musik? Und vorallem: Gegen die sch**** verspätung der Züge und Busse???
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10.11.2007 17:58 Uhr von Pitbullowner545
 
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köln, Düsseldorf etc wird man nicht mal nach nem ticket kontrolliert, von daher.. *abwink*
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10.11.2007 20:36 Uhr von cookies
 
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In Köln sitzen Studenten am Steuer: Im Sommer hatte die KVB eine Zeit lang Studenten als Aushilfsstraßenbahnfahrer gesucht. Das finde ich richtig krass.
Einerseits muss man doch einen Personenbeförderungsschein besitzen und eine gewisse Erfahrung, bevor ich hunderte Passagiere beförde. Anderseits könnte man einfach gut ausgebildete Vollzeitkräfte einstellen.

Ich hoffe, dass jemand dagegen eingeschritten ist, denn ich habe keinen Aushang mehr gesehen!

@Pitbullowner
Ich wurde in 8,5 Jahren gerade einmal kontrolliert...das soll sich aber geändert haben. Mal sehen, ob ich was davon merke.
KVB ist sowas von schlecht....Verspätungen, dauernd Schäden
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10.11.2007 20:46 Uhr von ciaoextra
 
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@ Autor: Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso Du Dich aufregst, denn sowiet ich weiß, ist es im ÖNV grundsätzlich verboten Essen und Trinken während der Fahrt zu konsumieren.

Nicht nur, weil viele Ferkel daheim keine Manieren gelernt haben und ihren Rotz, ihre Cola und ihre Currywurst an die Möbel schmieren, wo andere Leute noch drauf sitzen müssen, sondern auch weil sich ein Fahrgast bei einer Bremsung verschlucken könnte und im Bus (Bahn) dann dadurch erstickt bzw ersticken könnte.

Ich habe noch nie, aber noch nie, erlebt, dass Essen und Trinken während der Fahrt jemals gestattet war.
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11.11.2007 13:57 Uhr von snm
 
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Die KVB sind dreckig: Dieser Betrieb ist aber auch dreckig. Die Busse und Bahnen sehen oft völlig verdreckt aus. Auch das Personal macht nicht immer einen Vertrauenerweckenden Eindruck (ungeflegte Kleidung).

Mir gehen immer neue Gesetze und Verordnungen, die uns immer mehr entmündigen ziemlich auf den Keks. Auf der anderen Seite geht es scheinbar aber nicht anders. Wie sich einige Menschen in der Bahn verhalten, ist schon asozial. Nur da nützen keine neuen Verordnungen oder Gebote. Diese Leute werden sich auch weiter wie Kleinkinder verhalten.
Was fehlt ist das Personal, dass solche Verordnungen auch durchsetzt. Bei den Preisen für den ÖPNV erwarte ich einfach mehr Personal, das für Ordnung in den Bahnen sorgt (in den Bussen unternehmen die schlecht bezahlten Busfahrer auch nicht immer etwas).

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