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Belgien: Regierungskrise entwickelte sich jetzt zur Staatskrise

Vor rund sechs Monaten waren in Belgien Wahlen durchgeführt worden. Die Partei des flämischen Christdemokraten Yves Leterme hatte die Wahl gewonnen. Allerdings sind bisher alle Versuche gescheitert, eine Regierung zu bilden.

Jetzt wurde diese Krise durch eine Parlamentsentscheidung verschärft. Die Flamen, die die Mehrheit haben, stimmten dafür, dass der Wahlkreis Brüssel-Halle-Vilvoorde geteilt wird und zwar an der Sprachgrenze. Die Wallonen waren entschieden dagegen.

Die Teilung führt dazu, dass ca. 120.000 bis 150.000 frankophone Wähler, nicht mehr für ihre wallonischen Parteien abstimmen können, da sie dann im flämischen Bereich des Wahlkreises wohnen. Die wallonischen Politiker verließen vor der Abstimmung das Parlament.


WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Staat, Regie, Belgien
Quelle: n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.11.2007 16:17 Uhr von daMaischdr
 
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Sollte Belgien tatsächlich zerfallen? Hätte ich nie für möglich gehalten und glaube eigentlich auch jetzt nicht wirklich dran, aber die Streitigkeiten zwischen den beiden Volksgruppen nehmen inzwischen ein bedenkliches Ausmaß an.
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09.11.2007 11:32 Uhr von McGiotto
 
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Irgendwie erbärmlich dass ein Gründungsmitglied der EU nicht in der Lage ist zwei Volksgruppen zu vereinen. Wo bleibt denn da der europäische Gedanke? Als ob wir nicht andere Probleme in der EU und auf der Welt hätten.

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