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Schweiz: Sterbehilfsorganisation Dignitas begleitet zwei Menschen in einem PKW in den Tod

Wie von der Staatsanwaltschaft in See/Oberland am vergangenen Dienstag bestätigt wurde, hat die Schweizer Sterbehilfeorganisation Dignitas zwei Personen in einem Auto in den Tod begleitet. Die Sterbehilfe wurde in der Gemeinde Maur im Kanton Zürich praktiziert.

Erst nach einem Bericht im Schweizer Fernsehen fragte die Nachrichtenagentur SDA bei der zuständigen Staatsanwaltschaft nach und erhielt dort die Bestätigung über diesen Vorgang. Die Organisation Dignitas war in letzter Zeit vielen Kritiken ausgesetzt.

Bürger aus verschiedenen Züricher Gemeinden haben sich wegen der Sterbehilfe in Wohn- und Industriegebieten zur Wehr gesetzt. Kritiker bemängelten auch den Gründer von Dignitas, Ludwig A. Minelli, der bereits in Hotels in Winterthur und Zürich Menschen beim Sterben begleitet hat.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Schweiz, Mensch, PKW
Quelle: www.baz.ch

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07.11.2007 14:56 Uhr von jsbach
 
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Ein sehr kontroverses Thema. Manche Menschen finden, dass alle Menschen selbst bestimmen dürfen, wann sie sterben. Sie finden Sterbehilfe gut. Sie finden, dass man Menschen beim Sterben helfen darf. Andere Menschen finden es falsch, dass man schwer kranke und behinderte Menschen töten darf. Sie finden diese Sterbehilfe nicht gut. Sie haben Angst, dass schwer kranke und behinderte Menschen getötet werden, die gar nicht sterben wollen.
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07.11.2007 16:55 Uhr von Mike1401
 
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tragisch: Ich denke mal das dieses Thema immer verschiedene Meinungen hat. Sterbehilfe finde ich zwar auch nicht schlecht, im Bezug auf die Schwerkranken, aber dennoch muß man sich mal die Frage stellen ob es wirklich Sinn macht?

Guter beitrag @Autor
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07.11.2007 17:29 Uhr von oosil3ntoo
 
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Also ich als angehender Krankenpfleger bin für die Sterbehilfe!

Aber nur dann wenn der Sterbende noch dazu in der Lage ist das
slebst zu entscheiden. Oder das es halt ins Testament geschrieben und beglaubigt wird.

Warum nicht?

Klar das was da in der Schweiz abläuft (Wohngebiete) ist vielleicht nicht die beste Möglichkeit... aber wenn mans mal objektiv beobachtet, überall kann jemand sterben... wenns nun der Nachbar oder weiss ich wer ist....
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07.11.2007 17:31 Uhr von ciaoextra
 
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Schrottquelle: Dementsprechend schlecht ist auch die Nachricht.

http://www.n-tv.de/...
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07.11.2007 17:39 Uhr von Mr.E Nigma
 
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solange dem Mißbrauch nicht Tür und Tor geöffnet wird, bin ich für die Sterbehilfe !

Meiner Meinung nach gehört das zu den Menschenrechten, wiso recht auf Leben ohne das recht auf einen Menschenwürdigen Tod ?

In meiner Zivi Zeit habe ich viele Menschen in Krankenhauszimmern vor sich hinvegetieren sehen, bettlägerig, nicht ansprechbar, totgelegenes Fleisch das am Körper verfault ... selbst ein mal so enden ? Bitte nicht !
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07.11.2007 18:11 Uhr von The_free_man
 
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Jeder hat das Recht auf einen würdevollen Tod. Wenn mein Leben irgendwann einmal durch Unfall, Krankheit oder Alter unlebenswert werden sollte, wäre ich froh so etwas in Anspruch nehmen zu können.

Es ist schrecklich zu sehen, wie alte Menschen in Altenheimen unglücklich vor sich hin vegetieren und wie sie teilweise vom Personal behandelt werden.
So möchte ich wirklich nicht enden.

Dignitas ist eine sehr gute Sache.
Das kann auch nicht missbraucht werden.
Für das Barbiturat mit dem die Leute dann einschlafen wird ein Arztrezept und eine psychologische Prüfung benötigt.

D.h. man muss im vollen Besitz seiner Geistigen Kräfte sein und der Grund muss auch plausibel sein.
Ein gesunder junger Mann oder Leute die sonst irgendwie nur ne Depression haben bekommen da nix.
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07.11.2007 18:39 Uhr von jsbach
 
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@ ciaoextra Schrottquelle?? Seit wann hat den die baz (kein Ableger der B*** Zeitung) einen deiner Meinung nach schlechten "Schrottruf"??
Aber du weisst ja nicht, was die SDA ist oder doch?

Die N-TV Meldung, was ist da so grundsätzlich anders ... grübel grübel..
Ein paar Namen oder Zitate? Ist doch dem Sinn und Zweck nach das Gleiche.
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07.11.2007 18:48 Uhr von ciaoextra
 
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Jsbach: Ein halbes Brötchen oder ein ganzes Brötchen.... beides das Gleiche?

So sieht es auch aus mit Deiner Quelle - die Hälfte der Nachricht steht nichtmal drin. Dann noch verstümmelt als ShortNews und schon ist die ganze Aussage weg - Stille Post läßt grüßen.

N-TV hat wenigsten die ganze Nachricht wiedergeben. Hättest die Quelle als ShortNews verwurschelt, wäre vielleicht noch etwas vom Inhalt übriggeblieben (z.B., dass die 2 Männer Deutsche waren und ALLEINE Selbstmord begingen in dem Mietwagen).

In deiner News kommt es so rüber, als hätte man sie Männer zusammen in 1 Wagen rumgefahren und sie unterwegs abgemurkst.

Wie gesagt; halbes Brötchen, ganzes Brötchen...
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07.11.2007 19:03 Uhr von Simbyte
 
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wirklich grauenvoll: Schade dass es hier keine negativen Bewertungen gibt..

Die News hört sich so an als wären die zusammen in einen Fluss gefahren. Erst mit der ntv Quelle hab ich das überhaupt verstanden.
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07.11.2007 19:14 Uhr von Fumpi
 
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Sterbehilfe: Grundsätzlich bin ich für die Sterbehilfe. Ich kann es nicht verstehen, warum sich Menschen bis zu ihrer Erlösung quälen müssen.
Meine Grossmutter starb im "stolzen" Alter von 102!!!! Jahren. Die letzten 7 Jahre ihres Lebens verbrachte sie bettlägerig, nachdem sie mit 95 Jahren einen Oberschenkelhalsbruch erlitt ("dank" Pflegeheim) und operiert werden musste.
Zuletzt war sie kaum noch bei klarem Verstand. Lag nur noch im Bett und rief "hallo hallo", nahm ihre Umgebung nicht mehr war. Ich habe jeden Tag gehofft, das sie es endlich schafft. Sie hatte ihren Mann, ihre Schwestern und sogar ihren einzigen Sohn überlebt. Mit 90 sagte sie schon immer, das Gott sie vergessen hätte.
Ihr Tod war eine Erlösung. Und wenn ich gekonnt hätte, hätte ich ihr die letzten Jahre voller Qual erspart.

"D.h. man muss im vollen Besitz seiner Geistigen Kräfte sein und der Grund muss auch plausibel sein."

Und genau da sehe ich ein Problem. Nach einem sehr schweren Unfall oder auch im hohen Alter, ist mal wohl kaum noch bei klarem Verstand.
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07.11.2007 19:24 Uhr von SaxenPaule
 
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Bin da glaube ich zum für kann mir das wer erklären?

Die Organisation begleitet zwei Menschen in einem PKW in den Tod?

1. Organisation fährt mit zwei Todeswilligen im Auto und stirbt bei der Selbstmordaktion auch
2. Sie begleitet zwei Menschen beim Selbstmord, den sie in einem Auto durchführen wollen (Sprich vor die Mauer fahren oder wie auch immer)
3. Oder sie haben mit ihnen im Auto gesessen und sind zu einem Ort gefahren, an dem sie sich dann umgebracht haben

Und was ist daran so besonders? Das ist doch legal in der Schweiz?

Wie ihr seht, ich blicke die News nicht. Bitte Erklärung!
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07.11.2007 20:15 Uhr von Luckygambler77
 
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@fumpi: >>Und genau da sehe ich ein Problem. Nach einem sehr schweren Unfall oder auch im hohen Alter, ist man wohl kaum noch bei klarem Verstand.<<

Das sehe ich genauso. Es sollte möglich sein dies im Vorfeld über eine Patientenverfügung zu klären.

Allerdings finde ich die Durchführung wie sie hier geschehen ist, sehr fragwürdig, laut der NTV - Quelle wird die Sterbehilfe der Dignitas nicht aktiv durchgeführt, sondern ein Gift-Cocktail zur verfügung gestellt. Dies wirft meiner Ansicht nach 3 Probleme auf.

1. Leute bringen sich (wie hier geschehen) in aller Öffentlichkeit um. Das finde ich sehr Geschmacklos, und muß auch den Mitmenschen (Entdecker der Leiche) nicht zugemutet werden. Dies hat aber laut NTV-Bericht mit der Rechtslage in der Schweiz zu tun.

2. Das Gift wird selbst verabreicht, wenn was schief geht ist kein Arzt zugegen. Ich könnte mir vorstellen das dies bei Fehldosierungen zu Qualen führt.

3. Das aushändigen einer Tödlichen Substanz, die der "Patient" mitnehmen darf, finde ich sehr Fahrlässig, der Mißbrauch als Mordwaffe ist denkbar.
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07.11.2007 21:03 Uhr von JustMe27
 
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Patientenverfügung ist wichtig! Jeder sollte eine haben. Sogar in unserem Pflegeheim, wo ich arbeite, werden geistig noch zurechnungsfähige Bewohner darum gebeten, eine zu machen. Ich selbst habe bereits eine. Ich bin der Meinung, dass jeder selbst entscheiden können sollte, wann er gehen soll. Was habe ich davon, wenn ich Krebs im Endstadium habe und meine letzten Monate in einer Morphinwolke verbringe und gewickelt werden muss und mir mein Essen eingegeben werden muss? Nein, danke!
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07.11.2007 21:07 Uhr von wombie
 
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Ich behalte mir das Recht vor, ueber mein Leben selbst zu entscheiden.

Sollte ich irgendwann einmal der Meinung sein ich muesste Suizid begehen so werde ich das auch tun.

Niemand hat ein Recht ueber das Leben oder Sterben anderer zu entscheiden.

Meine Patientenverfuegung ist diesbezueglich dann auch ganz einfach: Lebenserhaltende Massnahmen sind unter keinen Umstaenden ohne meine ausdrueckliche Einwilligung zu treffen. Und ja, die Konsequenzen einer solch weitreichenden Verfuegung sind mir bewusst.
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07.11.2007 21:46 Uhr von Entflammbar
 
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Wie schamlos: Nicht, dass ich nicht auch für einen würdevollen Tod wäre.
Aber was diese Organisation teilweise abzieht, ist wirklich widerlich...
Ich habe schon oft von Menschen gelesen, die hinkamen und um Sterbehilfe baten und denen nach einigen Stunden nach dem Kennenlernen eingewilligt wurde... Oder dass mehrere solcher Fälle an einem Tag bearbeitet wurden..

Ich bin für Sterbehilfe, aber auch nur, wenn alles sauber abgezogen wird, nicht so wie hier. Vor allem nicht nach einem Tag..
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07.11.2007 22:26 Uhr von spybot
 
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Sterbehilfe Human: Nun, solche Sonderwünsche, wie in einem Auto zu Sterben finde Ich schon absurd. Ansonsten habe Ich allerdings auch keine Einwände, wenn wie Eingangs berichtet alles "korrekt" abläuft.

zb. schwere Krank, 80 jahre 2 beine amputiert.

Sind keine Horrormeldungen sondern Fakt !

Es macht doch keinen Sinn, Herz-Lungen Maschinen Jahre lang laufen zu lassen. Insbesondere dann nicht, wenn die Person es möchte. Es ist purer egoismuss der Verwandschaft, bzw fällt es Ihnen schwer einen Menschen zu verlieren. Aber irgendwann müssen Wir einmal gehen.

Es soll ja Zeiten gegeben haben, da wurde man für nen Mißlungenen Selbstmord Versuch auch noch Bestraft.
Heute "nur noch" wenn es in der Öffentlichkeit passiert.
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07.11.2007 22:33 Uhr von spybot
 
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edit / nachtrag: Habe einen Fernseh Bericht gesehen,
In dem Beitrag hat eine Frau Monatelang alle Gelder für ebenserhaltene Maßnahmen "verbraten"
Der Mann ( schon über 65 ) lag im Koma nach einem Herzinfarkt.
Er erwachte Tatsächlich nach 1-2 Jahren
( Gedächnisschwund xD )
Aber er macht seiner Frau jetzt Vorwürfe, das Sie es getan hat, Er sagt selber: " Ich währe lieber Tod geblieben"
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07.11.2007 22:51 Uhr von ciaoextra
 
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Eine Pateintenverfügung in Deutschland ist 0 wert: da der Arzt immer das letzte Wort hat. Da können 10 Verfügungen aufm Tisch liegen... wenn der Arzt sagt, bei so etwas macht er/sie nicht mit, dann ist die Verfügung nur als Klopapier brauchbar.
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07.11.2007 23:44 Uhr von Laub
 
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Ich bin für Sterbehilfe: Ich bin dafür weil, wenn jemand die letzten Stunden seines Lebens qualvoll beenden würde, würde ich dem was geben und dann hat die Person es hinter sich. Allerdings nur wenn die Person es selber sagt und das auch nur wenn sie 100% "anwesend" ist.

Natürlich kann das auch zu Missbrauch führen aber da könnte man doch irgendwie was machen. Irgendwie strenge Überprüfungen oder ähnliches.
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08.11.2007 00:00 Uhr von spybot
 
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@ ciaoextra: Bleib mal bei deinem Ciao Umfragen für Kommerzielles Marketing.

Nach 3. Ärzten die verweigern hat doch der Patient gewonnen weil er zwischenzeitlich Verstorben ist.

Und du nuss, ein Arzt darf nicht einfach so wie er will
Das wird folgen haben die er / sie sich gut überlegen.

Eine Patienten Verfügung muss geachtet werden,
Wofür gibts rganspender Ausweise ?
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08.11.2007 00:56 Uhr von wombie
 
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@ciaoextra: Kommt auf die Verfuegung an: Aktive Sterbehilfe koennen und duerfen sie nicht leisten, klar.

Aktive lebenserhaltende Massnahmen dagegen duerfen die Herren aber bei einwandfreier Patientenverfuegung auch nicht durchfuehren.

Kann mir aber eh schnurz sein wie das in DE aussieht, ich leb eh im Ausland.
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08.11.2007 14:47 Uhr von Fekuleto
 
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Steht denn diese Welt kopf?! Es kann doch wirklich nicht wahr sein, daß hier keiner laut aufschreit und HALT!!! ruft. Haben wir den Verstand verloren?

Die Verlogenheit, Selbstgerechtigkeit und geheuchelte Menschlichkeit bringt mich zum Würgen. Das Wort "Sterbe-Hilfe" allein ist schon eine Perversität. Was in der Schweiz abgeht ist ein Skandal.

Kein Mensch hat das Recht über ein Leben und Tod zu entscheiden. Weder ein Richter, noch ein Selbstmörder, kein Politiker, kein Soldat. Jedes Leben von der Zeugung bis zum natürlichen Tod hat seinen Wert und seinen Sinn. Auch wenn mancheiner ihn nicht erkennt.

Sicher - und das möchte ich ausdrücklich erwähnen - würde ich niemals über einen verzweifelten Menschen, der den Tod als letzten Ausweg sieht, richten. Keiner weiß, was in vielen verlassenen, verzweifelten ungliebten und unversorgten Menschen an der Grenze zum Tod vorgeht. Das, was viele als nicht mehr lebenswert ansehen ist weniger ein Siechtum als das Vergessenwerden, Lästigwerden.

Aber eine "Organisation" zu unterstützen, die sich die Beteiligung an Selbstmorden als Ziel setzt? Nein, nie und nimmer.

Es sollte uns alle einen Ruck geben, Schwerkranken und Verzweifelten jede erdenkliche Hilfe und Zuwendung zuteil werden zu lassen. Dabei darf uns nichts zu lästig und zu teuer sein. Jeder hat in seiner Nähe - wenn der die Augen öffnet - dazu die Mögichkeit, lebensmüden Menschen ihre Tage erträglich zu machen. Wer ein Mal in seinem Leben ein Sterbehospiz besucht hat, die friedlichen Menschen erlebt hat, die in Ruhe und Würde und Achtung ihre letzten Tage erleben, der weiß, daß es eine Lüge ist, "Sterbehilfe" als ein Geschenk anzusehen.

Es ist eine ganz billiges Mäntelchen, das wir uns umhängen um unsere Schande zu verdecken, deren wir uns an diesen Menschen schuldig machen. Es ist eine Fratze. Modern und chic. Und toleriert, das sieht man hier. Ähnliche Verirrungen hat es in der Geschichte oft gegeben. Wir rümpfen heute die Nase darüber weil wir ach so schlau und gescheit sind. Aber uns an die eigene Nase zu packen, das haben wir verlernt.
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08.11.2007 15:27 Uhr von Fekuleto
 
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@bonsaitornado1: Ich glaube, entweder hast Du meinen Beitrag nicht richtig gelesen, oder Du hast ihn nicht richtig verstanden.
Ich habe mehr als zwei Leute in den Tod begleitet.
Von Gott und seiner Gnade hat dabei keiner gesülzt.

Aber lassen wir´s gut sein. Ich denke, ich bin hier einfach im falschen Programm.
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09.11.2007 13:08 Uhr von vst
 
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da könnte man was machen: die schweizer politiker könnten der organisation ein gebäude erlauben in dem diese organisation dann ihrem job nachgeht.

erst war es ein wohnhaus, da beschwerten sich die nachbarn, dann ging es in hotels, da war es auch nicht recht.
verständlich wenn man hotelier ist.

jetzt geht es auf parkplätze.

hier ist ein - meiner meinung nach - guter artikel der das ganze etwas erhellt.
was man von der news und den kommentaren hier nicht unbedingt sagen kann.

http://www.rp-online.de/...
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09.11.2007 13:31 Uhr von helgapheil
 
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Sterbehilfe - "Das" Thema Es ist ungemein schwer dazu die richtigen Worte zu finden!

Denn: Es gibt zu viele "windige" Geschäftemacher, die ein legales Gesetz nur für ihre Vorteile ausnützen würden!

Mit anderen Worten, sie bringen dann einfach kranke, alte und vieleicht noch andere... Menschen "legal" um, nur um ihren Profit zu steigern!

Und weil es ja so viele Menschen gibt, die, theoretisch gesehen, "überflüssig" sind, die "nur noch Geld kosten" und obendrein auch noch "viel Arbeit verursachen"..."keinen Nutzen" für die Gesellschaft mehr bringen usw., so könnte man doch damit eigentlich auch "sein Geld verdienen"....(Ein äußerst lukratives Geschäft - alte Leute gibt es ja immer!.....)

So und nicht anders denken sehr viele Menschen, vor allem, wenn es um "Profit" geht!

Natürlich wäre es irgendwo rechtens, wenn unheilbar kranke, alte Menschen, die ihr Leben gelebt haben und nicht mehr weiterleben wollen, wenn man ihnen die "Humanmedizin" nicht vorenthalten würde oder müßte!
Es nennt sich doch "Humanmedizin"!!! Oder?

Aber: "Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss".....so heißt es doch!
Auch unsere Tiere, die unheilbar krank sind, bzw. die sich nur noch quälen müßten, sie können und werden anstandslos eingeschläfert! Das ist "Human"!

Nur der Mensch muß sich so lange quälen, bis der Herrgott ihn ruft!!! Also: nix "Human"...

Trotzdem muß man vor "solchen Gesetzen" warnen, die eine Sterbehilfe zulassen, denn sie könnten (und werden es sicherlich dann auch) einen "Geschäftszweig" eröffnen, an dem sich Gauner und Ganoven einen lukrativen Verdienst erhoffen, bzw. sich an diesem "Geschäftszweig" enorm bereichern werden!

Aus diesem Grund ist die Sterbehilfe ein "zweischneidiges Schwert"!

Ich selbst war zirka 40 Jahre als Krankenschwester und Arzthelferin tätig. Darum weiß ich, wovon ich spreche, denn es gibt so viel Elend, gerade wenn die Menschen alt, sehr krank und auch vieleicht noch ganz alleine (ohne Kinder etc.) sind!
Auch habe ich es nicht gezählt, wie oft man mich `tränenreich` bat, ihnen doch eine Spritze zu geben, damit sie endlich ihren Frieden bekommen!

Was in "solch einer Situation" in einer Krankenschwester (und auch mir!) vorgeht, ist nicht mit Worten zu beschreiben!!!

Vor allem wird einem immer aufs neue dieses "Nicht-helfen-können" so sehr bewußt, diese Hilflosigkeit, diesen Menschen gegenüber, so dass man oftmals sogar resigniert.

Und da soll man sie laut "Sterbehilfe" einfach umbringen können???

Ich fürchte, dass es dann keinerlei Kriterien, Maßstäbe oder ärztl. Gutachten mehr gibt, nach denen dann einfach "nachgeholfen" werden kann!

Jeder, der Geld braucht, bedient sich dann einfach an diesen Menschen!!!!!!!!

Eigentlich nur aus diesem Grund sollte man von einer Legalisierung absehen! Die Leidtragenden sind wie immer: die schwächsten Menschen unserer Gesellschaft...

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