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Studie: Deutsche halten zusammen 5.400.000.000.000 Euro Vermögen

Eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung kommt zu dem Ergebnis, dass die Deutschen ein Vermögen von 5,4 Billionen Euro halten. Dazu zählen Bankguthaben, Grundeigentum, Rentenansprüche, Versicherungen, aber auch Wertvolles wie Kunst, Münzen und Briefmarken.

Die Verteilung dieser Summe ist jedoch nicht gleichmäßig. Zehn Prozent der Deutschen besitzen von den 5,4 Bio. Euro um die zwei Drittel. 50 Prozent der Deutschen sind gleichzeitig praktisch vermögenslos. Sie müssen von ihrem Einkommen ihren Lebensunterhalt bestreiten oder Schulden abbezahlen.

Westdeutsche halten im Schnitt 2,6-mal mehr Vermögen als Ostdeutsche. Auch halten Frauen mit im Schnitt 30.000 Euro weniger ein geringeres Vermögen als Männer. Migranten haben im Schnitt nicht einmal die Hälfte des Durchschnittsvermögens und besitzen damit besonders wenig.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Euro, Studie, Vermögen
Quelle: www.spiegel.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2007 22:43 Uhr von no_trespassing
 
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Für diese 50 Prozent besteht fast nur die Möglichkeit, in reichere Verhältnisse zu heiraten.

Vermögenslose, aber dafür gut aussehende Frauen haben da noch die besten Chancen auf dem "Markt".

Vermögenslose Männer haben dagegen nicht diese Möglichkeit. Sie können sich oft nur durch Glück oder enorm viel Schaffenswillen nach oben arbeiten.

Eine Besteuerung nützt auch nichts, denn Kapital ist global agiler als jede Regierung es je sein kann.
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07.11.2007 09:40 Uhr von Marco Werner
 
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5,4Billionen Mal schauen,wann ein oberschlauer Politiker den Vorschlag macht,doch einfach ein Drittel des Vermögens zu beschlagnahmen,um damit die Staatsschulden (aktuell knapp 1,5 Billionen €) zu tilgen *Ironie aus*
Irgendwie klingt es seltsam,wenn da steht "sind praktisch vermögenslos,weil sie ihren Lebensunterhalt aus ihrem Einkommen bestreiten müssen"....wenn es anders ginge,bräuchte (und würde) wohl keiner mehr arbeiten gehen.Einerseits sind solche Statistiken ganz interessant,andererseits werden sie gerne mal von den Jungs & Mädels im Reichstag als Zeiger dafür herangezogen, wieviel denn noch aus den Leuten herausgeholt werden *könnte*...denn statistisch gesehen sind die Bürger ja steinreich...bei 82Mio Einwohnern hat jeder Deutsche - vom Säugling bis zum Greis - nach dieser Rechnung 66000€ auf der hohen Kante...ich gehöre jedenfalls zu den 50%,die ihren Lebensunterhalt durch Arbeit bestreiten müssen.

Marco
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07.11.2007 09:56 Uhr von Technomicky
 
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Vorschlag! Wie wäre es wenn jeder einen Teil abgibt und somit die kompletten Staatsschulden auf 0 bringen!
Im Gegenzug dazu werden sie Steuern um 80% gesenkt :-P ...
Naja mal nicht so laut sagen, nicht das in Politiker noch auf die Schnappsidee kommt!
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07.11.2007 10:07 Uhr von Teralon01
 
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ich hab mal bisschen gerechnet und wenn man die 50% ohne nennenswerten Besitz, die 10% Reichen und ca. 17 mio Kinder aussen vor lässt, hat der Rest jeweils durchschnittlich 28.500,- €.

Auch wenn man damit keine grossen Sprünge machen kann, ist das ja nicht schlecht...

Wenn ich mir aber vorstelle das von den 10% jeder durchschnittlich 571.000,- € besitzt, stellen sich mir die Nackenhaare auf...

Und um die Staatsverschuldung auf einen Schlag zu Tilgen würde das jeden ca. 24% seines Vermögens kosten. Solch eine einmalbesteuerung mit anschliessender Steuersenkung (Keine Staatsverschuldung) wäre doch mal was!

ich bin raus

PS: Das ist natürlich nur eine sehr einfache Rechnung. Gewärh gibts nicht ;-)
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07.11.2007 10:22 Uhr von n€ws_sh0rty
 
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wann kommt der Knall? Nur eine Frage der zeit bis der Großteil an Vermögenslosen auf die 10 % losgeht. Habe mal so ein Spruch gehört von meinen BWL Lehrer.

Eine gefahr zur Revolution entsteht wenn die Oben nicht mehr wollen und die unten nicht mehr können. Glaube so war der.

mfg
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07.11.2007 10:46 Uhr von reziprok
 
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Im Durchschnitt zusammen Das im Durchschnitt muss in der Überschrift weg...
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07.11.2007 11:07 Uhr von Fraggle16
 
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Woher haben die überhaupt die Zahlen für eine solche Studie? Woher wissen die, wieviel mein Haus wert ist, wieviele gesammelte Münzen mein Bruder im Safe hat, wie hoch mein Rentenanspruch mittlerweile ist.

Und welchen Sinn macht diese Studie überhaupt? Dadurch, dass ich jetzt weiß, wieviel Vermögen in Deutschland existiert, wird mein Vermögen noch nicht größer...

...und wieder wurde Geld zum Fenster raus geschmissen...
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07.11.2007 13:18 Uhr von sluebbers
 
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da fehlt was wichtiges: aber auch in der quelle: ca. 30% der billionen gehört menschen über 60.
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07.11.2007 13:56 Uhr von leonie-88
 
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@Autor: Überschrift ist falsch.

Entweder im Durchschnitt oder Zusammen.

Sonst völlig uninteresante news.
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07.11.2007 14:04 Uhr von Petaa
 
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Durchschnitt: Das sind 5.400.000.000.000 € bei ca. 82.310.000 Einwohnern mehr als 65000 € pro Einwohner. Wenn man das ein wenig gerechter verteilen würde gäbe es viel weniger Probleme in diesem Land.

Leider wir die Verteilung immer einseitiger satt einen Ausgleich zu schaffen.
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07.11.2007 15:11 Uhr von terrordave
 
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titel: der titel liest sich als wäre jeder deutsche im schnitt billionär
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07.11.2007 16:41 Uhr von ShorTine
 
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Rentenansprüche als Vermögen? ^^: wie soll denn das gehen? die bekommt man doch sowieso in ein paar jahren nicht mehr

von dem vermögen sollte auf jeden fall erst mal die staatsverschuldung abgezogen werden

ach ja: private verschuldung natürlich ebenso
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07.11.2007 17:45 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Hier ein paar Zahlen zum "Anfassen": Die Vermögen und “Stundenlöhne” der
300 reichsten Deutschen 2006
http://www.meudalismus.dr-wo.de/...
(Sind alte Zahlen, also müssen wir noch mal 50% dazurechnen)

Übrigens 300 Deutsche hatten 394,45 Milliarden Euro (2006)
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07.11.2007 18:40 Uhr von Petaa
 
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@ Das allsehende Auge: Wenn ich mir diese Liste anschaue, dann wird mir einfach nur schlecht, wenn ich auf der andere Seite die vielen Arbeitslosen und Dumpinglohnemfänger sehe!!!!

Ab 10 Mio € sollte die Vermögenssteuer da knallhart zuschlagen und das Vermögen gerecht umverteilt werden.
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07.11.2007 18:44 Uhr von DOMM
 
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@ das allesehende Auge: die meisten dieser leute haben sich ihr vermögen auch redlich verdient
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07.11.2007 19:22 Uhr von bunterhund
 
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mich würd mal interessieren wie viel vermögen eine einzelne person dann durchschnittlich hat. steht leider nirgens, oder ich war des lesens mal wieder unfähig.

aber halt! taschenrechner:
5400000000000 / 82000000 = etwa 66000 pro kopf

und nun mal etwas realistischer (zwei drittel werden für die reichen abgezogen und aus dem rest wird der durchschnitt für den nichtreichen errechnet):
5400000000000 / 3 / (82000000-10%) = rund 24400 pro kopf

ich will später im westen wohnen und keinen migrationshintergrund haben, nebenbei noch mann. okay, bin ich schon. glück gehabt.

schade, dass bedingt durch region und andere hintergründe diese zahlen so sehr abweichen.
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07.11.2007 19:57 Uhr von Troll-Collect
 
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"in reichere Verhältnisse zu heiraten. ": Die Möglichkeit besteht eben nicht @Autor.
Die Oberschicht schottet sich nämlich in jeder Hinsicht nach unten ab. Das fängt davon ab, das leitende Positionen i.d.R. mit Bewerbern aus höheren Schichten besetzt werden (auch wenn andere ggf. qualifizierter wären) und endet darin, dass die hohen Herrschaften auch untereinander heiraten.

>>>
Von oben geht’s nach oben

Man zieht in gute Viertel, schickt die Kinder auf Privatschulen, achtet auf Stil und Manieren: Das Bürgertum grenzt sich ab – und erschwert Menschen aus den unteren Schichten den Aufstieg.

...
Jan Skopek ist Doktorand bei Hans-Peter Blossfeld, einem Bamberger Soziologieprofessor, der sich mit dem Heiratsverhalten der Deutschen beschäftigt. Und vor allem mit der Frage, wie sich die Partnerwahl auf die soziale Ungleichheit in der Bundesrepublik auswirkt.

Wie bitte? Wer wen heiratet, hat doch keinen Einfluss auf die Einkommensunterschiede im Land, oder? Doch, hat es. Sogar großen Einfluss.

Die Reichen werden reicher in Deutschland, und die Armen werden ärmer. So melden es die Statistiker von Jahr zu Jahr aufs Neue. Tatsächlich ist der Abstand zwischen oben und unten größer als je zuvor. Nach Berechnung des Statistischen Bundesamtes beziehen die wohlhabendsten zehn Prozent der Bevölkerung inzwischen 33 Prozent des gesamten Einkommens, die unteren zehn Prozent müssen sich mit 3 Prozent begnügen.
...
<<<
http://images.zeit.de/...
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07.11.2007 20:11 Uhr von mercedes6
 
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So eine Ungerechtigkeit! Mit ehrlicher Arbeit kann keiner reich werden in Deutschland. Man braucht Beziehungen, Beziehungen und nochmal Beziehungen. Die guten Posten werden in der Familie verteilt, dann kommen gute Freunde und erst viel viel später die Qualifikation. Einfach mal bei den Reichen und deren Angehörigen nachschauen. Es soll nämlich alles in der Familie bleiben.
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07.11.2007 22:07 Uhr von Nester
 
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das is eiegnlich reichlich bekloppt: meine familie lebt generell im soll und das obwohl wir recht gut verdienen.. jemand der schulden hat hat auch meist etwas materielles im entsprechenden gegenwert.
die sogenannten vermögenslosen sind deswegen also noch lange nicht geringverdiener oder gar arm.
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07.11.2007 23:22 Uhr von jsbach
 
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@Autor, da ist ja die Quelle auch: so auf dem Tripp, die 5,4 Billionen in Zahlen zu schreiben.
Ich persönlch finde es nicht gut, aber nur meine Meinung.

Topic:
Dann kann sich der Staat ja noch etwas mehr verschulden, denn die von den 5,4 Bill. abgezogen bleiben immer noch ein paar Billiönchen übrig. Aha, deswegen die Erbschaftssteuer raufsetzen.... >iro off<
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08.11.2007 00:25 Uhr von Theojin
 
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Wozu sparen? Wenn irgendwann der große Knall kommt, nützt mir gespartes Geld auch nichts. Lieber lebe ich jetzt anständig, auch ohne großes Polster auf der Bank ( gegen einen Notgroschen ist ja nichts einzuwenden ) .
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08.11.2007 06:39 Uhr von Blackrose_de
 
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@DOMM: Blödsinn ... verdient? den gewinn in einer firma erwirtschaften alle zusammen, der oberste boss genau so wie der kleine fließbandarbeiter ... wenn es fair zugehen würde, würde der gewinn zu gleichen teilen aufgeteilt werden. wird es aber nicht, denn wir haben ja marktwirtschaft. DARUM verdienen diese wenigen so viel
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08.11.2007 10:41 Uhr von Lurchi81
 
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wenn ich: jetzt praktisch über 67.000 € besitze zähle ich zu den Reichen??
Also zählt auch jeder Haus- und Wohnungsbesitzer zu den Reichen.

Ich finde das nicht viel. Soviel sollte sich eigentlich jeder (...der eine Arbeit hat) ansparen können.

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