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27-jährige Frau brachte ihr Baby um - Elfeinhalb Jahre Haft

Das Landgericht Dessau-Roßlau (Sachsen-Anhalt) hat am heutigen Dienstag, 6. November, eine 27-jährige Frau zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren und sechs Monaten verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass die Angeklagte im Februar dieses Jahres ihr neugeborenes Mädchen kurz nach der Entbindung erstickt hat.

Die Babyleiche wurde dann von ihr in einen Müllsack verschnürt und vorübergehend in einem Schrank abgelegt. Später warf sie das Bündel in einen See in der Nähe ihres Wohnortes. Die Frau ist bereits Mutter eines fünfjährigen Mädchens und hat in den letzten Jahren fünf Schwangerschaften abgebrochen.

Die Staatsanwaltschaft forderte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes, das Gericht entschied aber auf Totschlag. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, weil sich sowohl Anklage als auch Verteidigung eine Revision offen halten.


WebReporter: Tira2
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Jahr, Haft, Baby
Quelle: de.news.yahoo.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2007 15:06 Uhr von Tira2
 
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Beim Schreiben von solchen News wir mir übel. Aber auch dieses Urteil geht in Ordnung, wenn man bedenkt, dass Kindermörderinnen auch gern mal mit Bewährung davon kommen.
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06.11.2007 16:43 Uhr von der_tommy
 
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...aber normalerweise kriegt man für sowas doch bewährung, bzw. nicht mehr als 2 jahre.

also, wenn ich die frau wäre, ich würde alle ähnlichen fälle der letzten 2 jahre raussuchen und dann wird man schon sehen, dass das urteil übertrieben ist.

versteht mich nicht falsch. aber fair gegenüber allen anderen müttern, die mit weniger bestraft wurden, ist das nicht.

also für den letzten honk, der mich immer noch nicht schnallt. ....alle sollten 11 jahre kriegen, da dass nicht geht, würde ich auf jeden fall berufung einlegen.
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06.11.2007 17:03 Uhr von Bowhunter
 
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Bewährung? Wann hat jemals jemand für einen Totschlagtatbestand Bewährung bekommen? Das muss aber sehr lange her gewesen sein, zumal ich hier von Totschlag zu sprechen äußerst unangebracht finde, da der Totschlagtatbestand doch von dem in Kauf nehmens des Todes des Gegenübers ausgeht oder etwa nicht? Wenn ja, dann hat das doch wohl nichts mit Totschlag zu tun, sondern eher mit Mord?!
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06.11.2007 17:46 Uhr von The_Nothing
 
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Bowhunter: Mord und Totschlag setzen beide einen Tötungsvorsatz voraus. Beim Mord müssen darüber hinaus eines oder mehrere der folgenden Merkmale vorliegen (Heimtücke, Befriedigung des Geschlechtstriebes, niedriger Beweggrund, Einsatz von gemeingefährlichen Mitteln, Verdeckung oder Ermöglichung einer weiteren Straftat, pure Lust zum Töten).

Fehlen diese Merkmal (dabei reicht subjektives Fehlen beim Täter), so wird bei vorsätzlichen Tötungen auf Totschlag geurteilt.

Für Totschlag reicht auch der sog. bedingte Vorsatz (man nimmt den Tod billigend in Kauf, das meintest du wohl), aber auch eine komplett vorsätzliche Tat kann wie gesagt als Totschlag gewertet werden.

Zur Bewährung:

Es gibt den Totschlag in minderschwerem Fall (§ 213 StGB, 1-10 Jahre Haft, bei zwei oder weniger Jahren also durchaus bewährungsfähig), der bei Müttern, die ihre Neugeborenen töten, leider viel zu oft zur Anwendung kommt.

Hoffe ich konnte die Verwirrung etwas beseitigen.
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06.11.2007 19:59 Uhr von Borgir
 
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@autor: elf jahre sind eindeutig zu wenig um so eine tat zu bestrafen....lebenslang und zwar reell lebenslang und fertig.
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06.11.2007 21:35 Uhr von cookies
 
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sie sollte sich sterilisieren lassen denn den verantwortlichen Umgang mit Sex, Verhütung und dem damit verbundenen Leben beherrscht sie erwiesenermaßen nicht!

Aber ich weigere mich, für eine Zwangssterilisation zu plädieren, da dann andere Erinnerungen geweckt werden.
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06.11.2007 21:37 Uhr von ciaoextra
 
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Man: sollte der das P*pp*n auf Lebenszeit verbieten. 5 Abtreibungen und dann immer noch nicht gerallt haben, dass man verhüten kann. Das was eindeutig Mord und kein Totschlag.
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07.11.2007 00:33 Uhr von Laub
 
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Geschieht der ganz recht!!! Hoffentlich muss die auch die ganzen 11 Jahre sitzen, damit die endlich kapiert das es doch besser wäre zu verhüten. Wer nicht verhüten will muss halt ein Kind in kauf nehmen. Wenn man es nicht möchte gibts ja Möglichkeiten es irgendwo abzugeben.

Was mich immer wundert ist, das die nicht vorher abtreiben oder so... das solche Frauen warten bis ihr Kind auf der Welt ist und es dann töten... Abtreiben finde ich allerdings auch Mist.

Auf die Welt bringen und abgeben wenn mans nit will, ist das so schwer?
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07.11.2007 08:19 Uhr von The_Nothing
 
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Laub: Ja, es ist schwer, sooooo schwer, dass sie immer relativ milde Urteile kriegen (Totschlag statt Mord), weil sie ja in so einer schweren Lage sind *schnief*

Frau hat ja auch keine Zeit, sich neun Monate auf die Geburt vorzubereiten, das Kind sogar anonym loszuwerden (Babyklappe), zu verhüten, u.U. sogar abzutreiben, nein, diese Möglichkeiten gibt es ja nicht...

Da wird lieber gewartet (neun Monate, naja, wenn sie es später erfährt, sagen wir mal sechs bis acht Monate) bis das Würmchen auf der Welt ist, und dann wirds getötet. Eiskalt berechnet ist so etwas, nichts mit "sooooooo schwere psychische Lage", das ist eine Schutzbehauptung aller Mütter, die so etwas tun, und sollte noch strafschärfend gewertet werden!

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