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Verkehrserziehung von Kindern muss dringend aufgebessert werden

Der Berliner Senat hat eine Studie zum Verhalten von Kindern im Straßenverkehr durchgeführt. Das Ergebnis ist mehr als besorgniserregend. Rund 50 Prozent der Schüler der ersten bis sechsten Klassen haben Probleme, sich im Straßenverkehr richtig zu orientieren.

Dazu zählen die zweifelsfreie Unterscheidung zwischen links und rechts sowie die Einschätzung, wie schnell sich Autos nähern. Als problematisch gilt auch die richtige Zeiteinschätzung für das eigene Überqueren der Fahrbahn.

Als Ursache gilt, dass Kinder durch den Fahrdienst ihrer Eltern oftmals das richtige Verkehrsverhalten nicht lernen können. Die Berliner rot-rote Regierung wird daher die Mittel für die Verkehrserziehung von 250.000 Euro auf 400.000 Euro erhöhen. Polizisten sollen verstärkt den Unterricht leiten.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Kind, Verkehr
Quelle: www.berlinonline.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2007 21:43 Uhr von Streetlegend
 
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Kein gute Ergebnis dieser Studie. Aber das Problem geht m.E. schon damit los, dass zahlreiche Erwachsene die Fußgängerampel zwischen Rot und Grün nicht unterscheiden können. Und da sind - sorry - auch teilweise Mütter mit Kinderwagen oder Kleinkindern an der Hand. *kopfschüttel*
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06.11.2007 00:21 Uhr von Moppsi
 
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Wenn die immer links mit rechts verwechseln: sollten sie vielleicht in ein Land mit Linksverkehr ziehen!
;-)))))
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06.11.2007 00:50 Uhr von Gunny007
 
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@Terrorstorm: oh ja, ich wohne direkt neben einer dummenschule. die werden sogar mit dem taxi gebracht. die meisten werden aber mit dem bus gebracht und geholt. direkt vor die tür, obwohl der busbahnhof nur 200 meter entfernt ist.
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06.11.2007 08:54 Uhr von Marco Werner
 
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Kann ich nur unterstützen Eine verbesserte Verkehrserziehung kann ich nur unterstützen (gabs in der DDR im Grundschulalter meist sogar als Schulfach). Daß viele Kinder keine Ahnung von Sicherheit im Straßenverkehr haben,ist leider eine traurige Wahrheit.Am schlimmsten ist es,wenn die Kids in der Gruppe mit dem Fahrrad rumgondeln,da passen sie dann überhaupt nicht mehr auf (jaja..ich war auch mal jung und gewiss nicht viel besser). Da wird im Zickzack gefahren und trotz Gegenverkehr bzw eines nachfolgenden Autos noch "mal schnell" die Straßenseite gewechselt. Am meisten muss ich aber mit dem Kopf schütteln,wenn Eltern ihren 7jährigen Sprößlingen gerade das Radfahren beigebracht haben und mit den noch unsicheren Kids gleich nen Ausflug über die Bundesstraße machen. Das wäre nicht so wild,würde der Fahranfänger nicht auf der Straße rumgondeln,während Mama und Papa den Bürgersteig nutzen und das scheinbar so rum auch ok finden.

Marco
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06.11.2007 08:56 Uhr von BeatDaddy
 
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..und vergessen wir mal nicht: einen großen Teil der Autofahrer, die z.B. anscheinend nicht mehr wissen, daß bei jedem Abbiegevorgang ein kreuzender Fussgänger Vorrang hat....die z.B. auch in verkehrsberuhigten Zonen Ihre 50 km/h blasen und und und....

...oder die schwachmatischen Radfahrer, die anscheinend alle rot-grün-blind sein müssen, da sie an gar keiner Ampel mehr anhalten.....(Ich werde nicht weinen, wenn einer von diesen Idioten meine Motorhaube knutscht)

...oder Motorradfahrer, die bei Tempo 90 in der Stadt erstmal einen Wheelie machen müssen...

....genau diese Gruppen und noch ein paar andere Idioten wie Fahrer von starken Diesel-Autos (gemeint sind damit Geschäftswagen!) machen unseren Kindern vor, wie es NICHT geht. Dort muss angesetzt werden (jedenfalls in Berlin, bei uns (Rhein-Main) ist das noch nicht ganz so ausgeprägt)

Ich möchte dazu sagen, daß ich alle vier "Aggregatzustände" (Fussgänger, Fahrradfahrer, Autofahrer und Moppedfahrer) im Straßenverkehr annehme und sowohl ein schnelles Auto, als auch ein schnelles Motorrad habe, mit dem Fahrrad z. T. einkaufen gehe oder einfach nur mal wohin laufe..und egal, was ich gerade bin, erlebe ich Dinge im Straßenverkehr, bei denen man nur noch den Kopf schütteln kann und an dem wachen Geist der anderenVerkehrsteilnehmer zweifeln muss.



Wie zum Geier sollen denn kleine Kinder das alles beherrschen - selbst bei besserer Ausbildung ?????
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06.11.2007 09:24 Uhr von SenkiRenegade
 
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@BeatDaddy: Das ist so nicht ganz korrekt. Vorrang hat der Fußgänger nur bei Zebrastreifen und Straßenbahnen (da muß er ja über die Straße um sie zu erreichen).

Es ist natürlich sinnvoll zu warten, aber ein RECHT darauf hat der Fußgänger nicht.

§9 STVO Abs. 3 ist aus meiner sicht etwas schwammig formuliert ( http://www.verkehrsportal.de/... ), aber so stehts da.
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06.11.2007 12:49 Uhr von Lucky Strike
 
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hab es letzt auch eine fast überfahren: diese hohle nuss läuft bei rot über die ampel und zwar genau indem moment in denen die autos grün gekriegt haben.
ich konnte aber noch bremsen. nicht dass es mich kümmern würde solche trottel zu überfahren, aber die zahnabdrücke kriegt man nie wieder ausm lack poliert
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06.11.2007 12:51 Uhr von Mi-Ka
 
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SenkiRenegade, stimmt nicht.
Wenn der Fussgänger längs zum Fahrzeug eine Strasse quert, hat er immer Vorrang.
Das ist so und nicht einfach nur Usus.
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06.11.2007 13:23 Uhr von SenkiRenegade
 
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@Mi-Ka: Nachweis?
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06.11.2007 13:37 Uhr von Mi-Ka
 
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SenkiRenegade, du hast es ja schon selber angeführt.
"besondere Rücksicht"
Das heisst, dass der Fussgänger Vorrang hat.

http://www.verkehrsportal.de/...

Ah ja,
so habe es auch in der Fahrschule gelernt.
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06.11.2007 13:42 Uhr von SenkiRenegade
 
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@Mi-Ka: ich ARBEITE in einer Fahrschule, deshalb weiß ich es ja so genau. vergleich doch mal die beiden aussagen bei "normalen" Straßen und Fußgängerüberwegen:

Straße: Auf Fußgänger muß er besondere Rücksicht nehmen; wenn nötig muß er warten.

Überweg:An Fußgängerüberwegen haben Fahrzeuge ..... den Fußgängern .... welche den Überweg erkennbar benutzen wollen, das Überqueren der Fahrbahn zu ermöglichen.

Von Vorrang ist bei der Straße nicht die Rede. Natürlich muß er eher warten als sie umkacheln. Aber ein vorrecht bei der Überquerung hat der Fußgänger hier nicht.
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06.11.2007 13:43 Uhr von spybot
 
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Erwachsene: sind die Vorbilder.
Meinen Sohn hatte Ich soweit das er Richtig gut ist.
Nun fällt Ihm auf, das Erwachsene selber nicht daran halten.

Die Verkehrserziehung sollte also an die Eltern gehen.
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06.11.2007 16:48 Uhr von Enny
 
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ja, das muß sie: Ich frag mich sowieso warum Kinder zum Fahrrad fahren keine Prüfung ablegen müssen. PKW Fahrer müssen dies ja auch wenn sie am Strassenverkehr teilnehmen wollen.
Da muss Deutschlandweit was passieren.
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06.11.2007 19:37 Uhr von Slippy01
 
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@SenkiRenegade: Ich glaube du meinst einen anderen Fall wie Mi-Ka. Kommt mir jedenfalls vor.
Wenn Auto und Fußgänger quasi in die gleiche Richtung fahren/gehen und nun das Auto in eine Einfahrt will und somit z.B. nach rechts abbiegen muss, muss er erst den Fußgänger vorbei lassen. Das gleiche gilt bei Radfahrer.
Hier liegt es nicht am Fußgänger sondern an der Richtungsänderung.
So war es bei meiner Fahrschule.
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06.11.2007 21:59 Uhr von Marco Werner
 
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Gerade erst heute nachmittag wieder erlebt: Nicht nur Kinder sollten mehr Verkehrserziehung bekommen,sondern auch viele unserer älteren Mitbürger.Hier in der Gegend scheinen es vermehrt Rentner zu sein (nicht nur,aber zu 80%),die meinen,am schnellsten eine Kreuzung zu überqueren zu können,indem sie direkt ihr Ziel ansteuern...daß sie schräg über die Straße laufen, ist schon fast Usus,die "ganz eiligen" gehen auch schonmal *diagonal* über die Kreuzungen. Einige scheinen auch unter Orientierungsschwierigkeiten zu leiden..zumindest wissen sie nicht,was rechts und links ist. Denn wenn sie die Straße betreten,kucken sie erstmal nach rechts,in der Straßenmitte nach links...in London mag das ok sein,aber in D haben wir nunmal Rechtsverkehr und dort sollte man schon in die Richtung kucken,aus der die Autos auf der jeweiligen Fahrbahnhälfte kucken. Nett anzusehen sind auch Opas auf Mountainbikes,mit deren Gangschaltung sie meist nicht zurechtkommen.Die meisten fahren in zu hohen oder zu niedrigen Gängen und sind nach einer Weile fix und foxi. Folge ist,daß sie immer langsam fahren und jeden Moment umzukippen drohen. So..das waren so die Sachen,die mich auf meinen täglichen Touren innerorts stören.

Marco
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07.11.2007 03:35 Uhr von Gunny007
 
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ist doch scheißegal: wenn der fußgänger unter der motorhaube hervorguckt. als füßgänger habe ich keine knautschzone, also bremse ich bevor ich unterm auto liege, wie ich auch als autofahrer bremse bevor ich den rentner überrollt habe.
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07.11.2007 09:44 Uhr von zenon
 
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@Marco Werner: Hätte letztens fast selbst eine Rentnerin überfahren, die ohne Blick links/rechts auf die Strasse maschiert ist um diese als Gehweg zu benutzen...
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07.11.2007 21:20 Uhr von agentor
 
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links und rechts: das sollte in dem alter aber schon sitzen. nächstes jahr ist es bei meiner kleinen soweit, da werd ich wohl mal drauf achten müssen bei ihr...
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08.11.2007 08:44 Uhr von SMG
 
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jaja dat: @Gunny007

wohne direkt neben ner dummen schule !!!! niveau los ohne ende !!! es gibt ganz viele die haben einfach ne lernbehinderung oder sind durch die legastenie der eltern so benachteiligt das sie zu so einer hin müßen !!! finde deinen comment nicht richtig !!! denke die haben es schon schwer genug, da muß man dann nicht noch mit dummen kommen und so !!!

ok nun zum eigentlichen ding !! wenn ich richtig informiert bin dann machen alle schulkinder (zumindest hier in niedersachsen) in der 1. Klasse mit der Polizei zusammen den Fahrradführerschein. Die mit einem Prüfungsbogen die gelernten eigenschaften testet und evt auch jmd durchfallen lasen .... und ich finde damit ist ein guter grundstein gelegt !! ich denke dann kommen die schulen und eltern die in der pflicht stehen und einfach sowas üben müßen ...
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08.11.2007 09:03 Uhr von agentor
 
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@ SMG: die fahrradprüfung gibt es soweit ich das weis in der 4. klasse. und selbst wenn man da durchfällt, hier in NRW zumindestens kann man fahrrad fahren ohne einen führerschein dafür zu besitzen

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