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Sri Lanka: Führer der Tamil-Tigerrebellen getötet

Suppiah Paramu Tamilselvan, der politische Kopf der Rebellen der Liberation Tigers of Tamil Eelan (LTTE), wurde vergangenen Freitag durch eine gezielte Bombardierung der Luftwaffe Sri Lankas getötet.

Der Kampf der Rebellen der, von der USA und EU als Terrororganisation eingestuften, LTTE, die die Unabhängigkeit des von Tamilen besiedelten Ostens und Nordens des Landes fordern, mit Regierungstruppen kostete in den letzten beiden Jahren etwa 5.000 Menschen das Leben.

Die Regierung Sri Lankas befürchtet nun eine Reihe von Vergeltungsschlägen, betont aber, weitere Führungspersönlichkeiten der Rebellen töten lassen zu können.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Tod, Führer, Tiger
Quelle: www.taz.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2007 21:03 Uhr von Moppsi
 
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Suppiah Paramu Tamilselvan? Ach der!
Lang nichts mehr von dem gehört!
Und nun ist er tot!
Wirklich tragisch!
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04.11.2007 21:53 Uhr von tertius
 
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Ein Opfer der Kolonialzeit: Das hauptsächliche Konfliktpotential zwischen Singhalesen und Tamilen stammt aus der Kolonialzeit. Damals wurden die Tamilen als mehrheitlich schriftkundige Bevölkerungsgruppe bevorzugt als Verwaltungsbeamte herangezogen und deshalb von den Singhalesen mit der Kolonialmacht identifiziert. Mit der Unabhängigkeit wollten nationalistische Singhalesen diesen Machtvorsprung der Tamilen beseitigen. Tamil sollte ebenso wie Englisch aus den Amtsstuben und dem öffentlichen Leben verbannt werden; Sinhala sollte die allgemeine Sprache sein. Für die Mehrheit der Tamilen, die es zum großen Teil nicht beherrschten, war das weder praktikabel noch akzeptabel. Es kam im Tamilengebiet zu bewaffneten Protesten und zur Bildung politischer Bewegungen mit einem Spektrum von Zielen zwischen föderalen Gebietslösungen, Separationsbestrebungen und Anschlussbestrebungen an Indien.

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