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Update: USA kritisieren Notstandsmaßnahmen in Pakistan

Die USA verurteilen die gerade in Kraft getretenen Notstandsgesetze in Pakistan und äußerten ihr Bedauern. Die US-Außenministerin erklärte, dass die USA keine Aktionen unterstützen, die die Verfassung des Staates untergraben und hoffen, dass nächstes Jahr freie Wahlen abgehalten werden.

Auch das britische Außenministerium zeigte sich besorgt und wünschte, dass die Spielregeln der Demokratie und des Rechtsstaates eingehalten werden. Außenminister Miliband äußerte, dass Pakistan sich weiter von diesen Dingen entfernt habe.

Die Kritik aus dem Ausland kam, nachdem Musharraf heute den Ausnahmezustand erklärte und zahlreiche Maßnahmen ergriff. Private Sendeanstalten wurden von der Armee besetzt, Telekommunikation gekappt, Straßensperren errichtet und der oberste Richter seines Postens enthoben.


WebReporter: Wutanfall
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Update, Pakistan, Notstand
Quelle: www.spiegel.de

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03.11.2007 19:59 Uhr von Wutanfall
 
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Diktator Musharraf tut das was ein Alleinherrscher normalerweise auch tut. Wenn es eng wird zieht er die Zügel an und entledigt sich seiner Gegner. Die Heuchelei aus dem Ausland nicht unerträglich, man arbeitet mit Musharraf zusammen, man unterstützt ihn weil man weiß das er das letzte Bollwerk gegen die Islamisten darstellt. Zumindest stellt sich Musharraf als solchen dar. Im Ausland ist man froh das er diese Maßnahmen ergriffen hat und nun durchgreifen kann um das Chaos zu bekämpfen.
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04.11.2007 11:00 Uhr von SenkiRenegade
 
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ähm, ja und? Haben die Ammis das nicht auch alles schon gemacht? Richter und Staatsanwälte entlassen, unschuldige verhaftet, usw.

Wer im Glashaus sitzt sollte zum ficken in den Keller gehen...
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04.11.2007 11:03 Uhr von usambara
 
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das letzte Gefecht eines gescheiterten Busharraf.
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04.11.2007 11:06 Uhr von herrnice
 
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ach ja: SenikRenegade, ich kann mir nicht vorstellen wie verblendet du schon von den gesamten Amerika-Hassern bist um die USA auf eine Stelle mit Pakistan zu stellen.

Einfach ekelhaft deine Ignoranz und Blauäugigkeit
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04.11.2007 11:57 Uhr von Bleifuss88
 
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Schwierige Angelegenheit: Musharraf ist ein Diktator, der alle demokratischen Grundsätze aus den Fugen hebt. Aber die Alternative stellen wahnsinnige Islamisten dar, die mit einer mittelalterlichen Weltanschauung einen Staat mit Atomwaffen übernehmen wollen. Mir wird echt schlecht bei dieser Vorstellung.

Wie bescheuert sind denn die Leute da, dass sie bei einer demokratischen Wahl die Taliban einem modernen Staat vorziehen würden? Hat Allah vergessen denen dort Hirn zu spendieren?

Man kann es drehen und wenden wie man will - für uns Mitgleieder der westlichen Zivilisation ist es besser wenn Musharraf dort an der Spitze bleibt. Aber Pakistan bleibt das gefägrlichste Land der Welt, da bin ich mir sicher. Ein Islamistenpotenzial ohne Ende und ein Land mit Atomwaffen - mir ist überhaupt nicht wohl dabei.
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04.11.2007 14:10 Uhr von ElChefo
 
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@Bleifuss88: Naja, es stimmt, Pakistan ist bestimmt kein ungefährliches Land, aber abseits vom Anti-amerikanismus... wer hat in den letzten Jahren Kriege begonnen? Wer ist wirklich in andere Länder eingefallen und wer hat die "Weltgemeinschaft" so sie existiert, über die Motive angelogen? Wer hat bar jeder völkerrechtlichen Grundlage Menschen deportiert und in Lager gesteckt? ...und schlussendlich, würdest du einen solchen Staat, der sogar Atomwaffen en masse besitzt, nicht gefährlich finden?
Und jetzt... welcher Staat ist gemeint?
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04.11.2007 14:37 Uhr von GuaranaJones
 
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@herrnice: ja hast recht, das ist echt nix. die US and A sind schlimmer als pakistan.
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04.11.2007 14:58 Uhr von Bleifuss88
 
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@ElChefo: Naja die USA-Kriege haben mit dem Thema jetzt nicht unbedingt viel zu tun (ja, Irak war der größte Fehltritt aller Zeiten, aber Afghanistan war angesichts des 9/11 - sollte er so stattgefunden haben wie es uns verkauft wird - durchaus OK), doch ist der politische Islamismus die für uns größte derzeitige Gefahr - vor allem, wenn es wirklich demnächst eine - ich sag mal - neokommunistisch(Russland + China)-islamistische (Iran, evtl. Pakistan, und möglicherweise Nordafrika und Syrien) Achse geben sollte. Sollte das passieren, dann sehen wir uns hier ziemlichen Problemen gegenüber. Und ich betone es halt imemr wieder: Atomwaffen gehören nicht in die Hände von Regierungen, die geistig noch im Mittelalter stehen. Und Pakistan hat nunmal solche.
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04.11.2007 15:43 Uhr von ElChefo
 
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@bleifuss88: Naja, es sind - da hast du recht - nicht die Kriege, sondern die Interessen, die hier wie überall sonst die USA hereinbringen. Und wenn man sich die Entwicklungen ansieht, wie sich Amerika gerade für seine nächste Eskapade in Stellung bringt, sowie Pakistans Anerkennung Irans als Partner im Kampf gegen den Terror sehe ich nicht den, wie du trefflich formulierst, neokommunistischen Block als Problem, dem wir gegenüberstehen, sondern eher die Destabilisierung auf unserer Seite durch amerikanische Alleingänge. Was letztlich in Pakistan passiert und was nicht, kann uns egal sein, solange es nicht eine nukleare oder grössere konventionelle Auseinandersetzung mit Indien ist.
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05.11.2007 09:57 Uhr von SenkiRenegade
 
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@ herrnice: was genau meinst du?

ich bin mit sicherheit kein Amerika hasser, das land wurde mit tollen Prinzipien (wie Deutschland auch) gegründet. Allerdings läuft da halt einiges aus dem Ruder und ich finde nicht, das die USA das recht haben anderen demokratie zu erklären weil sie sie (nach meinem verständnis) nicht selbst praktizieren.

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