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Schäferhund war nicht angeleint: Unbekannter schoss ihm die Nase weg

Die acht Jahre alte Schäferhündin Paula war mit ihrem Herrchen Sven N. am Rande der Hauptstadt Berlin unterwegs. Die Hündin war nicht angeleint. Plötzlich hörte Sven einen Schuss und das Aufjaulen seiner Hündin, die dann zusammenbrach.

Der Schütze feuerte aber noch weiter auf die Hündin und auf Sven selbst. Er schrie dabei: "Mach den Köter an die Leine." Dann rannte der Schütze davon. Nach einer Not-Operation konnte der Hündin das Leben gerettet werden. Jedoch wird sie nichts mehr riechen können.

Der Chefarzt der Tierklinik in Hamburg sagte, dass für einen Hund die Nase das wichtigste Sinnesorgan sei. Fehlt ihm dieses Organ, kommt das der Blindheit eines Menschen gleich. Der Täter trug einen grünen Anzug, könnte also ein Jäger gewesen sein. Die Polizei fahndet allerdings noch.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nase
Quelle: www.bild.t-online.de

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97 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2007 18:59 Uhr von kopfnigger
 
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boah, was?! so´n spast´ ey... blendet ihn und bringt ihn hinter gittern!!
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03.11.2007 18:59 Uhr von Blackman1986
 
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Oh man wie krank kann man eigentlich sein? Hätte man den Halter des Hundes nicht anders darauf hinweisen können?

Reif für die Anstalt!
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03.11.2007 19:10 Uhr von Pokey
 
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Wie immer hat die Geschichte zwei Seiten. Also, zuerst einmal: Ich verurteile das Handeln des Schützen. Ich hoffe, er wird gefasst und seiner gerechten Strafe zugeführt wird.

ABER!!!

Der Hundebesitzer gehört direkt mit weggesperrt. Wir haben nunmal Leinenzwang in Deutschland und (je nach Bundesland) auch eine Maulkorbpflicht für Hunde. Und das zu recht!

Und offensichtlich war der Hund nicht nur nicht angeleint, sondern auch nicht im Sicht- und Einflussbereich des Hundeführers.

Wenn ich selber spazieren gehe mit einem kleinen Hund und dann ein großer Schäferhund auf meinen Hund zugelaufen kommt und diesen beißt (Von 4 unterschiedlichen Hunden geschehen!) finde ich das auch nicht toll. Auf einem Spaziergang von 1 km kommen mir 5-10 Hunde entgegen, die in der Regel nicht angeleint sind, von Maulkorb ganz zu schweigen. Jedesmal muß ich Angst leiden, dass etwas passiert. Das ich auch nicht gerade ein schöner Spaziergang und das alles nur, weil die Leute Ihre Hunde nicht anleinen.

Und wenn dann ein solcher, nicht angeleinter Hund (wie auch oft genug berichtet) mal eben ein Kind beißt sind die Schreie auch groß.

Also: Das alles ist sicher keine Rechtfertigung für den Schützen. Ein Tier für die Fehler der Besitzer zu bestrafen ist nicht in Ordnung und Selbstjustiz schon mal gar nicht.

Sicher wäre aber nichts passiert, wenn der Hund (gemäß Gesetz) angeleint gewesen wäre.
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03.11.2007 19:58 Uhr von Mike1401
 
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@Pokey: Schließe mich deiner Meinung an ;-)
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03.11.2007 20:17 Uhr von Christiane66
 
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Alte Methode: da ich zum Tierschutzverein gehör und somit auch fühlen kann was das Tier da erlitten hat , [edit;anikap] da hätte ich keinen Skrupel vor.Man muß Tiere so sehen wie einen treuen Menschen sie haben die Nase wirklich als wichtigstes orientierungsorgan sowie wir unsere Augen und Ohren zugleich!Es ist immer schade dass ich keine Macht besitze über solche Menschen zu richten aber ich würde es gern tun!!!!!
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03.11.2007 20:53 Uhr von Thomas Baierle
 
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Blödsinnige Kommentare: Hunde verdienen ihren Freilauf, und wenn sich zwei Hunde raufen, ist das normal und in Ordnung.

Ich hatte noch niemals Probleme mit Hunden.
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03.11.2007 21:15 Uhr von Tompunet
 
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Freilaufende Hunde: sind eine reine Erziehungssache. Meine laufen auch frei. Und Leinenpflicht ist nicht bundesweit sondern Gemeindeabhängig - hier bei mir is keine.

Primera - klasse erklärt. Kann man nix dazu sagen.

Eine Meinungsverschiedenheit von 2 anständig sozalisierten Hunden geht nie blutig aus. Die können das ohne Beissen regeln. Aber manche Hunde sind eben die selben Ersatzrambos wie ihre Herren, wissen nicht, wann Schluß sein sollte, und dann wirds eben ausgerauft.
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03.11.2007 21:53 Uhr von Hurricanx
 
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Bei manchen Kommentaren fällt mir nix mehr ein: Bin hier zwar schon seit x Jahren angemeldet, habe aber seit ebensovielen Jahren nix mehr geschrieben. Als Tier- und vor allem Hundefreund geht mir allerdings grad so dermaßen der Hut hoch, dass ich erstmal Dampf ablassen muss.

Zuerst mal gehört vielen Hunderhaltern der Hund weggenommen. Das fängt bei den Stars mit ihren Handtaschenhunden an und hört beim 0815 Herrchen auf, welcher seinen Hund nur fürs tägliche Geschäft 5min vor die Tür lässt und ansonsten lieber auf dem Sofa sitzt.

Für mich bedeutet die Anschaffung eines Hundes das Übernehmen großer Verantwortung. Ein Hund kann sich nicht selbst um sich kümmern. Er kann sich nicht selbst füttern und er kann sich auch nicht selbst sozialisieren. Genauso wenig kann er sich selbst angemessen beschäftigen, sodass sie sich irgendwann (zurecht) an Einrichtungsgegenständen zu schaffen machen.

Mein Hund kommt 4x täglich raus und das nicht nur zum Pinkeln und Haufen machen. Hinzu kommen 2-3 mehrstündige Spaziergänge die Woche mit einer 4-köpfigen Hundegruppe. Und die sind alle sozialisiert - meiner (einer Berner Sennen Hündin) würde sich wahrscheinlich sogar totbeißen lassen bevor sie sich wehrt.
Zu den Aufgaben eines Hundebesitzers gesellt sich alles was man selbst in einer solchen Situation verlangen würde und die WENIGSTEN erfüllen diese angemessen.
Warum sind denn gerade kleine Hunde als Kläffer bekannt? "Bodendecker" ist übrigens ein geniales Wortspiel :) Weil sie wahrscheinlich nie Kontakt zu anderen (größeren) Hunden hatten - es könnte ja was passieren. Bei meinen Spaziergängen sind 99% aller kläffenden Hunde nicht größer als ne Katze.

So - ich könnte zwar ewig weiterschreiben, aber zum Luft ablassen reichts. Belehren lässt sich eh niemand.

Zum Topic: Ebenso wie mit allen anderen, die Unschuldigen Schmerzen zufügen, sollte man auch mit diesem Vollpfosten umgehen. Beide Trommelfelle zum Platzen bringen und beide Augen ausstechen - und zwar nicht per Selbstjustiz sondern gesetzlich. Selbstverständlich bei vollem Bewusstsein.

Hunde sind vor dem Gesetz aber ja lediglich ein Gegenstand, weshalb hier eh nur eine Sachbeschädigung angezeigt werden könnte.
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03.11.2007 22:13 Uhr von Pokey
 
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@primera: Also René, so nicht!

Auf sachliche Angaben von dir antworte ich dir gerne, obwohl man damit schnell fertig ist, weil viel sachliches habe ich von dir nicht gefunden.

Ich bitte dich jedoch in Zukunft darauf zu achten, dass du persönliche Angriffe einfach sein läßt, denn die haben hier nichts zu suchen. Es zeigt ausserdem nur, dass dir sachliche Argumente fehlen, die du versuchst durch Naivität und indiferenzierte Angriffe zu kompensieren.

Meine Idee "den Hundebesitzer mit wegzusperren" war als Metapher anzusehen, denn sicher wird auch der Schütze, so er dann gefasst wird, nicht "weggesperrt", hat er sich doch insgesamt "maximal" einer Sachbeschädigung schuldig gemacht. Obgleich das Tierschutzgesetz existiert wurden von verschiedenen Landgerichten entsprechende Urteile gefällt.

Vielleicht hat er sich aber auch nur eines Angriffs des Hundes gewehrt und dann wäre es gerechtfertigte Notwehr.

Wenn es tatsächlich ein Jäger war, hat er sogar gemäß Bundesjagdgesetzt die Berechtigung den Hund zu erschießen wenn er nicht angeleint und nicht im Einflussbereich des Hundeführers war.

Gleichzeitig verurteile ich jedoch das Verhalten des
Schützen ganz ausdrücklich. Insbesonders, da er auch auf den Hundehalter gezielt (nicht geschossen!) hat.

Deine Aussage: "Irgendwie hast Du ertwas zu Dir genommen, dass Deine Kommentare seltsam erscheinen lässt." ist einfach nur unsachlich und beleidigend.

"In der News steht nicht, ob es sich um ein Auslaufgebiet handelt". In der News steht: "... an einem Feld ..." und nicht: "in einem Auslaufgebiet". Selbstverständlich gibt es solche Gebiete und auch in deiner Wohnung muss du deinen Hund nich anleinen. Aber glaubst du nicht, dass die Quelle dies dann ausdrücklich erwähnt hätte, im Sinne von: "OBWOHL es sich um ein AUSLAUFGEBIET..."

"Wenn der Idiot auf beide geschossen hat, werden wohl Hund und Hundeführer nicht allzuweit entfernt gewesen sein. Hier solltest Du BILD-induzierte Phantasien und bekannte Fakten trennen."
Nun, dass der Hundehalter auf beide geschossen hat steht nicht mal in der Bild. Soviel also zu Phantasien.
Das der Hund nicht so nah gewesen sein kann schließt man daraus, dass der Halter anfänglich sogar an einen "Unfall" geglaubt hat. Das impliziert, er hat den Schuss als solches gar nicht gesehen.

Zu deinem nächsten Absatz nehme ich nur insoweit Stellung, als das du dich eh nur in Beleidigungen zu kleinen Hunden ergehst. Dies jedoch vollkommen indifferenziert und auf unterem Niveau.

"Es gibt keinen generellen Maulkorbzwang. Im Übrigen kann ein grosser Hund einen kleineren Hund auch mit Maulkorb heftig verletzen,..."

Von einem "generellen" Maulkorbzwang habe ich auch nicht gesprochen, sondern von bundeslandabhängigen Regelungen.

Deine Aussage, dass ein großer Hund "auch mit Maulkorb" heftig verletzen kann dürfte dann wohl ein Eigentor sein. Nichts anderes habe ich gesagt, dass große Hunde auch eine Gefahr sein können.

Um an die Information zu kommen, dass Hunde auch Kinder beißen bedarf es nicht der Bildzeitung. Dazu genügt auch z.B. das Lesen von Gerichtsurteilen. Was denkst du denn, WARUM man einen Leinenzwang und einen (teilweisen) Maulkorbzwang eingeführt hat?

Weil alle Hunde (so wie dein Balu auf dem Photo) in eine Hundeschule gehen und ihre Führer sie so gut unter Kontrolle haben?

Dann bin ich mal gespannt auf deine Meinung zum Thema Leinenzwang, wenn ein fremder, nicht angeleinter Hund dich oder deine Frau (dein Kind?) beißt wenn mal dein Balu nicht zu eurem Schutz dabei ist.

Nochmal, damit du dies nicht als persönlichen Angriff verstehst: Der Schütze hat sich falsch verhalten. Der Hundehalter auch. Beide gehören für ihr (jeweiliges) verhalten bestraft.

Weiterhin diskutiere ich gerne mit dir auf einer Sachebene, aber Zitate wie "Keine Ahnung aber manipulierbar" erspare dir und mir bitte in Zukunft.
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03.11.2007 22:20 Uhr von Tompunet
 
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@Hurricanx: "Warum sind denn gerade kleine Hunde als Kläffer bekannt?"

Die Frage kann ich dir beantworten - weil sie kleine verhinderte Alphas sind, die ihre Familie gut im Griff haben, sich nie unterordnen mußten und es somit auch bei größeren Hunden probieren. Normal ist, das sich der Hund auf seinem Menschen verläßt, aber die meinen, ihr Mensch verläßt sich auf sie - und darum gehen sie alles an, was größer ist, denn Angriff ist die beste Verteidigung. Es scheitert also alles an Grundsozialisierung und Grunderziehung. Kein sozialisierter erzogener großer Hund beißt von sich aus einen Kleinen, ausser er wird gebissen und es tut ihm weh. Und die kleinen spitzen Zähne tun nun mal weh, auch wenn ein Schnapper wirkungslos ist. Das ist das Problem - der angegriffene reagiert auf einen Schmerz, unabhängig von der Wundtiefe. Und dann gehts eben mal rund für den Zwerg. Doch - es ist wie es ist - 90% der Hundeprobleme liegen am Versagen am anderen Ende der Leine.
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03.11.2007 22:24 Uhr von Helldiver85
 
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Freilaufende hunde naja: Gibt schon massig von denen hier. Hab schon mindestesn 6 Hunde überfahren, da sie aeifnach auf die Straße gelaufen sind. Hab sogar jedes mal von den Halten bzw. deren Versichrung Schadensgeld bekommen. Man sollte lieber alle anleinen dann passiert sowas nicht.
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03.11.2007 22:32 Uhr von Thomas Baierle
 
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@Helldiver85 @Primera: Dann solltest Du besser einmal Deinen Fahrstil prüfen !!! Denn irgendwann ist es kein Hund mehr, sondern ein Kind.

Ich fahre ca. 80.000 Kilometer pro Jahr, und ich habe noch niemals einen Hund überfahren. Nicht nur Autobahn, sondern auch in vielen Städten und Gemeinden.

@Primera
Sehr gut erfasst und sehr gutes Posting. Auch ich bin der Meinung, dass ein Hund sehr gut erzogen sein muss. So war es bei meinem nie ein Problem, auch in großen Städten wie Hamburg und Frankfurt ohne Leine zu laufen.
Dazu gehört, dass in solchen Situationen das Tier absolut verlässlich ist. Mit einer guten Erziehung problemlos möglich.

Heute habe ich keinen Hund mehr, aber irgendwann. Und dann wird auch dieser ohne Leine mich begleiten und zwar so, dass niemand Angst haben muss und sich kein normaler Mensch aufregt.
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03.11.2007 22:33 Uhr von Katze13
 
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also: selbst wenn der Hund hätte angeleint werden müssen, dann ist dafür ja wohl immer noch der Halter zuständig. Wie kann man bloss so krank reagieren? Hoffentlich kriegen die den Typen bald, wer weiss, was der sonst noch anrichtet.
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03.11.2007 22:38 Uhr von Pokey
 
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@helldiver85 (Helldiver oder HellDRIVER): Nun, statt (nur) die Hunde anzuleinen sollte man dir auf jeden Fall mal den Führerschein entziehen, dann wäre das nämlich auch nicht passiert!!!!

Was wäre denn gewesen, wenn es statt dem Hund ein Kind gewesen wäre? (Obwohl ein Hund schon schlimm genug ist!!)

Und selbst mit Leine kann sich ein Hund "mal" losreißen und dann auf die Straße rennen.

Mit Stolz davon zu berichten einen (bzw. mehrere) Hund(e) überfahren zu haben finde ich sehr deplaziert.
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03.11.2007 22:45 Uhr von gio2000
 
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:-( Wie krank muss ein Mensch sein ? :-(: Wie krank muss ein Mensch sein um über soetwas überhaupt nur nachzudenken ?

Tut mir leid wenn ich jetzt ausfällig werde, aber dieser Mensch gehört kastriert.
Leinenzwang hin oder her, es herscht Rauchverbot in Gasstätten... fangen die Nichtraucher jetzt an uns Rauchern wenn wir mal eine rauchen die "Schnauze" wegzuballern ?

Also echt......... Kastrieren und dann ner geilen Blonden vorsetzen ! Man man armes Deutschland sag ich da nur :-(
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03.11.2007 22:49 Uhr von Siddhartha68
 
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Abschuss: Egal, ob sich manche Leute von Hunden oder anderen Lebewesen "gestört" fühlen, seit wann darf man einfach drauf losballern, wenn einem was nicht passt ? Das gilt übrigens auch für Jäger. Wenn es tatsächlich einer war, kann er sich warm anziehen, seine Lizenz wird er lossein. Denn auch für Jäger gibt es genaue Vorschriften, wann er zur Waffe greifen darf. Und ganz sicher gehört da nicht dazu, dass er auch noch auf den Besitzer zielen darf.
Ich gehe eher davon aus, dass es so ein Spackes ist, der sich nur mit einem Six-Pack und einer Knarre wohlfühlt, aber angesichts eines Hundes in die Hose pinkelt, deshalb muss er sich mit einer Knarre "wehren".
Sind wir doch mal ehrlich, die meisten, die sich über Hunde beschweren, sind nichts anderes als armselige kleine Würstchen, die einfach nur Schiss haben und die Schuld dem Hund/Besitzer geben, wenn sie schon auf 1 km nach Angstschweiss riechen.
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03.11.2007 23:09 Uhr von Katze13
 
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Warum: kann man nicht einfach gegenseitig mehr Rücksicht üben.Ob grosser Hund, ob kleiner Hund, ob Angsthasen (ich oute mich als einer) oder nicht, man kann doch trotzdem korrekt miteinander umgehen.
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03.11.2007 23:28 Uhr von Siddhartha68
 
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@mcinternet: Ich gebe Dir absolut recht: es gibt Leute, die panische Angst haben vor Hunden. Aber da kann weder der Hund noch der Hundebesitzer was für. Leider wird die Schwäche nicht bei sich selbst gesucht und evtl. dagegen angegangen, nein man gibt die Schuld den Hunden.
Nur weil jemand Flugangst hat, kann er auch nicht erwarten, dass nun Flugzeuge abgeschafft werden.
Was willst Du damit sagen, dass der Mensch über dem Tier steht ? Dass nun alle Hunde abgeschafft oder weggesperrt werden müssen, nur weil es Leute gibt, die Angstschisser sind ?
Ich selbst habe Angst vor Schlangen. Und nu ? Soll ich erwarten, dass alle Schlangen getötet werden ? Wie absurd und anmaßend.
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03.11.2007 23:59 Uhr von Pokey
 
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@primera: So macht´s Spass :)

Leider gibt die Quelle ja nicht viel her. Über die Qualität der Bildzeitung sind wir uns ja glaube ich einig. ("Bild sprach zuerst mit den Toten")

Der Abschnitt, zudem wir unterschiedlicher Meinung sind ist: "Plötzlich knallte es laut, die Schäferhündin jaulte auf, brach zusammen. Besitzer Sven N. glaubte im ersten Moment an einen tragischen Unfall, doch der Schütze ballerte weiter, zielte direkt auf Hund und Herrchen."

Also, ich interpretiere den (möglichen) Ablauf so:
1. Hund läuft rum
2. Schütze schießt ein erstes mal gezielt auf den Hund (und trifft die Nase)
3. Danach schoss der Schütze noch einige Male (z.B. in die Luft)
4. Dann zielte er sogar nochmal auf den Hund (und somit auch auf den Hundeführer), der mittlerweile bei seinem Hund angekommen war.

Das schließe ich daraus, dass der Schütze mehrfach geschossen (geballert) hat und "nur" den Hund an der Nase getroffen hat. Er hätte den Mann doch sicher treffen können und auch der (nun ja zusammengebrochenen und nicht laufenden) Hund wäre ein einfaches Ziel.

Aber! Natürlich kann es sich bei dem Schützen ganz einfach um einen "Hundehasser" gehandelt haben. Deine Interpretation ist insbesonders schlüssig an der Stelle, wo du ja schreibst: "Hätte er dann kaum weitergeschossen, nachdem der Hund zusammenbrach." Da gebe ich dir Recht. Da ist das Argument Notwehr (fast) nicht mehr zu halten.

Zu deinem Vorschlag "Hundeführerschein" kann ich nur zu 100% zustimmen. Die Wesensprüfung für Hunde gibt es ja auch schon. Jemand der ein Hund besitzt sollte nachweisen MÜSSEN dass er dazu überhaupt fähig ist. Auch einigen anderen Kommentatoren in diesem "Forum" kann ich nur recht geben: Ein fehlgeleiteter Hund ist IMMER auf den Hundeführer zurückzuführen.

Ich finde, bei absolviertem "Hundeführerschein" und bestandener Wesensprüfung für den Hund sollte man sogar FÜR DIESEN HUND / Führer den Leinenzwang aufheben. So wie du deinen Balu bescheibst gibt es überhaupt keine Notwendigkeit einer Leine.

Leider gibt es aber viele unerzogene Hunde, die mich sogar "anspringen", also an mir hochspringen, mich damit schmutzig machen, und mehr. Und in 10 Meter Entfernung steht das absolut überforderte Herrchen oder Frauchen, dass dann brüllt: "BRUTUS, AUS!" oder "Der will doch nur Spielen". Für diese und ähnliche Fälle bin ich dann froh, dass es "wenigstens" schon mal die Leinenpflicht gibt.

Wie das in diesem Fall war geht nun leider aus der Quelle in keiner Weise hervor. Insgesamt hat die Bild den Artikel mit "Tierhasser" bereits entsprechend polarisiert.

Da man die Wahrheit (sofern es die in einem Bild Artikel überhaupt gibt) nun vermutlich nie erfahren wird komme ich wieder zu der Überschrift von meinem ersten Posting: "Wie immer hat die Geschichte zwei Seiten."

Insgesamt sind wir uns, so glaube ich, ja gar nicht so uneins.

Lediglich deine Meinung zu kleinen Hunden kann ich nicht so ganz teilen. Ich kann dir aus der Sicht eines Dackelführers, dessen Hund sowohl die Wesensprüfung, die Jagdhundeprüfung als auch die Begleithundeprüfung bestanden bestanden hat nur versichern, dass es auch extrem gut erzogene kleine Hunde gibt. (Leider aber auch viele Wadenbeisser) Aber bei "großen" Hunden gibt es ja auch viele unerzogene und (so wie bei deinem Balu) auch sehr gut erzogene. Der Unterschied bleibt dann aber noch, dass ein großer Hund, so er dann unerzogen ist, einen größeren Schaden anrichten kann, als dies z.B. ein unerzogener Chihuahua tun könnte.
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04.11.2007 00:04 Uhr von Siddhartha68
 
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@mcinternet: Der einzige, der was verpasst hat, bist wohl Du. Hundeverordnungen sind reine Länder-/Gemeindesache.Es gibt in Deutschland keine generelle Leinenpflicht. Berlin (und da fand auch dieser Vorfall statt) ist eines der wenigen Bundesländer, in denen es auch mit dem neuen Hundegesetz keine generelle Leinenpflicht gibt. Jenseits von Grünanlagen bzw. außerhalb von Gebäuden, Verkehrsmitteln, Menschenansammlungen gibt es dort keine Leinenpflicht. Ergo: vorher informieren, bevor man mit dem Gesetz kommt.
Nur weil Deine Frau von einem schwarzen Hund verfolgt wird, müssen in Deutschland nicht alle Hunde an die Leine.
Wenn ihr euch so von Hunden belästigt fühlt, dann geht doch mal eure Angst an. Es gibt dazu sehr gute Angstbewältigungskurse.
Übrigens:nein, ich habe keinen eigenen Hund.
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04.11.2007 00:20 Uhr von Helldiver85
 
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@pokey und priemera: Ich wohne nicht in der Stadt das hier ist eine kleine Ortschaft falls man es so nennen kann wo die Durchfahrtsstraße 70 erlaubt. Es wurden sogar schon zig Initiativen gebildet die den Hundebesitzern klar machen wollten wie wichtig es sei die Tiere anzuleihnen, aber gewirkt hat es kaum was. Warum sollte man mir den Schein abnehmen? nur weil ich nicht ausweiche um noch schlimmeres zu vermeiden? Mir ist mein Leben nun mal mehr wert als das einen Hundes.
Ich verbitte mir hier jegliche Vorurrteile.
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04.11.2007 00:28 Uhr von Sturmtrupp
 
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Normale Sache: Halter, Schütze und beipflichtenden Kommentatoren sollten die Eier weggeschossen werden.
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04.11.2007 00:29 Uhr von Pokey
 
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@Siddhartha68: "Jenseits von Grünanlagen bzw. außerhalb von Gebäuden, Verkehrsmitteln, Menschenansammlungen gibt es dort keine Leinenpflicht."

Das ist so nicht richtig.

Das Gesetz für Halten und Führen von in Berlin kann man hier nachlesen: http://www.berlin.de/...

Der §3 reglet den Leinenzwang. Du hast insoweit recht, dass es keine generelle Leinenpflicht gibt, aber doch an deutlich mehr Stellen als von dir genannt.

Die Quelle schreibt: "an einem Feld am Rande Berlins", woraus leider nicht hervorgeht, ob es sich um z.B. einen Acker gehandelt hat (wo keine Leinenpflicht bestanden hätte) oder um eine öffentliche Grünfläche (wo sehr wohl Leinenpflicht bestanden hätte).

Ich möchte hiermit übrigens nichts zu der Sinnhaftigkeit zu einem Leinenzwang aussagen, ausser dass (und da bin ich mir mir Primera einig) es viel besser wäre einen Hundeführerschein statt einer Leinenpflicht gesetzlich zu verankern.

Das ein Hund hinter einem Menschen herläuft (wie im Fall von mcinternet) darf es aber auch auf keinen Fall geben. Das würde ein verantwortungsvoller Hundeführer auch nicht zulassen.

Ich habe sicher keine Angst vor Hunden, aber ich würde auch nicht wollen, von einem "schwarzen Hund" verfolgt zu werden. Und dann einen "Angsbewältigungkurs" zu empfehlen halte ich für frech und ist vergleichbar mit, wenn dich jemand schlägt, dann nehme doch dein Gesicht weg von da, wo die Hand hinhaut.

Man sollte Ursache und Wirkung hier nicht vertauschen.
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04.11.2007 00:31 Uhr von Sturmtrupp
 
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Hund VS Auto: Mein Sohn hat Angst vor schnellen Autos. Werde jetzt jedem der meiner Meinung nach zu schnell fährt ein Auge ausschießen. Ganz im Tenor einiger Geistesschwachen Menschen hier.
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04.11.2007 00:31 Uhr von Siddhartha68
 
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@mcinternet: Vorschlag: wenn Du keine Angst hast vor Hunden, warum übst Du dann nicht mit Deiner Frau, dass nicht alle Hunde Monster sind. Wenn dieser Hund so "furchtbar" wäre, hätte er ja wohl schon genügend Möglichkeiten gehabt, Deine Frau anzugreifen, wenn er 1-2 x wöchentlich unterwegs ist. Selbst wenn Du den Hund töten würdest, dann ist es halt in ein paar Wochen ein anderer Hund, der sie wieder erschreckt. Warum das Übel nicht an der Wurzel packen und selbst was für sich tun. Dann ist das Problem ein für allemal erledigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass nach diesem Hund das Problem gelöst ist, tendiert doch gegen 0.

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