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Live-CD von OpenSuSE mit neuen Funktionen

OpenSuSE hat die Version 10.3 mit einer implementierten Installationsroutine ausgestattet. So lässt sich die Version nicht nur "live" starten, sondern auch auf Festplatte installieren.

Das System liefert ein komplettes System mit KDE oder Gnome (Grafische Oberflächen, also wie Windows), die ausgewählt werden können. Die Grundeinstellung ist in englischer Sprache.

Die CD liefert damit ein komplettes Betriebssystem, das von CD gestartet werden und zur Datenrettung und Benchmarks benutzt werden kann.


WebReporter: NOIdS
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: CD, Live, Funktion
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2007 16:00 Uhr von First PC Aid
 
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Einfacher zu bedienen? Wenn ich den Satz lese, dann bist du ein Windows-Hasser. Hatte mal SusE testweise drauf. Von einfachere Bedienung keine Spur! Eher ist es gewöhnungsbedürftig.
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03.11.2007 16:12 Uhr von reaper
 
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Alles nur Gewohnheit: Ich kann nachvollziehen dass man Suse wie jedes andere Linux kompliziert findet wenn man immer nur mit Windows gearbeitet hat, wenn man sich mit beiden Systemen auskennt merkt man aber schnell, dass zwar viele Dinge bei Suse anders gelöst sind, aber nicht zwangsweise komplizierter. Eine Suse-Neuinstallation geht z.B. wenn man halbwegs weiß was man tut tatsächlich einfacher und schneller als bei Windows XP. Diese Installation per Live-CD kenne ich von Ubuntu, das ist eine tolle Sache und vermutlich noch einfacher und schneller als die "normale" Suse-Installation. Allerdings bevorzuge ich inzwischen auch andere Linux-Distributionen die nicht ungefragt soviel sinnlose Software mitinstallieren wie Suse.
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04.11.2007 00:04 Uhr von Lord Kraligor
 
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"Das System liefert ein komplettes System mit KDE oder Gnome (Grafische Oberflächen, also wie Windows)"
ALTER WARUM KANN ICH MEIN ICQ NICHT INSTALLIEREN!!11

Nein im Ernst.. ich habe Suse seit dem Release von 10.3 auf meinem Laptop und mittlerweile funktionieren selbst WLAN und die Volumekeys. Ich nutze Linux nun schon seit längerem und muss feststellen, dass ich Windows definitiv nicht benötige. Abgesehen von den Spielen (die ich aber eh lieber auf der Konsole mit 32" Screen genieße) bietet Linux alles, was Windows kann und noch viel mehr. Und kostenlos. Und ich bin mir sicher, dass 90% aller PC-Nutzer problemlos auf Windows verzichten könnten, würden die Vorurteile mal abgelegt werden. Aber vielleicht ist es ja besser so, dass Linux mehr oder weniger ein Nischenprodukt bleibt. So ist ihm liebevolle Communitypflege garantiert.
Und zu dem üblichen "zu kompliziert" - Argument: Naja, ein durchschnittlicher PC-User hat etwa 5-10 Jahre Erfahrung mit Windows gesammelt. Wie um alles in der Welt kommt er darauf, Linux an einem Tag beherrschen zu können? Linuxbuch kaufen (nichtmal zwingend nötig), Linux installieren und einfach mal einen Monat lang nicht aufgeben. Und schon wirds immer einfacher und logischer.

Naja, aber jeder wie ers haben will.

- Kraligor
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05.11.2007 09:39 Uhr von computerdoktor
 
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Egal welches Linux im Prinzip ist es für "Normalos" nicht geeignet. Wir haben selber 2 Linux-Server (Hausintern) und alle unsere Webseiten laufen auf Linux, ich weiss also, wovon ich spreche. Aber alleine Ubuntu auf einem Notebook (in meinem Beispiel ein Acer Ferrari) zu installieren ist nix für Anfänger. Zuerst mal: Grafik schwarz, weil die ATI Mobility nicht erkannt wird. Dazu muss man schon mal in einen Editor (vi), und dann die richtigen Einträge ändern. Kein Problem für einen Profi, aber Tante Monika wäre definitiv überfordert... und dann: WLAN geht nicht. Der Broadcom-Anschluss wird zwar erkannt, geht aber nicht. 3D-Desktop? Geht nicht, nur mit dem Originaltreiber von ATI. Den zu installieren geht aber nicht so einfach wie bei Windows (Gerätemanager - Neuer Treiber), sonder endet wieder in einer ellenlangen Tippserei in der Shell... mal abgesehen davon, dass man da nie alleine drauf kommt, sondern immer irgendwo suchen muss. Nächstes Problem: Die Hardwaretasten des Acers funktionieren nicht. Es gibt ein paar unvollständige Lösungen dafür, aber keine, die man per Klick installieren kann und die auch funktioniert. Gut, damit kann ich leben. Dass aber der Lüfter die ganze Zeit röhrt, weil die Ansteuerung unter Linux nicht funktioniert und der Standby-Modus nicht geht - das ist echt ärgerlich.
Fakt: wer keinen "Standard-PC" hat und nicht frickeln will, der ist mit Linux (ob da nun SuSe, Unbuntu oder Debian ist) definitiv verloren.
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05.11.2007 10:35 Uhr von Lord Kraligor
 
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computerdoktor Wenn ich da aber an meine Anfänge in Windows denke.. da musste ich genauso nachschauen, wie alles funktioniert (bzw. damals eher nachfragen). Und einen Grafiktreiber unter Linux zu installieren ist ja auch kein Wunderwerk. Da stehen so viele Anleitungen für im Netz, die funktionieren, wenn man sie 1:1 befolgt. Es verlangt ja keiner, dass man versteht, was man da macht. Das kommt dann schon von allein mit der Zeit.
Und okay, mit dem Broadcomchip hast einen Wunden Punkt bei Linux getroffen :P. Aber da bin ich zuversichtlich was die Zukunft bringt.. und mit ndiswrapper läuft der auch.

- Kraligor

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