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Deutschland: Gab es Absprachen zwischen den Stromkonzernen?

In einem 30 Seiten umfassenden Dokument erhebt das Kartellamt in Bonn schwerwiegende Anschuldigungen gegen die größten Energielieferanten Deutschlands.

Darin heißt es, es hätten sich, zwischen den Jahren 2003 und 2006, ranghohe Mitarbeiter der Firmen getroffen, um Preisabsprachen und Marktstrategien zu besprechen. Die Beweise wurden bei zahlreichen Hausdurchsuchungen sichergestellt.

Alle Betriebe bestritten auf Anfrage die Anschuldigungen. Wenn die Vorwürfe auch nur teilweise bewiesen werden können, müssen die Konzerne mit Strafen in Milliardenhöhe rechnen.


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WebReporter: chris5
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Strom
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2007 12:09 Uhr von chris5
 
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Es muss ein Wettbewerb und Konkurrenzkampf zwischen diesen Firmen gewährleistet sein, sonst werden die Preise auch in Zukunft stark ansteigen.
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03.11.2007 12:48 Uhr von artefaktum
 
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Diesen mafiösen Strukturen gehört endlich ein Riegel vorgeschoben.

Bin mal gespannt, wie unsere vier großen Stromversorger in Berliner Hinterzimmern der Politik mal wieder Druck machen, wenn man darüber dann auch hoffentlich was erfährt.
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03.11.2007 13:31 Uhr von terrordave
 
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lüge!!1: nieeeeeeemaaaals gab es absprachen, alles rein zufällig, das sind eben die marktpreise, weil die usa und china kaufen ja alles leer, wie soll da ein armer kleiner konzern mithalten können? außerdm was können die armen topmanager dafür, dass sie alle gleichzeitig aufs klo rennen und sich da gegenseitig treffen?
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03.11.2007 21:50 Uhr von datenfehler
 
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niemals Ebenso, wie die Erdölfirmen sind die Stromkonzerne grundgute Firmen, die niemals soetwas niederträchtiges, wie eine Preisabsprache machen würden. Niedrigste Preise und das Wohl des Kunden hat oberste Prioriät.

Total der Hammer! Ich kann tatsächlich aus dem Stegreif Märchen schreiben. Ich bin so gut...
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04.11.2007 08:45 Uhr von Borgir
 
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die frage: muss man sich glaub ich nicht stellen....die absprachen sind sicher
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05.11.2007 10:53 Uhr von Slippy01
 
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@Aguirre, Zorn Gottes: Unabhängig ob es Absprachen gab oder nicht.
Es gibt auch genug Wirtschaftstheorien, wo man keine Absprachen braucht um die Preiserhöhungen zu erklären.
Ganz simples Beispiel: Ein Stromanbieter erhöht um einen ganz geringen Betrag (Gründe kann satt geben). Der andere zieht mit und erhöht auch. Nun erhöht der andere wieder mit den glauben das der andere nachzieht. usw.
Nur um deutlich zu machen, dass man nicht unbedingt naiv sein muss.
Aber wie es scheint, nehmen die Manager lieber den bequemen und illegalen Weg.
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06.11.2007 09:42 Uhr von oneWhiteStripe
 
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hihi. @slippy. da hast du wohl recht...aber der weg mit den absprachen gibt den knilchen die möglichkeit schnelle und v.a. grosser preissteigerungen vorzunehmen, was du beschreibst mit langsamen erhöhungen...^^ so lang nimmt sich die heutige heuschrecke nicht zeit...

hoffe dass bald mal häuser oder autos brennen....manchmal muss gemacht werden was gemacht werden muss

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