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Arbeitgeber gründen Gewerkschaft um Mindestlöhne auszuhebeln

Nach Recherchen der Sendung REPORT MAINZ versuchen die Arbeitgeber der neuen Brief- und Zustelldienste den angestrebten Mindestlohn durch die Gründung einer ihnen konformen Gewerkschaft zu unterbinden. Im Programm sollen Dumpinglöhne tariflich festgeschrieben werden.

Eine der Ungereimtheiten ist zum Beispiel, dass Florian Gerster, seines Zeichens Chef des Arbeitgeberverbandes NBZ, schon vor der Gründung der GNBZ von der bevorstehenden Gründung sprach. Mitarbeitern der PIN zufolge sei der Druck in die Gewerkschaft einzutreten massiv.

Die Gewerkschaft hat ihren Sitz in den Räumen der Kölner Unternehmensberatung Optegra und der Chef der neuen Gewerkschaft ist selbst ein ehemaliger Unternehmensberater. DGB-Chef Sommer bezeichnete eine derartige Gewerkschaft als Karikatur.


WebReporter: Blackrose_de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Gewerkschaft, Arbeitgeber
Quelle: www.swr.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2007 01:57 Uhr von Blackrose_de
 
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In der Quelle, in der wie üblich eine Menge mehr steht, kann man gut nachlesen wie schlecht versucht wurde das zu verschleiern.
Es ist erschreckend zu welchen Mitteln Arbeitgeber bereit sind zu greifen, nur um finanzielle Nachteile zu verhindern.
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03.11.2007 11:39 Uhr von Raptor667
 
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wenn man sich mal aussuchen könnte wo man arbeitet. Wenn keiner mehr für solche Firmen arbeiten würde, würden die wohl schnell merken woran sie wären. Aber leider ist das in Deutschland in Zeiten von Hartz Fear kaum möglich :-(
Moderne Sklaverei sag ich dazu, weil es nicht mehr und nicht weniger ist...
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03.11.2007 11:46 Uhr von Jimyp
 
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Einfach bei der Post bleiben ist das Beste Mittel dagegen. Sollen doch Pin & Co Pleite gehen!
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03.11.2007 14:13 Uhr von artefaktum
 
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Das gibt aber einen lustigen Tarifstreit wenn die Gewerkschaft niedrigere Löhne fordert als die Arbeitgeber ;-)

Aber Spaß beiseite, das ist ne ziemlich üble Sache. Hart war ja schon die Demo von Zustellern die gegen(!) einen Mindestlohn demonstrierten.

Hier wünscht sich wohl so mancher frühindustrielle Verhältnisse zurück.
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03.11.2007 19:48 Uhr von torix
 
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Wie bei den Zeitarbeitsfirmen: wo es diese komische pseude Christliche Gewerkschaft gibt die auch nur Mist baut.


Mindestlohn jetzt!!!!!

Geht in GB und funktioniert auch in den Staaten - warum hier nicht? Man(n) muss vom arbeiten leben können. Wenn das keiner bezahlen will muss das Angebot eingestampft werden. Dann gibt es halt was anderes. Das Funktioniert!
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03.11.2007 21:05 Uhr von Troll-Collect
 
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@torix: "pseude Christliche Gewerkschaft gibt die auch nur Mist baut"

die "Christen" marodieren nicht nur bei den Zeitarbeitern, die haben für fast alle Branchen Metastasen gebildet.
Siemens hat auch seine "eigene" Gewerkschaft gegründet bzw. geschmeidig geschmiert
http://de.wikipedia.org/...
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04.11.2007 05:42 Uhr von Blackrose_de
 
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besonders bedenklich: finde ich eigentlich dass ein ex minister (für Arbeit, SOZIALES, Familie und Gesundheit) aus Rheinland-Pfalz sowas aufzieht. da sieht man mal wieder wo die politiker wirklich stehen. dass da auch der springer-verlag mit drin hängt verwundert hingegen kein bisschen
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07.11.2007 17:12 Uhr von DieLilo
 
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Kann es kaum glauben bei uns in der PIN-Filiale wurde erst heute von der Gewerkschaft berichtet, und "gebeten" einzutreten. Das Beste daran ist, dass dann auch noch von den Mitgliedern ein Beitrag gezahlt wird, 5 Euro im Monat! Ich soll also Geld dafür bezahlen, dass die mir den einen Euro mehr pro Stunde verhindern. Da werd ich auf keinen Fall eintreten, aber ich fürchte, dass sie Ihre 1000 Mitglieder, die Nötig sind, trotzdem zusammen bekommen, und wir uns den Euro mehr abschreiben können. Da ich sowieso nicht länger als ein Jahr dort bleiben wollte ist es für mich nicht besonders schlimm.. aber ein unding. Den Mitarbeitern wird erzählt, dass PIN sonst pleite geht und alle arbeitsplätze wegfallen. Wie soll eine Firma, die zum Axel Springer Verlag gehört denn so schnell pleite gehen!? Oh mann..

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