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Nicaragua: Künstler ließ Hund in einer Galerie als "Kunstaktion" verhungern

In Nicaragua wurde ein Straßenhund in einer Galerie angebunden. An der Wand, wo der Hund angekettet war, stand der Satz geschrieben: "Du bist, was du liest". Nach einem Tag verhungerte der Hund. Die Besucher der Galerie bestaunten den Hund, unternahmen aber nichts.

Guillermo Habacuc Vargas heißt der Künstler, der den Hund in der Galerie angebunden hatte und sterben ließ. Er wollte ein Zeichen setzen, sagte er. Er sagte: "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."

Außerdem wollte er auf Natividad Canda aufmerksam machen. Erst als ihn zwei Rottweiler zu Tode bissen, schenkte man ihm Aufmerksamkeit. Internet-Blogger und Tierschützer wollen den Künstler boykottieren und überprüfen, ob man den Mann anzeigen kann.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Hund, Kunst, Künstler, Galerie, Nicaragua
Quelle: www.lieblingtier.tv

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2007 20:46 Uhr von PortaWestfalica
 
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Und wenn ich hundertmal diese News hier einbringe, ich mach’s.

Pervers! Tierquälerei! Wahnsinn!

Aber keine KUNST! Der Mann gehört vor Gericht. Und die Menschen die sich die Quälerei auch noch ansahen auch!
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02.11.2007 21:03 Uhr von DirkKa
 
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irgendwie raffe ich nicht, warum diese News so oft gesperrt wurde *kopfkratz*

Vielleicht sind ja viele Bewerter darunter, die nicht die schreibweise der News sondern deren Inhalt beurteilen und damit das System noch nicht verstanden haben.

Von mir gibts auf jeden Fall erstmal 5*.

Ansonsten zur News : Einfach nur krank, sowohl der "Künstler" als auch die Zuschauer, die so etwas dulden oder gar für gut befinden.

Kranke Welt.
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02.11.2007 21:19 Uhr von Wildchild
 
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gestört: Er sagt selbst: " Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen." Der letzte Teil mit "Wenn er in der Strasse vor Hunger stirbt, interessiert das keinen." tönt so als könnte er es nicht ertragen, dass diese Strassenhunde sterben. Doch seine Aktion steht im totalen Gegensatz dazu. Er findet es nicht gut, dass die Strassenhunde sterben und niemand interessiert es und jetzt bringt er einen Hund um...echt krank
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02.11.2007 21:56 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ganz ähnlich auch mit vermissten Kindern wo man täglich im Stundenabstand - über Wochen - mit Meldungen zu einem einzigen Kind bombardiert wird, dass gerade vermisst wird.
Dies interessiert aber jeden !!

Eine Meldung, dass in der gleichen Woche hunderte von kinder entführt wurden um in China Sklavenarbeit zu erbringen interessiert nur noch am Rande - genauso wie an Hunger sterbende Kinder anscheinend nicht so interessant sind wie ein einziges vermisstes Kind !!!

Der Künstler hätte auch einen an Altersschwäche gestorbenen Hund anleinen können.
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02.11.2007 22:15 Uhr von TryAgain
 
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makaber aber nachvollziehbar: so traurig es ist, aber anders würde wohl niemand hier in deutschland etwas von diesem künstler erfahren haben.

es ist schwer zu unterscheiden ob er ein fanatischer künstler ist der mit solchen aktionen auf die galerie aufmerksam machen wollte oder ob er ein galerist ist der fanatisch auf die missstände aufmerksam machen wollte.

ich habe auch viel für tiere übrig, aber selbst in diesem fall muss man es nüchtern sehen: dieser hund ist nicht umsonst gestorben.
und wenn ich an einige kranke videos im netz denke ist verhungern für einen hund in nicaragua wohl nicht die schlimmste art zu sterben.
kein hund verhungert nach einem tag... das arme vieh muss schon unterernährt gewesen sein, schwach oder alt. wobei ich nicht denke dass sie dort sehr alt werden.

also tierfreunde, regt euch ab... der hund wäre so oder so gestorben..

und die die trotzdem den künstler verurteilen... entweder ihr heult euch in eurem tagebuch aus oder ihr unternehmt etwas gegen die dortigen zustände. jemanden zum teufel zu wünschen der keine "kreativere" idee mehr fand als sowas als doppelmoral aufzuführen um überhaupt über die eigenen grenzen hinaus gehört zu werden ist falsch.

fände es schade wenn er verurteilt wird, denn dann fokusieren alle nur noch den "sieg" gegen den kranken tierquäler. nicht mehr die realität...

schade nur dass es IMMER einzelschicksale sind die die menschen rühren, wie thomashambrecht sagt, wird ein einzelnes kind vermisst sucht die ganze welt.. aber wenn ganze dörfer oder kindergruppen entführt werden weil sie in arbeitslagern versauern sollen... da wird jeder auf einmal ganz still...
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02.11.2007 22:49 Uhr von BenPoetschke
 
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Nachvollziehbar? Selbst wenn ich Hunde nicht leiden kann liese ich sie nicht verhungern sondern wäre für einen schnelleren Weg.
Tiere Quälen um auf sich aufmerksam zu machen?
Ich fass es nicht, Hätte er sich doch selber anketten, den Schlüssel wegwerfen und die Wurst in drei Meter Entfernung ansehen können, das hätte auch aufmerksamkeit erzeugt.
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02.11.2007 23:20 Uhr von TryAgain
 
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in anbetracht der großen gefühlskalten welt ist sowas einer der wege um aufmerksamkeit zu gewinnen und die chance auf änderung oder hilfe zu erlangen.

heutzutage setzen wir uns nur noch mit themen auseinander mit denen wir absolut nicht konform sind oder die einem widerstreben und stören. hat sich jemand von euch in letzter zeit über regenwaldrodung belesen oder selbst recherchiert?

ich würde nicht direkt behaupten dass er das tier mehr gequält hat als das leben selbst. wie gesagt, ein normales tier stirbt nicht nach einem tag wegen wasser oder nahrungsmangel.
er hat es nur fixiert, das was dort tagtäglich passiert.

menschen die in hungerstreik gehen werden meist doch nur belächelt, bestenfalls in erinnerung behalten und bedauert wenn er stirbt.

wie gesagt, ich bin echt tierfreund, lebe seit ich denken kann mit hund, katze oder pferden zusammen.. aber ich habe z.b auch Earthlings gesehen... wozu menschen fähig sind.
bei all den unstimmigkeiten in der welt muss man es realtiv betrachten. ein verendendes tier einen tag in den fokus der menschen zu stellen ist vergleichsweise human und in gewisser hinsicht auch wertschätzung. das tier wäre eh zeitnah gestorben. so war es nicht umsonst und die tatsache dass man sich hier über das für und wieder ausdiskutiert zeigt wenigstens dass es einigen nicht egal ist was mit den tieren geschieht... wenn es auch nur kurzzeitig und parallel zu solchen news aufflammt und danach anderen interessen weichen muss.

wen würde eine news mit dem titel "Nicaragua: Immer mehr Hunde sind obdachlos und zerzaust" interessieren.
oder
"Nicaragua: Künstler zeigt bilder von verhungerten hunden in nicaragua"

seit doch ehrlich. betrachtet man es im ganzen, beschafft er der sache damit doch den nötigen anreiz und provoziert. so machen sich vielleicht einige gedanken wie man etwas für die hunde in nicaragua tun könnte.

P.S wobei man nicht vergessen darf dass es dort auch menschen gibt...
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02.11.2007 23:29 Uhr von Bibi66
 
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Komisch Wenn ich mich recht entsinne, stand diese News heute nachmittag schon mal hier.

Allerdings befand sich da die Galerie nicht in Nicaragua, sondern in Italien....

Weiss aber nun nicht, wer die News eingestellt hat...

Erinnert mich irgendwie an den Bonsaikitten-Fake....

Noch ebbes...
Komisch komisch...
Verlegung einer Galerie in weniger als 12 Stunden (inkl. Hund) von Italien (Europa) nach Nicaragua (Mittelamerika)... Also, als ich das letzte Mal in die Karibik flog, hab ich von Frankfurt aus 10 Stunden gebraucht...
da war ich noch locker 3 Stunden von Nicaragua entfernt...

Scotty, beam me up....

Hasta Luego
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03.11.2007 00:29 Uhr von Borgir
 
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der "künstler" hat ja auch: einen an der klatsche. in dem museum hat es auch keinen geschert, nicht mal ihn selbst...was für ein verdammter vollidiot
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03.11.2007 02:34 Uhr von Gunny007
 
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nun ja: ich bin mal gespannt wann der erst auf die idee kommt anstatt dem hund ein kind zu nehmen.
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03.11.2007 06:43 Uhr von x-fusion
 
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ist der verhungert hund vielleicht eine "ente"? guckst du hier:

http://www.snopes.com/...
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03.11.2007 11:15 Uhr von snm
 
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@DirkKa: Von mir gibt es nur einen Stern. Also eine positive Bewertung. Ansonsten hätte ich ja gar keinen Stern vergeben. Und ob ich den Inhalt der News, das Thema oder die Schreibweise bewerte spielt nach dem neuen Beurteilungssystem überhaupt keine Rolle mehr. Ich wüsste auch nicht wie man eine News durch Bewertungen kicken könnte.

An der News gefällt mir einfach die Quelle nicht. Die ist mir nicht unabhängig genug.
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03.11.2007 17:55 Uhr von LMS-LastManStanding
 
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1 Tag? nach einem Tag verhungerte der Hund??? Wie geht das denn? Ich kann mir nur schwer vorstellen das ein Hund hops geht weil er einen Tag nichts zu fressen bekommt.
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03.11.2007 19:37 Uhr von x-fusion
 
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@portawestfalica: das ganze bleibt sehr mysterioes. dieselbe quelle "la pensa" hat aber auch die aussage der museumsdirektorin juanita bermudez veroeffentlicht, wo sie aussagt, dass der hund in regelmaessigen abstaenden gefuettert worden und nicht in der obhut des museums gestorben sei. merkwuerdig allerdings, dass der hund wohl ausgebuext sein soll.

andererseits, welche beweise hat "la pensa" denn fuer den tod des hundes vorgelegt?
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03.11.2007 20:08 Uhr von jsbach
 
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Da möchte ich: meine Meinung ganz offen kundtun:

Bitte Rollentausch vornehmen:
Der "Künstler" an die Kette und der Hund schaut zu wie er
"vor die Hunde geht".

Mit Kunst hat das nichts mehr zu tun!!
EKELHAFT
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04.11.2007 09:59 Uhr von müderJoe
 
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immer diese Tierschützer: das Kotzt mich an, wie diese Tierschützer sich verhalten! Immer meinen sie sich in jeden Sch**ß einmischen zu müssen! Und dann das Arme tier, JaJa, so fühlen sich da manche! Das sind doch echte Opfer! Mir fehlen die Wore! Die Tierschützer wissen ja wohl selber nicht, was sie wollen! Dieses Kunstwerk hat ein Zeichen gesetzt, dass auf der Straße Täglich etliche Hunde verhungern!
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04.11.2007 12:06 Uhr von TryAgain
 
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@porta: wer bestätigt denn deine meinung?
will der künstler aufmerksamkeit zur wertsteigerung nutzen?

glaubst du seine kunstwerke steigen nun nur weil er in vielen medien genannt wurde?
"ah, das is das kunstwerk vom hundequäler, das sind heissbegehrte unikate"... also ich denke eher nicht.
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04.11.2007 21:27 Uhr von Deathmachine
 
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@ PortaWestfalica: "Wegen seiner Gier musste der Hund qualvoll sterben!"

achso, der straßenhund wäre also auf der straße nicht gestorben?
meinst du wirklich, dass ein hund, der noch einen tag ohne essen überlebt, stark genug ist, um nahrung zu finden?

ich denke das arme tier wäre so oder so gestorben, auf der straße hätte es niemanden interessiert, in der kunstgallerie ist es tierquälerei - doppelmoral schlechthin...
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04.11.2007 22:35 Uhr von Deathmachine
 
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@Porta: "Klar wäre der Hund draussen irgendwann auch gestorben... Ich werde eines Tages sterben und du wirst eines Tages sterben."

irgendwann?
wenn der so ausgehungert ist dass er nach einem tag stirbt wäre das "irgendwann" auch außerhalb wohl nicht später gewesen, und darum geht es mir - der hund hätte sicher nicht noch jahre lang gelebt...
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05.11.2007 12:40 Uhr von Nester
 
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so krank wie das ganze ist: der inhalt seiner botschaft, die er zumindest versuchte zu übermiteln, ist vollkommen korrekt.
ist einer in den medien kümmert sich alle welt darum als wärs der beste freund. zugleich können tausende auf die selbe art und weise sterben und niemanden juckts !
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05.11.2007 12:40 Uhr von Nester
 
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so krank wie das ganze ist: der inhalt seiner botschaft, die er zumindest versuchte zu übermiteln, ist vollkommen korrekt.
ist einer in den medien kümmert sich alle welt darum als wärs der beste freund. zugleich können tausende auf die selbe art und weise sterben und niemanden juckts !
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05.11.2007 15:58 Uhr von ron11
 
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und was: hat das mit kunst zu tun....ist ja nicht mehr normal was einige kuenstler da veranstalten
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07.11.2007 20:58 Uhr von moloche
 
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nach einem Tag verhungerte der Hund: dann muss er aber schon vor der Aktion so gut wie tot gewesen sein!
An einem Tag verhungert und verdurstet keiner.

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