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Moskau bei Bosnienpolitik auf Konfrontationskurs

Der Vorstoß des für Bosnien zuständigen Hohen Repräsentanten der internationalen Gemeinschaft, Miroslav Lajcak, die Entscheidungsfindung der bosnischen Regierung leichter zu gestalten, stieß in Moskau auf wenig Gegenliebe.

Eine Vereinfachung wäre im Hinblick auf den Annäherungsprozess Bosniens und Herzegowinas an die EU nötig. Der offene Schulterschluss Russlands mit der serbischen Position am vergangenen Mittwoch wird dabei von westlichen Beobachtern mit Spannung verfolgt.

Nach den unterschiedlichen Positionen Russlands und des Westens in der Frage um den Status des Kosovo droht ein weiterer politischer Konflikt auf dem Balkan. Als richtungsweisend sieht Angelika Beer (Grüne) die Abstimmung des UN-Sicherheitsrates über das Mandat der Friedenstruppe am 21. November.


WebReporter: Tierpark_Toni
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Moskau, Bosnien
Quelle: www.taz.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2007 13:34 Uhr von hansima
 
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So ein verdammtes Pack ! Überall will der Westen seine Machtpolitik durchsetzen !

Und was wollen die Grünen schon wieder diese Huchler ?

Die Russen werden dem ganzen schon ein ende setzen !!!
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02.11.2007 13:35 Uhr von hansima
 
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Heuchler natürlich
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02.11.2007 13:50 Uhr von Bleifuss88
 
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Das Band ist längst zerrissen: Obwohl es eigentlich unsere gemeinschaftliche Aufgabe hätte sein sollen den Weltraum zu kolonisieren werden der Westen und Russland erstmal nicht mehr auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Teils hat sich das Westen - allen voran die USA - selbst zuzuschreiben (Stichwort: Abrüstung).
Mittlerweile reagiert Moskau schon aus Prinzip immer gegen das, was die Nato vorhat. Sei es nun ein Raketenschirm (wo man Moskau wundervoll hätte mit einbinden können) oder eben die Balkanfrage, wo die Haltung Moskaus lediglich durch die historische Verbundenheit Russlands zu Serbien gerechtfertigt werden könnte - über die westliche Haltung lässt sich freilich auch wunderbar streiten.

Ganz klar will Putin Russland wieder zur Weltmacht werden lassen. Natürlich hat er viele Patrioten hinter sich. Möglicherweise würde jemand wie Putin sogar Deutschland ganz gut tun - allerdings wird ja hier schon Schäuble als Feindbild genommen für Maßnahmen, die noch gar nichts sind im Vergleich zu Putins. Interessanterweise sind aber auch viele, die gegen Schäuble sind, wiederum pro-Putin. Schon ziemlich komisch.

Also ich kaum, dass es auf dem Balkan in absehbarer Zeit Fortschritte geben wird. Einer muss zurückstecken - der Westen oder russland. Und da beide nicht einen Millimeter von ihrer Position zurückweichen werden, wird es dort weiterhin stagnieren.

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