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Schlafkrankheit: Der Parasit frisst die Antikörper und tötet den Menschen

Forscher haben jetzt entdeckt, wie die tödliche Schlafkrankheit das menschliche Immunsystem überlistet. Der Parasit befördert die Antikörper in seine untere Körperhälfte und frisst sie dort dann auf. In Göttingen und Darmstadt sind Forscher zu dieser neuen Erkenntnis gekommen.

Durch die Tsetsefliege geraten die Parasiten (Trypanosomen) in den menschlichen Organismus, dort produzieren die Erreger eine Art von Strudel, in denen sie die für sie gefährlichen Antikörper fangen und auffressen. Bislang war nicht klar, wie der Parasit bei den vielen Antikörpern überleben kann.

Die Forscher haben mit einer RNA- Interferenz die Parasiten dazu gebracht, in die andere Richtung zu schwimmen. Wenn das im menschlichen Körper gemacht werden könnte, hätte der Erreger keine Chance. Vielleicht kann man mit dem Ergebnis eine Behandlung gegen die Schlafkrankheit entwickeln.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mensch, Schlaf, Parasit, Antikörper
Quelle: www.netzeitung.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2007 12:35 Uhr von deathtroyer
 
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@ heros: ließ doch einfach den bericht... er schwimmt immer im kreis und erzeugt dadurch eine strömung...
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02.11.2007 13:30 Uhr von Kalkofe
 
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die Lösung ist denkbar einfach: der Erkrankte muß aufgehängt werden (natürlich an den Füßen, sonst bekommt er ja keine Luft mehr), dann verliert der Parasit die Orientierung und die Antikörper haben leichtes Spiel.

Jetzt schlagt mich nicht gleich für den Medizin-Nobelpreis vor; war doch naheliegend...
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02.11.2007 14:05 Uhr von fissy
 
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man müste einen gegenstrudel erzeugen: genau ein gegenstrudelwürmchen
:-D
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02.11.2007 16:36 Uhr von The_free_man
 
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Noch sind solche Gefahren weit weg da es in Deutschland und Umgebung aber immer wärmer wird, besteht ne gute Chance dass wir diese Virustragenden Parasiten und ähnliche Gifttiere auch hier bei uns bekommen.

Das sollten die blauäugig doofen Menschen mal bedenken, bevor sie "WO IST DER SOMMER? :(" schreien.
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02.11.2007 17:31 Uhr von Hacky82
 
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@the Free Man: Diese Fliege kommt nur in Südamerika um Urwald vor. Auch wenn es bei uns in hundert Jahren um 2 Grad wärmer wird haben wir noch lang keine solchen Klimaverhältnisse.

Die Fliege überträgt mit ihrem Stich Parasiten, die sich sehr schnell vermehren, und im Körper ausbreiten. Wie erwähnt werden sie dabei kaum vom Immunsystem gestoppt, weil sie die Antikörper auffressen. Es dauert ca. 4-8 Wochen bis man an Organversagen stirbt.
Im Spätstadion kann man das eigentlich nur noch mit Arseen behandeln. Die Nebenwirkungen sind dann aber Schwere Nerven- und Organschäden.
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02.11.2007 20:59 Uhr von fabiu_90
 
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@ the_free_man: Einfach nicht in Urlaub fahren, dann passiert auch nix.
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02.11.2007 21:04 Uhr von blueandy001
 
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Was es alles gibt ja, wenn sich person auf die andere seite legt, geht der Strudel doch auch in eine andere richtung oder irre ich da ??
und was ist wenn der proband hüpft ??? Böse schlafkrankheit.. BÖSE TSETSE FLIEGE!!
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02.11.2007 22:24 Uhr von ki4m
 
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kalkofe: @ kalkofe

you made my day xD
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02.11.2007 22:38 Uhr von Hier kommt die M...
 
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Eine RNA- Interferenz ist eine Genmanipulation, die bestimmte Gensequenzen deaktiviert..und damit eben auch bestimmte Verhaltensweisen oder die Produktion einzelner Proteine...usw.

Wie will man denn sowas am bereits erkrankten Patienten durchführen? lol
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03.11.2007 00:18 Uhr von Borgir
 
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@kalkofe: eine wirklich erschlagende logik die du da an den tag legst.... :o)
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04.11.2007 10:32 Uhr von Win32
 
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zum Glück: gibt´s die Tsetsefliegen bis jetzt bei uns noch nicht...
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06.11.2007 10:26 Uhr von zenon
 
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Wahnsinn: Was sich die Natur da so alles einfallen lässt und wieder einmal übertrifft sie damit auch meine Vorstellungen.
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09.11.2007 23:00 Uhr von Nessy
 
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@kalki: "der Erkrankte muß aufgehängt werden (natürlich an den Füßen, sonst bekommt er ja keine Luft mehr), dann verliert der Parasit die Orientierung und die Antikörper haben leichtes Spiel"

Kann man das mit Aids auch so machen? :o)

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