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Osnabrück: Gewaltausbruch eines Patienten im Operationssaal

In einer Klinik in Osnabrück kam es zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall im Operationssaal. Ein 25-jähriger Patient, dem eine Operation wegen eines Jochbeinbruchs bevor stand, rastete auf dem Operationstisch kurz vor der Narkose aus.

Der Patient sprang auf. Ein Faustschlag von ihm traf einen Pfleger, der sich in unmittelbarer Nähe befand. Dann rannte der Mann in OP-Kleidung in sein Zimmer, zog sich um, nahm unter anderem ein Messer und verließ unter Gewaltanwendung die Klinik.

Auf seiner Flucht ging eine Glasscheibe zu Bruch, medizinische Geräte wurden beschädigt. Auch bedrohte er zwei Krankenschwestern. Der Polizei gelang die Festnahme des Patienten. Er muss sich nun wegen Körperverletzung und Bedrohung verantworten.


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WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Gewalt, Operation, Patient, Osnabrück
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2007 21:59 Uhr von Streetlegend
 
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Da sind dem Patienten wohl die Nerven durchgegangen. Meine Güte, dass das medizinische Personal in Kliniken und bei OP's so gefährlich lebt, hätte ich auch nicht gedacht. Gut, dass es keine schwerwiegenden Verletzungen gab.
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01.11.2007 22:55 Uhr von jsbach
 
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Der hat wohl vollkommen: am Rad gedreht?
Habe schon einige Vollnarkosen hinter mir... ohne Probleme.
Entweder hat sich -wenn er es schon erhalten hat - dass Narkosemittel mit einem evtl. Drogentrip nicht vertragen oder der ist bekloppt.
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01.11.2007 23:20 Uhr von fabiu_90
 
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@ jsbach: Hast nicht gelesen. Der Patient ist kurz VOR der Narkose ausgerastet.
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02.11.2007 00:41 Uhr von shadow#
 
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ach du scheisse: der hat wohl auf dem formblatt bei den angstattacken bei spritzen etc. das falsche angekreuzt :)
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02.11.2007 00:44 Uhr von segpete
 
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Wenn er VOR der Narkose ausgerastet ist verstehe ich nicht, warum er im Gang zum Ausgang nicht einfach umgekippt ist und angefangen hat zu schlafen...
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02.11.2007 01:07 Uhr von Stalker_CH
 
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@segpete: weil er das narkosemittel vllt noch nicht bekommen hat? o_O
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02.11.2007 02:13 Uhr von Reizhirn
 
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vor einer OP mal ein bisserl mitmutmaßen^^
1. die Prämedikation bekommt man meist vor der OP, in der Regel am Abend vorher und am Morgen nochmal, weils halt nur begrenzt wirkt. Sie dient dazu, dem Patienten eine gute Nacht zu ermöglichen und entspannt und sorgenfrei die OP anzugehen.
2. Stressfaktoren, wie Rachegelüste, Paranoia und Nebenwirkungen von eventuell psychoaktiven Substanzen können die Wirkart schon beeinflussen und so auch die Aktivitäten.
3. Psychische Erkrankung oder andere Besondere Umstände, die eventuell vorher schon zu dem Jochbeinbruch geführt haben können und eventuell auch den Besitz einer Waffe erklären könnten, nehmen mit Sicherheit auch einen Platz in der Ereigniskette ein.
4. Der Zeitpunkt der OP kann unter Umständen etwas nach hinten verschoben worden sein, ohne die Prämed zu berücksichtigen.

Es kann also sein, das Aufgrund von Punkt 3 Punkt 1 sehr wichtig gemacht haben und Punkt 2 voll zum tragen kam, so dass eventuell der Punkt 4 dem Patienten die Möglichkeit gab, so aktiv zu werden.

Also in der Klinik gibt es immer wieder das Phänomen des Durchgangssyndroms. Hierbei handelt es sich um einen desorientierten Geisteszustand, in dem sich der Patient auf Grund von Stress und Trauma befindet. Es ist reversibel und der Patient hat in der Regel kaum/keine Erinnerung daran. Wann und wie schnell es Eintritt hängt von so vielen Faktoren ab, dass es kaum vorhersehbar ist, wann und wen es trifft. Pflegepersonal kriegt es in der Regel nicht. ^^

Ich glaube da passiert nix weiter. Wenn der Mann Angst gekriegt hat, Paranoia gefahren hat und so ... Die Polizei muss ermitteln, angeklagt ist noch nicht verurteilt.
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02.11.2007 03:16 Uhr von Sir-Pumperlot
 
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hrhr lol: war selber gestern in dem klinikum in osna... hab nix von dem mitbekommen :P
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02.11.2007 08:49 Uhr von DasEvilchen
 
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@ Reizhirn: Du hast vollkommen Recht, aber einen Satz verüble ich dir schon (Spaß)

"Es kann also sein, das Aufgrund von Punkt 3 Punkt 1 sehr wichtig gemacht haben und Punkt 2 voll zum tragen kam, so dass eventuell der Punkt 4 dem Patienten die Möglichkeit gab, so aktiv zu werden."

Das liest sich wie eine japanische Anleitung für einen Hochdruckkessel =)
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02.11.2007 11:18 Uhr von OttoKarl
 
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@DasEvilchen: Ich muß Dir beipflichten. Soviel Blödsinn habe ich lange nicht gelesen.

Der Kumpel schreibt scheinbar Gebrauchsanleitungen fürs Handys oder ähnlich.
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02.11.2007 11:25 Uhr von Reizhirn
 
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ja, Spaß muss sein ^^: Ich glaube, etwas Spaß darf wohl sein, oder? ^^ Wie das manchmal so ist, es geht mit einem durch und anschließend wacht man bei der Polizei oder im Krankenhaus auf und man weiß von nichts. ^^

Muss ich den Satz inhaltlich noch darlegen, oder erschließt sich das mit ein bisserl gutrem Willen doch?

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