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Detroit: Wegen Kostenminderung will Chrysler 12.000 Stellen abbauen

Wie am heutigen Donnerstag vom Autohersteller Chrysler mitgeteilt wurde, sollen wegen der rückläufigen Nachfrage bei einigen Automobilen künftig vier Modelle aus der Produktion genommen werden. Zusätzlich geplant wird die Zusammenstreichung von Schichten in fünf nordamerikanischen Produktionsstätten.

Um die Kosten noch effizienter zu senken, werden vermutlich 15 Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Schon im Februar diesen Jahres, als Chrysler noch in der Sparte unter Daimler-Chrysler firmierte, wurde bereits über einen Stellenabbau von 13.000 Mitarbeitern gesprochen.

Die allgemeine Situation am Markt hat sich in den zurückliegenden Monaten spürbar verändert. In den ersten drei Monaten 2007 habe der eingefahrene Verlust vor Steuern und Zinsen knapp zwei Milliarden Dollar betragen, so der Chrysler-Chef Bob Nardelli in der heutigen Mitteilung.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kosten, Stelle, Chrysler, Detroit
Quelle: www.baz.ch

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2007 20:06 Uhr von jsbach
 
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Da wird sich Daimler schon vor dem Verkauf von Chrysler gedacht haben: Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Schon eine schwierige Entscheidung, aber letztendlich immer auf Kosten der Belegschaft. Hauptsache die Aktionäre und Finanzanalysten werden wieder gnädig gestimmt.
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01.11.2007 20:57 Uhr von titlover
 
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Die Heuschrecke will halt Profit machen: und wer sog. Investmentfirmen gut und seriös findet, der sollte langsam mal erwachen. Oberstes Ziel ist und bleibt Profit, zu jedem Preis. Den Anlegern ist es egal, ob da 10-20k Menschen dran hängen... denn die sind garantiert keine Anleger.
Willkommen im 21.Jahrhundert. Aber auch diese Blase wird, nach "Dot-Com" und Immobilien, platzen, wenn die Regierungen der Welt erkennen, was sie da dulden.
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01.11.2007 20:58 Uhr von Jimyp
 
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Ich glaube Chrysler verkauft keine Autos mehr, weil das Design einfach nur grotten Schlecht ist.

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