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Hiroshima-Bombardierung: Pilot der Enola Gay mit 92 Jahren verstorben

Paul Tibbets, der Pilot der Maschine, die am 6. August 1945 die Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen hat, verstarb am heutigen Donnerstag, den 1. November, in Columbus, Ohio. Bis 1966 diente Tibbets der US-Army, um dann seit den 70er Jahren mit seiner Familie in Columbus zu leben.

Nach Angaben eines Sprecher litt er schon länger an verschiedenen gesundheitlichen Problemen. Ein enger Freunde sagte, dass Tibbets weder eine Beerdigungsfeier noch einen Grabstein wollte, damit seine Kritiker keinen Ort haben, um zu protestieren.

Die "Little Boy" genannte Bombe war die erste Atomwaffe, die im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde und tötete damals zehntausende Menschen bevor Japan neun Tage später kapitulierte. Dies beendete dann auch den Krieg.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Jahr, Pilot, Bombardierung
Quelle: www.kcautv.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2007 17:50 Uhr von BenPoetschke
 
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Immerhin wird davon ausgegangen, dass der Abwurf der Bombe eine unnötige Verlängerung des Zweiten Weltkrieges verhindert hat.
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01.11.2007 18:21 Uhr von Mademan
 
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...was hat das mit Entertaiment zu tun?!
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01.11.2007 18:41 Uhr von sh0rtnewser
 
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Entertainement Paul Tibbets feat. Enola Gay live auf MTV ?
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01.11.2007 18:54 Uhr von terrordave
 
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ja genau: der hit hat damals doch eingeschlagen wie eine bombe...
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01.11.2007 19:08 Uhr von The_Quilla
 
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wieso gay? war der schwul?
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01.11.2007 19:10 Uhr von titlover
 
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eher lustig find ich aber nicht... endlich ein Massenmörder weniger.
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01.11.2007 19:17 Uhr von Raptor667
 
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@The_Quilla: nein nicht schwul...Die Mutter des Piloten hieß Elona Gay.
Auch weiß ich nicht was der Begriff "Massenmörder" hier zu suchen hat...der Pilot führte einen Befehl aus und nichts weiter.
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01.11.2007 19:18 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Massenmörder? Das "Fußvolk" (dazu zähle ich auch die Piloten ;) ) hat wohl die geringste Schuld an solchen Sachen.
Propaganda und/oder Angst (vor den Folgen einer Befehlsverweigerung) kann einem ganz schnell den Kopf verdrehen, denk mal drüber nach.
Gut, vielleicht weißt Du mehr über ihn als ich was Deine Aussage rechtfertigt, ansonsten - wie gesagt - denk nochmal drüber nach.
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01.11.2007 19:19 Uhr von TheWidowmaker666
 
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Mist, Raptor warst schneller ;)
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01.11.2007 19:22 Uhr von GuaranaJones
 
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@the_quilla: "gay" bedeutet übersetzt ursprünglich; "heiter, bunt, glänzend"

seit einigen jahrzehnten wird das halt auch für "schwul" verwendet. kein plan wieso. die ursprungsbedeutung kennen nur noch die wenigsten.
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01.11.2007 19:37 Uhr von Hady
 
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Für die einen ein Kriegsheld, für die anderen ein Massenmörder.
Für mich nichts anderes als ein Soldat, der einen Befehl befolgte und der von der Tragweite seines Handelns im Vorhinein wohl keine Ahnung hatte. Auch da kann man geteilter Meinung sein: die einen meinen, der zweite Weltkrieg wurde damit beendet und hat vermutlich so weniger Leid verursacht, als wenn Japan zu jenem Zeitpunkt nicht kapituliert hätte. Andere halten die Einsatz der Atombombe einfach nur für einen Tabubruch, für ein eine bis dahin ungekannte Qualität von Zerstörung.
Ich glaube, dass der Tibbets genug Anfeindungen erlebt hat in den letzten 60 Jahren um selber als Opfer betrachtet zu werden. Sein letzter Wunsch hört sich jedenfalls nicht nach den Worten eines Kriegshelden und Patrioten an.
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01.11.2007 23:41 Uhr von One of three
 
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So so "Fussvolk" "nur Befehl befolgt"

Viele Soldaten haben "nur Befehle ausgeführt". Die waren aber auch allesamt von den Siegermächten.
Das dieser Schwachsinn noch heute geglaubt wird lese ich in diesem Thread....
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02.11.2007 01:03 Uhr von antinichtraucher
 
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mhh: kannte ihn nicht persönlich also von daher bin ich zum beispiel der meinung das das nicht mal ne news wert ist!!!
hat er halt ein paar tausend leutze umgebracht aber das hätte wohl so gut wie jeder denn es war ein befhel diese bombe abzuwerfen!! und ihr könnt ,mir jezt nicht erzählen das ihr das nicht auch getan hättet!!!Oder???
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02.11.2007 06:40 Uhr von zenluftikus
 
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@antinichtraucher doch doch, dass können dir hier viele erzählen. Sind nämlich gaaaaaanz viele Helden auf SN.
Die hätten den Befehl verweigert, die hätten zur Nazizeit in Deutschland auch alle im Widerstand gearbeitet, die hätten alle öffentlich für Juden demonstriert. Während der Hexenverfolgung hätten sie sich schützend vor Kräuterweibchen geworfen und in Rom hätten sie die Löwen aufgehalten, die Christen fressen wollen.
Wie gesagt sind unheimlich viele Helden hier :) (Zumindest solange sie dafür mit dem Hintern im Sessel bleiben können, die Cola und die Pizza in Reichweite sind und der PC an ist)
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02.11.2007 08:17 Uhr von maki
 
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Angemessene Beseitigung seiner Überreste: Verdampfen im Atomreaktor. :-D
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02.11.2007 08:43 Uhr von vostei
 
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*ngääähn* falls von Interesse: "Tibbets verfügte, dass es für ihn keine Trauerfeier und keinen Grabstein geben solle. Damit wollte er Demonstrationen verhindern und keine Pilgerstätte für mögliche Gegner des Atombombenabwurfs schaffen. Er wolle verbrannt werden, und seine Asche solle über dem Ärmelkanal verstreut werden."
Wiki sei Dank


und der Flieger:
http://www.nasm.si.edu/...
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02.11.2007 09:42 Uhr von Borgir
 
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@autor: der krieg zwischen den usa und japan war so gut wie entschieden und die atombombenabwürfe waren unnötiger, bestialischer massenmord....aber man darf ja nix gegen die usa sagen sonst gehts ab nach guantanamo....
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02.11.2007 10:05 Uhr von vostei
 
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@borgir "so gut wie": heißt nicht, dass der krieg schon beendet war. Hiroshima war standort der zweiten armee, nagasaki war kriegshafen und rüstungsstandort.

Primär war es den amerikanern wichtig, dass sie selbst keine weiteren verluste zu tragen haben und zu vermeiden, dass kriegsgefangene als menschliche schutzschilde dort hin gebracht werden - deshalb wurde nicht vorgewarnt.

Imsgesamt ist es umstritten, ob man die abwürfe als kriegsverbrechen werten kann - und die japanischen militärs waren auch nicht gerade zimperlich im umgang mit zivilisten.

Offtoppic:
Meiner Meinung nach ist jeder Krieg an und für sich schon ein Verbrechen - insofern...
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02.11.2007 10:33 Uhr von Corum
 
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Schlimm: das immer nur ein einzelner für diesen Abwurf ins Kreuzfeuer gerät. Die komplette Kette der Befehlsgeber hat doch mindestens die gleiche Schuld. Aber wie in jedem Krieg wird das "Fussvolk" verheizt und es leiden die Zivilisten, die überhaupt keinen Krieg wollen. Wäre mal was anderes, wenn sich nur die Oberen zu einem "Meinungsaustausch" treffen würden .
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02.11.2007 12:18 Uhr von The_Nothing
 
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Na, da wird der Teufel für diesen verachtenswerten: Menschen hoffentlich ein schönes Zimmer reserviert haben.

Und komm mir hier bloß niemand mit Befehlsausführung, so einen Befehl sollte jeder Soldat strikt verweigern, alles andere ist Ausrede!
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02.11.2007 13:39 Uhr von Modeberator
 
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Leute Wenn man durch den Atombombenabwurf nicht einen schnelles Kriegsende herbeigeführt hätte, wären wohlmöglich noch mehr Menschen gestorben.
Natürlich ist die Atombombe eine bestialische Waffe, aber sie hat ohne Zweifel dazu geführt, dass der Krieg eingestellt wurde. Was ohnedem wohl nicht so schnell passiert wäre...

Und die Japaner waren ja nicht besser... die Behandlung der Kriegsgefangenen die die Bahnstrecke Thailand-Burma gebaut haben zum Beispiel...
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02.11.2007 16:22 Uhr von One of three
 
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Mein Gott: Wer glaubt denn ernsthaft an die "Krieg dadurch schneller beenden" Story ???

Es weiß doch mittlweile jeder das den Amis extrem am Test der Bombe gelegen war. Das ist doch nun schon mehrfach in verschiedenen Dokumentationen belegt worden ...

Hier noch was vom "Patrioten":
"Er habe, so Tibbets, seine "patriotische Pflicht" erfüllt. «Ich bin nicht stolz darauf, dass ich 80.000 Menschen umgebracht habe - aber darauf, dass ich mit nichts angefangen habe, es plante und dass es dann so perfekt funktionierte»"

http://einestages.spiegel.de/...

Ich kann nicht soviel essen wie ich ko**** möchte ...

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