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Experte prophezeit den Zusammenbruch des Internets

Lawrence G. Roberts hat das "Arpanet" und somit den Vorgänger des heutigen Internets mitentwickelt. Als Experte warnt er nun vor einem Totalausfall des Internets. Mangelhafte Programmierungen, ständig wachsende Datenmengen und eine schwache Infrastruktur seien daran schuld.

Der Datenverkehr verursache immer höhere Netzwerkkosten, die bald nicht mehr finanzierbar sein könnten. Die Netzwerkkosten verteuern sich etwa alle drei Jahre um das Doppelte. Außerdem habe sich in den letzten 40 Jahren kaum etwas an der veralteten Infrastruktur geändert.

Auch Peer-to-Peer-Netze seien für die Überlastung des Internets verantwortlich: Sie nehmen schon 80 Prozent der Bandbreite in Beschlag. Laut Roberts sei die Industrie als größter Verursacher von Internet-Traffic nun gefordert: Verzicht auf Paketvermittlung zugunsten priorisierter Datenströme.


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WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Experte, Zusammenbruch
Quelle: www.diepresse.com

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57 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2007 14:25 Uhr von sh0rtnewser
 
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Wer ist denn nun Schuld ? Im letzten Absatz wird erst gesagt, P2P-Netzwerke nähmen 80% der Bandbreite in Beschlag, dann wird die Industrie als grösster Verursacher von Internet-Traffic bezeichnet.

In der Quelle steht es leider genauso...
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01.11.2007 14:43 Uhr von bauernkasten
 
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@shortnewser: In der Quelle steht es leider genauso...
Kurios, gell?
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01.11.2007 15:01 Uhr von SanPedro
 
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Tja nun wäre es wirklich interessant zu wissen, wer wirklich Schuld ist. Schade, Schade.
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01.11.2007 15:03 Uhr von robert_xyz
 
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Zusammenbruch sollte schon 1995 sein Habe in Erinnerung dass irgendein ganz schlauer (und mediengeiler ???) Mensch schon für Mitte der 90er sowas vorhergesagt hat. Totgesagte leben wohl länger !
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01.11.2007 15:10 Uhr von Kalle87
 
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und? Was soll´s, stürzt es halt ab, dann wird es halt neu aufgesetzt, davon geht die Welt nicht unter.

Tun so, als ob sie alle nur noch digital leben würden. Es gibt noch Menschen, die gar kein Internet haben und trotzdem existieren, Wahnsinn oder?
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01.11.2007 16:08 Uhr von i9ch
 
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das: das gabs doch nuelicjh schonmal oder?
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01.11.2007 16:16 Uhr von pl4yer
 
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utube etc: haben mitlerweile ein höheres traffic aufkommen wie alle torrents zusammen ...
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01.11.2007 17:02 Uhr von Enny
 
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Experte prophezeit: Whow, ein Experte prophezeit.
Aber wenn man keine Ahnung hat einfach mal die Fresse halten.
Infrastruktur ist völlig in Ordnung und mangelh. programmierungen haben nix mit einen "Zusammenbruch" zu tun.
Ständig werden neue Kabel verlegt. Das Internet wird ständig erneuert. Und es wird eher mehr als weniger.
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01.11.2007 17:12 Uhr von Kandis2
 
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@Enny: lol ... es wird doch heftig in neue Technik investiert. Warum werden nach möglichkeit immer mehr 16000er Anschlüsse propagiert? Der Kunde wird doch geradezu genötigt, sich jeden Content aus dem Netz zu ziehen. Ich möchte nicht wissen, was abgeht, wenn alle übers www Fernsehen schauen...

Ich behaupte mal, dass ein Zusammenbruch nicht stattfinden wird, eher mal ein paar Latenzen auf der Leitung.
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01.11.2007 17:42 Uhr von Tine-Tolle
 
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Raff ich nicht! "Mangelhafte Programmierungen, ständig wachsende Datenmengen und eine schwache Infrastruktur seien daran schuld."

Also mein Freund hat Windows und ich auch und eine Telefonleitung, also was soll da passieren? Dann müßte doch das gesamte Telefon abkacken oder?
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01.11.2007 17:53 Uhr von Enny
 
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Kandis2: "Warum werden nach möglichkeit immer mehr 16000er Anschlüsse propagiert?"


Weil es Möglich ist. Das ist Wettbewerb. Und 16000 hört sich besser an als 2000.
Als ich Mitte der 90er mit dem Inernet begann war das noch nicht möglich. Da klackerte ich mit 64k durch die Welt.
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01.11.2007 18:03 Uhr von goofydel
 
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@ shortnewser: Nicht nur Filme usw werden über P2P übertragen sondern auch Grafiken von Werbeunternehmen, Konstruktionspläne, ...
Da kommen problemlos gewaltige Datenmengen zusammen.
Das dürfte eventuell eine Erklärung sein, besonders weil in dem Originalbeitrag sogar von Paketversand durch die Industrie ( P2P ) geschrieben wird.
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01.11.2007 18:04 Uhr von aquarius565
 
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Schon wieder? dasselbe sagte irgendein englischer Professor im Jahre 2003, also ich nehm das nicht für voll.
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01.11.2007 18:41 Uhr von Elessar_CH
 
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Halt ich persönlich auch für eher unwahrscheinlich: Aber trotzdem. WENN es abstürzen würde... versinkt die Welt im Chaos. Bis man alles wieder aus dem Dreck gezogen hat vergehn Jahre, verunsicherte Kunden, tausende Arbeitslose, mangelnde Informatiker für die Jahre nach dem Kollaps, ganz zu schweigen vom Kollaps des weltweiten Wirtschaftssystem selbst. Am härtesten würds wahrscheinlich Asien und Amerika treffen. Gut organisierte europäische Grossfirmen müssten nach wenigen Tagen wieder laufen. Aber bei nur mittelmässig gut organisierten Firmen wirds wahrscheinlich sehr lange dauern.

War jetzt wahrscheinlich ein Worst-Case Szenario. Trotzdem wärs im Falle eines Zusammenbruchs möglich. Sollte auch nur die Leser in die Realität zurückholen, die denken, ja is doch kein Problem, man kann auch easy ohne Inet leben.

mfg.
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01.11.2007 19:52 Uhr von thejack86
 
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kosten steigern sich ? also fürn otto normal verbraucher ist die aussage gar net nachvollziehbar ne.

und für nen informatiker auch nicht - das einzige was mehr geld kostet ist das raus filtern von informationen wo CIA BND usw interressen haben ... mehr auch nicht ok durch erhötes transfer aufkommen ... naja das bekommt man doch schnell wieder rein (100MBit direkt zgang kostet schon so einiges und für provider einige GBit bestimmt so einiges mehr)
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01.11.2007 20:01 Uhr von lauDo
 
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Gabs die News: nicht vor wenigen Monaten schoneinmal?
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01.11.2007 21:10 Uhr von quinn
 
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ich glaub der typ wird senil: also ich darf das mal kurz analysieren:
ein mann, der an der entwicklung des arpanets mitgearbeitet hat sagt nun voraus, dass das ergenis seiner arbeit zusammen brechen wird.
hat er vergessen, dass das arpa-/internet darauf ausgelegt war/ist dezentral zu sein? wie kann ein dezentrales netz zusammenbrechen?

sicher, leitungen können überlasten und die verbindung zwischen netz A und netz B kann beschissen werden, aber das internet wird definitiv nicht zusammen brechen, weil es keinen punkt gibt, an dem es zusammenbrechen kann. und wenn amerika vor die hunde geht und auf einmal jenseits den atlantik kein molekül mehr mit dem anderen verbunden ist, kann ich hier immernoch shortnews lesen und wenn jemand shortnews sprengt, heißt das noch lange nicht, dass z.b. ard.de nicht mehr erreich bar ist.

und was soll die unqualifizierte aussage über eine alte/schwache infrastruktur? also noch letztes jahr wurde bei uns jede straße aufgerissen und neue leitungen verlegt. seitdem stehen auch große neue verteilerkästen überall bei uns im ort ... und im nachbarort und im nachbarort, der ort danach hat sie schon länger. im osten hab ich gehört gibts sogar FTTH <ironie> und das man da keine bandbreite drüber fahren könnte ist ja allgemein bekannt </ironie>. dann fällt mir dazu noch ein, dass man vor allem in großstädten 16MBit internet bekommt und das nicht nur eine wohnung pro haus. da steht offensichtlich ein recht mächtiger backbone dahinter, mit ner interesannt schnellen verbindung, aber ich nehme an der ist auch etwa 40 jahre alt und geht demnächst an altersschwäche kaputt.

der gute mann sollte sich zur ruhe setzen. ich will ja gar nicht sagen, dass das internet sich nie mehr verändern wird. aber bestehen wird es, solange es dort geld zu verdienen gibt.
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01.11.2007 21:33 Uhr von Homechecker
 
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erinnert mich teilweise an stirb langsam XD
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01.11.2007 21:54 Uhr von Nightb4sh
 
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Von mir aus könnte das Inet schon morgen: zusammen. ich hätte nicht dagegen. Wär bestimmt nicht schlecht mal ganz ohne. Dann gäbe es wieder mehr Briefe und Telefonate...
ein ganz gute Sache :-)
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01.11.2007 22:36 Uhr von quinn
 
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@Underclass Hero: Spam ist für den Löwenanteil der Emails verantwortlich. Eine Email ist in der Regel nur wenige KB groß. Selbst mit Bilder und/oder PDF im Anhang nur wenige 100 KB.
Ein MP3 hat normalerweise so 3MB (1MB pro Minute) und ein Film Schlägt mir mehreren 100 MB zu Buche und vergiss nie: Internet is for Porn
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01.11.2007 23:06 Uhr von [email protected]
 
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bodenloser blödsinn, gegenbeweis: internet anschlüsse werden immer preiswerter, wie kann das sein wenn die infrstruktur angeblich immer teurer wird?! viellt wird sie das, dafür gibt es aber auch immer mehr zahlende kunden. und überhaupt "das internet" was für ein bodenloser schwachfug, viellt hatte die grundaussage des herrn einen sinn aber so wie es hier dargestellt wird könnte man es 1:1 in die bildzeitung übernehmen ;)
mfg [email protected]
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01.11.2007 23:13 Uhr von Streichholzmann
 
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zensur: desweiteren finde ich es unerhört das selbst auf dieser seite eine zensur stattfindet die jegliche meinungsfreiheit verbietet.. :D
scheiße was solls^^ wird eh wieder gelöscht^^

aba sorry für offtopic... hab nur gegen die meinung bzuw aussage von compubild protestiert... da sie unfähig sind... tut mir LEID ES IST MEINE MEINUNG... und meine meinung darf ich kundgeben... egalb ob hier, ob aufm biref oder an ner häuserwand.. computer bild.. ist kein professioneles unternehmen...

:D
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01.11.2007 23:22 Uhr von marlboro2k
 
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panik u. angst verbreiten ist wohl schwehr in mode: genau alle server auf der welt stürzen zur gleichen zeit ab. also ich halte sowas auch für sehr unwahrscheinlich. wenn mal ein teil des netzes abstürtz bzw hängt, ist das ja kein dauerzustand und sowas gibts ja auch heute schon, das gewisse teile überlastet bzw sehr langsam zu gewissen tages zeiten werden.
und glaubt ihr nicht wenn einem provider die brandbreite zu hoch wird und die server das nicht mehr abkönnen, das er nicht schnellstens dieses ändern oder verhindern wird?

Also ganz ehrlich, an einen zusammenbruch des ganzen internets glaube ich nicht.
wer soll dann da die regress-ansprüche zahlen :D :D
da halte ich eher einen virus oder trojaner für wahrscheinlicher der das internet mal kurzeitig ausserkraft setzen könnte bis der provider dies blockiert....

mfg..
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01.11.2007 23:47 Uhr von HFooH
 
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Angriff auf die Netzneutralität: ich möchte nicht wissen, wieviel geld dem herren bezahlt wurde damit er dieses statement von sich gibt^^
es ist einmal mehr der versuch den leuten einen bären aufzubinden... im moment sind die backbones noch weit entfernt von einer auslastung und eine überlastung ist angesichts der laufenden investitionen absolut abwegiges gewäsch....
die carrier wollen endlich absahnen und unsere jet-set-schmarotzer setzen alles daran dienste wie wikipedia in zukunft unfinanzierbar zu machen...

http://www.heise.de/...

in zukunft sollen nähmlich nicht nur die endkunden für den netzzugang bezahlen sondern auch die plattformen die den content zur verfügung stellen...
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01.11.2007 23:53 Uhr von HFooH
 
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@HDG: LOL
>>Nun zu deinem japanischen Freund. Japan hat zu 2020 den Ausstieg aus dem Internet angekündigt, weil das jetzige Internet nicht mehr lange so funktionieren kann. Die werden schon wissen warum.<<
ROFLMAO der umstieg auf von IPv4 auf IPv6 hat nichts mit nem austieg aus dem internet zu tun :D :D und soll bis 2019 auch nicht nur in japan stattfinden... allerdings glaube ich fast das ipv6 so lange aufgeschoben wird, bis das nächste protokoll kommt....

aber japan wird dann trotzdem im inet bleiben.... ehm übrigens google mal nach x-win

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