01.11.07 12:12 Uhr
 3.719
 

Russland: Die Partei von Wladimir Putin macht Wähler mit Wodka gefügig

Zu den Vorbereitungen bei den russischen Parlamentswahlen am 2. Dezember gibt es Kritik von internationalen Beobachtern. Es wird vor allem bemängelt, dass die Zahl der Wahlbeobachter zu gering sei, außerdem wäre ihre Einsatzzeit zu kurz.

Die USA wären in Sorge und enttäuscht über die russischen Wahlbedingungen. Die OSZE sprach von "beispiellosen Restriktionen". Die Organisation Transparency International sagte, dass sogar Wodkaflaschen von Putins Partei an die Wähler verschenkt wurden.

Von der OSZE, die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, sind nur 70 Wahlbeobachter für ganz Russland zugelassen. Wladimir Tschurow ist der Vorsitzende der russischen Wahlkommission, er wehrte sich gegen die Vorwürfe: die Zahl der Wahlbeobachter wäre "mehr als ausreichend".


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Partei, Wladimir Putin, Wähler, Wodka, Die Partei
Quelle: www.welt.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wladimir Putin warnt Donald Trump: Er falle auf Nordkorea herein
Nordkorea-Konflikt: Wladimir Putin warnt vor einer "militärischer Hysterie"
Urlaubsbilder: Wladimir Putin inszeniert sich wieder einmal oben ohne

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.11.2007 12:49 Uhr von Kandis2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist doch klar: dass Herr Putin um jeden Fall wieder an die Macht will ... einmal Despot, immer Despot :->
Wozu also Wahlen ... ab zur astrein vererbten Diktatur und schon machts wieder Spaß zu regieren ... nicht wahr Herr Putin? Soll er sich mal ein Beispiel an Castro nehmen :->

<Polemik Ende>
Kommentar ansehen
01.11.2007 12:50 Uhr von weedalicious
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
oh mein gott irgendwer sagte hier mal, das russland nur von Vorteil für uns wäre ? Ich glaube nicht, wenn ma nicht aufpassen sehe ich da Schwarz! Die sind unzurechnungsfähig da drüben, ganz eindeutig.
Kommentar ansehen
01.11.2007 12:55 Uhr von Bleifuss88
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ist doch klar: Wer einmal das Gefühl so großer Macht hatte ist versucht diese auch mit allen Mitteln zu behalten.
Ich fürchte aber, dass sich Russland und der Westen nicht mehr einig werden. Stattdessen wird er sich der Achse Moskau-Peking und eventuell Teheran gegenübersehen.

Also es würde mich außerordentlich wundern, wenn eine andere Partei als die von Putin die Wahlen für sich entscheiden würde.
Kommentar ansehen
01.11.2007 14:02 Uhr von Cansan
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das Problem ist wohl das wenn 1 Finger seitens der USA auf Russland zeigt 4 zurück zeigen.

Seit Irak kann die USA und Europa nicht auf Russland bzgl. Tschetschenien mit dem Finger zeigen.

Seit Florida kann die USA nicht auf transparente Wahlen in Russland pochen.
Seit Florida kann die EU nicht nicht auf transparente Wahlen in Russland pochen. Immerhin haben sie früher bei der US-Wahl auch nicht wirklich was beanstandet.

Seit Guantanamo Bay kann die USA und EU nicht mehr mit dem Finger auf Russland zeigen.

Genau hier liegt ja das Problem.
Entweder die USA und die EU ziehen ihre Rolle als Menschenrechtsverfechter zu 100% durch und können Moralische Kritik üben oder man lässt es.
Aber Zweierlei Maß funktioniert nicht.
Kommentar ansehen
01.11.2007 14:27 Uhr von K.Schneider
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
putin als president: vor einiger zeit lief ein bericht wonach über 60% der Russen den Putin als President behalten wollen. Und das war eine umfrage von westlichen Meinungsforschern. Ich denke das die meisten Russen noch wissen wie ihr Land vor Putin verschachert wurde. Wer sich hier über die russischen Verhältnisse aufregt sollte sich vielleicht erstmal unsere Finanz-Diktatur anschauen. Demokratie beginnt mit "Volksentscheid" und nicht mit der Wahl eines Wirtschaftsvertreters der einen oder der anderen Lobby.
Kommentar ansehen
01.11.2007 14:57 Uhr von K-rad
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Und was ist bitte dabei ? Ob man nun Vodka verteilt oder die Leute mit Werbegeschenken oder Werbung selbst manipuliert ist doch egal . Und ausgerechnet die Amerikaner müssen den Russen einen Vorwurf machen. Da ist es doch kein Stück besser , eine Hand wäscht die andere. Wer finanziert denn mit Millionen die Wahlkämpfe von Bush ? . Es sind genau jene Firmen denen Bush die ganzen Aufträge besorgt. All die Firmen die nun die Aufträge für den Wiederaufbau in Afghanistan und Irak bekommen haben ...
Kommentar ansehen
01.11.2007 15:15 Uhr von cruelannexy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
wieder mal: eine TOTAL schwachsinnige News... Putins Partei hat schon so die mehrheit der Stimmen die brauchen so eine billige Aktion erst gar nicht! Na klar regen sich viele über Putin auf... der Jelzin war mal viel besser nur hatte man in zeiten von Jelzin in eigenen Haus ohne eine Waffe reinzuegehen... Jetzt ist mehr stabilität da dank Putin!
Kommentar ansehen
01.11.2007 16:09 Uhr von GuaranaJones
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
was ein scheiss titel: als ob es hier auf wahlkampfveranstaltung u.ä. nicht auch zu alkoholausschank käme. egal ob kostenlos oder nicht.
Kommentar ansehen
01.11.2007 16:43 Uhr von Jonteff
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Putin kann nicht wiedergewählt werden: @Kandis2: Die russische Verfassung legt fest, dass ein Präsident nur für zwei Amtszeiten zu jeweils vier Jahren amtieren kann. Daher wird im nächsten Jahr ein neuer Präsident im Kreml einziehen - was natürlich nicht heißt das Putin danach keinen Einfluss mehr auf die russische Politik nehmen wird.

@K.Schneider: Demokratie heißt zwar "Volksherrschaft", aber in Deutschland herrscht eine indirekt Demokratie. Deswegen ist es unsinnig sich über fehlende Plebiszite zu beschweren.
Kommentar ansehen
01.11.2007 17:05 Uhr von GuaranaJones
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jonteff: es gibt mehrere varianten, wie putin es sich ermöglichen kann, doch wieder präsident bzw. offizieller regierungschef zu werden.

die witzigste ist, dass eine regelung besagt, dass frauen im präsidentenamt nicht älter als 60 sein dürfen.
putins theoretische kandidatin für das amt ist eine 58-jährige frau.
würde sie gewählt, würde putin als vize-präsident in zwei jahren, aufgrund des rücktritts der präsidentin, automatisch zum präsidenten ernannt und dürfte sich somit wieder zur wahl stellen.

putin ist insgesamt ein genialer kopf und klasse politiker.

falls jetzt wieder die öden KGB-argumente kommen, die meisten wissen scheinbar nicht, dass george bush (vater) chef der CIA war.
daran hat sich damals auch niemand gestört.
Kommentar ansehen
01.11.2007 18:08 Uhr von andibert
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Titel: Nach dem Titel hab ich erwartet, dass da iwelche Orgien gefeiert werden..
Und jetzt wurden da Wodkaflaschen verschenkt..
Hier werden auch regelmäßig Kochlöffel oder was weiss ich was verschenkt..
Ist jetzt genauso aussergewöhnlich wie Wodka in Russland...
naja..
Kommentar ansehen
01.11.2007 19:37 Uhr von Muta
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
K.Schneider: Ich gebe dir insofern Recht, dass Putin tatsächlich weit beliebter als viele seiner Gegenkandidaten (und selbst bei objektiver Presse wäre). Wobei du übersiehst (was allerdings nicht verwunderlich ist, siehe später), dass es auch Oppositionelle gibt die nicht irgendwelchen Oligarchenclans zugeordnet sind (sprich: Leute die nicht korrput sind und nicht einfach nur die Politik von Putins Vorgänger Jelzin wiederholen wollen). Die hätten, ohne Putins Einschränkungen, schon eher Chancen im Wahlkampf.

Aber hier zeigt sich ja auch grade die Absurdheit westlicher Berichterstattung (man sollte nicht immer so arrogant auf Russlands Medien schauen, hierzulande ist jenseits der Selbstdarstellung auch vieles im Argen):
Unter Jelzin waren die Diktaturausmaße eigentlich noch größer als unter Putin (er ließ u.a. das Parlament nach einer ablehnenden Entscheidung durch ne Spezialeinheit stürmen, was bei unseren Medien als Notwehr durchging^^), er wurde aber so gut wie garnicht kritisert. Bei Putin hingegen wird seit einiger Zeit jede Lächerlichkeit zur Diktaturbehauptung verwendet (siehe hier die ach so böse Wodkasache, Wahlgeschenke gibt es überall^^).
Die Berichterstattung ist seit einer Sache so radikal umgeschlagen: Putin verhinderte die (von Chodorkowski geplante) Übernahme des russischen Gasmarktes aus dem Westen (siehe u.a. Ausbau des Staatskonzerns Gasprom).

So kommt es dann auch, dass bei uns in den Medien jeder der engere Beziehungen zu westlichen Firmen hat, automatisch zum Volkshelden wird (und andere Leute kann Putin ruhig unterdrücken ohne das hier was groß kritisiert wird). Siehe den in unseren Medien ständig vorkommenden Kasparow (auch in Zusammenhang mit diesen Meldungen, siehe z.B. http://www.ftd.de/... ), mit dem Oligarchen Beresowksi als Partner (siehe für seine Demokratiemeinung http://www.shortnews.de/... ), so dass man glauben könnte er wäre "DER" eine Gegenkandidat zu Putin. In Wirklichkeit ist dessen Partei auch im Vergleich zu anderen kremlkritischen Parteien nur unter ferner liefen.

Ne informative Auflistung der Oppositionsparteien gibts hier:
http://www.freitag.de/...
Kommentar ansehen
01.11.2007 20:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
... ist in Deutschland noch viel schlimmer da glauben die Wähler in "nüchternem" Zustand den Wahlversprechungen.
Kommentar ansehen
01.11.2007 22:11 Uhr von PeaceAndLove
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ha´m se doch schon mit den Indianern gemacht Den "Trick" hatten doch schon die Kolonialisten mit den jeweiligen zu vertreibenen Ur-Einwohnern gemacht....alter Hut.

Ob´s die Amis mit den Indianern oder den Indios oder den Schwarzen, laßt sie saufen, dann sind sie glücklich, korrumpierbar und werden böse, wenn kein Nachschub kommt. Dann kann man die Bösen ja mit gutem Gewissen auslöschen...vernichten sich von allein...
Und alles ist paletti!
Kommentar ansehen
01.11.2007 22:28 Uhr von alex-berlin
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
in den USA ist alles besser wer´s glaubt.
dort gibt auch Trinkgelage, die Wahlparties heißen.
und Wahlcomputer von einem guten Freund Bushs produziert.
wenn der Wähler bei den Amis was verändern könnte, wären die Wahlen längst abgeschafft. Eigentlich haben die auch ein Ein-Parteien-System.
Kommentar ansehen
02.11.2007 16:19 Uhr von LadyWanda
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Olle Kamellen in der Weimarer Republik ist die SPD unter anderem damit auf Stimmenfang gegangen, dass sie billigen Schnaps ausgeschenkt hat... Moral: es gibt nichts Neues unter der Sonne - alles schon mal da gewesen

Refresh |<-- <-   1-16/16   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Wladimir Putin warnt Donald Trump: Er falle auf Nordkorea herein
Nordkorea-Konflikt: Wladimir Putin warnt vor einer "militärischer Hysterie"
Urlaubsbilder: Wladimir Putin inszeniert sich wieder einmal oben ohne


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?