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Update: Für verpflichtete Irak-Diplomaten aus den USA ist es die "Todesstrafe"

Wie SN schon berichtete, sollen US-Diplomaten zum Dienst im Irak zwangsverpflichtet werden. Der Grund: nicht alle wollen dort noch freiwillig Dienst tun. Ein erfahrener US-Diplomat bezeichnete die Dienstverpflichtung als "potenzielle Todesstrafe".

Jack Crotty heißt dieser Diplomat, seine scharfen Worte sagte er bei einem Treffen von 300 Mitarbeitern im Außenministerium. Weiter meinte er, dass andere Länder ihre Botschaften in solchen Situationen schließen würden.

Harry Thomas ist der verantwortliche Beamte, er sagte zu dem Diplomaten: "Wir alle haben uns zu weltweiter Verfügbarkeit bereit erklärt". Die Diplomaten erfuhren erst aus der Zeitung von der Maßnahme. Das letzte Mal, dass das Außenministerium Diplomaten zwingen musste, war im Vietnam-Krieg.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Update, Irak, Todesstrafe, Verpflichtung, Diplomat
Quelle: www.welt.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2007 11:43 Uhr von psycoman
 
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sollen sich nicht so antellen: Für soetwas gibt es den Personalrat, wenn man partout nicht auf einen Posten möchte, oder man findet gesundheitliche Gründe.

Die US-Diplomaten haben sich zu weltweitem Einsatz verpflichtet, die Personalplaner sollten insofern aber human sein, dass man nur ledige dorthin schckt und eben wenn möglich einen der sich freiwillig meldet. Ansonsten fände ich das schon arg hart.

Außerdem gibt es doch für soetwas eine Krisengruppe, also Springer, die eben in Krisenregionen arbeiten.

Desweiteren haben die USA
doch ihre Armee vor ort, plus private Sicherheitsleute, die muss dann eben für den Schutz der Diplomaten sorgen.

Deutschland hat auch eine Botschaft in Bagdad, ohne einen Armeee dort zu haben. Die müssen auch sehen, wie die klarkommen.
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01.11.2007 12:41 Uhr von Weltenwandler
 
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Kriegsfall: normalerweise schließt ein Land seine Botschaften. Ja, das ist schon richtig, aber normalerweise bedeutet das das die beiden Länder sich in einem Krieg miteinander befinden. Zu friedenszeiten(und das haben wir ja momentan offiziell) werden natürlich keine Botschaften geschlossen und so werden sicher noch einige Botschafter während anschlägen auf amerikanische Botschaften ein frühes Ende finden. Das ist der Preis für das Wort "Frieden"
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01.11.2007 16:50 Uhr von hklemgo
 
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Verdienen ja Arbeiten nein!? als der "Diplomat" seine "Ausbildung" gemacht hat, wußte aus den Erfahrungen aus dem Vietnam-Krieg, das das mal passieren könnte/kann.
Ein Diplomat verdient sehr sehr gut, er kennt die Risiken, das ist ein Teil seines Berufes.
Wenn er wirklich diesen Posten als Todestrafe tituliert hat, gehört er finanziell zurückgestuft oder entlasssen, den er hat sich gegen seine "Arbeitgeber" Regierung und damit gegen den Präsidenten gestellt. (über diesen Präsidenten kann man streiten, nicht aber über das Amt)
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01.11.2007 20:18 Uhr von Götterspötter
 
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"Weichei-Diplomaten" !! Ein Soldat kann auch nicht einfach sagen .... Nö - ist mir zu gefährlich in der Wüste .... bleib ich lieber bei Mami-papi und Family ....

Ein Soldat weis das er einen "gefährlichen Job" hat und ein Diplomat weis dies auch !!! Warum sollen sich also nur Soldaten für den Bush-clan die Eier-wegschiessen lassen ?

Wenn Sie damit nicht mehr klarkommen - sollen sie halt "kündigen" !!

Interessante Frage wäre in diesem Zusammenhang natürlich > wie viele dieser Diplomaten wählen seit Jahren schon regelmässig die Republikaner ???? ES IST EINE KRIEGSPARTEI !!! .... und Diplomaten dürfen sich als Letzte damit rausreden "Hab ich nicht gewusst!" --

.... Punkt !
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02.11.2007 08:31 Uhr von Scheune
 
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Strange, Können die ignetlich ne Gefahrenzulage beanspruchen, wenn die eigene Regierung die Gefahr verursacht in der sie arbeiten?

Spass beiseite, das is schon ganz schön hart, wenn sie die Diplomaten zwingen müssen im Irak zu arbeiten, das spricht nicht grade für die amerikanische Aussenpolitik.
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02.11.2007 09:34 Uhr von Fixel21
 
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Schwachsinn: Warum die da überhaupt noch ne Botschaft haben ist mir schleierhaft.
Amerikanische Touristen wirds da nicht geben , und die Zivilen Sicherheitskräft ala Blackstone genießen diplomatische Immunität.
Die Situation mit den deutschen Berufssoldaten zu vergleichen finde ich auch mehr als übertrieben.
Die gehen in den Kosovo , Kongo , Sudan , Georgien und in den nahen Osten , alles ist potenziell gefährlich aber mit den Kriegshandlungen im Irak nicht zu vergleichen !!
Ein Botschafter der USA im Irak ist Ziel Nummer 1 aller bösen Buben die da unten rumrennen
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02.11.2007 12:31 Uhr von HEINZMEMBER
 
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Ich denke es geht eher um ne konkrete Befürchtung: Nämlich die, daß derjenige Mitarbeiter der seinem Vorgesetzten gegenüber mal etwas unbequem ist oder sich sonstwie Feinde dann ganz schnell die Versetzung in den Irak auf dem Schreibtisch hat.

Hat dann auch den schönen Nebeneffekt, dass nur Mitläufer und Linientreue vorwärts kommen, der Rest wird schon auf dem Weg nach oben rausgesiebt.

DESHALB ist sowas grundsätzlich als problematisch anzusehen.
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02.11.2007 12:31 Uhr von usambara
 
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@Fixel21: wenn du den Neubau der Botschaft siehst, weißt du das die
USA für eine lange Zeit im Irak bleiben werden.
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02.11.2007 14:06 Uhr von maki
 
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Na soooooooooooooooooo ein Pech aber auch *LOL*: Falsche Partei / falschen Arbeitgeber / falsches Heimatland. :-D

Die bösen Buben haben bestimmt mehr Angst vor Blackwater-"Friendly Fire" als vor den Irakern. :-D

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