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Erneuter Befangenheitsantrag im Fall Marco W.

Im Fall von Marco W. (17) aus Uelzen, der seit nunmehr sieben Monaten in der Türkei in Untersuchungshaft sitzt, hat der Verteidiger erneut einen Befangenheitsantrag eingereicht.

Der zuständige Richter handele nicht unparteiisch, sondern würde Marco wie einen Verurteilten behandeln, so der Anwalt von Marco, Mehmet Iplikcioglu.

Allerdings erwartet auch dieses Mal niemand wirklich einen Erfolg, da ein solcher Antrag bereits Anfang Oktober eingereicht und abgelehnt wurde.


WebReporter: korem72
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Befangenheit
Quelle: onnachrichten.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2007 22:45 Uhr von andreascanisius
 
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Jaja die Dönerjustiz...glaubt doch nciht wirklich einer, dass die zugeben würden, dass einer deren Richter befangen sei. Naja, wenn er raus kommt, bekommt er sicher viel Geld für Interwievs :)
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01.11.2007 01:05 Uhr von Matilde
 
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Lese ich noch richtig! Zitat:
Der zuständige Richter handele nicht unparteiisch, sondern würde Marco wie einen Verurteilten behandeln,

Im Zweifel für den Angeklagten!

Er wird wie ein Verurteilter behandelt, natoll!!!!
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01.11.2007 01:16 Uhr von Prinz_taly
 
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@matilde: halo das ist dönerjustiz und nicht kartoffeljustiz ok?
vielleichts gibts dort den satz: im zweifelsfall für den angeklakten
nicht?
das ist nicht deutschland und auch kein eu- gottseidank
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01.11.2007 01:56 Uhr von lazo_dono
 
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Das hat erstens mal alles garnichts mit Döner oder Kartoffeln zu tun..
Zweitens scheinen einige zu vergessen dass auf der Kleidung des Mädchens Spermaspuren von Marco gefunden wurden..


Drittens kann man "nicht EU - gottseidank" ja wohl nun auch gut weg lassen...will ja mal sehen wie sowas in Bulgarien etc. gehandhabt wird..

DIe Türkei hält ihn nur in Untersuchungshaft, weil die Mutter des Mädchens ihre Anzeige nicht fallen lääst, wozu auch?
Aus dem Grund werden die Verhandlungen auch in der Türkei durchgeführt...

Aber redet mal ruhig weiter von Döner und Kartoffeln...von nichts kommt nichts..!
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01.11.2007 02:04 Uhr von Regina2002
 
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Korrektur! Inhaltlich nicht richtig ist die Aussage "Im Fall von Marco W. (17) aus Uelzen, der seit nunmehr sieben Monaten in der Türkei in Untersuchungshaft sitzt, hat der Verteidiger e r n e u t einen Befangenheitsantrag eingereicht... Allerdings erwartet auch dieses Mal niemand wirklich einen Erfolg, da ein solcher Antrag bereits Anfang Oktober eingereicht und abgelehnt wurde."

Was Anfang Oktober erfolgte, war ein Einspruch gegen die lange Untersuchungshaft; dies geschah damals erstmalig und nach allen Informationen bisher auch erst einmal.

Der Befangenheitsantrag wurde jetzt e r s t m a l s gestellt.

Das sind also zwei grundsätzlich verschiedene Vorgänge.

Allerdings ist der Text der Originalnews auch unpräzise und irreführend.
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01.11.2007 02:05 Uhr von andreascanisius
 
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*lol*: Wahrscheinlich hat die Mutter nur noch nicht mitbkommen wie die kleinen Mädels heutzutage abgehen :) Bestimmt denkt sie, dass sie eine kleine brave Tochter hat *lol*
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01.11.2007 09:51 Uhr von Binemine
 
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@ lazo_dono: Naja, aber sie ist immer noch Jungfrau... Ich denke bei Vergewaltigung ist immer noch Sex im Spiel... Ich find´s schlimm, dass er ohne Beweise (!!! weil Sperma auf der Kleidung => sie haben rumgeschmust, da kann das schon sein) für eine Vergewaltigung immer noch in Haft sitzt! Ich an Marcos Stelle würde nachdem das in der Türkei durchgestanden ist, vor dem EU-Gericht eine Klage gegen die Mutter anstreben... Schweinerei!
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01.11.2007 11:57 Uhr von Borgir
 
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der prozess: ist doch ein einziger witz....dass sowas in der heutigen zeit passiert ist echt lachhaft
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01.11.2007 12:24 Uhr von uhlenkoeper
 
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@lazo_dono: Richtig: es wurden anscheinden Spermaspuren AN dem Mädchen btw. im Intimbereich gefunden (je nach Presse). Diese können aber auf sehr vielfältige Weise dorthin gelangen, solange sich BEIDE Beteiligten eines Pettings nicht die Pfoten waschen. ;-))

Wenn es danach ginge, dann müßte auch jeder Besucher und Politiker im deutschen Bundestags gegen das Betäubungsmittelgesetz verstoßen und abgeurteilt werden: wie war das noch mit den nachwiesenen Kokain-Spuren auf den Toiletten im Bundestag ?
Aber nur, weil sich dann bei vielen Menschen auch Kokain nachweisen ließe, heißt das noch lange nicht, dass sie mit Drogen handeln.

Nur mal so als platkativer Vergleich, denn allein der Umstand, dass sich an dem Mädel Spermaspuren finden lassen (anbei: von wem, in welcher Menge, an welchem Ort genau, wie dort genau hingekommen ?), sagt bei fehlenden Abwehrspuren bzw. Fissuren im Intimbereich des Mädchens relativ wenig aus. Bei Mädchen in dem Alter hinterläßt auch ein einvernehmlicher GV unvermeidlich seine physischen Spuren. Davon ist aber interessanterweise keine Rede.

Allerdings gebe ich Dir recht, was die blöden Kommentare zu Dönern und Kartoffeln angeht. Nicht drüber ärgern: das wirft lediglich ein bezeichnendes Licht auf die Verfasser eines solchen Unsinns.

Weitermachen !
:-))
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01.11.2007 13:13 Uhr von gatita
 
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ein türkischer anwalt für marco! Mehmet Iplikcioglu!

das find ich gut!! wirklich!! ein türkischer anwalt kennt sich mit den rechten und gesetzen seines landes besser aus als ein deutscher!!

außerdem gibt das meiner meinung nach einen kleinen dämpfer gegen die türkenbasher, von wegen "die pösen pösen türken wollen den armen deutschen fertig machen"!!
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01.11.2007 13:58 Uhr von uhlenkoeper
 
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@gatita: Der istanbuler Strafverteídiger Mehmet Iplikcioglu wurde zeitgleich mit den hannoveraner Anwälten Matthias Waldraff und Dr. Michael Nagel engagiert (irgendwo hieß sogar, dass sie ihn ins Boot geholt haben, er ist wohl einer der internationalen Kontakte der deutschen Anwälte). Er ist also nicht erst seit heute dabei, sondern war schon beim Termin am 6.September mit von der Partie.

Aber schon vorher wurde Marco W. durch einen türkischen Anwalt vertreten, der meines Wissens auch noch mit im Team ist.
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01.11.2007 16:02 Uhr von Regina2002
 
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Ein türkischer Anwalt: d. h. ein Anwalt, der in der Türkei zugelassen ist, war von Anfang an erforderlich und m. W. auch "mit im Boot". Überall muss ein Anwalt, um überhaupt vor Gericht auftreten zu dürfen, über die Zulassung des jeweiligen Landes verfügen, und das sind in der Regel ortsansässige.

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