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Berlin: Friedrichstadtpalast erhält fünf Millionen Euro

Seit geraumer Zeit hat der Berliner Friedrichstadtpalast mit geringen Zuschauerzahlen zu kämpfen. Auch wurden immer wieder Stimmen laut, dass das Revuetheater von den derzeit 295 Arbeitsplätzen Stellen abbauen muss und kostenintensive Sanierungsarbeiten erforderlich sind.

Die Berliner rot-rote Regierung hat sich geeinigt, fünf Millionen Euro für den Friedrichstadtpalast bereitzustellen. André Schmitz, Kultur-Staatssekretär, sagte: "Das Geld wird insbesondere für Bühnentechnik und Beleuchtung gebraucht. Da ist fast 30 Jahre nicht mehr investiert worden."

Trotz dieser Finanzspritze muss mit der Einsparung jeder vierten Stelle gerechnet werden. Abfindungen sollen gezahlt und andere Arbeitsplätze in Kultureinrichtungen angeboten werden. Da das hauseigene Ballett und die Kinderrevue als großer Zuschauermagnet gelten, soll beides erhalten bleiben.


WebReporter: Streetlegend
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Berlin, Million
Quelle: www.berlinonline.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2007 20:18 Uhr von Streetlegend
 
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Gut, dass die Erhaltung des Hauses unterstützt wird. Jedoch muss natürlich auch dieses Haus lernen, wirtschaftlich zu arbeiten.
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31.10.2007 22:27 Uhr von jsbach
 
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Wenn das Geld: vernünftig angelegt bzw. ausgegeben wird, hätte ich nichts dagegen einzuwenden.
Wo läuft den heute noch ein Theater, Oper,Konzert oder im gesamten Kulturbereich etwas ohne zusätzliche Sponsoren?
Ich lasse mich gerne belehren.
Warum können solche Riesensummen z.B. im Fußball für Gehälter/Ablösesummen gezahlt werden. Nur durch Sponsorengelder, aber nicht aus den Geldern, die für Eintrittskarten eingenommen werden!
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01.11.2007 22:49 Uhr von Streetlegend
 
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Nachtrag: Zum 1. November hat das Aufsichtsratgremium Berndt Schmidt (43) als alleinigen Geschäftsführer des Friedrichstadtpalastes berufen. Er soll ein Spezialist für internationale Revueproduktionen sein und war zuletzt in Stuttgart tätig. Durch den Führungswechsel soll die wirtschaftliche Konsolidierung gelingen.
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13.11.2007 10:38 Uhr von zenon
 
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Find ich ehrlich gesagt schade Gerade Berlin hätte dafür wohl bessere Verwendung und auch wenn so etwas gerne verdrängt wird gibt es in unserer ach so kultivierten Gesellschaft Armut und insbesondere Kinderarmut.

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