31.10.07 12:30 Uhr
 314
 

Uneinigkeit in Brüssel wegen genetisch manipulierten Maises

Gentechnisch veränderte Pflanzen sind umstritten. Kritiker behaupten, sie verdrängen heimische Arten und haben Nebenwirkungen bei den Konsumenten. Die Lager sind dabei gespalten, der größte Gegner ist dabei Österreich. Dort sind genetische Pflanzen bislang verboten.

"Wir lassen uns den Anbau von niemandem aufzwingen", sagte der Umweltminister Pröll. Skeptisch sind auch Italien, Griechenland und andere Länder, für die Risiken der Gentechnik noch nicht ausreichend erforscht wurden. Befürworter sprechen von Chancen und dem wirtschaftlichen Potenzial.

Die Entscheidung soll nun die EU-Lebensmittelbehörde EFSA in Parma fällen. Sie gilt jedoch nicht als neutral, sondern als sehr gentechnikaffin. Österreich und Italien haben deshalb bereits ihren Widerstand angekündigt und eine Untersuchung gefordert.


WebReporter: KillA SharK
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brüssel
Quelle: www.tagesschau.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sarrazin: Durch Familiennachzug könnten weitere sechs Millionen Flüchtlinge kommen
Bundestag: Viele künftige AfD-Abgeordnete wären rechts
VG München: Wahlplakate der NPD müssen hängen bleiben

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.10.2007 12:17 Uhr von KillA SharK
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Folgen und Nebenwirkungen von genetisch veränderten Pflanzen sind nach wie vor noch nicht ausreichend erforscht. eine Freigabe erfolgt nach einigen Wochen "Testanbau".
Das Unternehmen Monsanto zwingt seinen Kunden Knebelverträge auf, die sie zu Abnahme von Saatgut zwingt und ihnen das Aufbewahren von Saatgut für das nächste Jahr verbietet. Vertraglich verboten ist es auch, Monsanto für Missernten zu verklagen oder mit der Presse darüber zu sprechen.
Kommentar ansehen
31.10.2007 12:47 Uhr von usambara
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
unaufhaltsam werden sich gen-manipulierte Kulturpflanzen in der globalisierten
Welt in wenigen Jahrzehnten ausbreiten und sich mit normalen
Pflanzen mischen.
Die Bauern müssen dann teuer ihr Saatgut von Großkonzernen beziehen statt selber Saat zu produzieren und machen sich abhängig.
Kommentar ansehen
02.11.2007 10:09 Uhr von Borgir
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
die können: sich doch nicht über die farbe von scheiße einigen...wie soll da vernünftige politik gemacht werden....wie gesagt, die demokratie ist dem persönlichen machtwillen und dem kapitalismus zum opfer gefallen und somit eine tote staatsform, die es nirgendwo auf der erde noch gibt

Refresh |<-- <-   1-3/3   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Polen: Wildtier schürt "Hass auf Deutschland"
airberlin: Prämienmeilen können wieder eingelöst werden
Studie: AfD-Wähler sind keine Abgehängten, sondern einfach radikal rechts


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?