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Groß angelegte Kindesentführung durch Europäer im Tschad?

Kriminelle Energie oder einfach nur blauäugiges Helfersyndrom? Was genau die 16 Europäer dazu bewegte, insgesamt 103 Kinder aus den Tschad bringen zu wollen, scheint zur Stunde ungewiss zu sein.

Die Europäer wurden festgenommenen, als sie am vergangenem Donnerstag versucht hatten, die Kinder mittels eines Flugzeugs außer Landes zu bringen. Die tschadische Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, sie hätten versucht, die Kinder zu "entführen".

Unter den Festgenommenen befinden sich neun Franzosen, die der Hilfsorganisation Arche de Zoé angehören. Sie geben an, die Kinder wären Waisen aus dem Sudan, die man hätte retten wollen.


WebReporter: venomous writer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Europäer
Quelle: afp.google.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2007 01:56 Uhr von venomous writer
 
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Nun, wenn man sich anschaut, welches Land die Vorwürfe erhebt, dann kann man schon glauben, dass hier versucht wurde, Hilfe zu leisten. Nur sind die Helfer vielleicht ein bisschen zu blauäugig an die Sache ran gegangen. Der Fall ist sehr komplex, daher empfehle ich einen Blick in die Quelle. Kann mir im Übrigen jemand sagen, wie die Bewohner des Tschads heißen? Konnte ich auf die schnelle nicht finden.
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31.10.2007 09:30 Uhr von usambara
 
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komische Sache alle Kinder haben Eltern, leiden kein Hunger und sind nicht
aus Dafur.
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31.10.2007 09:34 Uhr von mystikfire
 
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Tschadzunesen: Ich weiß nicht, was ich davon halten soll...
Einerseits wird davon geredet, dass die Kinder in Pflegefamilien gebracht werden sollten, andererseits hört man, die Kinder wären an Pädophile verkauft worden.
Vllt wollten sie wirklich nur helfen? Vllt sind sie auch ganz miese Menschenhändler.

Zur Frage das Autors schlage ich folgendes vor:

Tschadianer
Tschadzis
Tschadundesn
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31.10.2007 10:15 Uhr von Mi-Ka
 
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Mann sollte: die ganze Sache aufteilen.

Die eine Sache ist es, wie der Tschad das versucht ausnutzen.
Was man aber nachvollziehen kann, wenn man den neuen "lieben" Mann in Afrika betrachtet und was er von der EU ausgepresst hat.

Und die andere Sache ist, dass da anscheinend wirklich was stinkt.
Die französiche Justiz hat auch schon verhandlungen aufgenohmen. UN-Mitarbeiter scheinen auch bestätigt zu haben, dass es sich um gesunde Kinder mit lebenden Eltern aus dem Tschad handelt und nicht um kranke Waisen aus Darfur.

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