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Irak: Immunität für US-Security nach Todesfällen?

Am 16. September wurden in Bagdad 17 Zivilisten von der US-Sicherheitsfirma Blackwater erschossen und 24 verletzt. Die Beschuldigten wurden inzwischen im Außenministerium verhört.

Bisher deutet alles darauf hin, dass die Sicherheitsleute aus einem fahrenden Konvoi heraus das Feuer ohne erkennbaren Grund auf umstehende Zivilisten eröffnet haben.

Nun ist durchgesickert, dass das US-Außenministerium den Tätern Immunität angeboten haben soll. Dafür hat das Ministerium keine Befugnis. Auch das Justizministerium, das allenfalls so eine Maßnahme ergreifen könnte, wusste nichts davon.


WebReporter: mark29
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, Todesfall, Security, Immunität
Quelle: www.nytimes.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2007 20:49 Uhr von mark29
 
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Die New York Times berichtete vor kurzem auch, dass der Blackwater Chef bekannt für seine enormen Spenden an Republikaner ist. Die Hauptmeldung auch auf deutsch unter: http://www.algore2008.de
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30.10.2007 21:42 Uhr von SelltAnasazi
 
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@Autor und News: Bla... Blödsinn... Blackwater hat schon lange Immunität!! Selbst das FBI konntek eine Blackwater angestellten befragen, weil sie eben schon Imunität besitzen.
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30.10.2007 21:49 Uhr von maki
 
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War anscheinend schon ganz ok, [hesekiel25]
Erinnert sich noch jemand an die gekünstelte Aufregung?

"Zivilisten, die im Irak helfen wollten!"
*lol*
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30.10.2007 22:26 Uhr von Madmandan
 
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Tja In einem Land, dessen Außenpolitik Völkermord heißt, bekommen Völkermörder auch keine Strafe. Alles logisch und nachvollziehbar.
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30.10.2007 22:34 Uhr von TheXpecta
 
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Geld regiert die Welt Wenn ein Amerikanischer Soldat einen Iraki gerne Grundlos toeten will,dies auch tat und bei Blackwater arbeitet.Wird er nicht wirklich bestrafft er bekommt nur eine unehrenhafte entlassung aus dem Militaer.Wie ich schon vor einiger Zeit gelesen habe zahlt die US Regierung 15.000 Dollar an jede Familie die ein Familienmitglied in diesem Vorfall verloren hat.
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30.10.2007 22:44 Uhr von SelltAnasazi
 
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@TheXpecta: Wer bei Blackwater arbeitet gehört nicht mehr zum US Militär ;)
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30.10.2007 23:48 Uhr von Gunny007
 
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nun ja: ich weiß schon wo man nach den größten nazis suchen muß. anfangen könnte man im weißen haus.
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31.10.2007 09:20 Uhr von Lassielein
 
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Madmandan: Im Krieg gibt es eben auch mal Kolateralschäden
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31.10.2007 09:22 Uhr von Lykantroph
 
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So ein blöder Titel der sagt was vollkommen falsches über die News aus. Es geht hier nicht darum, das jemand von der Security gestorben ist (also das es Todesfälle gab) sondern das die Leute erschossen haben (es gab Tötungen/Mord/Erschießungen/Angriffe blabla...)
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31.10.2007 09:35 Uhr von Lassielein
 
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Lykantroph: Was erst bewiesen sein müsste
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31.10.2007 10:21 Uhr von TQ.
 
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Söldner: die "Security"-leute von blackwater sind nichts anderes als eine söldnertruppe welche im irak die drecksarbeit macht.
denen immunität zu geben ist krank, aber irgendwie passt es zum ganzen krieg.
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31.10.2007 11:02 Uhr von Lassielein
 
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Du sagst es ja selber, die machen die Drecksarbeit für andere
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31.10.2007 12:17 Uhr von maki
 
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Für andere??? Neee, für fette Kohle!
Und zur Befriedigung der eigenen perversen Gelüste (sonst wären die nicht bei einer "anerkannten Killertruppe".
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31.10.2007 13:09 Uhr von MaddMaxx
 
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@ Lassielein: Gehts noch? Kollateralschaeden beschreibung findest du hier http://de.wikipedia.org/...
Wohl aus langeweile zu Elvis auf zivilisten in vorbeifahrende autos zu schiessen ist unterste schublade! und hat mit kolateralschaeden nix zu tun!

So genante "trophy videos" finden sich viele im netz und die willkuer die darin dargestellt wir wiederspricht jeglicher vernunft.

http://www.globalresearch.ca/...

Will dich mal in so einer situation sehn dann spuckst du nicht mehr so groesse toene!
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31.10.2007 14:18 Uhr von Kavijaahr
 
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Krieg: Das ist nunmal der Krieg

Und so wird es immer bleiben
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31.10.2007 18:15 Uhr von KleinMatthias
 
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Immunität: Es ist gar nicht nötig, dass irgendwer den BW-Leuten Immunität gibt. Jeder Amerikaner hat volle Immunität, wenn er im Irak arbeitet und dabei die Interessen der US-Regierung (bzw. der von ihr eingesetzten CPA) im Irak vertritt.
Das steht in CPA Order 17 - eins der ersten Gesetze, die die US-Regierung nach ihrem illegalen Überfall und dem Beginn der illegalen Besatzung dort installiert hat.
Im Laufe des ach so demokratischen Wahlprozesses einer "echten irakischen Regierung", bei welchem komischerweise der US-Favorit gewählt wurde, wurde dieser gezwungen, alle CPA-Orders anzuerkennen und in der irakischen Verfassung zu verankern.
Dies ist einer von vielen Gründen, warum die irakische Regierung nichts aber auch wirklich gar nichts mit einer demokratischen Regierung zu tun hat. Sie ist schlicht eine Marionette Washingtons - und wird das wohl auch bleiben.
Die CPA-Orders sind wirklich interessant zu lesen, weil sie nicht etwa den Irakern und ihrer Sicherheit und Versorgung dienen (man könnte naiverweise annehmen, dass nach einem Krieg genau das mit den ersten Gesetzen bezweckt werden müsste), sondern sich fast ausschließlich der Sicherung amerikanischer Interessen widmen.
Beispielsweise wurde der irakischen Regierung verboten, ihr eigenes Öl zu verwalten - das soll der "freie Markt" tun. Was in der Praxis im Wesentlichen bedeutet, dass US-Unternehmen den Reichtum Iraks besitzen, weil Washington festgelegt hat, dass nur Unternehmen aus Ländern der "Coalition of the Willing" Zugang zu lukrativen Geschäften im Irak haben. Und da diese Coalition zu fast 100% aus den USA besteht, gehen auch fast 100% aller Aufbauhilfen, Hilfsgelder, Spendengelder oder Ölförderlizenzen an US-Unternehmen. In anderen Worten: wer wie Deutschland finanzielle Aufbauhilfe im Irak leistet, tut eigentlich nichts weiter, als die US-Regierung zu finanzieren, die sich ja aus den Steuergeldern der Nutznießer finanziert. Man könnte auch sagen, dass der Irak-Krieg nichts weiter ist, als eine simple Einnahmequelle Amerikas, welches damit weitere Bomben finanzieren kann. Denn die USA sind der EINZIGE große Nutznießer des Krieges. Niemand sonst.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt...

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