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Studie: i-Pod kann Funktion von Herzschrittmacher beeinträchtigen

Wie die Zeitung "The Independent" bekannt gibt, wollen englische Wissenschaftler der Frage nachgehen, ob MP3-Player generell negative Einflüsse auf Herzschrittmacher haben können. Hierzu sollen diesmal Modelle von vier Herstellern getestet werden.

Zielgruppe der Untersuchungen werden Menschen im Alter von vier bis 55 Jahren sein, die einen angeborenen Herzfehler haben und einen Schrittmacher tragen. Speziell mit dem i-Pod wurde schon Anfang des Jahres eine Studie veröffentlicht.

In etwa fünf Zentimetern Abstand konnte bereits nach wenigen Sekunden bei jedem fünften Teilnehmer der Herzschlag durch den Schrittmacher nicht mehr richtig erkannt werden. In 1,2 Prozent der Fälle war es sogar zu kurzfristigen Aussetzern gekommen.


WebReporter: la_frog
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Studie, Funktion
Quelle: www.pressetext.at

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2007 10:56 Uhr von madasa
 
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Aha? Und warum ist das nun so, dass MP3-Player einen Herzschrittmacher stören können? Ich mein, rein technisch gesehen stecken da doch nicht viel andere Materialien drin als in einem Taschenrechner .. oder?
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30.10.2007 13:04 Uhr von synobazz
 
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komisch kann mir das auch nicht wirklich vorstellen. vielleicht durch die drehungen der festplatte. Der Titel ist aber meiner Meinung nach nicht richtig! Sollte mp3-player als headliner benutzen und nicht iPod (den man auch nicht mit Bindestrich schreibt) -->ipod und nicht i-Pod
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30.10.2007 17:28 Uhr von Raizm
 
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schlechte quali der herzschrittmacher also wenn bereits bei 5 cm abstand der herzschrittmacher versagt,dann find ich schon,dass dies einfach ne schei...quali ist...wir befassen uns mit quantenphysik,fliegen zum mond und manipulieren DNS und sind zu blöd nen ordentlichen herzschrittmacher zu produzieren?
ich schätz mal eher,dass diese sparte auch nur auf gewinne aus ist und die (sonst sterbenden) kunden lockt mit angeboten über die batterie des herzschrittmachers,die ja mehrere jahre hält...und baut dafür halt keine EM-abschirmungen rein ( obwohl ein mp3 player sicherlich nicht stark strahlt)...denn solange niemand was sagt dagegen,wird auch nix unternommen...
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30.10.2007 20:14 Uhr von la_frog
 
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@all: Also wie Ihr seht gibt die Quelle keine ganz genaue Auskunft über die Störungen. Man sricht von "Interferenzen" (siehe http://de.wikipedia.org/... )

Also scheint das elektromagnetische Feld um den Player herum Störungen bei den Schrittmachern zu verursachen.

Sorry für die falsche Schreibweise i-Pod, dennoch ist der Sinn schon richtig, da bisher nur Beweise bei Verwendung des iPod vorliegen, andere Player werden erst noch getestet.

Beste Grüße,

la_frog
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30.10.2007 20:46 Uhr von la_frog
 
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@hostmaster: ==>Der Herzschrittmacher wird sicher über eine quarzgesteuerte Zeitbasis verfügen. <==

Nein- glaube ich nicht. Herzschrittmacher müssen ja auf Veränderungen reagieren können. Es ist ja so daß die Herzfrequenz nicht immer gleich ist (Belastung <-> Entspannung etc...)

-> (...) jedem fünften Teilnehmer der Herzschlag durch den Schrittmacher nicht mehr richtig ERKANNT werden (...) <-

Ich bemühe nochmal WIKI: http://de.wikipedia.org/...

da heißt es:

==>
Der Kammerschrittmacher VVI ist nach wie vor der am häufigsten verwendete Schrittmachertyp. Dieser Schrittmacher wird als Bedarfsschrittmacher verwendet: Fällt die Ventrikelaktivität zeitweise oder ganz aus, wird nach Ablauf eines eingestellten Stimulationsintervalls ein Impuls über die Elektrode in den Ventrikel abgegeben. Bei ausreichender Ventrikelaktivität ist der Schrittmacher nicht aktiv (inhibierend). Indiziert ist dieser Schrittmachertyp nur noch beim chronischen Vorhofflimmern mit bradykarder (langsamer) Überleitung. Auch beim intermittierenden AV- Block mit zumeist normaler intrinsischer Überleitung und nur seltener Stimulationsnotwendigkeit im Ventrikel scheint dieser Modus zumindest nicht von Nachteil für den Patienten zu sein, wenn eine relativ niedrige Interventionsfrequenz und zusätzlich eine Frequenzhysterese programmiert werden, da hiermit die hämodynamisch ungünstige rechtsventrikuläre Stimulation auf ein Mindestmaß reduziert werden kann.
<==

Beste Grüße,

la_frog
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30.10.2007 22:00 Uhr von BenPoetschke
 
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Die Aussage: >wird nach Ablauf eines eingestellten Stimulationsintervalls<

beinhaltet aber schon, dass eine Quartz Zeitbasis enthalten sein müsste nämlich um das Stimulationsintervall zu bestimmen.
Auch die Aussage
>wenn eine relativ niedrige Interventionsfrequenz und zusätzlich eine Frequenzhysterese programmiert werden<
deutet auf ein zwingendes Vorhandensein eines Zeitregulatives hin, nicht wahr.

Laut der Quelle sieht es allerdings angeblich so aus, dass der Schrittmacher offenbar nicht mehr erkennen kann, dass das Patientenherz überhaupt einwandfrei aktiv ist.

Er schaltet also entweder auf Stimulation oder auf Defibrilation?

Offenbar stören irgendwelche Signale den Empfang der relativ schwachen Herzströme durch den Schrittmacher?

Frag ich mich allerdings, was an einem mp3 Player so stark strahlen kann, er ist ja nicht als Transmitter gebaut.

Ich hätte da eher Befürchtungen wegen Starker Sender mit Mikrowellen, Handy oder W-Lan.
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31.10.2007 02:33 Uhr von shadow#
 
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da hilft nur eins: leiser drehen...
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01.11.2007 19:40 Uhr von lauDo
 
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Und wieso leidet: nur der iPod unter den Tests?

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