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US-Diplomaten wollen nicht im Irak arbeiten - jetzt werden sie gezwungen

Für cirka 50 Stellen, als amerikanischer Diplomat in Bagdad, gibt es keine Bewerber. Bis zum Sommer 2008 sollen diese Stellen aber besetzt sein. Die amerikanische Regierung will deswegen US-Diplomaten verpflichten.

Es sind schon etwa zweihundert bis dreihundert Diplomaten ausgewählt worden. Der Personalchef des US-Außenministeriums, Harry Thomas, meinte, wenn es in den nächsten zehn Tagen keine Bewerbungen gäbe, würde ein Ausschuss Diplomaten ernennen.

Nur Leute, die zum Beispiel ein ernsthaftes medizinisches Problem hätten, könnten von der Zwangsverpflichtung entbunden werden. Harry Thomas hat schon versucht, durch mehr Geld und mehr Urlaub die Diplomaten zu locken.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Irak, Diplomat
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.10.2007 18:56 Uhr von tertius
 
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Glauben ihren eigenen Informanten nicht: Es soll doch so schön ruhig geworden sein im Irak, kaum noch Anschläge seit Juni 2007 und jetzt so etwas.
Der schwarze Kleinkriminelle aus den Slums kann sich die Birne wegschießen lassen und das Diplomatenpack hängt so eigennützig am Leben.
Ein bisschen mehr Opferbereitschaft hätte ich schon erwartet. Es geht schließlich um viel Öl und Demokratie usw.
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27.10.2007 23:00 Uhr von Royal G
 
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@tertius: Nicht soviel Ironie mein Freund ;)
Die meisten auf SN kennen dieses Wort garnicht :D
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28.10.2007 01:18 Uhr von Schwertträger
 
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Vielleicht fühlen sich die Diplomaten besser, wenn sie ganz undiplomatisch ein Sturmgewehr mitnehmen dürfen?

Ja, so Enthauptungsvideos wirken anscheinend doch ganz gut.
So widerwärtig sie sind und so widerlich die Tat, die ihnen zugrunde liegt, man muss ihnen lassen, dass sie die beabsichtigte Wirkung erzielen.


Jetzt haben wir im Thread neben Ironie auch noch Sarkasmus.
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29.10.2007 10:26 Uhr von Borgir
 
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totalitärer: staat die usa. wenn man seine beamten zwingen muss ist das schon ein armutszeugnis für diesen staat.
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29.10.2007 11:19 Uhr von Schwertträger
 
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@Borgir: Die Begründung ist falsch: Das der USA mit einigermassen gutem Gewissen totalitäre Tendenzen unterstellt werden können, ist sicher richtig, aber das kannst Du nicht straight away daran festmachen, dass das Land seine Diplomaten zwingen muss, in irgendeine Gegend zu gehen, wo ihnen Entführung und Mord droht.

Würden meinetwegen innerhalb eines Jahres in Brüssel 150 Politiker entführt und ein Drittel davon ermordet und die Videos davon kursierten im Netz, dann müsste man wahrscheinlich viele unserer EU-Politiker auch zwingen, dort hin zu gehen, ohne dass einer der EU Staaten ein totalitärer Staat wäre.
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29.10.2007 11:38 Uhr von Lassielein
 
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PortaWestfalica: Irak ist ja auch kein normales Land. Da sind wir uns ja einig.
Neben den rassistischen Moslems, sind ja auch noch andere
Terrororganisationen dort. Irak ist weit, weit von der normalität entfernt. Mit Sadam oder ohne. Na ja da haben die Amis ja schön Bockmist gebaut. Aus dieser Nummer kommen die nicht mehr raus. Wer geht den schon gerne unter Mördern und Verbrecher. Als Diplomat will man eine ruhige Kugel schieben,und nicht voller Angst um die Ecke schauen.Hoffentlich hilft da Frau Merkel nicht doch noch.
Afganistan reicht ja wohl als Himmelfahrtskommando

Vietman ist garnichts dagegen.
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29.10.2007 12:20 Uhr von Schwertträger
 
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@PortaWestfalica: Da hast Du wohl Recht, aber das war ja auch nur mal eine plakative Verdeutlichung dessen, was ich meine.

Sich er ist die jetzige Situation in den USA eine Folge der totalitären Strömungen in den USA, aber die USA ist nicht totalitär, weil sie ihre Diplomaten zu irgendetwas zwingt/zwingen muss. Das passier tin anderen Staaten auch, denn Diplomaten sind nun mal Staatsangestellte und nicht jeder Ort der Erde ist ein lukrativer Ort für ein Diplomatendasein.
Zu manchen Orten/Zeiten ist das Giesswerk von VW doch die angenehmere Alternative. :-)
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01.11.2007 14:52 Uhr von :raven:
 
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Die US-Diplomaten werden sich wohl weniger aufgrund der gegenwärtigen Sicherheitslage Gedanken machen, sondern mehr um das, was demnächst ansteht. Wenn sich etwas schnell herumspricht, dann doch oft im Kollegenkreis. Und da Diplomaten stets "Kriegsvorbereiter" sind, wiseen/ahnen sie anscheinend Entsprechendes und wissen nur allzu gut, was noch alles in naher Zukunft geschehen soll.
Vielleicht sollte ALLE dies als Warnung sehen!!!

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