25.10.07 10:10 Uhr
 12.361
 

Bolivien: Drei Prostituierte lassen sich aus Protest die Lippen versiegeln (Update)

SN berichtete bereits über die Protestaktion der Prostituierten von El Alto, die um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze kämpfen. Wie nun bekannt wurde, haben sich drei der gewerblichen Sexanbieterinnen die Lippen zugenäht.

Weitere drei betroffene Frauen kündigten an, sich bei lebendigem Leibe begraben zu lassen, falls die Stadt ihre Meinung nicht ändert und ihnen die Möglichkeit gibt, ihr Gewerbe weiterhin auszuüben.

Heftige Proteste von Bürgern hatten dazu geführt, dass die Prostituierten nicht mehr arbeiten können. Die Besorgten fürchten den moralischen Verfall der jungen Männer. Polizei hindert derweil die Sexdienerinnen daran, auf den Straßenstrich zu gehen.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Update, Protest, Prostituierte, Bolivien, Lippe
Quelle: www.krone.at

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

YouTube: "Zeitreisender" behauptet, im Jahr 6000 gewesen zu sein
USA: Neunjährige setzt Mitschüler versehentlich unter Drogen - Sechs Verletzte
Venedig: Restaurant will japanischen Touristen 1.110 Euro abknöpfen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.10.2007 10:22 Uhr von AliceOnEcstasy
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
anhand des letzten Satzes: sehe ich nicht viel Hoffnung für die Damen, wenn sie dran gehindert werden auf den Strich zu gehen. Schließlich scheinen die jungen Männer der Regierung mehr wert zu sein, und dann wird wohl für die Prostituierten nichts geändert.
Kommentar ansehen
25.10.2007 10:31 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie abartig ist das denn? Lippen zunähen und lebendig begraben. Ist ja wie im Mittelalter. Oh man, laß die doch poppen!
Kommentar ansehen
25.10.2007 10:34 Uhr von kingmax
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
prostitution ok: mal abwarten ob die vergewaltigungen höher werden, wenn sie männer nicht zu den nutten gehen können.

ich finde das gewerbe in ordnung, wenn damit bei gewissen männer der trieb gestillt werden kann und sie nicht ein sexual verbrechen dafür machen.
Kommentar ansehen
25.10.2007 10:38 Uhr von Falcon_A
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich meine...die Männer werden ja nicht gezwungen es mit Prostituierten zu machen, oder?
Kommentar ansehen
25.10.2007 10:39 Uhr von MeisterH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Welche Lippen? kT
Kommentar ansehen
25.10.2007 11:07 Uhr von mulackswiss
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Was für ne Frage: liess die Quelle, da steht "..den Mund..". Somit ist ja klar welche Lippen. Sie kämpfen um ihr Gewerbe, da wäre es ja grotesk wenn sie sich untenrum Zunähen liessen.
Ich glaube nicht, dass sie erfolg mit dieser Aktion haben werden.
Mann sollte generell den Strassenstrich abschaffen auch in Europa. Nur noch in entsprechenden Häusern diese Dienstleistung anbieten. Man hätte so eine saubere, geregelte und übersichtliche Sache.
Kommentar ansehen
25.10.2007 11:46 Uhr von Carry-
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
warum? wie bitte soll man durch mund zunähen druck ausüben? sowas iat genauso sinnlos wie ein hungerstreik. wenn ich etwas erreichen will, muss meine protesthandlung negative konsequenzen für andere haben, nicht für mich.
Kommentar ansehen
25.10.2007 12:06 Uhr von Teufelsgeiger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@kingmax: zitat: wenn damit bei GEWISSEN männern...

dir ist klar, dass die ´gewissen männer´ dein nachbar, dein freund, dein arbeitskollege sind!? lt. statistik geht meines wissens jeder zweite mann in den puff.

ansonsten gebe ich dir inhaltlich völlig recht. es bleibt abzuwarten, wie sich die kriminalität dort entwickelt, wenn die männer nicht mehr zu nutten gehen können.

mit lippen zunähen haben sich die damen ja immerhin ein hintertürchen (im wahrsten sinn des wortes) aufgehalten. poppen kann man auch so. der blow job kommt dann leider zu kurz. wobei: viele männer mögen es ja besonders eng :)))
Kommentar ansehen
25.10.2007 12:06 Uhr von Y4ron
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Hmmmmmm: Prostitution ist eigentlich nur da wo auch die Kundschaft ist, nach erkenntnissen sollte man (n) mal die fragen die in erster reihe stehen und laut "dagegen" brüllen
Kommentar ansehen
25.10.2007 12:47 Uhr von delmom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
klarer fall: natürlich haben mal wieder alle sorgen und ängste um die armen jungen männer ... und wer geht zu den prostituierten hin?
Kommentar ansehen
25.10.2007 15:37 Uhr von fanatiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Autor: Hure???? Was hat dich bitte geritten im Titel das Schimpfwort "Hure" zu benutzen???
Kommentar ansehen
25.10.2007 16:16 Uhr von MeisterH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Fanatiker: Ganz ruhig, Kleiner. Nur weil du das Wort vielleicht als Schimpfwort benutzt, sieht das die Allgemeinheit nicht auch so.
Kommentar ansehen
25.10.2007 16:49 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@MeisterH: Doch, offiziell und höflich heisst das immer noch Prostituierte.
"Hure" ist deutlich negativ geprägt.
Kommentar ansehen
25.10.2007 17:31 Uhr von _Silence_
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
"Hure": Ich weiß, ich weiß, einige werden jetzt sagen, das ist kein Argument, aber im Mittelalter war das der gängige Begriff!
Natürlich bin auch dafür, wenn man über das Thema spricht, dieses Gewerbe als Prostitution zu bezeichnen, trotzdem ist "Hure" schon früher die normale Bezeichung für diese Frauen gewesen...


Zur News:

So schlimm wie´s klingt, aber ich könnte mir vorstellen, erst wenn die Frauen sich wirklich lebendig begraben lassen, dass die Message auch dann erst ankommt. Schließlich scheint es für sie nichts anderes zu sein, als lebendig begraben zu werden, wenn sie ihrem Gewerbe nicht mehr nachgehen können?!
Kommentar ansehen
25.10.2007 17:51 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Silence: Im Mittelalter war´s auch üblich am Tisch zu furzen und zu rülpsen und mit dem eigenen grossen Messer Fleischstückchen von der Platte zu spiessen. :-)

Wie wär´s mit "käufliche Damen" oder "Angestellte vom horizontalen Gewerbe", oder eben Prostituierte?
Hure wird nach wie vor als Schimpfwort gebraucht.
Und wenn wir nun endlich diesen Wirtschaftszweig legalisieren und normalisieren, ist es schon sinnvoll, dies auch sprachlich deutlich zu machen. ;-)


Mit dem zweiten Teil Deines Betrages hast Du wahrscheinlich leider recht.
Kommentar ansehen
25.10.2007 20:44 Uhr von BackToBasics
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
kurioses: Wieso ist die News in der Kategorie Kurioses, ist och eher ein wichtiges Thema O.o
Kommentar ansehen
25.10.2007 20:48 Uhr von andreascanisius
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
lol: Moralische Verfall junger Männer..

...wenn da soviele Nutten sind, werden da wohl demnächst auch weniger Sextouristen sein und das bedeutet weniger Geld in die Kassen...

Naja..aber ich finde die Frauen schon krass...das muss doch weh tun....jedenfalls wenn man keine Crackhure ist...
Kommentar ansehen
25.10.2007 21:00 Uhr von LadyWanda
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@fanatiker: Der Ausdruck "Hure" wird auch von den Frauen im Gewerbe genutzt. Es gibt zum Beispiel ein Forum "Huren für Huren" - und die Hydra bezeichnet sich ganz offiziell selber als "Hurengewerkschaft".
Kommentar ansehen
25.10.2007 21:02 Uhr von LadyWanda
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@kingmax: "ich finde das gewerbe in ordnung, wenn damit bei gewissen männer der trieb gestillt werden kann und sie nicht ein sexual verbrechen dafür machen." -Vorsicht! wie schreibt doch schon einer meiner Vorposter: es könnte auch Dein Freund, Dein Arbeitskollege oder Dein Nachbar sein...
Die Männer die zu mir kommen sind ganz normale Männer - keine notgeilen Monster, sondern nette und liebenswerte Zeitgenossen, viele mit einem kleinen Riss im Herzen und ein paar blauen Flecken auf der Seele. Ich kann mir nicht vorstellen, dass einer von ihnen ein potenzieller Vergewaltiger sein könnte...
Kommentar ansehen
25.10.2007 22:06 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@LadyWanda: Wenn eine Dame des Gewerbes sich: selber als Hure bezeichnet, ist das etwas komplett anderes, als wenn ein Aussenstehender das tut. :-)
Wenn ich Deinen obigen Text richtig deute, muss ich Dir das eigentlich nicht erzählen.




Was die Kunden und den Verfall der Jugendlichen angeht:
Wenn ein Jugendlicher regelmässig die Dienste einer Prostituierten benötigt, dann ist da schon etwas verfallen, dann findet derjenige nämlich anscheinend keine geeignete Freundin.

Entweder sind dann die Ansprüche zu gross, oder man muss sich um einen Aussenseiter kümmern, oder es gibt zu wenig Mädels in der Gegend. Also alles andere Punkte, um die man sich kümmern müsste.
Das Verbot des Strassenstrichs ist nur ein Herumdoktern an den Sympthomen.

Einzige Ausnahme wäre das Schaffen von festen Häusern für diesen Zweck, und das im zahlenmässigen Ausgleich.
Kommentar ansehen
25.10.2007 22:07 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Meine moralische: Unterstützung haben diese Frauen. Wer diesem Gewerbe aus "purer Lust" nachgeht -meinen vielleicht einige Männer - der tickt für mich nicht richtig. Die nackte Not zwingt die Frauen zu dieser Tätigkeit.
Sollen sie mal in Schweden, Italien etc. machen....
Kommentar ansehen
25.10.2007 22:14 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@jsbach: Einige der Damen hier in der Gegend, mit denen ich beruflich zu tun hatte, machen das, weil sie Spass daran haben, oder es zuindest irgendein Bedürfnis erfüllt.

Es kommt sehr auf die Gegend an, ob Frauen das aus Not oder des guten Ertrages wegen, oder aus Lust machen. Geben tut es alle Varianten.

Und ob ein Steuerberater, der jeden Tag ins Büro geht, um Zahlen zu vergleichen, nun weniger verrückt ist....
:-)
Kommentar ansehen
25.10.2007 23:05 Uhr von fanatiker
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@LadyWanda: Genau wie Schwertträger sagt.
Du kannst ja mal nach Harlem gehen und einen dort lebenden Farbigen mit "Nigger" ansprechen.
Dann sag ihm auch gleich (wenn du noch die Zeit dazu hast) das dies ja keine Beleidigung wäre, weil sie sich ja selbst so nennen.
Aber empfehlen würde ich es dir nicht wirklich.
:o)
Von diesem Szenario könnte ich dir aus dem Stehgreif noch einige andere aufzählen.
Kommentar ansehen
26.10.2007 00:05 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@Aguirre: Nicht die Frau ist die Ware ! Sondern die Frau bietet eine Dienstleistung an. Das ist ein Unterschied.
Ob sie sich, also sie als Frau, sich dabei auch verkauft, liegt an anderen Faktoren, nicht aber primär in der Prostitution begründet.

Ein, sagen wir, Masseur verkauft sich ja auch nicht, nur weil er körperliche Dienste anbietet, sonden er verkauft eine Arbeitsleistung, die, wie bei einem Maler auch, zwar von seinem Körper erbracht wird, aber nicht den Körper selber mit einschliesst.

Das heisst nicht, dass es nicht auch Maler gibt, die zu ihrem Job gezwungen werden, zu ihrem Tun erpresst werden, wenn auch nicht in so häufigem Masse wie das bei Prostituierten der Fall ist.

Ob man nun deswegen Maler abschaffen sollte, .... ich weiss ja nicht.
Eher sollte man sicherstellen, dass die Arbeitsbedingungen für Maler sich bessern und das nur die als Maler arbeiten, die freiwillig als solcher arbeiten wollen. dann hat man schon genau gewonnen, was Du gerne gewinnen würdest, nämlich Selbstbestimmung und Selbstachtung.
Kommentar ansehen
26.10.2007 07:31 Uhr von tunFISCH
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
deutsch = 6: -no comment-

Refresh |<-- <-   1-25/28   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Hollywoods aktivste und älteste Schauspielerin mit 105 Jahren gestorben
Jusos werben für Neueintritte um GroKo zu verhindern: Hunderte Neumitglieder
Brandenburg: AfD-Politiker Arthur Wagner ist zum Islam konvertiert


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?