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Sachsen: Gotteshaus wird zwölf Kilometer weit verschoben

Der Ort Heuersdorf steht vor seiner Schleifung, weil er dem Braunkohleabbau Platz machen muss. Die Kirche von Heuersdorf wird aber verschont: Nach langen Vorbereitungsarbeiten wird sie ins zwölf Kilometer entfernte Borna verschoben.

Die Kirche, die zwischen 600 und 1.000 Tonnen wiegt, wird auf einen Schwertransporter gehoben und ab Donnerstag in Richtung Borna bewegt. Der Transport soll etwa drei Millionen Euro kosten.

Der Martin-Luther-Platz von Borna soll für die 750 Jahre alte Kirche die letzte Adresse sein. Am 31. Oktober, dem Reformationstag, soll die Reise zu Ende gehen.


WebReporter: bauernkasten
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sachsen, Kilometer, Gotteshaus
Quelle: www.oe24.at

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.10.2007 10:44 Uhr von Gegen alles
 
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etwa drei Millionen Euro kosten: was rechtfertigt eine solche Ausgabe?

Diesen Satz:<Der Ort Heuersdorf steht vor seiner Schleifung>
verstehe ich aber nicht.
Wird das Dorf geschliffen?
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24.10.2007 10:48 Uhr von vst
 
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rumpelsprache: nenne ich das, umgangssprache sagen andere.
grausig ist es auf jeden fall.
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24.10.2007 10:53 Uhr von vst
 
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ich finde es sehr schade, dass man keine begründung mehr lesen kann, warum eine news mit sehr gut bewertet wird.

würde mich gerade hier stark interessieren wieso man eine schlecht geschriebene news mit 5 sternen versieht.
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24.10.2007 11:38 Uhr von zenon
 
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Die Kirche bleibt dort wahrscheinlich: genau so lange bis der Abbau in Richtung Borna erweitert wird...

Und dafür 3 Millionen ausgeben ist totaler Bullshit.
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24.10.2007 12:29 Uhr von chartus
 
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@vst: was ist daran schlecht geschrieben? nur weil deine Umgangsprache das völlig korrekte wort "Schleifung" nicht beinhaltet?
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24.10.2007 13:03 Uhr von zenon
 
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Wieso kann eigentlich: das Gewicht der Kirche nicht genauer bestimmt werden? Oder ist noch nicht gewiss wieviel Erdreich mitausgehoben wird... ;-)
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24.10.2007 13:58 Uhr von MeisterH
 
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Ist doch ne 1a News. Vernünftig geschrieben und alles.

Zum Thema Kohle brauchen wir uns alle nicht auslassen, wer will schon dass eine Minute bei Shortnews 5 Euro an Strom kostet?
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24.10.2007 15:17 Uhr von bauernkasten
 
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@zenon - Gewicht der Kirche: Ich nehme an, dass es nicht einfach ist, ein Gebäude dieser Art genau einzuschätzen: stark variierende Mauerdicke, unbekannte Füll- und Baumaterialien in Wänden und Decken etc. Wahrscheinlich musste man von einem Maximalwert ausgehen, um sicher zu gehen.
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24.10.2007 15:22 Uhr von Mi-Ka
 
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vst, das ist keine Umgangssprache.

Eventuell kann man sich darüber streiten, ob es ein Dorf sein kann, da ursprünglich eine militärische Festung gemeint war.

Duden, Band 10
schleifen: niederreissen, dem Erdboden gleichmachen
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24.10.2007 23:10 Uhr von jsbach
 
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Wenn dass mal gutgeht. Über Sinn oder Unsinn möchte ich nichts sagen. Sicher, für so einen -kleinen?- Ort, kann man für das Geld schon fast was Neues hinstellen. Braucht ja nicht protzig zu sein.
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24.10.2007 23:15 Uhr von stellung69
 
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Ich gehe mal davon aus, daß die Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft für die 3 Millionen Euro aufkommen wird. Immerhin ist es die Mibrag die die Menschen aus Heuersdorf vertreibt! Daß im 21. Jahrhundert in einem kultivierten Land wie Deutschland Menschen aus ihrer Heimat vertrieben werden ist eigentlich unvorstellbar. Alle die der Meinung sind, das sei alles nicht so schlimm: guckt euch die betroffenen Dörfer an und redet mal mit den Einwohnern. Und vor allem sollte man sich mal die Orte ansehen, wohin die zu Vertreibenden umgesiedelt werden. Diese ganze Braunkohleindustrie ist einfach eine Schande!
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28.10.2007 22:59 Uhr von Hier kommt die M...
 
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naja: Schleifung in dem Zusammenhang ist schon etwas seltsam, da ursprünglich ja wirklich eher militärische Einrichtungen damit gemeint waren.
Und das mit der Kirche ist ja nur sinnlos und überflüssig..nur, weils ne Kirche ist?

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