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US-amerikanische Sexualtherapeutin Ruth Westheimer erhält deutschen Pass zurück

Amerikas bekannte Sexualtherapeutin Ruth Westheimer hat nach Meldungen des Focus nun ihre deutsche Staatsbürgerschaft zurückerhalten. Die 79-Jährige ist gebürtige Deutsche. "Patriotische Gefühle" wären allerdings hierfür kein Beweggrund gewesen.

Als Begründung für ihre Entscheidung sagte sie: "Jetzt können meine Enkel einen deutschen Pass beantragen und in Europa studieren."

Die Psychologin musste in der Nazizeit ihr Heimatland verlassen, da ihre Eltern der jüdischen Glaubensgemeinschaft angehörten.


WebReporter: malindi
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: USA, Deutsch, Pass
Quelle: specials.bunte.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.10.2007 11:32 Uhr von Onkeld
 
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ich glaub nein ich weis, daß ich mir mein kommentar für die letzten beiden absätze sparen muss. wobei? nein! mfg onkel
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22.10.2007 13:49 Uhr von psycoman
 
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geht auch ohne: Auch ohne deutschen Pass können die Enkel in Deutschland/Europa studieren, so ein Stuss.

Wenn ihrmdie deutsche Staatsangehörigkeit aberkannte wurde, aufgrund von Rassengesetzen oder ähnlichem, dann ist es rechtens, dass sie ihre Deutsche Staatsangehörigkeit zurück erhält, da sie ihr unrechmäßig entzogen wurde.
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22.10.2007 14:01 Uhr von Nihilist1982
 
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*Kopfschüttel*: Bisschen Rente abkassieren und die Kinder für lau studieren schicken. Kann die Dame überhaupt deutsch?

Deutscher Pass muß auch immer verpflichtung sein...das seh ich bei der Dame garnicht. Sie hat Deutschland vor 70 Jahren verlassen.

Klarer Fall von Vorteile abgreifen und nichts leisten, bei sowas bekomm ich immer das kalte Kotzen!
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22.10.2007 14:42 Uhr von digger68
 
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Jo, Kopfschüttel, und wie!!! @Nihilist1982

weißt du überhaupt wovon du redest? Eher nicht, oder?
Die Frau MUSSTE Deutschland einst verlassen, und sie hat Almosen aus Deutschland überhaupt nicht nötig. Außerdem spricht sie immer noch erstklassig deutsch mit hessischem Akzent. Sorry aber bei deinem hohlen Gelaber bekomm ich das kalte Kotzen!
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22.10.2007 14:50 Uhr von felixgarman
 
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gut so: die Frau wurde im 2.Weltkrieg aus Deutschland vertrieben, nur aufgrund einer anderen Religion. Ich finde, es ist ihr gutes Recht, auf einen Pass aus ihrer ehemaligen Heimat zu bestehen.
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22.10.2007 15:05 Uhr von Nihilist1982
 
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@digger68: Was interessiert es mich ob eine vor 70 Jahren vertrieben wurde? Hät ja gleich nach dem Krieg zurückkommen können Ärmel hoch und mit aufbauen. Hat sich aber in USA bequem gemacht. Und jetzt als sie ihre Balgen einen schönen Studienplatz zuschachern möchte, fällt ihr ein das sie ja mal den deutschen Pass hatte.

Hier wird wieder Sonderregelungen erlassen nur weil jemand ein Jude ist. Wie lächerlich!

Sie selbst sagt sie hätte kein patriotischen Gefühle...
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22.10.2007 15:15 Uhr von Schwertträger
 
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@Nihilist: Dannn pass auf, dass Dir die Kot nicht im Hals stecken bleibt. :-)

Die Frau wurde damals VERTRIEBEN !
Reguläre Rentenansprüche hat sie hier nicht.
Wenn sie hier etwas bekommt, dann höchstens Wiedergutmachungszahlungen wegen des damals erlittenen Unrechts, und die wären ja wohl voll und ganz berechtigt!!!

Und ihre Kinder werden hier absolut nicht für lau studieren, sondern Studiengebühren zahlen, wie alle anderen auch.
Der einzige Vorteil eines deutschen Passes für die Kinder ist der, dass sie bei zahlenmässig begrenzten Studiengängen als Deutsche eher berücksichtigt werden, als als amerikanische Ausländer, für die es, wie ich vermute, keine Quoten gibt.
Und wer weiss, vielleicht sind sie pfiffig und bleiben hinterher hier, dann hätten wir zwei Fachkräfte gewonnen, die wir ja dringend benötigen.


Du hast übrigens völlig Recht, ein Pass ist auch Verpflichtung.
Wo siehst Du eigentlich Deine? Du hast ja schliesslich auch einen deutschen Pass, oder?
Fühlst Du Dich nicht verpflichtet, von Deinen Steuergeldern ein, zwei zehntausendstel Cent an diese Frau zu zahlen, weil unser Land ihr damals Unrecht getan hat? So rein moralisch (von irgendwelchen rechtlichen Einschränkungen mal ganz abgesehen) ?

Fühlst Du Dich nicht verpflichtet, jede Chance zu nutzen, Bildungsbürger hierher zu locken?
Falls nicht, ist es mit Deinen Verpflichtungen für Deinen Pass nicht weit her und Du solltest nicht so laut nach den Verpflichtungen anderer schreien, damit bei Dir keiner so genau hinguckt.
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22.10.2007 15:15 Uhr von Brigadiergen
 
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universitäten: @Nihilist1982
schon mal was davon gehört, das die unis in deutschland so toll sind, im gegensatz zu amerika(Harvard, Yale, Stanford). Hast du schonmal gehört, das irgendein Berühmter Wissenschaftler aus der Uni in Hannover kommt?
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22.10.2007 15:26 Uhr von Schwertträger
 
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@Nihilist: Was es Dich interessiert? Viel!
Hoffen wir jedenfalls!

WANN jemand zurück kommt, der hier vertrieben wurde, ist doch wohl Sache des Vertriebenen.
Man kann doch nicht jemanden unter Todesandrohungen vertreiben und dann noch beleidigt sein, wenn es nicht gleich zurück kommt, nur weil man "wieder gu-ut" ruft und gleichzeitig seine Hilfe für den Wiederaufbau einfordert !

Du hast ein sehr egozentrisches Weltbild, würde ich sagen.
Wärst Du denn gleich zurückgekommen?


Und dass sie im Alter ihren Kindern/Enkeln die Wahl lassen möchte, finde ich in Ordnung und sehe ich als einen Akt der Versöhnung, von denen ich noch viele erleben möchte, denn die helfen, dass nach den Geschehnissen damals irgendwann Normalität einkehrt, auch wenn das noch ein-, zweihundert Jahre dauern wird.



Wir haben hier übrigens gerade einen Mangel an Studierenden, falls Dir das entgangen sein sollte. Von daher können wir diese beiden "Blagen" wohl ganz gut gebrauchen.

Noch dazu sind das zwei Amis mehr, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit hinterher nicht mehr unbedingt gegen Deutschland argumentieren/voten/gestimmt sind und der US-Politik kritischer gegenüber stehen, das ist auch noch ein beachtenswerter Punkt.


Denk mal an Dein Land und nicht nur an Dich.
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22.10.2007 15:27 Uhr von Nihilist1982
 
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@Schwertträger: "Du hast übrigens völlig Recht, ein Pass ist auch Verpflichtung.
Wo siehst Du eigentlich Deine? Du hast ja schliesslich auch einen deutschen Pass, oder?
Fühlst Du Dich nicht verpflichtet, von Deinen Steuergeldern ein, zwei zehntausendstel Cent an diese Frau zu zahlen, weil unser Land ihr damals Unrecht getan hat? So rein moralisch (von irgendwelchen rechtlichen Einschränkungen mal ganz abgesehen) ?"

Verpflichtet? Nein!... Moralisch? fühlst du dich etwa schuldig? Dann ist das dein Problem, ich bin mir kein Schuld bewusst!

Wenn irgendwelche alternen Poltiker Gewissenbisse plagen, weil sie in der HJ stramm standen ist das deren Problem. Ich habe keinem Juden etwas getan.

Eltern haften für ihre Kinder, aber nicht umgekehrt!
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22.10.2007 16:35 Uhr von Schwertträger
 
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@Nihilist: Wenn mein Opa jemanden getreten hat und ich stehe seinem Enkel gegenüber, dann steht diese alte Sache unangesprochen im Raum.
Wenn Du mir da etwas anderes weismachen möchtest, dann nenne ich Dich unsensibel.

Es ist dabei keine Rede davon, ob ich oder auch sein Enkel an irgendetwas Schuld SIND, aber unvoreingenommen wären wir auf jeden Fall nicht.
Also ist es für mich eine Frage der Höflichkeit und ein Zeichen des Willens für einen unbelasteten Neuanfangs, mich für etwas zu entschuldigen, woran ich nicht Schuld bin.
Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich daraufhin erwartungsgemäss die Antwort bekommen, dass ich persönlich ja nichts dafür kann, und ab da kann man dann frei miteinander umgehen.

Das ist einfach menschliche Psyche.

Aber um ganz klar auf Deine Frage zu antworten:
Ja, MANCHMAL fühle ich mich schuldig für Dinge, die Vorfahren (noch nicht mal meine) getan haben.

Das hat etwas mit Einfühlungsvermögen zu tun.
Und Einfühlungsvermögen hat nichts mit Gefühlsduselei zu tun (die ich nicht leiden kann), sondern etwas mit Diplomatie, und Diplomatie erleichtert es dorthin zu kommen, wohin man möchte.


Mit Deinem "Eltern haften für ihre Kinder, nicht umgekehrt" hast Du nur teilweise recht.
Ich möchte sehen, wie Du Dich fühlst, wenn Du bei Bekannten/Freunden am Essenstisch säßest, nachdem am Vortag bekannt geworden wäre, dass Dein Vater ein Kind vergewaltigt hätte.
Da könntest Du ja nichts für, aber trotzdem würdest Du Dich mitnichten frei fühlen, dass garantiere ich Dir, selbst wenn (oder besonders dann) Dir nichts als Mitleid entgegenbranden würde.
Und wenn Du in Steigerung dann noch erhobenen Hauptes den Eltern jenes Kindes begegnen können würdest bzw. kein Wort der Entschuldigung finden würdest, dann würde ich Dich erneut unsensibel und abgebrüht (hier im negativen SInne) nennen.

Und dann würde ich mich auch fragen, ob mir zwei wildfremde amerikanische Blagen zur Einwanderung nicht lieber sind als unsensible und menschlich abgestumpfte Inländer.

Wenn Du einen solchen Vorwurf nicht hören möchtest, musst Du Dir Gedanken über Deine Sicht der Dinge machen.



Auf die Bemerkung, dass wir doch dringend Studenten brauchen, hast Du übrigens noch gar nichts gesagt.
Ist schon netter (Du musst also nicht), wenn Du auf ALLE Punkte, die man Dir schreibt, antwortest. :-)
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22.10.2007 16:52 Uhr von Nihilist1982
 
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@Schwertträger: Das wir zu wenig Studenten hätten ist ebendso eine Lüge wie das wir zu wenig qualifizierte Arbeitskräfte hätten.

Es will bloß keiner ordentlich bezahlen! ;) Ist bei uns nicht anders.

8 Jahre Berufserfahrung 21 Jahre halt und nur Einstiegsgehalt zahlen. Ansonsten lässt man den Posten halt unbesetzt...

Aber man kann sich natürlich allen möglichen Kram erzählen lassen.

Zu deinem Beispiel Kifi Onkel...du vergleichst Äpfel mit Birnen...aber das weißte sicher.
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22.10.2007 17:26 Uhr von Schwertträger
 
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@Nihilist: Zu den Äpfeln und Birnen: Nein, das weiss ich nicht.

Mir ging es darum, klar zu machen, dass man sich für etwas schuldig fühlen kann und sollte, was man nicht getan hat oder zu verantworten hat.

Und da der moralische Level der Taten zu Zeiten des dritten Reichs mit der eines KiFi durchaus zu vergleichen sind, erfüllt mein Vergleich seinen Zweck, auch wenn Du das nicht gerne so sehen möchtest.

Mit der Abbügelung meines Vergleiches gehst Du bequem einer Antwort aus dem Weg, warum Du Dich nicht schuldig fühlst, wenn Du heute einer Vertriebenen gegenüber stehst.
Gut, okay, mein Vergleich ist abwegig.
Warum fühlst Du Dich nicht schuldig?

Nur weil unsere Generation bis jetzt keine gelegenheit hatte, das damalige Geschehen in angemessener Zahl zu wiederholen?
Das das nicht passiert ist, liegt eher an den glücklichen äusseren Umständen als an besonders positivne Taten unsererseits, die das verhindert hätten.
Oder kannst Du ganz persönlich Dich so vieler positiver Taten rühmen, durch die Du rechtsradikales Handeln und Denken verhindert hast, oder unrechtmässiger Behandlung von Randgruppen in Deutschland (die zu deren Auswanderung führen) entgegengewirkt?
Doch eher nicht, oder?
Insofern tragen wir auch heute noch jede Menge kleiner und neuer, ganz aktueller Schuld auf uns, ohne dass wir gross BEWIESEN hätten, dass wir so viel besser sind, als unsere Vorfahren. Daher, von dort kommt ggf. ein Schuldgefühl (Wohlgemerkt ein Gefühl)..

Das ist das Thema.





Zu den Unis.
Hier geht es nicht darum, ob die Wirtschaft einen Fachkräftemangel beklagt, den sie so stark vielleicht nicht hätte, wenn sie besser zahlen würde, sondern um die Zahlen der Hochschulen, die ganz einfach gucken, wie viele Leute jedes Semester frisch anfangen. Und das werden eben weniger.
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22.10.2007 18:01 Uhr von CHR.BEST
 
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@Nihilist1982: Was solls? Es studieren ja auch Deutsche in Amerika. Beide Seiten profitieren davon mal "rauszukommen" und ne andere Lebensweise zu sehen. Bleiben dürfen sie in Deutschland ja eh nur wenn sie nach dem Studium einen Job haben, womit sie viel Geld verdienen und damit auch viel Steuern zahlen. Diese war bis vor kurzem so hoch daß sie übrigens eh praktisch kein ausländischer Studienabgänger überschreiten konnte.

Und ne Oma, die ihre Enkel nicht hätschelt gibts fast garnicht ;-)
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22.10.2007 21:10 Uhr von cookies
 
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immerhin hat sie etwas über ihre Heimat vermittelt: Es gibt viele US-amerikaner, denen ist Europa völlig egal, die gebildeteren wissen vielleicht, wo Deutschalnd liegt, Studieren wollen aber nicht viele in Deutschalnd, so stolz ist man auf seine US-Elite-Unis.

Auch wenn Ruth Westheimer in den USa geblieben ist, hat sie weder ihre Sprache abgelegt, noch ihre Wurzeln.
Hätte sie - wie Nilhilist es verlangt - nach dem Krieg dazu nötigen sollen, das wieder aufzubauen, was ihre Widersacher verursacht haben? Da kann keiner verlangen.

Stattdessen hat sie ihre Heimat und Wurzeln insoweit weitergetragen, dass ihre Enkel evt. sogar in Deutschland studieren wollen.

Ich finde das richtig klasse!
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22.10.2007 21:41 Uhr von JR-nich-Hewing
 
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Schön: Schön, dass ich alle 15 Kommentare gelesen habe.
Schön, zu wissen, dass es verschiedene Meinungen gibt.

Schön aber auch, das eine Frau, die es auf ganz eigenem Weg zu was gebracht hat (!!!! "die Dame" ist weltberühmt, nur so am Rande), das die sich ihrer Wurzeln erinnert, sich in Talkshows setzt und erzählt.
Ich finds schön.

Danke, dass ihr so schön miteinander diskutiert habt.
Das zeigt, das es euch nicht egal ist.

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