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Washington: Saudis wollen Fördermengen wegen hohen Ölpreis steigern

Am Rande des IWF-Herbstreffens in Washington hat die französische Finanzministerin Christine Lagarde mit dem saudiarabischen Kollegen auch über den momentanen Ölpreis gesprochen.

Nach Ihren Angaben wäre Saudi-Arabien bereit, die Öl-Fördermengen angesichts des enormen Preisanstiegs in der letzten Zeit zu erhöhen. Die historische Höchstmarke lag bei über 90 Dollar je Barrel. (SN-berichtete)

Lagarde auf einer Pressekonferenz: "Die Saudiaraber sind bereit und haben bereits begonnen, die Produktion in ihrem Land zu steigern (…) und haben bestätigt, dass sie noch über weitere Reserven verfügen, wenn diese in naher Zukunft nötig sind".


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Ölpreis, Washington, Fördermenge
Quelle: www.baz.ch

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.10.2007 15:14 Uhr von jsbach
 
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Ob nur Saudi-Arabien diesen Schritt unternimmt und damit der Preis nach unten korrigiert wird, kann es ja uns und der Weltwirtschaft nur Recht sein. Hoffentlich erwischt es damit auch die zahlreichen Spekulanten und nicht nur uns Autofahrer wegen der gestiegenen Benzinpreise.
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21.10.2007 16:52 Uhr von der_tommy
 
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@autor: also, wer heutzutage glaubt, der ölpreis ist abhängig von naturkatastrophen, kriegen und ähnlichem, der ist aufm holzweg.

öl gibt es mehr als genug, vor 50 jahren hat man schon argumentiert, dass es in 50 jahren kein öl mehr gibt. das hatte zur folge, dass der preis nach oben ging.

ob es nun überschwemmungen, terror oder andere dinge sind, sind nach wie vor nur argumente, den preis nach oben zu treiben.
sozusagen ist schon ne dunkle wolke am himmel, grund genug, den preis nach oben zu treiben, denn mehr unterschiedliche argumente als heute gab es nie.

wenn die saudis nun mehr öl fördern wollen, dann nur, um mehr abzusetzen - zum heutigen preis. und das hat rein gar nichts damit zu tun, das der liebe ölmulti uns kleinen menschen entgegenkommen will. er will geld.so viel und so schnell wie möglich - mehr steckt nicht dahinter.

das ist das gleiche wie mit der energieversorgung. böse wäre zu behaupten, das energie in monopolistischer stellung ist, auch wenn es so ist. grob sind es 3, die die energieverteilung in der hand haben. und wenn einer um 10% die preise erhöht, ist es eigentlich logisch, dass der andere die preise senkt, um so dem anderen kunden abzuluchsen.
aber was wäre aus sicht der energiebosse besser?? genau! den preis um 9,5% zu erhöhen. so denkt wenigstens der kleine vollidiot, beim wechsel zu sparen. doch faktisch packen sich die bosse nur die tasche voll, und wir sind dann noch dankbar.
das öl von den saudis brauchen wir nicht. theoretisch! klar brauchen wir es, aber nicht so. gäbe es keine abhängigkeit würde die marktwirtschaft ziehen - das heißt, preisunterbietung - denn das ist der nutzen des kleinen mannes. wettbewerb. doch dieser scheinwettbewerb ist eine farce.

doch ob öl oder strom, in diesem sektor gibt es nichts zu verhandeln. selbst bei 1000 verschiedenen tankstellen, 1000 verschiedenen stromanbietern, das zeug kommt in beiden fällen nur von einer handvoll leute, und die hauen sich die taschen voll.

dass spekulanten beispielsweise ihren eigenen reibach machen, ist unumstritten.
aber ich finde, man sollte schon wissen woher was kommt, und was für einen einfluss man hat. und wir haben keinen einfluss.

kurzer spruch:
was ist gute personalführung??

den arbeitnehmer so schnell übern tisch zu ziehen, dass die dabei entstehende wärmereibung als nestwärme empfunden wird :-)
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21.10.2007 19:51 Uhr von Cansan
 
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@permantemiesfresse: Wenn du das Öl nicht brauchst...
Die verkaufen ihr Öl billiger als die Franzosen ihr Wasser...
Also bis denne dein Permanenterstnachdenkerunddannschreiber
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21.10.2007 21:33 Uhr von JCR
 
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Was die Saudis verschweigen, ist die Tatsache, dass sie schon weitgehend auf dem Trockenen sitzen. Allein in den letzten drei Jahren wurde die Zahl der Fördertürme verdoppelt, während die Fördermenge trotz stark ansteigender Nachfrage zurückging. Es erfordert mittlerweile einen immensen Aufwand, den Bedarf zu decken.
Aber nein, wir haben kein Problem, daher werden wir einfach weitermachen wie bisher und tun so, als ob das Öl unbegrenzt vorhanden wäre.
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21.10.2007 22:12 Uhr von TeamKiller
 
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Überschrift: "Washington: Saudis wollen Fördermengen wegen hoheM Ölpreis steigern"

Da muss ein M rein.... ist schließlich DER Ölpreis.
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21.10.2007 23:14 Uhr von E-Woman
 
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Wie schon der Autor schreibt, die enormen Gewinne, die Spekulanten wie Kapitalinvestoren, Risiko Hedge-Fonds erzielt haben, sollten da auch mal "ihr Fett" abbekommen. Ich möchte nicht wissen, wie viel prall gefüllte Tanker derzeit über die Ozeane dümpeln.
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22.10.2007 01:08 Uhr von edi83
 
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was ist eigentlich: mit shell, bp und anderen? wenn ich mir die gewinne von denen anschau, dann sind die auch in den letzten jahren in die höhe geschossen. warum? liegt das an den saudis? warum senken die nicht mal die preise? der euro ist so hoch wie noch nie. aber der ölpreis steigt. wie geht das? sind das auch die saudis? ich würde doch eher sagen, dass es in der hand von den konzernen ist und weniger in der hand der saudis...
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22.10.2007 11:46 Uhr von Nester
 
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@edi83: in dollar gerechnet ist der ölpreis in den letzten 6 jahren um über 315% angestiegen. das ist durch einen starken euro kaum auszugleichen, dennoch ist der euro preis für rohöl nur um knappe 200% angestiegen.
und in den letzten 6 jahren ist der preis für benzin für den verbraucher nicht um 200% gestiegen. eiegntlich nicht mal um 100%. wie teuer diesel vor 6 jahren war weiß ich nicht aber ich glaube nicht das es nur 62ct waren. bei 200% preisanstieg wäre der preis vor 6 jahren bei knapp 40ct pro liter diesel gewesen.
folglich muss irgendwem irgendwo was an gewinnspanne fehlen. der rohölpreis wird noch lange nicht vollends an den kunden weitergegeben. pozentual macvhen tankstellen weniger gewinn als früher.
ich fand die idee erst nch t schlecht, dass der staat die ökosteuer wegfallen lassen sollte. das macht über 10% des preises aus, dann aber hatte ich ein ABER: die ökosteuer bringt dem staat jedes jahr zwischen 17- 18 milliarden euro ein. das macht 7% des gesamten haushaltes aus.. die kann man nciht einfach wegfallen lassen, wäre der weg dürfen wir woanders kräftig drauzaheln, folglich ist auch das keine lösung und langfristig sowieso nicht, und als verkäufer würd ich den preis doch einfach gleich lassen und das was vorher an den staat ging selbst einstecken.. der kunde hat vorher bezahlt also wird er auch dann ncoh bezahlen.

als erstes solte man gas von ölpreisen endkoppeln. das wäre mal ein schritt der wenigstens etwas geld für den verbraucher einspart.

und wie endlich unsere weltölreserven wirklich sid weiß niemand so genau. unter der antarktis sind noch reichlich bodenschätze. und dänemark hat in grönland noch nicht einmal angefangen nach bodenschätzen zu suchen obwohl dort verdammt viel liegt.

was aber ein lichtblick ist: firmen wie shell und bp sponsorn imerhin wissenschaftler, welche versuchen möglichst verbrauchsarme autos zu bauen, selbt jene die versucjen vom öl ganz weg zukommen
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22.10.2007 12:20 Uhr von edi83
 
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alles schön und gut: aber wenn ich überlege, dass der euro mal bei knappen 0,70$ war, und jetzt bei 1,40 ist, dann ist das ja auch ne verdoppelung. und wenn man das ganze nun auf den preis hochrechnet, müsste er wiederum deutlich unter dem jetzigen preis sein. und deine logik ist etwas falsch. die saudis erhöhen um 315% und die endverkäufer nur um 200? wer arbeitet den für einen verlust? kann so nicht stimmen
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22.10.2007 12:55 Uhr von Nester
 
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der euro war 2001 bei 0,88$ heute bei ca 1,43$
der ölpreis war 2001 bei ca 28$ (nach dem 11.september) und heute bei ca 90$. eine preissteigerung um 317%
umgerechnet kostete ein barel 2001 31,81€ und heute 62,93€, was einer preissteigeruung von grademal 200% entspricht.
vom geldwert her ist das eigentlich die gleiche erhöhung, aber da ich als europäer schon immer eurpo hatte muss ich nur das doppelte und nich wie die amerikaner das 3fache für öl bezahlen.
gabs einen liter benzin damals für nen knappen € gibt es ihn heute für 1,40€, was gerade mal eine preiserhöhung von 40% ergibt. da ist die frage: was machen shell und co mit den 160% preiserhöhung des rohöls welche nicht zum endverbraucher weitergeleitet werden...
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22.10.2007 13:01 Uhr von edi83
 
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genau das mein ich ja: schau dir doch mal bitte deine zahlen an

EURO: 2001- 0,88§ und heute - 1,43$

barrel: 2001 - 31,81€ und heute - 62,93€

der euro ist gestiegen und die ölpreise sind gestiegen. fast identisch. und dennoch ist der ölpreis höher. in einer grapgik würde man den vergleich/ den anstieg der beiden faktoren besser sehen können.
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22.10.2007 13:09 Uhr von Nester
 
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wäre der euro aber stabil geblieben: und immer noch bei 88ct, dann würden wie heute 102€ für ein barrel zahlen.
deine anfänfliche frage war: der euwo war o hoch wie nie, aber der ölpreis steigt.
das liegt ganz einfach daran, dass der ölpreis um 1/3 schneller steigt als der Euro.
der starke euro fängt also nur einiges ab, kann den preis des öls für europäer aber nicht konstant halten

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