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Der Wahlkampf in der Schweiz ist ein "beschämend, antidemokratischer Wahlkampf"

Politologin Regula Stämpfli gab "heute.de" ein Interview. Stämpfli kommt selbst aus der Schweiz und arbeitet in Bern. Sie erklärt warum die rechtsgerichtete SVP einen so erfolgreichen Wahlkampf führt.

Regula Stämpfli meint, dass die Schweiz eigentlich, was die Ausländerpolitik anbelangt, keine anderen Probleme habe als ihre Nachbarländer. Die Schweizer hätten aber kein gutes Verhältnis zu Rechstaat und Demokratie, das Volk hätte immer Recht.

Das Neue im Schweizer Wahlkampf sei, dass die SVP alle politischen Gegner als "linke Schweiz-Zerstörer" diffamiert und so mit ihrer rechtsgerichteten Politik Erfolge verbucht.


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Schweiz, Wahlkampf
Quelle: www.heute.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2007 13:51 Uhr von werwolf0815
 
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ja und bei uns ists halt genau andersrum

sobald jemand national ist ist er verfassungs- und staatsfeind.
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20.10.2007 13:53 Uhr von Kirov
 
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Ja, die wollen keine solchen Zustände wie: in Paris, London und vor ein paar Tagen in Amsterdam, nachdem dort ein Moslem in eine Station ging, dort mehrere Polizisten niedergestochen und schwer verletzt hatte, und in Notwehr von einer Polizistin diesen erschossen hatte. Der Mob die Polizeistation angriff und das Viertel verwüstete.

Außerdem wollen sie keine linken Choaten, die von den etablierten Parteien noch beim randalieren und verprügeln von Menschen, durch Nichtstun wie in Rostock oder Bern, noch unterstützt werden
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20.10.2007 14:02 Uhr von Kirov
 
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Ja, die wollen keine solchen Zustände wie
in Paris, London und vor ein paar Tagen in Amsterdam.Nachdem dort ein Moslem in eine Station ging, ud dort mehrere Polizisten niedergestochen und schwer verletzt hatte, und in Notwehr von einer Polizistin erschossen wurde, wurde die Polizeistation von einem Mob angegriffen und das Viertel verwüstet .
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20.10.2007 15:02 Uhr von Superhecht
 
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tja, wenn´s nicht läuft wie gewollt und erträumt: dann lauern überall pööse braune Nazis. Die Argumentation dieser Dame ist sowas von durchsichig ...
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20.10.2007 15:07 Uhr von reziprok
 
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typisch linke GEZ-Presse: Selbst der Spiegel bringt da ausgewogenere Berichte:

Nach einem polemischen Wahlkampf stimmen die Schweizer am Sonntag über ein neues Parlament ab. Vermutlicher Wahlsieger ist die rechtsgerichtete SVP - zu Recht, findet Michael Soukup. Die Linke klagte nur über die fiesen Methoden ihrer Gegner und versäumte es, eigene Themen zu setzen.

Zürich - Man mag von der Schweizerischen Volkspartei vieles halten. Aber eins ist sie sicherlich nicht: Eine Verliererpartei. Am Sonntag werden die Rechtskonservativen den Sieg in der Schweiz davon tragen. Und zwar verdient. Trotz der unappetitlichen Schafskampagne (mehr...) . Weil sie nämlich härter, cleverer und unverschämter gekämpft haben.

Weil ihre Gegner ein Haufen Heulsusen sind, die ihre eigenen Themen nicht durchsetzen konnten und stattdessen nur über den schlechten Stil der SVP klagten. Ihnen fehlen die Köpfe, das strategische Denken und das Geld, um der SVP das Wasser zu reichen.

http://www.spiegel.de/...
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20.10.2007 15:11 Uhr von reziprok
 
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Ausländerkriminalität in der Schweiz: ebenfalls aus obigem Spiegel-Artikel:

Angst vor Ausländerkriminalität

Ein Blick auf die Sorgenskala der mit über einer Million Lesern größten Schweizer Tageszeitung, dem Gratisblatt "20 Minuten", bestätigt die langjährige Strategie der SVP: Bei der Ausländerkriminalität dranbleiben! Dort gaben junge Leser und Leserinnen an, am meisten Angst vor Kriminalität und Gewalt im Alltag zu haben. Ihr subjektiver Eindruck, genährt von Erfahrungen aus Schule und Freizeit, wird vom renommierten Kriminologen Martin Killias bestätigt. Er stellt "eine starke Zunahme der Jugenddelinquenz im Lauf der letzten Jahrzehnte" fest. Wobei Ausländer eindeutig überproportional dafür verantwortlich sind.

Eine Genossin hat es gewagt, die Jugendgewalt politisch unkorrekt zu thematisieren. Bei schweren Gewaltdelikten sollen Gefängnisstrafen auch für Täter unter 15 Jahren möglich sein, forderte die Zürcher SP-Ständeratskandidatin Chantal Galladé. Am Dienstag haben linksautonome Kreise die Wohnung von Galladé massiv mit Sprayereien verschmiert und die Parole "Gegen Repression und Knast" angebracht.
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20.10.2007 21:16 Uhr von zenluftikus
 
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Hihi: das gefällt mir - diesen Satz muss man sich auf der Zunge zergehen lassen:

"Die Schweizer hätten aber kein gutes Verhältnis zu Rechstaat und Demokratie, das Volk hätte immer Recht."

heisst auf gut deutsche - wenn das Volk mitentscheidet bzw. auf das recht besteht zu entscheiden ist das ein schlechtes Verhältnis zur Demokratie. Hmmm irgendwie dachte ich mal Demokratie ... achne wahre Demokratie scheint was für Nazis zu sein ;)

Oh mann, immer das selbe - da wird auf die Rechten geschimpft und es wird gejammert das sie Zulauf haben - habe ausser Beschimpfung des Gegeners kaum einen Wahlkampf der Linken Parteien in der Schweiz mitbekommen, dann kann da ja auch nix draus werden?!
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21.10.2007 03:23 Uhr von metin2006
 
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Scheiss Pack da unten: So etwas nennt sich noch zivilisiert. Mach deine Gesetze und schieb deine kriminellen Ausländer ab. Stattdessen nur um eine Wahl zu gewinnen Hetzkampagnen. Typisch für die Schweiz, die haben ohnehin keine Moral. Jeder Verbrecher auf dieser Welt hat seine Kohle in der Schweiz. Das mit Judenblut befleckte Nazigeld ist immer noch in der Schweiz. Ersteinmal sollten sie all ihre Bankiers abschieben.
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21.10.2007 09:20 Uhr von Yoshi_87
 
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Judenblut Das die andere hälfte der toten KEINE Juden waren interessiert wohl nicht oder? -.-
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21.10.2007 14:17 Uhr von Kirov
 
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Und würde jedes Land, wie die Schweiz: es macht, jeden Sozialhilfe-/Asylmißbraucher/Kriminellen (wie Z.Bsp. aus der Türkei) ausweisen, würde es uns bald besser gehen.

@metin:

Die Schweizer haben nicht wie die Polen,Deutschen,Russen ihre jüdische Bevölkerung verfolgt und vernichtet.

Von 1940 - 1945 war die Schweiz von nationsozialistsichen Systemen umzingelt, und konnte gar nicht anders als mit diesen zu handeln.

Militärische Einheiten (Deutsche,Italinier) die die Schweizer Grenze überschritten , wurden trotzdem festgesetzt und interniert, waß den Schweizern große Probleme einbrachte. (gefangegenommen)
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22.10.2007 22:40 Uhr von Gierin
 
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Zusatzinfo zum Schweizer Politsystem: Die Schweiz ist wohl das einzige Land, in dem die Politiker Staats - Diener und nicht Staats - Führer sind. Dank der direkten Demokratie hat im Prinzip das Volk immer das letzte Wort.
Würde beispielsweise das Parlament kurz nach der Wahl die Mehrwersteuer um 3% erhöhen (wie in Deutschland geschehen), könnte das Volk diesen Entscheid problemlos in Nachhinenin per Referndum kippen.
Das bedeutet einerseits, selbst wenn die "grosse" SVP im Parlament erfolgreich etwas durchbringt, kann das Volk ein "Veto" dagegen einlegen. Umgekehrt kann eine "kleine" Partei, wie die Grünen, im Parlament unterliegen aber mit Hilfe einer Volksabstimmung trotzdem eine Forderung durchbringen. Der Langen Rede kurzer Sinn: Auch in den nächsten vier Jahren (= Legislaturperiode) wird die Schweizer Politik geprägt sein von Stabilität.
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22.10.2007 22:47 Uhr von sh0rtnewser
 
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@Kirov: Das man damit evtl. einen Kleinkriminellen oder jemanden der ungerechtfertigterweise ein paar Kröten vom Sozialamt kassiert hat, der Verfolgung in seinem Heimatland aussetzt was unter Umständen einem Todesurteil gleichkommt, ist Dir egal ?
Das nenn ich menschenverachtend.
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22.10.2007 22:58 Uhr von Gierin
 
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Fast hätte ich es vergessen Noch mein Kommentar zur News:
Ich schätze Frau Stämpfli sehr. Sie ist imho eine kompetente Politologin, die es versteht sich klar auszudrücken.
Allerdings habe ich sehr Mühe mit ihrer Aussage "Die Schweizer hätten aber kein gutes Verhältnis zu Rechstaat und Demokratie".
Ich vermute diesen Satz hat sie so gesagt, weil sie politisch Links ist. Und ein grosses Problem der Schweizer Linken ist (neben ihren fast Militärischen Auftreten und Vokabular), dass sie nur das als demokratisch, gerecht, schön, ökologisch, künstlerisch wertvoll etc. ansehen, was "von den Linken kommt".

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