20.10.07 18:33 Uhr
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Berlin: Rentenbonus für Ältere stößt auf Widerstand in der SPD

Der parteiintern angedachte Rentenbonus für Ältere, bei dem Versicherungszeiten ab dem 60. Lebensjahr mit einem höheren Punktwert gefördert werden sollen, stößt in den Reihen der SPD auf zunehmenden Widerstand.

SPD-Rentenexperte Anton Schaaf bezeichnete diese Erwägungen seiner Partei in einem Interview mit dem "Tagesspiegel" als "Unfug", da hier die Verteilungsgerechtigkeit nicht gegeben sei.

Laut Schaaf bestünde die Ungerechtigkeit darin, dass ein gesunder Arbeitnehmer einem kranken, der sich im Laufe seines Berufslebens "kaputtmalocht" hat, vorgezogen würde. Zudem passe der Bonus nicht in das beitragsorientierte deutsche Rentensystem.


WebReporter: Hawkeye1976
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, SPD, Rente, Widerstand, Ältere
Quelle: de.today.reuters.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.10.2007 18:27 Uhr von Hawkeye1976
 
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Ein derartiges Bonussystem könnte nur realisiert werden, wenn es für die "Malocher" einen entsprechenden Ausgleich gäbe. Zum Beispiel Bonuspunkte für besonders harte körperliche Arbeit für bestimmte Berufe.
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20.10.2007 19:00 Uhr von Eva Maier
 
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Wie Immer: wäre dann der Angestelltenbereich im Vorteil, während das Handwerk und die Akkordarbeiter mit 59 wie bisher in die Grube fallen.
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21.10.2007 01:40 Uhr von Gunny007
 
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bonus, bonus, bonus: würde man, sprich die poltik, nicht erst alles ausbluten lassen, müßten sie nicht so tun als ob sie ein interesse an den dummen wählern hätten.
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21.10.2007 01:55 Uhr von KingPR
 
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Nö, ich mag nicht mal das Rentensystem ansich. Das würden zwar weniger in Frührente gehen, aber wo soll das zusätzliche Geld herkommen?
Ich verdiene zwar noch kein Geld, aber wenn ich die Wahl hätte würde ich niemals in die staatliche Rentenkasse einzahlen, weil ich dann einfach viel mehr einzahlen würde, als ich wieder raus bekomme! Wenn jeder selbst für seine Rente sorgen würde, sähe es sicherlich besser aus, zumindest für die Meisten.
Aber Deutschland hat ja ein Sozialsystem, dass aller Vorraussicht nach in 30 Jahren zusammenbricht. Dem nicht existierendem Gott sei Dank, werde ich dann aller Wahrscheinlichkeit nach nicht mehr hier sein.
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21.10.2007 04:05 Uhr von meisterthomas
 
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mißbrauchte Versicherungsnehmer: Unsere Sozialversicherung gleicht einer alten Köchin, die es gewohnt ist, von jedem mißbraucht zu werden, allen vorweg von unseren Politikern.

Das Grundübel in diesem System ist, daß die Politik ihren Mißbrauch dahinter verstecken konnte, sich nie festzulegen, ob Versicherung oder soziale Kasse. Je nach dem wie es unseren Polikern behagt, wechseln sie ihren Standpunkt. Sicher bleibt nur, daß er zu lasten der Allgemeinheit geht. Ganz gleich ob die kommunalen Haushalte durch eine Pflegeversicherung entlastet werden, oder die Unternehmen entlastet werden.

Ein junger Mensch, der jetzt viele Jahrzehnte einzahlen soll, ohne daß ihm jemand sagen kann, was er heraus bekommt, muß dieses System letzlich als Betrug empfinden.
Als Betrug empfinden es aber auch sehr viele Alte, die kaum noch mehr als Sozialhilfe ausgezahlt bekommen. Hätten sie sich doch die Rentenversicherung sparen können.

Kaum anders sieht es mit der Arbeitslosenversicherung aus, für die über 50-järigen ist sie kaum mehr als eine hoffnungslose Knadenfrist.

Unsere medizinische Versorgung ist die teuerste und schlechteste in Westeuropa.

Das Wort Versicherungsbetrug gewinnt eine politische Dimension, von der sich die Mehrheit betrogen fühlt.

Abhilfe ist nicht in sicht, zumal die Entwertung unserer Arbeitskraft politisch über die Sozialversicherung betrieben wird.
Diese Begünstigung des Kapitals vor der natürlichen Arbeitskraft, drückt sich auch in der Abgabenlast natürlicher Personen aus.
Steuern und Sozialabgaben, einschließlich Arbeitgeanteil den ja letztlich der Arbeitnehmer erwirschaften muß, betragen um die 70% der Lohnkosten, während die Kapitalstarken mit nur noch rund 35% Steuern belastet werden.

Auch dieser Betrug stört und zerstört unseren Konsens.
Mag sein, daß ich heute meinen Melancholischen habe, aber mir scheint da nichts mehr zu retten.
In wenigen Jahren wird man alles wieder neu aufbauen müssen. Bis dahin erscheint mir alle Müh´ vergeblich.
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21.10.2007 05:21 Uhr von Eva Maier
 
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@MeisterThomas und All: Maschinenschlosser 39 Jahre gearbeitet ergibt 1504 Euro Rente (- 9,95% Versicherungen)
was gibts da zu Mekern ?
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21.10.2007 05:25 Uhr von Gunny007
 
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@Eva Maier: beweise! verheiratet? kinder? was zahlt die firma noch drauf?
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21.10.2007 05:43 Uhr von Eva Maier
 
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@Gunny: Welche Beweise möchtest Du haben ?
57,33 Punkte
Die Firma zahlt nichts mehr
Wenn Du Ahnung hast:
3 1/2 Lehre
5 Jahre Gammeln
9 Jahre Regie und
28 Jahre Produktion bei 90 Min Akkord
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21.10.2007 17:30 Uhr von Schramml
 
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@thomas: Ein wahrlich meisterlicher Kommentar !
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21.10.2007 20:45 Uhr von Gunny007
 
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@eva: ok, 2300 netto verdient heute auch fast keiner mehr. zumindest nicht als single mit steuerklasse I.
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21.10.2007 21:17 Uhr von Eva Maier
 
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@Gunny: Von 2300 Netto hab ich nie was gesagt, Aktueller stand wäre (nach einführung von ERA) ca;3400 Brutto = bei Frau +1 Kind rund 2100, als lediger gibts da bestenfalls 1800
Selber bin ich bis März 2008 in Alterteilzeit (Blockmodell) macht bei 80% derzeit 1667.53
IG.Metall -Autiomobiltzulieferer
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21.10.2007 21:23 Uhr von Eva Maier
 
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@gunny2: Rente wird da zu 95% einbezahlt
=42536 = 1,45 Punkte per Anno
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21.10.2007 21:37 Uhr von Gunny007
 
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@ eva: http://www.n-heydorn.de/...
Aktuelles monatliches Bruttogehalt Euro 3400



Monatliche Rente mit 67 Jahren Euro 1335
... mit 65 Jahren ohne Abschläge Euro 1262
... mit 65 Jahren und Abschlägen Euro 1171
... mit 63 Jahren und Abschlägen Euro 1018

http://www.altersvorsorge-rentenfonds.de/...

57 punkte wären 38 jahre bei 45.000 € brutto
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21.10.2007 21:51 Uhr von Eva Maier
 
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@gunny: Hab nun wirklich keine Bedarf hier meinen Verlauf zu veröffentichen aber in den 90ern waren es mit Überstunden noch 90 Riesen.
von da an gings Bergab.
Aber lt. Rentenauszug gibts eben 1504 abzüglich 9.95 % für Krankenklasse und Pflege wären dann ca 1350
Differenzen gibts evt. weil ich mit 63 in Rente gehe somit also 7,2% abgezogen wurden
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21.10.2007 22:00 Uhr von Eva Maier
 
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@gunny3: Der Rentenschätzer ist zwar nicht schlecht, aber die Rente wird nicht nach dem letzten Brutto berechnet, sonder geht nach Rentenpunkten die über das ganze Leben angesammelt wurden.
Nachdem es seit ein paar Jahren diese Rentenauszüge für Alle gibt oder angefordert werden kann solltest Du das eigentlich wissen bez. festgestellt haben.
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21.10.2007 22:30 Uhr von Eva Maier
 
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@Gunny4: Zum Thema Rentenpunkte ein paar Zahlen.

1989 - 68800 DM = 1,71
1994 - 79800 DM = 1,62
2001 - 90100 DM = 1,63

Der Wert der Punkt ändert sich ebenfalls nach unten voriges Jahr noch 26,50 derzeit ? 26,13

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