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13-Jährige verliert bei routinemäßiger Blinddarm-Operation ein Bein

Ein 13 Jahre altes Mädchen aus Herne/NRW wurde aufgrund des Verdachts auf Blinddarmentzündung in ein Krankenhaus gebracht, wo ein routinemäßiger Eingriff getätigt werden sollte. Doch das Mädchen verlor bei dem Eingriff ein Bein.

"Sie meinten, das sei alles ganz einfach. Zwei kleine Schnitte und hinterher keine Narben", so die Mutter des Mädchens. Allerdings wurde bei dem Eingriff womöglich die Bauchschlagader verletzt, weshalb das Bein nicht genügend Blut bekam und abstarb.

Die 13-Jährige lag zwischenzeitlich im Koma - ihr Bein wurde amputiert. Als sie aufwachte, bekam sie einen Nervenzusammenbruch. Nun will ihre Mutter das Krankenhaus auf 200.000 Euro Schmerzensgeld verklagen.


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WebReporter: german_freak
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Operation, Bein, Blinddarm
Quelle: www.bild.t-online.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2007 14:11 Uhr von german_freak
 
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Das ist wirklich ein tragischer Vorfall, aber leider keine Seltenheit. Von solchen Vorfällen hört man ja fast jeden Monat!
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19.10.2007 14:30 Uhr von Zu_Doll
 
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@Autor: Wo lebst du denn??? Ne derartige Verletzung is sowas von selten, das es knallt!!! Hast du eigentlich auch ne andere Quelle als Bild? Denn die Pathophysiologie fehlt mir irgendwie, denn bei ner Verletzung der Aorta, ist der Verlust des Beines das geringste Problem! Das verblutet man innerhalb weniger Minuten, dasselbe gilt eigentlich auch für die A.femoralis die das Bein versorgt?
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19.10.2007 14:43 Uhr von sluebbers
 
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wenn die bauchschlagader verletzt ist: hat man nicht mal ein paar minuten. und das schmerzensgeld würde ich höher ansetzen.
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19.10.2007 15:22 Uhr von TomShaw
 
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Inakzeptabel!!! Es ist völlig inakzeptabel das unser stets geringer werdender Nachwuchs durch offenbar profilaktische Maßnahmen der Fließbandmedizin verstümmelt wird. Dieser Vorfall gehört ins Detail untersucht und der/die Verantwortliche/n zum empfindlichen Freiheitsstrafen verurteilt.
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19.10.2007 16:13 Uhr von ozheen
 
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200000 € ?? is ja ein witz...
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19.10.2007 16:32 Uhr von Hostal
 
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200.000€: was solls letztendlich zahlt das das krankenhaus und letztendlich wieder der steuerzahler.. - . -^^
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19.10.2007 16:36 Uhr von Zu_Doll
 
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@ etliche Vorredner: Wenn man von der Materie des Krankenhausbetriebs keine Ahnng hat, einfach mal die Schnauze halten!!! Das Krankenhaus bezahlt zwar die Starfe und das Schmerzensgeld, holt es sich aber vom behandelnden Arzt wieder!
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19.10.2007 16:38 Uhr von Zu_Doll
 
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@Tomshaw: So einem deplazierten und sinnfreien Kommentar hab ich schon lange nicht mehr gelesen! Fließband-Medizin????? Hast du einmal in deinem Leben ein Op-Programm gesehen? Ich bezweifle sogar, dass du jemals ein Krankenhaus von innen gesehen hast! Aber hauptsache meckern, ne? Vogel!
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19.10.2007 16:48 Uhr von aquarius565
 
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Auch wenn die nachricht: von bild stammt, ist das doch sehr tragisch. Ich glaube so ein Pfusch geschieht sehr sehr oft. Mir persönlich ist soetwas zwar nicht persönlich passiert, aber Mario kann ein Lied davon singen. Dem wurde bei einer Mandeloperation die rechte Hand bis zum Ellenbogen amputiert. Naja, Ärzte sind halt auch nur Menschen.
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19.10.2007 16:59 Uhr von Donkanallie
 
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200.000€: Das is ja wohl n witz!In den USA bekommt man das doppelte wenn man nen Hamburger bestellt und nen cheeseburger bekommt!
Is vll n bissl übertreiben aber das musste jetzt ma sein :p
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19.10.2007 17:42 Uhr von Hady
 
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200.000 Euro für ein Bein? Sorry, aber diese Summe würde mich über den Verlust eines Beins nicht hinwegtrösten können.
Das Mädel ist schließlich erst 13 und hat eigentlich noch sein ganzes Leben vor sich. Was sind da schon 200.000 Euro, wenn man bedenkt, welche Möglichkeiten diesem Mädchen jetzt nicht mehr offen stehen?
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19.10.2007 18:38 Uhr von Kulle78
 
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Höhe des Schmerzensgeldes: Schaut Euch doch mal bitte vorher die vom ADAC jährlich veröffentlichte Tabelle an, wieviel Geld bisher in D als Schmerzensgeld gezahlt wurde. Wir sind nicht in den USA, hier ist man in dieser Hinsicht "realistischer"...
200.000€ sind ne Menge und die werden es letztlich wohl auch nicht mal werden. Denn, wenn ich mich richtig erinnere, gab es als Höchstbetrag irgendwas um 600.000€ für ne Verletzung, wodurch der Typ sein Leben lang ab Hals querschnittsgelähmt war und im geistigen Siechtum vegetierte...
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19.10.2007 18:51 Uhr von BackToBasics
 
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@Vorredner: Wow, schnell verurteilen sie jemanden, obwohl sie die Bild als einzige Quelle und keine Ahnung von der Materie haben. Das solche Fehler passieren ist tragisch, passiert aber ab und zu, wenn auch sehr sehr selten und nicht monatlich. Und v.a. passiert sowas wenn man so eine Operation am Ende einer 50Stunden Schicht machen muss. Man sollte hier genauer nachforschen, aber ggf. bei entsprechender Ursache wieder mehr Geld ins Gesundheitswesen investieren, damit es nurnoch 8-10Stunden-Schichten gibt!
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20.10.2007 00:04 Uhr von Borgir
 
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also die bauch-aorta: wurde sicher nicht verletzt. das hätte man direkt gesehen. ich denke dass sie ein beinversorgendes gefäß, femoralis-arterie, verletzt haben. nur wie man da bei einer blindarm-op hinkommt, noch dazu laparoskopisch (zwei schnitte), ist mir ein rätsel.
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20.10.2007 11:02 Uhr von STARDUST_II
 
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@Zu_Doll: "Wo lebst du denn??? Ne derartige Verletzung is sowas von selten, das es knallt!!!"

Das frage ich mich auch wo du lebst!
Wenn man keine Ahnung hat einfach mal die .......... halten.
Danke
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20.10.2007 11:12 Uhr von STARDUST_II
 
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@falke22: "Sollte es ein Kunsfehler sein, könnt ihr ja beruhigt sein dass der Arzt dafür zur Rechenschafft gezogen wird. Zwar nicht wie einige hier wollen mit Freiheitsstrafe, was auch total übertrieben wäre, aber dennoch mit einer Geldstrafe."

Wir könnte in ja auch sein bein abnehmen mal sehen wie ihm das schmeckt nur schade das er nur noch 20 bis 30 jahe leben darf.
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20.10.2007 11:22 Uhr von MMafio
 
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Schlimme Sache, aber von wegen fliessbandmedizin. Klar krankenhaus ist auch nur eine institution somit wird auf geld geschaut. Sowas kann aber eben auch passieren. Auch wenn das in diesem Fall mit der Bauchschlagader ein bisschen eigenartig ist. Ich gebe Zu_Doll absolut recht. Schaut euch mal Krankenhäuser in meinem Heimatland Polen an oder ziehts doch nach Amerika. Dann könnts ihr mal sehen, was passiert wenn man keine teure Private Krankenversicherung hat oder wie in Polen den Grossteil der Ärzte bestechen muss um eine gescheite Behandlung zu bekommen.

Ich weiss, dass dies dem Mädchen nicht hilft und mich würde sowas auch fertig machen, aber lasst mal diese Verallgemeinerung wegen einem solchen Vorfall. Jedes mal wenn irgendwo ne News auftaucht, dass das und das in Deutschland nicht richtig funktioniert fangen alle das pöbeln an. So wird leicht von schwerwiegenden und richtigen Problemen abgelenkt. Klar, man kann unser Gesundheitswesen auch noch gut verbessern, aber Fließbandmedizin kann man das im Vergleich zu vielen anderen Ländern noch lange nicht nennen. Also erst mal versuchen die grössten Probs zu lösen und sich dann an Verschönerung des Gartens machen.
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20.10.2007 11:28 Uhr von Fomas
 
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Omg 200.000: Also ehrlich gesagt, ist das für ein Leben lang mit einem Bein meiner Ansicht nach zu wenig.
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20.10.2007 11:30 Uhr von STARDUST_II
 
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@MMafio: Schaut euch mal Krankenhäuser in meinem "Heimatland Polen an oder ziehts doch nach Amerika. Dann könnts ihr mal sehen, was passiert wenn man keine teure Private Krankenversicherung hat oder wie in Polen den Grossteil der Ärzte bestechen muss um eine gescheite Behandlung zu bekommen."

Wir sind hier aber nicht in Polen oder sonst wo.
Wenn man seinen Job nicht kann, und dann auch noch ein Mensch verletzt wird. Gehört der ins Gefängnis. Und zu POLEN es wird zeit das die aus der EU fliegen
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20.10.2007 11:35 Uhr von Cyberbob81960
 
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"Routine-Eingriff": "Routine-Eingriff" : Solche Begriffe sollten schnellstens aus dem Sprachschatz der Medizin verschwinden, denn eine Routine bei Operationen gibt es generell nicht !
Nicht umsonst gibt es im Vorfeld auch Aufklärungsgespräche und -Bögen zum Ausfüllen, in dem u.a. auch Gefäßverletzungen in Betracht gezogen werden.
Jede OP hat seine eigenen Gesetze, jeder Operateur und sein Team muss sich auch auf jede OP neu einstellen.
Deswegen wird der Begriff "Operation" auch als "riskanter Eingriff" am menschlichen / tierischen Organismus bezeichnet.
Inwieweit Schuldfragen zu klären sind, unterliegt der zuständigen Staatsanwaltschaft, die in diesem Falle mit Sicherheit ermittelt.
Für das Mädchen tut es uns allerdings sehr leid.
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20.10.2007 11:42 Uhr von STARDUST_II
 
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@Cyberbob81960: Ganz genau, es wird langsam zeit die Ausbildung der Ärzte überdacht wir.
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20.10.2007 12:31 Uhr von Zu_Doll
 
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@ Stardust: Im Gegensatz zu dir, hab ich Ahnung, dann sag mir doch mal, wie oft sowas dieses Jahr vorgekommen ist! Und damit meine ich nich die Appendizitis sondern die Iathrogene Verletzung! Aber soweit zu denken is auch schwer!
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20.10.2007 12:55 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
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200000 Viel zu wenig! Das Mädchen hat noch ihr ganzes Leben vor sich und bedarf ständig Hilfe. Die wirklichen Kosten sind wohl kaum zu beziffern.
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20.10.2007 13:54 Uhr von PDR_Radioleitung
 
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Tut mir leid Vanessa: Hallo,
ich kannte das Mädchen zufälligerweise, weil sie mal als Gast bei einer Moderatorin von unserem Radiosender dabei war.
An dieser Stele erstmal mein Beileid Vanessa.
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Und nun zum Thema:
Nun ja in erster Linie MUSS man einfach mal Danke an ALLE Ärzte sagen die UNS Menschen immer helfen wenn es uns Gesundheitlich nicht gut geht, man sollte auch mal bedenken wieviele Menschen hat ein Arzt schon gerettet und das Leben wiedergegegeben.
Natürlich ist es sehr schwer wenn man nach solch einer einfachen OP aufwacht und man hat kein Bein mehr.
Ich denke man sollte jetzt nicht soviel über die Ärzte herziehen man muss immer daran denken das es jeden einzelnen von uns treffen kann und das WIR vielleicht auch mal einen NOTARZT brauchen.
Es ist ja wohl logisch das dieses Mädchen Finanziel entschädigt werden MUSS damit es im weiteren Leben weiterhin zurecht kommt.
Aber bitte liebe Leute lasst die Kirche im Dorf und sprecht nicht immer von Freiheitstrafen.
In diesen Sinne wünsche ich Vanessa alles liebe und gute Besserung.
MFG
Charly Meyer
(Radioleitung http://www.PopDanceRadio.de)
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20.10.2007 14:06 Uhr von Liebi
 
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...viel zu wenig Geld wenn an bedenkt, was alles für Kosten auf die Eltern, und das später erwachsene Kind zukommen. Protesen, umgebautes Auto, wenn sie selber mal fahren will. Bei Job wird sie stark benachteiligt. Selbst eine Million wäre da zu wenig.

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