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Bundeskanzlerin äußert sich zu Strompreiserhöhungen und fordert Überprüfung

Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert wegen der jüngsten Strompreiserhöhungen mehr Kontrollmacht seitens der Kartellämter. Eine geplante Gesetzesänderung des Wirtschaftsministeriums soll diese Kontrolle ermöglichen.

Laut Angela Merkel ist auch für die Bundesregierung die Höhe des Preisanstiegs derzeit nicht nachvollziehbar. Die Bundesregierung werde die Preiserhöhungen beobachten.

In dieser Woche hatte unter anderem der Energiekonzern E.on angekündigt, die Strompreise teilweise um fast zehn Prozent zu erhöhen (SN berichtete).


WebReporter: AMIO
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Strom, Kanzler, Bundeskanzler, Strompreis, Überprüfung
Quelle: www.bild.t-online.de

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24 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.10.2007 09:27 Uhr von shop-company*com
 
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also hier in thailand bezahle ich ca. 25 euro im monat für strom und 1 euro für wasser. mein pc läuft 24/7. in doofland hab ich dafür immer so um die 140 euro bezahlt pro monat.

sunny greetings
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19.10.2007 09:49 Uhr von nichtvergessen
 
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Rekord: Der Kurs von Eon:
Vortag: 131,57 -0,06%
Vorwoche: 127,78 +2,42%
Vorjahr: 103,29 +26,70%

Ihr / wir koennen rum-merkeln wie wir wollen; Aktie steigt, Aktionaere froh, Eon weiter so !

Hauptsache die Gewinne steigen, interessiert sowieso niemanden wir das gemeine Volk ueber die Runden kommen soll !

Diesel / Benzin Preise auf Rekord-Hoehe
Kosten fuer Miete/Telefon/GEZ Rekord-Hoehe
Lebensmittelpreise Rekord-Hoehe
Steuern, Gebuehren, Versicherungen: Rekord Hoehe
Umweltvernichtung,Klimakatastrophen, Kriege
Rekord !

Aktienkurse: Auf Rekord-Hoehe

Ob es da irgendeinen Zusammenhang gibt ?
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19.10.2007 10:30 Uhr von rhubby
 
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Ein CIO: wird nach Cross Profit gemessen. Wenn man nun den Gewinn um viele Prozente steigern kann, dann ich dieser Chef der King.
Der Verbraucher bleibt auf der Strecke, nach dem Motto: Friss oder stirb. Diese Mentalität ist heute aktuell. Mir kommt es hoch, wenn ich diese möchtegern Manager höre und sehe. Ich hoffe, die Kunden werden E.ON zu Massen verlassen und sich neue Provider suchen. Schon aus Prinzip. Bei einer Massenflucht wird dieser CIO das nicht überleben.
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19.10.2007 10:39 Uhr von nichtvergessen
 
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@rhubby: vermutlich meintest Du CEO,
chief executive officer
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19.10.2007 11:58 Uhr von Gegen alles
 
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Die Bundesregierung werde die Preiserhöhungen beob: Genau, und das wird sie auch noch die nächsten Jahre tun, oder glaubt jemand an etwas anderes?
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19.10.2007 12:38 Uhr von hklemgo
 
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Wechsel? soll ich den Anbieter wechselen? Ja, doch fast egal zu wem man gehen will teuer, zu teuer sind sie alle, zum anderen kommt für mich dazu, dass ich einen Uralt TA Anlage habe, ich kann sie nicht selbst bedienen (ist wirklich sehr kompliziert) bei unseren Stadtwerken gibt es "noch" jemanden der diese Anlage umstellen kann, das ist zur Zeit der einzige Grund warum ich nicht wechsel kann.Doch wenn ich eine neue(oder gebrauchte leichter zu bedinenden) TA Anlage bekomme werde ich wechseln
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19.10.2007 12:51 Uhr von s_r_a_s_a_d_u
 
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Haben die nichts besseres zu tun als Preiserhöhungen zu beobachten? Sie sollten was dagegen tun, oder nochbesser etwas für die Löhne tun.
Mindestlohneinführung!
Damit der kleine Bürger in der Lage ist die beobachteten Preiserhöhungen wegzustecken!
Alles wird teurer, aber die Löhne sinken! Können die nicht logisch denken???
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19.10.2007 13:07 Uhr von RycoDePsyco
 
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Wechsel ist Quatsch, Solaranlagen sicher !!! Ein Wechsel ist in erster Sicht ratsam und zeigt dem Konzern den Finger.
Leider ist es so, das gerade mal 3% E-On den Rücken kehrt, was natürlich nicht genug ist.

Ich kann jedem nur empfehlen, eine Photovoltaik und eine Solar - Heizanlage auf dem Dach zu Installieren, dadurch kann je nach Investition mehr als 70% an Kosten eingespart werden.

Allein 3 Solarplatten (3000,- EUR) reichen aus um für 5 Personen zu heizen.
Angebot gerade bei Plus.de (siehe Vorschau)
12.000,- für Photovoltaik.

Neben bei gesagt, wird auch vom Staat das ganze Subventioniert.

Redet mit eurem Vermieter, denn das ist die Zukunft!!!
Hochaus, ade, die müssen/können nur zahlen.
(Fassade befestigen?)

Öl und Atomenergie ist in 40 Jahren ausverkauft und so Teuer das sich das keiner mehr leisten kann, ihr seit also gefragt!!!

Hier könnt IHR was tun!!! Setzt euch durch, zahlt keine Miete.
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19.10.2007 13:09 Uhr von chipsgott
 
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Warum auch ?! Höhere Strompreis = höhere (Steuer-)einnahmen. Warum also was dagegen tun...dann noch nen schönen Posten im Aufsichtsrat..aber kommt beim Wähler gut an, wenn das Merkel sich angeblich einschaltet. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben : Die "Grosse" Koalition hat ihre Möglichkeiten nur in dem Sinne genutzt, den Bürger mehr zu melken und nun ist wieder Wahlkampf, das heisst : Weiterhin wieder nur Theater !!
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19.10.2007 13:56 Uhr von Schramml
 
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@nichtvergessen: Also können wir uns nach dem nächsten Börsencrash wieder auf niedrigere Benzin-, Heizöl-, Gas-, und Lebensmittelpreise einstellen ? Sinken die Mieten dann auch wieder ? ;-)
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19.10.2007 14:04 Uhr von nichtvergessen
 
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@Schramml: Mein bescheidenes Wissen ist nicht ausreichend fuer derlei Spekulationen, leider. Es ist jedoch auffallend dass alles auf Rekord Niveau ist inklusive der Aktienkurse. Aufgrundessen vermute ich einen Zusammenhang.
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19.10.2007 14:46 Uhr von Das allsehende Auge
 
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RycoDePsyco: Tja, da sachste was - aber Hochhäuser könnten sich auch selbst mit Energie versorgen - z.B. mit Permanent-Magnet-Generatoren von der u. a. Perendev Energy Power GmbH (nebenbei, die Seite ist jetzt auch in Deutsch). Tja, eigentlich jeder, denn der überschüssige Strom der nicht verbraucht wird, wird - muss sogar noch Vergütet werden (Erneuerbare-Energien-Gesetz).

Alles darüber wo wohl - auf der zu Recht mit dem Ehrennobelpreis ausgezeichneten Deutschland-Wette (diesmal Permanent-Magnet-Motoren & Permanent-Magnet-Generatoren)
http://www.unitedpage.de/...

Zu den Erhöhungen; In den Niederlanden kostet der gleiche Strom nur die Hälfte, wenn nicht noch weniger - vielleicht müssen wir auch ausgleichen - bezahlen, was die weniger bezahlen? Oder kann es daran liegen, dass die noch an den "letzten Tropfen" so viel wie möglich Profit machen wollen?

Strompreis in D.....land 17 bis 21 Cent die kWh
Strompreis in den Niederlanden 6 bis 10 Cent die kWh

wers nich glaubt.

http://www.rwe.nl/... (irgendwelche Zahlen eintippen mit zwei Buchstaben am Ende) und staunen.
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19.10.2007 14:50 Uhr von Redhat72
 
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LOL: Unsere sogennanten Volksvertreter sind selber nur die Sklaven der Wirtschaft, deswegen könnt ihr solche News galant ignorieren....
Wenn ihr etwas ändern wollt, tragt ihr euch auf folgender Seite ein und geht mit auf die Strasse: http://www.wir-gehenaufdiestrasse.de
Wir haben nur eine Waffe gegen das was hier läuft, und ist unsere STIMME...
Je mehr mit machen desto lauter wird sie und desto eher werden sie uns hören!
Leider gibt es in diesem Land noch viel zu viele Leute die immer noch an dieses Kasperle-Theater glauben...echt schade, denn die Zeit läuft gegen uns, aber der Augenblick wird kommen an dem auch die letzten es verstehen werden...nur dann wird es zu spät sein. Denen wünsche ich weiterhin alles gute in Ihrer MATRIX!
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19.10.2007 14:51 Uhr von Troll-Collect
 
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"Bundesregierung Höhe nachvollziehbar.": Wie denn? Bei der Verfilzung zwischen CDU, CSU, FDP und SPD und Energiekonzernen bleiben Fragen offen?
Ich dachte, zwischen denen ist alles geregelt und die Kommunikation läuft wie geschmiert?
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19.10.2007 15:05 Uhr von Das allsehende Auge
 
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A propos Rekordniveau: Auch Arbeitslose (die inoffiziellen), "Hartz-IV"-Empfänger, "Aufstocker", Leiharbeiter, "Lohndumping", Ein-Euro-Jobber und Ver-hungernde Kinder (in Deutschland) sind auf Rekordniveau.

Ob das alles auch damit zusammenhängt - alles?!

Mal uns Egon W. Kreutzers "Paukenschlag am Donnerstag - der wöchentliche Kurzkommentar (No. 40)" ans Herz legen

15 Jahre Nettolohnsenkung dokumentiert vom Statistischen Bundesamt
5 Jahre Arbeitsplatzvernichtung, dokumentiert auf egon-w-kreutzer.de
20 Jahre Table for Two - dokumentiert auf Tonträgern
http://www.egon-w-kreutzer.de/...

Schramml; Oder das Gegenteil wird der Fall werden.
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19.10.2007 15:22 Uhr von Troll-Collect
 
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nur mal die großen nehmen: E.ON Ruhrgas AG, Essen
=
Thönnes, Franz (SPD)

RAG Aktiengesellschaft, Essen
RAG Beteiligungsgesellschaft, Essen
=
Weiß Gerald (CDU/CSU)

RAG und Evonik Industries AG, Essen
=
Lammert, Dr. Norbert (CDU/CSU)

EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe
=
Oppermann, Thomas (SPD)
Wissmann, Matthias (CDU/CSU)

Vattenfall Europe Mining AG, Cottbus
=
Schultz, Reinhard (SPD)

"In der aktuellen Bundesregierung waren allein zwei CSU-Minister, Michael Glos (Wirtschaft) und Horst Seehofer (Landwirtschaft und Verbraucher) bis zu ihrem Amtsantritt in Aufsichts- und Beiräten von Tochterfirmen des Stromriesen Eon tätig, fand Greenpeace heraus. Zehn amtierende Bundestagsabgeordnete und 22 aktive Bundes- und Landespolitiker üben derzeit Nebentätigkeiten bei großen Energiekonzernen aus."
(FR vom 18.04.2007)

Wolfgang Clement, SPD, im November 2005 hält er seine Entlassungsurkunde als Wirtschaftsminister in der Hand. ... Im Februar berief ihn der Essener Stromkonzern RWE Power in seinen Aufsichtsrat.

Werner Müller, einst parteiloser Wirtschaftsminister von 1998 bis Oktober 2002, ist im Juni 2003 Vorstandsvorsitzender der RAG geworden

Der Staatssekretär von Werner Müller hieß übrigens Alfred Tacke. Dieser Alfred Tacke ist seit Ende 2004 Vorstandsvorsitzender des Stromversorgungsunternehmens STEAG - einer 100-prozentigen Tochter der RAG Aktiengesellschaft, deren Vorstandschef Werner Müller heißt. An der RAG ist unter anderen E.ON beteiligt. E.ON wiederrum durfte 2004 mit Ruhrgas fusionieren - mit Ministererlaubnis des Wirtschaftsministeriums, erteilt von Staatssekretär Tacke in Vertretung von Minister Clement. Die Welt ist eben klein. Zu den Beratern der RAG zählt - unentgeltlich - Altkanzler Schröder.


Die großen Stromkonzerne drohen mit Risiken für die Versorgungssicherheit in Deutschland, wenn die Politik ihre Gewinne schmälert:
http://www.zdf.de/...

Der Eon Ruhrgas-Boss schreibt an den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium:
http://www.zdf.de/...

RWE-Vorstand Bonekamp schreibt an Adamowitsch, den Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium: "Lieber Adam"...:
http://www.zdf.de/...
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19.10.2007 15:24 Uhr von Troll-Collect
 
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weiter: [...]
Eine Frage drängt sich auf: Warum geraten Bundespolitik und Energiewirtschaft immer wieder in heftigen Streit - liegt das womöglich auch am allzu selbstherrlichen Gebaren der Stromkonzerne? Die Antwort lautet: Ja. Keine andere deutsche Branche fühlt sich im Umgang mit dem Staat so mächtig und stark wie die großen Energieversorger. Keine andere Branche weiß die Bundes- und Landesbürokratie so zu steuern wie die Stromriesen - sei es durch stille Manipulation oder durch offene Konfrontation. Die Energiekonzerne verfügen nämlich nicht nur über ein verzweigtes Leitungssystem, durch das sie zwischen Flensburg und Garmisch jede Menge Strom und Gas leiten - darüber hinaus haben sie ein engmaschiges Netzwerk geknüpft, um die Politik ganz in ihrem Sinne zu lenken.

Wie das funktioniert? Regelmäßig kauften sich Deutschlands Stromkonzerne Spitzenpersonal aus der Bundespolitik ein, um dessen Expertenwissen für sich zu nutzen. Den Anfang machte einst Walter Hohlefelder, heute Vorstand der Eon-Energiesparte in München. Der Top-Jurist war - als Chef der Abteilung Reaktorsicherheit im Bundesumweltministerium - Deutschlands oberster Atomaufseher. Für viel Geld wurde er 1994 vom Veba-Konzern abgeworben, der heute Eon heißt. Wohl keiner kennt den deutschen Nuklearkomplex in allen seinen Verflechtungen zwischen Wirtschaft und Staat so gut wie Hohlefelder.

Hohlefelders Nachfolger als Reaktorsicherheitschef im Umweltministerium wurde Gerald Hennenhöfer. Angela Merkel kennt ihn gut: Hennenhöfer beriet Merkel, als sie unter Kanzler Kohl noch Umweltministerin war; seinerzeit galt es eine Affäre um verstrahlte Nuklearbehälter aufzuklären. Hennenhöfer war damals Merkels rechte Hand. Nach dem Machtwechsel 1998 im Bund trat auch er in die Dienste der Stromindustrie. Auch Hennenhöfer half von nun an der Energiewirtschaft, die heiklen Atomausstiegsverhandlungen mit der rot-grünen Bundesregierung zu überstehen; anschließend brauchte man ihn bei Eon nicht mehr.

Für Nachschub war gesorgt. Denn den besten Türöffner zum Staatsapparat fand die Energiewirtschaft im SPD-Kanzler Gerhard Schröder, einem alten Freund des Hauses Veba/Eon. Schröder holte den früheren Veba-Manager Werner Müller an die Spitze des Wirtschaftsministeriums, heute lenkt Müller den Essener Kohlekonzern RAG. Von dort aus sorgte Müller für weitere Blutzufuhr aus dem Staatsapparat: Erst lotste er den Wirtschaftsstaatssekretär Alfred Tacke auf einen lukrativen Posten in der Energiewirtschaft, kurz darauf nutzte er auch dessen Kollegen aus dem Finanzministerium, Manfred Overhaus, als Berater. Solch geballte Erfahrung mit der Energiebürokratie macht stark.
[...]

(Berliner Zeitung, 03.07.2007)
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19.10.2007 15:53 Uhr von nichtvergessen
 
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@AsAuge: vielen Dank fuer den Link zu Egon W. Kreutzer.

SEHR Interessante Fakten.
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19.10.2007 16:17 Uhr von pINT
 
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@nichtvergessen: du vergisst (witzigerweise) auch noch sinkende gehälter und steigende arbeitszeiten, wenn wir gerade beim gemeinen volk sind.
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19.10.2007 19:26 Uhr von Jimyp
 
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@shop-company*com: Aber 140 € nicht als ein 1-Personen-Haushalt?
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19.10.2007 21:02 Uhr von Tabrizi
 
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@Nichtvergessen: Du hast es richtig erkannt.
Es hängt alles zusammen.
Jedoch will ich hier einmal erläutern warum dies so ist und warum dies nicht kontrolliert wird von irgendwelchen Dubiosen Mächten sondern ein ganz normaler Verlauf ist.

Die Extremphasen der Konjunktur sind die Depression und der Boom.
Während eines Booms, läuft die Wirtschaft auf 100%, eine weitere Auslastung ist nicht möglich.
In dieser Zeit kommt es i.d.R. nach und nach zu einer Inflation welche dafür sorgt das wir weniger Kaufkraft haben.
Um diesen Boom zu bremen und somit eine weiche Rückkher zu normalen Verhältnissen zu schaffen, muss der Staat die Konjunktur bremsen.
Würde man nur so zusehen wie die Wirtschaft boomt, dann würde irgendwann von selbst der Moment kommen an dem dies stagniert, jedoch würde es dann zu einem sehr harten Absturz der Konjunktur kommen.
Daher dieser kontrollierte Vorgang der Regierung.
Die Steuerbelastung wird hochgetrieben, die Haushaltsausgaben gedrosselt und den Unternehmen werden die Liquiden MIttel so weit es geht entzogen.
Dadurch bremst man den Boom, wir kommen in eine Phase der Rezesion und können dadurch eine ruhige Landung auf das Normalniveau erreichen bis wir wieder in eine Phase der Depression kommen.
In dieser Phase wird die Steuerbelastung gesenkt, die Haushaltausgaben steigen an und die Liqudierung von Vermögen wird gefördert um die Wirtschaft anzukurbeln.
Diese Phasen haben mittlerweile eine Frequenz von rund 8 Jahren.
Wir sind im Moment beim Boom und der Staat will diesen schonend abbremsen.
Nicht ohne Grund will Steinbrück erst im Jahr 2012 anfangen uns zu entlasten.
Dann nämlich vermutet er den "Anflug" auf die Depression und somit beginnt die Zeit in der der Staat anfangen muss die Konjunktur anzukurbeln um hier auch weich zu landen und direkt wieder in den Aufschwung zu kommen.

Es ist alles eine Wiederholung die sich alle Jahre wiederholt. Nur ist die Frequenz langatmiger geworden.
Karl Marx hatte mal 4 Jahre vorgegeben für die Intervalle, das ist jedoch schon ein wenig länger her.

Gruß
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19.10.2007 21:26 Uhr von Asalin
 
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@Tabrizi: Danke für deine Ausführung des Konjunktionsverlauf, aber wenn ich ehrlich bin, ist mir in den letzen 24 Jahren nur 1 aufgefallen. Dem Mittelstand ging es immer schlechter wobei ich von den Armen garnicht reden brauche. Es ist genau wie zur Zeit ein Boom, aber der zieht mit überschall an der normalen Bevölkerung dran vorbei, wobei ein paar mit Lohnerhöhungen und Bonis abgespeist werden um sagen zu können hossa der Aufschwung ist da.

Zum Glück ist das in Deutschland ja kein Einzelfall, denn auch in vielen anderen Ländern tickt etwas wovor sich der Moloch der Finanzwelt fürchtet.

Also immer schön weiter erhöhen, bis die ersten Meiler und Gaswerke brennen :)
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20.10.2007 15:47 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Dazu kann ich einen weiteren Paukenschlag "geben": Beunruhigendes aus dem Land der
unbegrenzten Möglichkeiten

(Das Beben der Märkte, Teil 2)
http://www.egon-w-kreutzer.de/...

Teil 1, wayne
Das Beben der Märkte
http://www.egon-w-kreutzer.de/...

Hier das gesamte Orchester (die Paukensymphonie)
http://www.egon-w-kreutzer.de/...

Auch auf der Ehrennobelpreisausgezeichneten Deutschland-Wette, kann man sehen was auf uns zu kommt.

Umsatzzahlen des Einzelhandels aktualisiert
http://www.deutschland-wette.ch.vu/
(Startseite - bei der zweiten Schilderparade)

Es wird für einige noch bitter bitter werden, leider für die Falschen. :-(
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23.10.2007 21:20 Uhr von Nessy
 
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Die: soll den Schnabel halten! Ahnung hat die ja eh nicht, weil wir Steuerzahler ihre Kostentragen! Aber was tun wird sie eh nicht...warum auch...es betrifft sie ja nicht!

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